PC friert in völlig zufälligen Zeitpunkten auschließlich in Windows 7 ein

sYniZ

Ensign
Registriert
Juli 2008
Beiträge
199
Liebes Computerbase-Forum,
seit Anfang Dezember 2013 kämpfe ich damit, dass mein System an völlig beliebigen Zeitpunkten (ausschließlich) im Windowsbetrieb einfriert. Ich habe im Zeitraum vom Dezember bis heute zwei Threads eröffnet, mein Netzteil (Cougar 700 Watt) durch ein qualitativ hochwertiges Be Quiet! Model der Straight Power Serie (600 Watt) ersetzt sowie zahlreiche Tests durchgeführt (MemTest86, erwerbbare Version von MemTest mit HCI design sowie Prime 95).
Das größte Problem bei der Suche nach der Fehlerquelle ist die Tatsache, dass das System manchmal 6-8 Wochen überhaupt nicht einfriert und man nach diversen Bemühungen der Meinung ist, das Problem beseitigt haben zu können. Ähnlich war es nach dem Austausch des Netzteils, wo das System erst nach 7 weiteren Wochen wieder eingefroren ist.

Bevor ich mich jedoch weiter zu dieser Thematik äußere, möchte ich euch erst einmal meine weiteren Systemspezifikationen nennen. Das System : i7 4770K @ stock, AsRock Z87 Pro4, G.Skill DIMM 8 GB DDR3-1600, AMD Windforce HD7950, 120 GB Samsung 840 EVO SSD, 1TB Hitachi HDD, als Soundkarte Asus Xonar DGX und CPU-Kühler Thermalright HR-02 Macho Rev.A.
Netzteil : Be Quiet! Straight Power 600 Watt
Auf dem System befinden sich die neusten Treiber, das neuste Bios ist ebenfalls installiert. Um davon ausgehen zu können, dass es sich nicht um eine fehlerhafte Installation von Windows 7 handelt, wurde das System im Zeitraum vom Dezember bis heute mindestens 4-5 mal formatiert, freezes treten leider bis heute, wenn auch sporadisch noch immer auf.
Temperatur der CPU liegt im Idle bei 25-30 Grad, bei der GPU bei rund 35-40 Grad.

Bei den von mir am RAM durchgeführten Tests habe ich das Tool "MemTest mit HCI design" erworben - ich habe in drei unterschiedlichen Mustern getestet (beide Module jeweils im Slot 2+4, Modul 1 in Slot 2, später 4 und Modul 2 in Slot 2 später wieder 4). Die Tests liefen bis 1000-1200 % und generierten nie einen Fehler bzw. "error".

Was an dieser Thematik eigenartig ist, dass der Computer sich ausschließlich im Windows 7 betrieb aufhängt und nie wenn er ordentlich belastet wird (im Spielbetrieb ist in knapp 6 Monaten noch nie ein Freeze aufgetreten).
Mir ist bewusst, dass das Problem so gut wie jede Komponente sein kann, doch wenn man beachtet, dass es unter Last keinerlei Probleme gibt, dann sollte man sagen können, dass das Problem nicht durch die Grafikkarte kommen kann.
Ich möchte Euch ebenfalls mitteilen, welch komisches Geräusch für gewöhnlich vom Freeze begleitet wird;

Link : http://www16.zippyshare.com/v/48056598/file.html

Hat jemand von Euch eine Idee, welches Teil die Fehlerquelle darstellen könnte? - Insbesondere wenn man beachtet, dass der Fehler manchmal 6-8 Wochen nicht auftritt...
Es ist nicht so, dass dieser Fehler unfassbar schlimm ist, ich möchte ihn jedoch so schnell wie möglich beheben ;)

Jede Hilfe ist herzlich willkommen! :cool_alt:
 
Was passiert denn genau wenn der PC einfriert? "Automatischer Neustart" in Windows deaktiviert um evtl. nen Bluescreen zu bekommen? Wenn ja was sagt der?
 
