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News Patch vom Patch geknackt: Microsoft Defender hat erneut ein Zero-Day-Problem

Da hat Copilot wohl nicht geliefert … :D
 
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Es ist schon wirklich beeindruckend, wie Chaotic Eclipse Microslop vor sich her treibt :D
 
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Bekomme mittlerweile auch täglich die Meldung von Windows 11, das der Virenschutz deaktiviert wäre. Gehe ich aber auf die Meldung drauf oder selber in Microsoft Defender, ist alles aktiviert
 
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dann deaktivier ihn halt mal wirklich...neustart und aktivieren...schauen
 
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@Warhead
Wie @LiFeSII geschrieben hat: das ist ein bekannter Fehler. Bitte nicht solche Tipps geben, die ein System gefährden.
Außerdem sollte der Fehler mit dem September 2026 Patch behoben sein.
@MarcoHatFragen: auf welchem Patchlevel bist du?


Zurück zum Thema:
Es wurde schon für Rogueplanet ein "High-Quality-Update" [1] versprochen. Dann ein weiteres Mal für Shieldbreak [2]. Mal sehen, was Microsoft dieses Mal verspricht.


Quellen:
[1] https://www.golem.de/news/rogueplan...gh-quality-sicherheitsupdate-2606-209904.html
[2] https://www.golem.de/news/high-qual...defender-exploit-shieldbreak-2608-211996.html
 
Zuletzt bearbeitet: (Typo)
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Ein Hyper-Quality-Update 😈
 
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Spannend an der News ist ja die Frage, was so eine Schwachstelle für die verschiedenen Defender-Varianten bedeutet. Consumer Defender oder Business?

Da der Dienst im System-Kontext läuft, betrifft die Lücke Consumer- und Business-Installationen im Kern gleichermaßen.

Genau hier stellt sich aber die Frage: Lohnt sich der Umstieg auf Defender for Business am Ende überhaupt, wenn die Engine dieselbe bleibt?

Der Unterschied zeigt sich im Umgang mit dem Risiko danach. Während man am normalen PC darauf angewiesen ist, dass die Engine schnell gepatcht wird, greift bei der Business-Variante der verhaltensbasierte EDR-Sensor. Ungewöhnliche Prozessketten, nachgelagerte Dateimanipulationen oder der Versuch, aus dem Kontext weiter ins System zu wandern, schlagen direkt als Vorfall im Portal auf und lassen sich per One-Click netzwerkseitig isolieren. Zudem nimmt man Angreifern über vorgeschaltete ASR-Regeln oft schon den Hebel für den Initial-Code.

Für mich war das genau der Grund für den Wechsel ins Homelab – und es wirft direkt die nächste Frage auf: Lohnt es sich, das Ganze später noch weiter auszubauen (etwa mit automatisierten Playbooks, zentraler Richtlinienverwaltung oder gar Sentinel), oder schießt man damit im kleineren Rahmen über das Ziel hinaus?

Wie seht ihr das – reicht euch das normale Windows Update, oder überwacht ihr die Aktivitäten auf euren Endgeräten aktiv?
 
Jaja, ich weiß... aber mit Linux wär' das nicht passiert 😜
 
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@flode
Schauen wir einfach mal in die Beschreibung vom MSRC für CVE-2026-69414 (aka Shieldbreak):
Das betroffene Produkt ist "Microsoft Malware Protection Engine".

Zusätzlich ist diese Information gegeben:
What is the Microsoft Malware Protection Engine?
The Microsoft Malware Protection Engine, mpengine.dll, provides the scanning, detection, and cleaning capabilities for Microsoft antivirus and antispyware software.

Windows Defender uses the Microsoft Malware Protection Engine. On which products is Defender installed and active by default?
Defender runs on all supported version of Windows.

Are there other products that use the Microsoft Malware Protection Engine?
Yes, Microsoft System Center Endpoint Protection, Microsoft System Center 2012 R2 Endpoint Protection, Microsoft System Center 2012 Endpoint Protection and Microsoft Security Essentials.
Ich würde also erstmal davon ausgehen, dass es dir nichts hilft, auf die Business Version umzusteigen. Ich kann es hier leider nicht gegenprüfen, weil ich keinen Zugriff auf eine Business-Installation habe, aber wie du schon schreibst: so lang die Engine die gleiche bleibt, ist es egal, ob Home oder Business.
 
