Die Bedienung und Oberfläche könnte den neuen Palm wirklich zu einem ebenbürtigen Konkurrenten des iPhones machen, aber es fehlt nach wie vor etwas: Vergleichbares wie den Appstore.
Schaut man sich im Appstore um, treten sich große Firmen wie Lufthansa, Daimler, Cisco, EA oder seit neuestem sogar Microsoft gegenseitig auf die Füße. Von Spaßanwendungen über Fernwartungslösungen bis hin zu Spielen ist nahezu alles erhältlich. Bei manchen tummeln sich mittlerweile über hundert Anwendungen auf dem Gerät.
Und das Beste daran für Apple? Sie verdienen sogar an den kostenpflichtigen Anwendungen und schaffen es als einziger, am Nutzer auch über den Kauf des Gerätes hinweg zu verdienen. Das mag man kritisieren, weil Apple sich ein Stück vom Kuchen nimmt, aber die Kontrolle über den Appstore führt auch dazu, dass wirklich jeder, ob technikaffin oder nicht, das Ding bedienen kann. Weder sind Installationsdateien herunter zu laden oder Einstellungen vorzunehmen, noch kann mein Gerät dadurch Schaden nehmen.
Zusammen mit dem iTunes Store hat der Nutzer nur noch ein einziges Gerät, mit dem er Programme, Spiele, Podcasts, Musik, Filme oder Hörbücher kaufen und nutzen kann. Das macht den Erfolg des Gerätes und die Faszination aus. Es geht eben nicht darum, dass man die größte Auflösung, den meisten Speicher oder das neueste Feature an Board hat, sondern letztlich nur um die Software.
Nicht umsonst versuchen alle, diesem Modell nachzueifern, aber der Vorsprung, den Apple sich erarbeitet hat, ist kaum einzuholen, weil der iTunes Store als Marktführer bereits eine riesige Nutzerbasis hat.
Deshalb ist der Palm kein schlechtes Gerät, aber ihm fehlt dann am Schluß doch das, was den Kauf ausmacht.