News Pico11: Abgespecktes Windows 11 belegt nur 883 MB RAM

7H0M45 schrieb:
Eher am RAM verbrauch

Juckt auch keinen. Ja, Rampocalypse, blabla. Aber die meisten haben ja ein funktionierendes System und müssen nicht neu kaufen.
 
Piak schrieb:
Ich würde gerne bei meinem laufenden Windows mal einiges an Komponenten entfernen aber nachträglich ist das wohl schwierig
Ne das geht genauso, gibt genug Post debloat Skripts auf GitHub, Guck dir Mal den YouTube Channel von fr33thy an
Zb
Oder
Ergänzung ()

0x8100 schrieb:
und was passiert wenn man es doch installiert?
Nichts, es juckt M$ nicht
 
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Würde mich erst beeindrucken wenn es auf Cassette passt um meine Datasette mal wieder zu benutzen.
 
iGameKudan schrieb:
Also naja, dass der Verbreiter entsprechend modifizierter ISOs sich damit strafbar machen könnte sei mal dahingestellt.
Ja genau, ich meine damit das Anbieten solcher ISOs, nicht die Nutzung dieser :) Hätte ich natürlich dazuschreiben können.
 
Obwohl es fast nichts mehr kann, immer noch fast 1 GB RAM Bedarf: Wofür !?

Das ist ausdrücklich nicht gegen NTDEV gerichtet, der hat vermutlich sein möglichstes getan, sondern es zeigt mehr als deutlich, wie ungeheuer vermurkst Windows inzwischen ist.

Mein Windows XP SP3 (ich nutze es wirklich noch) belegt frisch gebootet gerade mal 56 MiB RAM - und das ohne irgendwelche Hacks, oder dass es nahezu entkernt wurde.
 
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iGameKudan schrieb:
Spannender fände ich ja solche abgespeckten Windows-"Versionen", die zwar um überflüssigen Ballast befreit wurden, aber dennoch alltagstauglich sind.
Wie im Artikel erwähnt, gibt es auch noch Tiny11 vom selben Entwickler/Modder.
Das ist eigentlich ein Skript das den ganzen Müll aus einer vorhanden ISO entfernt. Auch der Zwang für ein Onlinekonto wird entfernt.
Habe ich schon seit längerrem im Einsatz für die extrem seltenen Fälle in denen ich doch mal Windows brauche. Alle Basics inclusive Updates funktionieren. Man muss eventuell das ein oder andere Framework nachinstallieren aber ansonsten funktioniert das meiste OotB.
So abgespeckt ist es dann auch wieder angenehm mit Windows zu arbeiten weil es sich performant und modern anfühlt.
Wie legal das ist kann ich nicht sagen. Außerdem ist es sehr warscheinlich, das MS bei einem größeren Update den ganzen Mist einfach wieder nachinstalliert.

Deswegen bin ich mit Linux so zufrieden. Da habe ich den hickhack nicht.
 
wern001 schrieb:
und wer hat den heute noch ein cd laufwerk`?
Ich habe fast 20 Stück im Keller liegen. Falls Bedarf, einfach melden. Sorry, ist nicht böse gemeint.

Kein Mensch hat ein Laufwerk in einem aktuellen Rechner.
 
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antiX mit geöffnetem Firefox bei 602MB RAM und benutzbar:
antiX_600MB.png
 
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0x8100 schrieb:
und was passiert wenn man es doch installiert?
Du brauchst jedenfalls einen Key dafuer. Anders als bei Home und Pro, wo man ohne Key installieren kann und das System dann nach einer Weile ohne Keyeingabe in einen (leicht) reduzierten Funktionsumfang faellt, kann man LTSC, Enterprise oder Education Versionen nicht ohne Key installieren.

Evaluierungsversionen dieser Versionen machen dann nach Ablauf das gleiche Spiel wie frueher die Endkundenversionen: Herunterfahren nach einer Stunde.
Man kann die wohl noch "rearmen", aber nicht unbegrenzt.
 
tom77 schrieb:
Ich habe fast 20 Stück im Keller liegen. Falls Bedarf, einfach melden. Sorry, ist nicht böse gemeint.
mit hätte mich deutlicher artikulieren müssen. sollte "hat in betrieb" bedeuten.
 
