Pcie Wlan Karte oder Wlan zu Lan Konverter besser als externer Wlan Stick?

humanica

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Hi,

ich habe zwei Wlan Sticks von Asus und Fritz ausprobiert und hatte immer wieder Probleme. Der Fritz Stick hat sich teilweise garnicht mit dem Internet verbunden, der Asus Stick schaltet teilweise einfach 5Ghz ab und verbindet sich mit dem 2.4 Ghz Netzwerk. Beide haben sich zudem sporadisch erst nach ca 30 Sekunden nach dem Boot verbunden.

Zuvor hatte ich DLan im einsatz, auch hier gab es sporadische Ausfälle.

Nun überlege ich auf eine andere Lösung zu wechseln. Da ich in meiner Mietwohnung nicht durch die Wand bohren darf muss es leider eine Drahlose Lösung sein.
Nach erster Recherche gibt es nun noch zwei Gerätekategorien die ich ausprobieren könnte. Entweder einen Fritz Wlan to lan Konverter oder eine Pcie Wlan Karte. Hat jemand Erfahrung mit den jeweiligen Geräten und kann mir eine Empfehlung ausprechen?
 
der bessere Ort der Antenne ist das beste ... aber das allerbeste ist Kabel.

Das einfachste ist daher ein USB Verlängerungskabel und daran den WLAN Stick ... um die Signalqualität zu beeinflussen ... testbar mit INSSDER V3...
 
Da ich selbst Probleme mit einfachen WLAN-Sticks hatte (meist auf Grund der verbauten Chips und veralteter Treiber), habe ich mir damals eine PCIe-Karte gekauft (diese hier). Durch die verwendete Intel AX200 ist man leistungs- und treibermäßig echt gut ausgerüstet. Die externen Antennen tun ihr übriges. Wenn man den Platz im PC hat, wieso nicht?

Ich nutze allerdings nur das 5Ghz-Netz.
 
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Du hast falsch recherchiert. In Mietwohnungen darf man Löcher bohren, beim Umzug muss man die einfach mit einer Tube spachtelmasse wieder zutun.

wenn der Adapter auf 2.4 ghz umschaltet ist die Distanz zu gross oder zu viele Wände/Decken/Böden dazwischen. Denn 5ghz ist um Welten schneller, aber schon nur eine Wand dämpft das kurzwelligere 5ghz extrem ab. Auch dect-Stationen oder das verstecken des routers in einem Möbel dämpft ungemein usw.

ob es besser mit einer pcie Karte läuft (mit Antennen die nicht unter dem Pult versteckt sind) musst du selber testen. Bei Wlan wie dlan sind leider zu viele Faktoren in und um deine Wohnung die aus „prima wlan/dlan“ ein „mein Gott ist das mühsam“ machen. 100% verlustfrei ohne wenn und aber geht nur lankabel
 
Sticks kann man oft vergessen, es sei denn man kann seinen PC um viele Zentimeter verrücken.
Sehe ich bei mir: positioniere ich die Antenne meiner Gigabyte WBAX200 um wenige Zentimeter, habe ich um 80% geringere Datenrate.
 
Die genannte AX200 Karte kannst du erstmal nehmen. Der Vorteil zum Stick sind halt 2 Antennen, die auch besser plazierbar sind und größer, als beim Stick. Ich hatte schon die, bzw. das ASUS Modell davon, und vorher den Vorgänger mit AC im Einsatz, und das stabil, sogar ohne Lagspikes beim Zocken.

Leider kommt es immer auch etwas auf die Gegenseite an, wie gut die Verbindung insgesammt ist. Da kann man Glück haben, aber auch viel Pech. Manche Geräte können sich einfach nicht ab. Daher war meine Verbindung schon fast ein Lottogewinn durch 2 Wände.

Die PCIe Karte ist auf jeden Fall besser, als mit einen USB Verlängerungskabel wilde Tänze für den Korrekten Empfang im Zimmer aufzuführen :D, wenn Kabel legen einfach keine Option ist.
 
