News Petition gegen Kinderporno-Sperren freigeschaltet

bratzepeter schrieb:
... Ich bin für das neue Gesetz. Es geht um pravension. Nicht um den Nonplusultra-Schutz für alle Kinder auf dieser Welt. Es soll abschrecken und dem BKA weitere Möglichkeiten bieten. ... Es wird nur schwarzgemalt. Es geht um Kipo, nicht um die Überwachung eurer Person und eures Surfverhalten.

Du hältst Leute aus deinem Haus, indem du die offene Tür hinter einem Vorhang versteckst, oder?
Im besten Falle verschwinden die Sachen weiter in den Untergrund, wo sie keiner sieht.
Aber damit ist die Verbreitung und die Erstellung (Darauf kommt es an!) nicht verhindert.

Es müssen die Server und die dahinter stehenden Personen verknackt werden.
 
Für die Leute die Solche Seiten sehen wollen kommen auch an solche Seiten egal ob se nun Gesperrt sind oder auch net...
 
@biba

Ähnlich war es bei mir. Ich habe am Anfang auch über solche "linken" Beiträge gelacht. Ich war sogar einer der am Anfang Bush verteidigt hat. Mittlerweile habe ich aber gemerkt wie komplett Naiv ich da war. Und wie man jetzt sieht, reißen die Politiker einem den ganzen Arm ab wenn man ihnen die Hand gibt. Das war eigentlich schon immer so, aber irgendwie glauben wir wohl dass die Menschen sich gebessert haben und jetzt das beste für uns wollen. Das ist aber keinesfalls so.

Genau deswegen bin ich gegen dieses Gesetz. Schon andere Regelungen und Zensuren wurden auf einmal für völlig andere und fragwürdige Dinge benutzt. Siehe z. B. Mautsysteme oder Reisepass/Personalausweis.

Ich bin dafür den Kinderpornoringen den Garaus zu machen, aber wie ich auch aus etlichen Dokus weiß, sind die hauptsächlich in Chats tätig und Webseiten von denen werden eh schnell gefunden und geschlossen und die Betreiber und Leute die dort angemeldet sind belangt.

Und genau dort sollte mehr Geld reingepumpt werden, nicht aber in sinnlose Zensuren die einfach das Problem verschleiern. In der heutigen Gesellschaft werden schon viel zu viele sehr ernste Probleme verschleiert. Dieses Gesetz würde nur dazu beitragen. Ganz zu schweigen davon dass man es einfach umgehen kann und viele Unschuldige ins Fadenkreuz der BKA kommen würden, falls wirklich Zugriffe geloggt werden würden.
 
@ bratzepeter

Ich male jetzt mal schwarz.
Einer schreibt dir eine E-mail mit einem Link, du klickst auf den Link weil du nichts böse ahnst.
Du landest auf eine Kipo-Seite es wird dir Die STOPP-Seite gezeigt, und deine IP gelockt und du stehst unter Generalverdacht .
Das BKA ermittelt gegen dich, ein Nachbar bekommt das mit und verbreitet das du Kinder missbrauchst. Das wiederum bekommt dein Chef mit und feuert dich, obwohl du nichts getan hast, weil die Mühlen der Justiz manchmal sehr langsam mahlen.

Wer schütz dich jetzt?
 
Es wird doch nichts verschleiert oder versteckt. Kipo-Seiten gehören geblockt und gesperrt. Und wenn im Ausland Kinder misshandelt werden, wie sollte dort Deutschland aktiv werden? Deutschland kann aber sehrwohl in seinen eigenen Land aktiv werden. Mit dem Gesetz wird sehr wohl die Verbreitung erschwert. Denn man kann sich nicht sicher sein, ob die Seite auf dem Index steht und vom BKA überwacht wird. Sicherlich wird mit dem Gesetz auch nicht die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten des Internets abgedeckt, aber es ist ein weiterer Schritt zur Verhinderung der Verbreitung von Kipo. Vergesst auch nicht, das es schon längst extra Fahndungseinheiten für Kipo gibt die nichts anderes tun, als in Groups & Chats nach Kipo zu suchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
RakChtol schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.