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Termy schrieb:
Es ist schon wirklich beeindruckend, wie Chaotic Eclipse Microslop vor sich her treibt :D
Kann man so nennen. Aber weil man im klinsch mit einem Anbieter steht Millionen von Nutzern einem echten Risiko auszusetzen ist halt auch zumindest aus meiner Sicht fragwürdig.
 
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lemba schrieb:
Jaja, ich weiß... aber mit Linux wär' das nicht passiert
Ja, ja, aber nur, wenn man sich unter Linux einen Viren- und Malwarescanner spart. Was mit zunehmender Verbreitung von Linux eine zunehmend schlechte Idee wird. Denn langsam wird auch Linux interessant für die Schädiger.
 
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SuperHeinz schrieb:
Ja, ja, aber nur, wenn man sich unter Linux einen Viren- und Malwarescanner spart. Was mit zunehmender Verbreitung von Linux eine zunehmend schlechte Idee wird. Denn langsam wird auch Linux interessant für die Schädiger.
Das bedeutet nicht, das man deshalb einen Scanner braucht der fette Lücken ins System frisst. Einen scheduled Scan kannst du schon ewig nutzen. Live-Scan von HTTP(s) streams usw ist etwas, das will unter Linux auch niemand! Wer unter Windows jede cmd oder exe ausführt, dem hilft der Scanner nicht…(auch nicht unter Linux)
 
Azdak schrieb:
Aber weil man im klinsch mit einem Anbieter steht Millionen von Nutzern einem echten Risiko auszusetzen ist halt auch zumindest aus meiner Sicht fragwürdig.
Naja, es ist ja nur eine Reaktion darauf, dass Microslop sich bei der Meldung von gefundenen Lücken absolut unterirdisch verhalten hat. Er hat da ja mehrfach versucht, ordentlich Kontakt aufgenommen und wurde ordentlich verprellt. Von dem her würde ich den Vorwurf, Millionen von Nutzern einem Risiko auszusetzen, eher an MS richten, nicht an Chaotic Eclipse. Bis heute scheint MS da ja auch nicht den Hauch von Einsicht oder irgend einer Form von Besserung, Entschuldigung oder sonst irgendwas an den Tag zu legen... :freak:

SuperHeinz schrieb:
Denn langsam wird auch Linux interessant für die Schädiger.
Linux ist schon LANGE extrem interessant für Schädiger - immerhin läuft ein Großteil der Infrastruktur der Welt, 99% von Smarthome, ein Großteil der Handys unter Linux.

Warum Windows trotzdem noch so weit vorne liegt, wenn es um Schädlinge geht, darfst du dir jetzt selbst erschließen ;)
 
SuperHeinz schrieb:
Denn langsam wird auch Linux interessant für die Schädiger.
Die "Schädiger" nutzen zum Programmieren von Windows Malware meist Linux, glaube kaum das sie ihren eigenen Ast absägen worauf sie sitzen (Ausnahmen gibt es natürlich immer).

Bei Servern im Internet ist der überwiegende Teil Linux/UNIX, bisher ist da auch nicht die Welt zusammengebrochen, trotz das man sie nicht so abschotten kann (kann man aber auch nicht zu 100% mit einem Desktop vergleichen).
 
SuperHeinz schrieb:
Ja, ja, aber nur, wenn man sich unter Linux einen Viren- und Malwarescanner spart. Was mit zunehmender Verbreitung von Linux eine zunehmend schlechte Idee wird. Denn langsam wird auch Linux interessant für die Schädiger.
Du musst dann aber natürlich auch die Tür öffnen und ungebetene Gäste reinlassen. Das geht zwar theoretisch über gameserver, über die alten call of dutys wird ja malware verteilt, aber bei aktuellen games, muss man schon ein interessantes Ziel sein um angegriffen zu werden (reich oder berühmt)

Weil Aufwand ist halt sehr sehr hoch
 
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