mMn nicht möglich solche Langzeit-sporadischen freezes zuzuordnen ohne Ausschlussverfahren
das kann alles sein, von Board über CPU, SSD, Steckdose, Mehrfachsteckdose, Spannungsspitzen, defekte Kabel, Wackler in ports bis hin zu jeglicher art peripherie und software

triviallösungen wären für mich
alle Komponenten raus und rein bzw. alles mal von grund auf neu verbauen, CPU raus und rein, WLP neu,
RAM, GPU,
alle Kabel und ports tauschen
Mainboard und alle Komponenten komplett von Staub freipusten
alle Stromsparprofile inklusive OC und UV deaktivieren, Spannungen checken und mit Sollwerten vergleichen
HDD/SSD mit crystaldiskinfo checken
keinen datenträger über ~80% gefüllt betreiben
 
Zuletzt bearbeitet:
@chrizZztian Der PC bleibt hängen, man kann weder die Maus noch die Tastatur betätigen. In letzer Zeit bekomme ich ebenfalls das kuriose Geräusch zu hören (vgl. Zippyshare-Link).

@Mohawk hm müsste ich überprüfen, ist zZ alles auf "auto".

@RiseAgainstx ja das dachte ich mir auch, dass die Suche nach der Fehlerquelle sehr schwierig sein kann... ich dachte nur, dass man vielleicht aus Erfahrung etwas auschließen könnte - sprich aus Erfahrung sagen, welche Komponente eventuell keinen "Freeze" verursacht.
 
die GPU kann man mMn auch nicht so einfach ausschließen, aufhänger sind da auch im idle denkbar auch gerade wenn unter Last noch nie was vorgekommen ist, ist ja eigentlich auch die älteste Komponenten in deinem Kasten

vom Gefühl her würde ich auf Board, SSD oder fehlerhafte Settings tippen oder eben auf defekte ports/Kabel
wie gesagt mal crystaldiskinfo nutzen (in den Optionen nicht vergessen auf Klartextzahlen umzustellen)

ich würde auch auf jeden fall testen was die kiste sagt wenn du mal die Soundkarte draußen lässt und nochmal formatierst, onboard sound reicht eh für den Normalouser problemlos wenn du nicht gerade 1000€ highend audio equipment dran hast
 
@sYniZ
Wirklich genaue Aussagen über das Problem kann man nur treffen, wenn man eventuelle Fehlercodes und die zugehörigen Speicherdumps hat. Die Speicherdumps werden von Windows im Ordner C:\Windows\Minidump abgelegt. Wenn dort also was zu finden ist, dann packe sie (Zip Format) und hänge sie hier an einen Post an. Bitte aber direkt im Froum und nicht bei Filehostern.
 
@RiseAgainstx du gehst also davon aus, dass es nicht der RAM ist? Hab jetzt mal die Taktung auf 1333 MHz gesenkt und die Voltage von 1,5 V auf 1,52 erhöht, mal gucken was passiert. Ich könnte gegebenenfalls mal die Grafikkarte mit meinem Bruder tauschen und schauen ob die freezes weiterhin auftreten, bzw. ob sie dann bei ihm auftreten - werde ich mal die Tage machen ;)
Das mit der Soundkarte habe ich auch in manchen Topics gelesen, dass sie manchmal die Ursache solcher komischen Freezes sein kann...muss wohl auch raus dann.

@areiland meistens gibts es keine Minidump files, wenn das System einfriert. Letzte Woche hatte ich jedoch so wie es aussieht zwei Blue-Screens, da zwei dieser files zu sehen sind. Das Tool "WhoCrashed" sagt, es handle sich um ein Problem, das durch "ntkrnlmp.exe" verursacht wurde. Im zweiten Fall wird das Problem durch "tcpip.sys" verursacht. In beiden Fällen wird von einem "Treiber-Fehler" gesprochen - über eine genauere Auswertung der zwei Files wäre ich dennoch sehr dankbar.
Ich weiß nicht, ob meine Probleme mit den freezes in jeglicher Verbindung zu den zwei Blue-screens stehen
 
Whocrashed sagt zwar dass die Crashes von Ntkrnlmp.exe ausgehen, verschweigt aber dass sie lediglich im Kontext von Ntkrnlmp passieren. Das sind Speicherfehler, die zu den Abstürzen (Dump 1 ein 0xA und Dump 2 ein 0x1E) führen. Hast Du sichergestellt, dass der Speicher in der Speicherkompatibilitätsliste des Mainboards steht?
 