Sehr schönes Beispiel. Ein absolut an den Haaren herbeigezogene Panikmache. Erstens öffne ich keine E-Mails von unbekannten und erst recht klicke ich auf keine mir unbekannten Links. Das sollten auch inzwischen unversierte Nutzer gelernt haben.
Zweitens würde das BKA mit einer Ermittlung anfangen, würde das ganze schon etwas diskreter ablaufen und man wird auch nicht gleich in Ketten gelegt, weil man einmal auf einer falschen Seite gelandet ist. Wenn die entsprechende E-Mail noch vorhanden ist, kann man dies doch ohne große Probleme widerlegen. Ohne das man gleich sein Job verliert, auf den Pranger gestellt wird und von Frau und Kind verlassen wird.
 
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Wie und wo wird denn die Verbreitung erschwert?
Du glaubst doch nicht im ernst, das die Seiten die ein Stopschild kriegen die einzigen Verbreitungsmöglichkeiten sind, oder?
Was ist mit FTP-Servern, dem Usenet, Torrents, Rpaidshare und co?
Weiß Gott was da alles liegt. Von VHS, DVD und co die bei einigen Menschen liegen ganz zu schweigen.
Und nur weil eine Internetseite ein Stopschild erhält werden die Betreiber sicherlich nicht damit aufhören weiter zu produzieren und zu vermarkten.
Nur weil etwas nicht angeschaut wird heißt es nicht das es nicht da ist.
Derjenige der das Material haben will kommt auch so dran.
Auch das es ein Kinderspiel ist die Blockierung zu umgehen sollte mittlerweile bekannt sein.
 
bratzepeter schrieb:
Es wird doch nichts verschleiert oder versteckt. Kipo-Seiten gehören geblockt und gesperrt. Und wenn im Ausland Kinder misshandelt werden, wie sollte dort Deutschland aktiv werden? Deutschland kann aber sehrwohl in seinen eigenen Land aktiv werden. Mit dem Gesetz wird sehr wohl die Verbreitung erschwert. Denn man kann sich nicht sicher sein, ob die Seite auf dem Index steht und vom BKA überwacht wird.

Die Seiten werden weiterhin im Netz verfügbar sein ... nur für technisch unversierte benutzter , die in dem entsprechenden Land sind werden diese versteckt!
Geblockt ist es erst, wenn sie nicht mehr erreichbar sind ...
Das einfachste ist also die schliessung der Seite und net einen halbdurchsichten schleier davor zu legen !
 
bratzepeter schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.

Mag sein das es an den Haaren herbeigezogen ist, aber möglich.
Und klickst du wirklich keine Links an die du nicht kennst ? möchte ich fast bezweifeln.
Wenn du bei einer Suchmaschine deiner Wahl was suchst, darfst du ja keinen Link mehr anklicken, oder kennst du jede Adresse im Internet, und weist was sich dahinter verbirgt?
 
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bratzepeter schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.

Du hast keine Ahnung wovon du redest. Wie schnell es einen Treffen kann und was dann alles mir deinem Leben geschieht zeigt dieses Beispiel.

Die Unschuldsvermutung schützt vielleicht gegen Verurteilung (Manchmal nichtmehr gegen das!) aber es schützt nicht vor Ermittlungen. Es schützt nicht vor Hausdurchsuchungen. Es schützt nicht vor Untersuchungshaft. Es schützt nicht davor, dass deine Nachbarn mitbekommen wie deine Wohnung von einem Trupp Polizisten auf den Kopf gestellt wird.

Du hast schlicht und einfach nicht begriffen, worum es hier geht, deine Naivität ist erschreckend.
 
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SheepShaver schrieb:
Ahem, man muss naiv sein, wenn man denkt, das Internet werde nicht bereits überwacht.

Gegenfrage: Wie paranoid muss man sein, wenn man glaubt, jemand könne das Surfverhalten jeden einzelnen Nutzers überwachen?

Tut mir leid, aber manche Äußerungen kann ich in der Kürze des Kommentars einfach nicht nachvollziehen. Aber vllt. klärst du mich auf und hast dafür auch noch gute Argumente (ich bin ja grundsätzlich erstmal für jeden Scheiß offen :p).

bratzepeter schrieb:
Es geht um Kipo, nicht um die Überwachung eurer Person und eures Surfverhalten.

Wenn du dir da so sicher bist kannst du mir bestimmt auch die Textpassage aus dem Gesetzentwurf zitieren, die sich explizit auf Kinderpornos bezieht. :rolleyes:

Ps: Manchmal stellts mir hier echt die Nackenhaare auf. :D
 
@bratzepeter

Wie naiv bist du eigentlich?
Das ist ja so als würdes du zum Schutz der Kinder einem Pädophilen die Kamera weg nehmen und sagen: So jetzt hab ich den Kindern geholfen
Da haben die Kinder reichlich wenig von.

Und ja, Deutschland kann was machen. Nur sollte es dann auch was sein, was hilft und nicht nachgewiesenermaßen nichts bewirkt und zu anderen Zwecken missbraucht wird
 
Ich hatte noch mein Betrag editiert und folgendes hinzugefügt:
Sicherlich wird mit dem Gesetz auch nicht die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten des Internets abgedeckt, aber es ist ein weiterer Schritt zur Verhinderung der Verbreitung von Kipo. Vergesst auch nicht, das es schon längst extra Fahndungseinheiten für Kipo gibt die nichts anderes tun, als in Groups & Chats nach Kipo zu suchen.
Und haltet mich nicht für technisch unversiert, mir ist sehr wohl bewusst, dass es man solche Sperren umgehen kann. Das heißt aber auch nicht das es auch jeder Pädophile kann. Und ihr sprecht nur über die tatsächlichen Möglichkeiten, vergesst dabei aber auch die abschreckene Wirkung.
 
Paranoid ist, wer die Wahrheit kennt....
 
Da gibt es doch kaum eine abschreckende Wirkung.
Derjenige der das Zeug haben will befasst sich dann nur damit wie er drankommt ohne Gefahr zulaufen
auf eine Stopschildseite zu gelangen. Mehr auch nicht.
Ich weiß nicht wieso du meinst das dadurch der Kindesmissbrauch auch nur ansatzweise verhindert wird.
Als wenn sich da einer denkt "Ok, jetzt wo es ein Stopschild gibt werde ich meiner kranken Neigung nicht mehr frönen und aufhören mich an kleinen Kinder zu vergehen"
 
@bratzepeter

Komisch abschreckende Wirkung hat man der Todesstrafe auch immer nachgesagt und nachgewiesen wurde, dass es keine reelle abschreckende Wirkung gibt....
 
Nossi schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.
Ich glaube, bis es zu einer Hausdurchsuchung kommt, ist es schon mehr von Nöten als einmal auf einer gesperrten Seiten zu landen. Aber darum geht es auch gar nicht. Ich verstehe einfach nicht warum ihr das für so selbstverständlich erklärt, das man irgendwie in Kontakt mit Kipo gerät, wenn man sich im Internet bewegt. Klingt ja fast so, als wären da draussen nur unschuldige Leute die ausversehen ständig auf Kipo-Seiten surfen.
Ergänzung ()

McHurtz schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.
Es wird auch kein Missbrauch verhindert, sondern die Verbreitung. Und der Umkehrschluss aus dieser Aussage ist, sollten wir lieber Kipo im Internet zulassen, damit ein Pädophiler nicht auf die Versuchung kommt, ein Kind wirklich zu Missbrauchen? :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt.)
@bratzepeter
Tykidides aus dem alten Griechenland sagte damals folgendes:
"Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zurecht ein Sklave!"
Wir sollten nicht die Verbreitung zulassen. Wir sollten die Drahtzeiher und die, die die KiPos produzieren belangen! Wir sollten der Polizei mehr Geld und mehr Mittel zur Verfügung stellen und nicht irgendwelche nichtsbringenden Gesetze produzieren, die nur zur Überwachung dienen!
Lg
 
bratzepeter schrieb:
Sehr schönes Beispiel. Ein absolut an den Haaren herbeigezogene Panikmache. Erstens öffne ich keine E-Mails von unbekannten und erst recht klicke ich auf keine mir unbekannten Links. Das sollten auch inzwischen unversierte Nutzer gelernt haben.

