Ortsabhängige Hardwareprobleme, Nur scheinbar alles Funktionstüchtig

11Arne11

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Ich hoffe ich bin hier im richtigem Forum. Bereits seit einiger Zeit hatte ich Probleme mit meinem Destoprechner. Nach den Geräuschen des Computers, der LED am Motherboard und den funktionierenden Lüftern am Prozessor und Grafikkarte schien alles einwandfrei zu laufen, doch der Monitor erkannte den Rechner nicht (geht nach kurzer Zeit in den Ruhezustand, da er nichts erkennt). Als erstes überprüfte ich den Monitor, als ich ihn an mein Notebook anschloss funktionierte er einwandfrei. Nächstes Augenmerk waren also die Kabel, auch diese schienen einwandfrei zu funktionieren, hier nutze ich verschiedene Kabel mit dem selben Resultat (auch an verschiednenen Rechnern). Also schloss ich erstmal, dass nur die Grafikkarte als Fehlerquotient übrig bleibt (Der Rest erschien mir zu unwahrsscheinlich), doch auch hier fand ich keinen Fehler.

Da die Hardware schon an die 5 Jahre alt war und die Fehlersuche mich schon etliche Sunden gekostet hat, entschied ich mich also meinen kompletten PC neu aufzurüsten und so mein Problem zu lösen. Neues Motherboaard (H110M PRO-D), neuer Prozessor (Intel I3 6100), GTX 950, nur mein altes 450 Watt und mein Gehäuse erneuerte ich nicht. Da ich in einem Studentenwohnheim wohne und die Paketannahme eher schlecht als recht funktioniert, ließ ich de Bauteile zu meinem Elternhaus schicken und nahm die Kabel, den Monitor und das fehlende Netzteil mit (nur das klobige Gehäuse blieb zurück). Hier baute ich alles in einem alten Gehäuse zusammen, schließlich wollte ich die Funktionsweise überprüfen. Und es lief alles einwandfrei, sogar der mitgenommene Monitor muckte nicht rum. Also alles wieder zurück in die Verpackungenen und ab zum Studentenwonheim, wo der Rechner eigentlich hingehörte. Dort alles in das (mittlerweile verstaubte) Gehäuse eingebaut, gestartet und das selbe Problem wie mit meinem altem Rechner. Monitor fand den Computer nicht. Nach dem Ausschluss verfahren blieb nurnoch das Gehäuse übrig. Also guckte ich nach eventuellen Berührungspunkten des Motherboards die Kurzschlüsse verursachen könnten, da ich nichts fand und auch Kurzschlüsse der anderen Bauteile ausschließen wollte. Baute ich letztendlich alles raus und ließ es isoliert auf Leinentüchern nocheinmal starten (Diesmal nutze ich statt dem An und Ausschalter, einen Schraubenzieher mit dem ich die entsprechenden Kontakte POW +/- kurzschloss. Um wirklichen Jeden Kontakt zum Gehäuse zu vermeiden.) Ich würde mich eigentlich recht fortschrittlich im Wissen um Hard- und Software bezeichnen, doch dieses Problem hat mich komplett überfordert.

Ich habe noch die Theorie das es an der Stromversorgung des Studentenwohnheims liegt, aber da sich dies außerhalb meines gelieben Blechkastens befindet ist mein Wissen wie sich dies auf den Rechner auswirkt eher begrenzt.

Ich würde michüber eure Hilfe sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Arne

PS: Festplatte, mit SATA Kabel war natürlich auch identisch, allerdings sollte er ja zumindest im BIOS landen wenn die nicht funktioniert.


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Vielleicht liegt es an etwas anderem, das sich in deinem Studentenwohnheim befindet?
Irgendwas mit stärkerem Magnetismus in der Nähe? Vielleicht angehende Mediziner oder Physiker, die mit etwas herumexperimentieren, was eigentlich in ein abgeschirmtes Labor gehört? Was machtest du bevor der Fehler von dir zum ersten Mal bemerkt wurde?
Klingt wie ein Fall der X-Akten. Ich liebe soetwas, das auf den ersten Blick nicht zu erklären ist.
Ein interessanter Versuche wäre es, das alte Gehäuse mit in dein Wohnheim zu nehmen und dort wieder voll zu bauen. Sollte es dort wieder gehen ..... liegt es entweder wirklich am Gehäuse, was spukig wäre, wenn es früher ging, oder ...... dein altes Gehäuse schirmt irgendetwas ab, was dein neueres Gehäuse nicht abschirmt. Und das ist garnicht mal so unwahrscheinlich. Die Gehäuse aus den 80ern und 90ern waren wesentlich massiver. Berichte, ich bin gespannt!
 
Nun, auch wenn der Monitor mitsamt Netzteil (wurde auch auswärts das gleiche Netzteil verwendet?) woanders -> kurzzeitig <- gestestet wurde, kann es sein das es eventuell dennoch am Netzteil in Verbindung mit dem Netz im Wohnheim liegen kann. Ich hatte mal den Fall das innerhalb der Firma auch ein Monitor öfter das Signal verlor und sich die Firma im Nebengebäude über eine sehr schlechte Bandbreite der Internetleitung beschwerte. Irgendwann kam ein Telekomtechniker und lief überall hin mit einem Spektrometer, bis er dann genau da wo ich war, fündig wurde. Ergebnis war das irgendwas in dieser Räumlichkeit das ganze Netz negativ beeinflußt. Am Ende war es ein Monitornetzteil was all diese Probleme verursachte. Nicht sofort, erst nach 15 - 30 Minuten oder eventuell länger je nach Produkt, würde ein altes Bauteil im Netzteil nach Erwärmung, das Netz so stören können. Eventuell da mal prüfen, da erwähnt wurde das die Hardware "alt" ist.
 
Grundsätzlich wäre es ratsam dass du mal eine Speaker anklemmst und die Fehlerhinweise des PCs beachtest.
Auch wäre eine genauere Aussage als "Monitor findet den PC nicht" ratsam. Bescheibe mal wie sich der PC verhält und versuch das ganze auch mal ohne die Grafikkarte.

Du hast die Kiste daheim zusammengebaut, wieder zerlegt und verpackt und dann wieder zusammengebaut? Ernsthaft?
 
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