Vielen Dank für all Eure Mühe soweit :)
Vor dem Kauf habe ich es ehrlich gesagt nicht sichergestellt - bin jedoch gerade dabei. Hab gerade die Kompatibilitätsliste von Asrock offen. Kurze Frage dazu, ob meine Vorgehensweise richtig ist : bin grad in CPUZ im Reiter "SPD", hab den Slot ausgewählt und daraus entnehme ich die "Part-Number" (in meinem Fall F3-12800CL9-4GBXL) und gleiche diese mit der aus der Liste von Asrock ab, richtig?
Hm...es sieht es aus, als wäre meiner tatsächlich nicht kompatibel. Könnte es sein, dass wir grad den Fehler gefunden haben?
 
Davon gehe ich erstmal aus.
 
Dann werde ich wohl schnellstmöglich den RAM austauschen! Danke für deine Mühe areiland! ;)
Angenommen es ist tatsächlich der RAM (wovon ich gerade ausgehe), wie ist es möglich, dass weder bei Memtest86 noch bei MemTest mit hci design fehler auftreten, wenn der RAM nicht kompatibel ist mit dem Mainboard?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist fast immer so, dass Memtests keine Fehler ergeben - Windows aber akut absturzgefärdet ist, wenn der Speicher nicht passt. Das liegt an den Testmethoden und an den Umgebungen, in denen diese Tests laufen. Bei den Speichertests wird der Speicher meist lediglich mit Daten beschrieben und die geschriebenen Daten werden dann gelesen und mit erwarteten Werten verglichen. Stimmen die gelesenen Werte nicht mit den erwarteten Werten überein, dann gibt es eine Fehlermeldung. Bei Windows müssen aber von der CPU berechnete Werte stimmen, hier kommen also keine keine statischen Werte zum Einsatz, hier müssen die Ergebnisse von vielfältigen Berechnungen passen und dürfen nicht in abgrenzte Bereiche hineinragen. Bei den Testumgebungen ist auch zu beachten, dass die eine oder andere Umgebung eine Dosumgebung darstellt und in diesen Umgebungen kommen die Speicherschutzmechanismen nicht zum Tragen, die unter Windows für die Erkennung der Speicherfehler sorgen.

Deshalb ist das nicht mit Programmfehlern zu erklären - erst recht nicht wenn es nach mehrfachen Neuinstallationen, BIOS Updates und Treiberaktualisierungen immer noch passiert. Das lässt dann wirklich nur den Schluss zu, dass der Speicher selbst der Auslöser und die nicht erklärte Kompatibilität des Mainboard-Herstellers der Grund dafür ist.
 
Danke für die Lehrstunde ;) war wohl ein bisschen naiv davon auszugehen, dass es der RAM definitiv nicht sein kann.
Ich hab grad ein kleines Problem und zwar sagt CPU-Z bei Part-Number diese Nummer : F3-12800CL9-4GBXL
Wenn ich nach dieser Nummer auf dieser Seite suche http://www.asrock.com/mb/Intel/Z87 Pro4/?cat=Memory finde ich nichts, somit liegt es nahe, dass der RAM nicht kompatibel ist.
Wenn ich die Nummer des Arbeitsspeichers bei Google eingebe, werde ich jedoch auf die Seite von G.Skill weitergeleitet - der RAM hat die gleiche Bezeichnung jedoch ist nach dem "CL9" noch ein D, sprich CL9D. Irrt sich CPU-Z und habe ich tatsächlich das Model mit dem "D" nach der 9 oder handelt es sich hier um ein neues Model? Hier die G.Skill Seite: http://www.gskill.com/en/product/f3-12800cl9d-4gbxl

Kurios ist ebenfalls, dass der RAM (mit dem D) auf der Seite von G.Skill angeblich mit meinem Mainboard kompatibel ist, laut der Seite von Asrock ist dem jedoch nicht so - sowohl die Bezeichnung meines, als auch die des mit dem "D" wird nicht gefunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben