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Physik in Spielen

sfgJoker schrieb:
>Gut das es so einen großen Aufwand macht, das zu berechnen, war mir nicht bewusst...dachte man hat genug reserven bei der CPU...ich mein es gibt doch schon 8 kern CPUs


Kommt drauf an wie detailliert man es haben will

Einschusslöcher mit durchscheinendem Licht etc... das wäre zu viel.
Gerade für Mainstream-Titel die auch auf Konsolen laufen müssen.

Immerhin müsste hier eine simple Wand in tausende Teile zerbrechbar sein um sozusagen ein kugelgroßes Loch "herauszubrechen". Selbst ein Spiel wie BF3 - das ein sehr detailliertes Zerstörungsmodell hat - hat ja im Prinzip nur vordefinierte Bruchstellen - trifft man die bricht ein vorgegebenes Stück Wand heraus etc und fällt immer gleich auf den Boden wo es dann liegenbleibt.

Bei CS früher gab es ja auch keine Einschusslöcher.. das war halt ein Sprite / eine Textur in Form eines Einschusslochs die auf die Stelle aufgeklebt wurde. Bzw. so ist es ja immer noch. Und die Zahl dieser ist begrenzt - ka wo da jetzt genau das Limit lag - aber wenn du oft genug auf eine Wand geschossen hast, hast du gesehen, dass irgendwann die alten Einschusslöcher verschwinden um Platz für neue zu machen.

Klar eine simple Physik ist denke ich mal nicht so schwer - Munition vom Typ X durchschlägt bei Distanz Y Material Z und verliert dabei x% Durchschlagskraft/Geschwindigkeit. Das ist sicher machbar - wobei hier natürlich die Programmierer zwischen Realität und Spielspaß abwägen müssen.

Bullet drop hingegen gibt es bei vielen Spielen.. also, dass auf eine gewisse Entfernung die Kugel an Geschwindigkeit, Höhe und Durchschlagskraft verliert.
 
Ben-09 schrieb:
Kommt drauf an wie detailliert man es haben will


Klar eine simple Physik ist denke ich mal nicht so schwer - Munition vom Typ X durchschlägt bei Distanz Y Material Z und verliert dabei x% Durchschlagskraft/Geschwindigkeit. Das ist sicher machbar - wobei hier natürlich die Programmierer zwischen Realität und Spielspaß abwägen müssen.


Genau so stelle ich mir das vor, es muss ja nicht perfekt sein, aber ein gewisser realismus muss schon sein!!!
 
Ich bin mit dem Schussverhalten und der Physik moderner Spiele auch sehr unzufrieden. Wie eh schon gesagt, durch Holz oder ähnliches sollte man durchschießen können, Gegner dürfen einen Kopfschuss nicht überleben und nach 5 Treffer in die Brust hat der Gegenüber auch gefälligst zu sterben.
Bei Militärshootern erwarte ich wenigsten einen Ansatz von Realismus sonst kann ich genauso gut futuristische Shooter wie Tribes, UT oder Quake spielen. Die drei genannten finde ich vom Konzept und der Spielbarkeit/Fairness übrigens um einiges besser als Battlefield oder Call of Duty.
 
sfgJoker schrieb:
Genau so stelle ich mir das vor, es muss ja nicht perfekt sein, aber ein gewisser realismus muss schon sein!!!
Ist doch, zumindest bei BF3. Man muss eine Balance zwischen Spielbarkeit (vor allem im Massensegment), Rechenleistung und Qualität finden.

gentootux schrieb:
Ich bin mit dem Schussverhalten und der Physik moderner Spiele auch sehr unzufrieden. Wie eh schon gesagt, durch Holz oder ähnliches sollte man durchschießen können, Gegner dürfen einen Kopfschuss nicht überleben und nach 5 Treffer in die Brust hat der Gegenüber auch gefälligst zu sterben.
Du willst Realismus? OK... dann fängt das aber beim Spieler an:
- kein Bunny Hopping
- kein ewig weites Rumgerenne sondern realistische Erschöpfung
- 1 Treffer gegen Arme oder Beine, und das jeweilige Körperteil fällt aus
- Treffer aus größeren Kalibern gegen die Weste würden dir Rippen brechen -> du kannst kaum noch atmen.
- sobald du mal ins Wasser gefallen bist ist deine Uniform so schwer, dass du dich kaum noch bewegen kannst
- du läufst mal eben ne Stunde oder mehr vom "Spawnpunkt" zum Einsatzort... spiel mal Operation Flashpoint (1), dann weißt du was ich meine
 
IRID1UM schrieb:
Oder würdest du Far Cry spielen wollen und nach dem ersten Treffer so gut wie tot sein wollen? Oder mal zwischendrin essen, kacken und schlafen müssen?
Fallout: New Vegas im realistischen Schwierigkeitsgrad hat das doch genau so. Da hat sogar die Munition ein Gewicht und man kann nicht einfach so mit 50 Granaten, 70 Raketen, 5000 Schuss MG-Munition + passende Waffen und zig anderem Kram im Inventory rumlaufen. Dazu der Zwang zum Essen, Trinken und Schlafen.

Es geht also - ist nur die Frage, ob der Spieler das will (bzw. die Masse der Spieler).

WIe schon gesagt: es geht hier um Spiele und nicht um eine Realitätssimulation.
 
Auch bei Fallout sind die Gewichtsbegrenzungen eher dürftig zu sehen.
Ein modernes Sturmgewehr wiegt wenigstens 4 Kilo und ist einer etwas sperrige Angelegenheit. Ein ordentliches MG wie n MG3, ne M60 oder n Pecheneg wiegt >10 Kilo. Dazu hast du noch ein paar Clips am Mann. Ein einzelnes Magazin fürs G3 wiegt grob 250g. Das ist n Gefühl, als hättest du alle Hosentaschen etc. mit Butterstücken gefüllt.

Jeder der beim Bund war weiß, dass man mit nem MG3 oder ner "leichten" Panzerfaust nicht "mal eben" durch die Gegend rennt wie das in Spielen so dargestellt wird. Das Gewicht versaut einem kräftig den Tag, vor allem wenn man dazu noch hübsch ABC-Schutz tragen muss.

Oder nehmen wir mal den Supporter bei BF3 mit seinen Mun-Kisten. Bei meiner AGA hat sich einer n Bruch gehoben, als er mit nem anderen ne Mun-Kiste tragen sollte und der andere abgerutscht ist.
 
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