Gut ändern wir das Beispiel eben ab. Du surfst auf irgendeiner legalen Seite,die nicht gesperrt ist. Unglücklicherweise will der Webmaster dieser Seite aber Geld verdienen und hat deshalb Google-ads geschaltet. Nun verweist eines dieser Werbebanner auf eine Seite, die von der Stopp-Maßnahme betroffen ist. Das kann ganz leicht passieren, da der Großteil der im Netz erhältlichen Kipos in den Unterseiten von legalen Pornoseiten liegt. Dadurch dass dein Browser dieses Werbebanner anzeigt, hat er einen Zugriff auf eine Stoppseite durchgeführt und schon bist du im Raster. Denn nichts anderes ist das. Eine Bundesweite Rastefahndung, bei der jeder der einen Internetanschluss hat im Raster landet. Und wie wir wissen sind derartige Rasterfahndungen in Deutschland wohlweislich verboten.
bratzepeter schrieb:
Zweitens würde das BKA mit einer Ermittlung anfangen, würde das ganze schon etwas diskreter ablaufen und man wird auch nicht gleich in Ketten gelegt, weil man einmal auf einer falschen Seite gelandet ist.
Gehts eigentlich noch naiver? Dass ich nicht lache. Nur um mal ein aktuelles Beispiel zu nennen. Wikileaks hat ja die dänische Kipo Sperrseite veröffentlicht. 3 Tage später wurde das Haus des Besitzers der Domain Wikileaks.de durchsucht. Und das nur weil seine Domain den Nutzer auf die Seite von Wikileaks weitergeleitet hat. Was war die Begründung dafür, dass bei ihm die Polizei das klomplette Haus durchsucht hat. Besitz von Kinderpornografie. Wie man von einer bestehenden Weiterleitung auf eine bekannte Seite, die nachweislich kein Kipo hostet auf die Idee kommen kann, dass der Weiterleitende Kipo auf dem Rechner hat interessiert dabei erst mal keinen. Udo Vetter vom lawblog vertritt den Besitzer der Domain übrigens. Wenn man also den Fall weiter verfolgen möchte, kann man das da ohne weiteres tun.
Lag nun eine richterliche Anordnung für diese Durchsuchung vor? Nein natürlich nicht. Die Polizei verlies sich einfach auf das Argument der "Gefahr im Verzug" und stellte dem die Bude auf den Kopf. Wenn das Gesetz erst mal durch ist, kann das BKA potentiell bei jedem eine Hausdurchsuchung anordnen, denn der Beweis, dass derjenige sich auf einer Stoppseite befand muss ja erst hinterher erbracht werden. Und wenn erst mal belastendes Material irgendeiner Form gefunden wurde (nicht Kipo sondern irgendwas anderes) dann interessiert das sowieso keinen mehr, da in Deutschland, im Gegensatz zu den USA , Beweismittel durch Verfahrensfehler in der Regel nicht unverwertbar werden.

bratzepeter schrieb:
Wenn die entsprechende E-Mail noch vorhanden ist, kann man dies doch ohne große Probleme widerlegen. Ohne das man gleich sein Job verliert, auf den Pranger gestellt wird und von Frau und Kind verlassen wird.

Eben nicht. Die Polizei fragt nicht freundlich mal nach deiner bösen Email, die dich auf die Stoppseite katapultiert hat.
Die stehen stattdessen einfach ganz schnell und unangekündigt mit Streifenwagen und im Schnitt zwischen 8 und 10 Mann vor deiner Tür und führen dann eine Hausdurchsuchung zur Beweissicherung durch. Das kriegt natürlich dein Nachbar mit. Dann geht das Getratsche los. Der eigenen Ehe kann man allein schon beim Verdachtsfall für KiPo genauso ade sagen, wie dem eigenen Job. So geschehen bei der Operation Himmel, bei der über 12000 Verdächtige in Deutschland an den Pranger gestellt wurden. Von denen wurden nahezu alle Verfahren mittlerweile wegen mangelnder Beweislage eingestellt, da eben der Großteil der Verdächtigen unschuldig war. Nur das interessiert diese Leute gar nicht mehr. Die sind nun längst ihre Frauen, soweit sie welche hatten, und ihre Jobs los und mussten größtenteils noch in eine andere Stadt ziehen, da sie die unverantwortliche Hexenjagd der Polizei in der Gesellschaft unmöglich gemacht hat.
Verständlicherweise haben einiger dieser Personen aus Verzweiflung auch Selbstmord begangen. Das ist schon eine tolle Bilanz für den Rechtsstaat Deutschland. Da kann man der Exekutive nur gratulieren.
 
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