Bei den Pcie Karten hatte ich etwas Angst vor Interferenz. Durch den Einbau einer 6900 XT Gpu hat meine Soundkarte plötzlich nicht mehr richtig funktioniert. Ich habe natürlich Angst, mit einer anderen internen Karte wieder sporadische Probleme zu bekommen. Wenn ich es richtig sehe würdet ihr dieses Risiko eingehen statt einen Wlan zu Lan konverter zu verwenden?
Der Empfang ist eigentlich sehr gut, ich kriege 500Mbit durchsatz ohne nennenswerte Latenz. Solange Wlan funktioniert, merke ich keinen Unterschied zu Lan. Ich vermute, dass bei meinen Problemen irgendwas im Handshake des Wlan Protokoles schiefgeht.
 
Tuetensuppe schrieb:
Sticks kann man oft vergessen, es sei denn man kann seinen PC um viele Zentimeter verrücken.
Dafür gibt es USB-Verlängerungskabel. Das gleiche Problem hast du bei den PCIe Adaptern, bei denen die Antennen direkt ans Slotblech des Adapters geschraubt werden. Da gibt es natürlich auch die Möglichkeit von HF-(Verlängerungs-)Kabeln. Aber die sind meistens etwas kostenintensiver als ein USB-Kabel. Der Gigabyte-Adapter hat die Kabel schon im Lieferumfang, kostet dafür etwas mehr.
Grimba schrieb:
Die PCIe Karte ist auf jeden Fall besser, als mit einen USB Verlängerungskabel wilde Tänze für den Korrekten Empfang im Zimmer aufzuführen :D
Das macht man einmal beim Einrichten ( genau so wie mit den Antennen des Gigabyte-Adapters) Und dann fixiert man den Stick in der hoffentlich gefundenen guten Position .
 
Welcher Internetrouter kommt zum Einsatz und wie ist der aufgestellt? Kann man den besser aufstellen, also dichter an deinen PC heran bringen?
Kabel kann man in Kanälen verlegen. https://www.ploetzlichbauherr.de/kabelkanal-richtig-verlegen/
Als PCI-E-Karte würde ich auch die oben verlinkte Gigabyte empfehlen.
Je nach Router würde ich aber vielleicht doch einen Repeater/Mesh-Adapter nehmen. Damit ist man noch viel flexibler und könnte ihn dichter an den Router bringen. Von einer Raumecke in die andere.
 
humanica schrieb:
Der Empfang ist eigentlich sehr gut, ich kriege 500Mbit durchsatz ohne nennenswerte Latenz.
mit 2.4ghz kriegst du maximal 300mbps, im Labor.
500mbps deuten auf 5ghz das bis 2000mbps und mehr kann, im Labor.
Wenn aber dein pc selber sporadisch spinnt…. Was genau bricht ab? Wlan des Router (im log steht’s), das wlan zwischen pc und Router (inssider und dauerping mit log) oder der Stick selber ( usb unterbruch oder Meldung )?
 
Vielleicht reicht es ein LAN Kabel vom Rechner bis zu einer Steckdose nahe der Zimmertür zu ziehen und dort einen Fritz Repeater (o.ä.) dranzuhängen. Vielleicht ist der Empfang dort besser.
 
Ich stand vor der selben Frage bzw. vorm Regal im Saturn und habe gesehen, dass WLAN-Sticks und günstige Router fast das selbe Kosten. Darum habe ich mir für einen Desktop-PC ohne WLAN den TP_link wr940n geholt und eingerichtet (z.B. DHCP-Forwarding, WLAN-Bridge). Der Desktop ist mit LAN-Kabel am TP-Link. Ging sehr einfach (mit ein bissl Hintergrundwissen) den mit meiner Fritzbox zu koppeln und das LAN/WLAN am Desktop-Rechner ist so gut durch zwei Wände (einmal aber nur Pappe), dass unsere 50 mbit Leitung komplett durchgeht. Nebeneffekt ist, dass er sein eigenes WLAN aufbaut und der WLAN-Empfang und -Durchsatz am Standort des Destop-Rechners deutlich verbessert hat.
 
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