Partitionen + Datensicherung - Wie macht man es richtig ?

chin0x

Cadet 3rd Year
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Juni 2007
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48
Hallo CB,

habe hier mal eine Frage bezüglich Partitionen und Datensicherung.

Ich habe einen neuen PC (noch in Einzelteilen, nicht installiert) und möchte dort meine 500 GB Festplatte richtig auf meine Bedürfnisse partitionieren.
Desweiteren habe ich Acronis True Image 11 und möchte dann natürlich auch mein PC immer mal wieder sichern.
Nutze Windows XP Prof. 32Bit

Ich habe mir das so vorgestellt:

3 Partitionen ---> C: für Windows und Programme(100 GB); D: für Spiele(150GB); E: für Daten(250GB); Hab auch eine externe Festplatte für die Daten, die am wichtigsten sind.

Sieht das in euren Augen ok aus oder mach ich da schon was grundlegendes falsch ?
Bitte korrigieren, bin für Vorschläge und Verbesserungen offen ;)

Da ich oben schon beschrieben habe möchte ich auch Acronis True Image nutzen, und das natürlich so gut wie möglich.

Wir gehen jetzt davon aus, die Partitionen sind ok bzw. ihr gebt mir Vorschläge wie es besser aussieht, und ich würde folgende Sicherungen machen:

1. Sicherung nach Installation von OS und Treiber
2. Sicherung nach Einspielen aller SP`s und Updates
3. Sicherung nach Installation von Hauptprogrammen, die immer benutzt werden.

Wäre das eine sinnvolle bzw. logische und richtige Datensicherung ? Mach ich was falsch oder wie mach ich es besser ? Bitte um Rückmeldung


Desweiteren hab ich noch ne ganz andere Frage:

Habe ein P5K Premium und 4 GB Ram. Wie kann ich hier an meinem 32Bit das meiste an Ram rausholen (also mehr als 2 GB) bevor ich "irgendwann" auf ein 64 Bit System umsteige ?
Bitte keine Predigt von wegen "steig doch gleich auf ein 64 Bit System um" usw. :p



So das wars erstmal, muss nun auffe Arbeit und schau heut Abend mal rein :)
Danke schon mal im vorraus und noch nen schönen Tag

chin0x
 
Im große und ganzen denke ich ist deine Strategie schon in Ordnung, kann allerdings nichts zu Backups mit Acronis sagen, da ich das Tool nicht verwende.
Ich selber erstelle meine (Voll-)Backups mit Ghost oder Clonezilla, ansonsten sichere ich nur meine "Eigenen Dateien" und die Savegames meiner Spiele mit Traybackup auf einen Linux Server bzw. auf eine externe Festplatte.

Bei einem 32-Bit System mit WinXP wirst meiner Meinung nach nicht die vollen 4GB ausschöpfen können, meistens (hängt von der verwendeten Hardware ab) werden zwischen 3 und 3,8 GB genutzt. Die müssten ohne dein eingreifen auch von alleine angezeigt werden. Ich will hier jetzt aber keine Diskussion über die Nutzung von 4GB unter 32-Bit WinXP vom Zaun brechen, und fünge deshlab hinzu das es theoretisch möglich ist mit Hilfe von PAE (physical address extension) auch mehr als 4GB anzusprechen. Der Kasus Knaxus liegt allerdings an darin, dass für I/O Geräte vom Bios aus Speicher unterhalb des 32-Bit Adressraumes reserviert wird, der dann nicht genutzt werden kann. Dies wiederum könnte man mit "Memory remapping" (simpel ausgedrückt wird der reservierte Speicher oberhalb des 32-Bit Adressraumes wieder hinzugefügt) umgehen was aber einen nicht unerheblichen Aufwand darstellt.


Mfg
 
<-- hat seine wichtige Daten doppelt, das einzige was mir wirklich "Sicherheit" gibt.

Das mit der Installationen Backuppen würde ich nur machen wenn Du wenig an Deinem System änderst. Ansonsten lohnt es sich in meinen Augen nicht, schließlich kommen ständig neue Treiber, neue Hardware, alte Hardware fliegt raus, und dann ist so ein System-Backup schon fürn Arsch.
Ganz blöd isses wenn Du ein Fehler in der Installation baust, das ganze Backupst und dann später erst den Fehler bemerkst.
Ich finde ein frisch installiertes System ist immer noch das schnellste. Und bei unseren heutigen Rechnern dauert eine Windows-Installation etwa 10 Minuten.
Fazit: Nur Daten-Backup, und aus dem Windows-Laufwerk vielleicht noch /dokumente+Einstellungen/Username/Appdata, dann muss man seine Software nach einer Neuinstallation nicht auch noch neu einrichten^^.
Eigene-Dateien gehört sowieso nicht aufs Windows-Laufwerk, das würde ich gleich woanders hinbiegen.
 
@sephirot1982:

"muss" man einstellungen machn um mehr als 2GB zu bekommen oder hat man eventuell Glück und man hat schon seine 3GB ? Das man 4GB nicht bekommt hab ich schon mal gelesen, aber mir ging es so um 3-3,5 GB.


Was ich noch wissen wollte ob meine Aufteilung der Partitionen in Ordnung ist, oder ob man für Programme eventuell eine eigene Partition erstellen soll.
 
3GB sollten von WinXP SP2 sofort erkannt werden.

Die Aufteilung der Partitonen ist so eine sache, zum einen hat da jeder seine eigenen Vorlieben, zum anderen ist es eine Frage des Sinn und Zwecks, d.h. wenn Du es der Übersichtlichheit halber machen möchtest ist es OK, in bezug auf ein Backup bringt es keinen wirklich großen nutzen. Sollte sich z.B. deine Festplatte verabschieden sind die Programme auch mit weg egal auf welcher Partition sie liegen, sollte sich dein Windows(bzw. die Partition auf der Windows installiert ist C:\) verabschieden, hast Du zwar noch die Programme musst sie aber nach einer Windows neuinstallation zu 90% eh wieder installieren, da sich die meisten Programme in die Registry eintragen und ohne diese Einträge nicht richtig Funktionieren.
 
zur Ram frage, hab auch neuen rechner mit windows xp sp 2 32 bit und hab 4 x 1 gb ocz, windows erkennt 3,25 GB mainboard ist abit ip 35 pro!
 
Ein 32-Bit OS kann die 4GB RAM nicht komplett verwalten und adressieren. Wenn dann musst du schon auf ein 64-Bit OS umsteigen.
 
@Jigsaw
Die Aussage, dass ein 32-Bit-OS 4 GB nicht komplett verwalten kann, ist falsch und wird auch nicht dadurch richtig, dass sie ständig wiederholt wird. Es kann 4 GB sehr wohl komplett verwalten und adressieren, sonst würde es nicht laufen. Es kann nur nicht die vollen 4 GB für System und Anwendungen nutzen.
 
Ja wohl Sir. Nur ich hatte das aus der FAQ übernommen und für richtig gedeutet.

Am Ende kann er es so und so nicht nutzen, sondern nur mit einem 64-Bit-OS.
 
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