Caramon2 schrieb:
Obwohl es fast nichts mehr kann, immer noch fast 1 GB RAM Bedarf: Wofür !?

das ist der HAL, den Treibern und der 64bit Laufzeitumgebung geschuldet. Die benötigen eben ihre entsprechenden Speicherbereiche und wachsen mit größerwerdenen "Bit" Zahlen durch die mögllchen Adressierungen und belegen so mehr Speicher als ein 16 oder 32 bit Treiber.

daher sind 1 GB noch ganz gut und MASSIV weniger als wenn jeder Mist, den MS will wie CoPilot und Konsorten sowie Prefetch mit beim Start im RAM gelagert wird.
Im Normalen Betrieb wird der RAM aber denke ich dennoch so auf 3 - 6 GB Mindestbedarf anwachsen, wenn die häufig benötigten Dienste starten und vorgehalten werden.

Ansonsten wird man stetige Verzögerungen bemerken, eben da alles wieder von dem Datenträger geholt werden muss, was eben entsprechend dauert.

rollmoped schrieb:
antiX mit geöffnetem Firefox bei 602MB RAM und benutzbar:

1. 1280x800er Auflösung, da verbrauchst du auch weniger RAM
2. nur 1 Tab - bei mehr als einen wird warscheinlich dann die Website wenn du hin und her switchst immer neu vom Webserver geladen werden müssen, wenn die nicht im RAM zwischengelagert werden kann.
3. du hast bestimmt ein PI Hole in einsatz, was diverse Anzeigen und Scirpte blockt, darum wird auch die Website immernoch in deinen Screenshot geladen. Mit den ganzen Scripten etc wäre der Verbrauch wesentlich größer
4 Das ganze System hat nur 1 GB RAM, etwas geht für den VRAM drauf, da wird der Speicher auch ganz anders genutzt als wenn viel freier Speicher vorhanden ist.
5. Das OS selbst ist wahrscheinlich inkl. Treibern auch sehr optimiert auf minimalen RAM Verbauch und wird deshalb auch nur Beschränkt alltaugstauglich sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sebbi schrieb:
das ist der HAL, den Treibern und der 64bit Laufzeitumgebung geschuldet. Die benötigen eben ihre entsprechenden Speicherbereiche und wachsen mit größerwerdenen "Bit" Zahlen durch die mögllchen Adressierungen und belegen so mehr Speicher als ein 16 oder 32 bit Treiber.
OK, in der VM, ohne "richtigen" GraKa-Treiber usw., ist mein XP natürlich ziemlich genügsam.

Aber ich hatte von 2008 bis 2015 Windows XP Pro x64 genutzt (dann der Wechsel zu Linux): Das hat als voll genutztes Produktivsystem, inkl. Updates, usw. nach dem booten auch nur knapp 200 MB RAM belegt. - Zuletzt übrigens mit einem Phenom II X6 und 16 GiB RAM.

Ich hatte schon mal überlegt, was wenn Microsoft ReactOS unterstützen würde (das wird wohl nie passieren ;)): Dann würden die endlich mal vorwärts kommen, aber im Gegenzug könnten die Microsoft vielleicht auch viele Tipps geben, was bei Windows entschlackt und effizienter gemacht werden könnte.

Btw (nur zur Info):

Hier hatte ich LMDE (was im Leerlauf schon 1,2 GiB RAM belegt) mit nur 2 GiB RAM auf einen virtuellen 2 GHz Dualcore (um den alten PC meines Vaters nachzustellen) getestet:

https://www.computerbase.de/forum/t...kere-cpu-als-windows-11.2269170/post-31435950

Für den normalen Alltagsgebrauch natürlich vollkommen ungeeignet, aber für jemanden mit so geringen Anforderungen wie mein Vater (Multitasking und Surfen mit mehreren Tabs hat er nie verstanden) trotzdem noch gut nutzbar.
 
Caramon2 schrieb:
Aber ich hatte von 2008 bis 2015 Windows XP Pro x64 genutzt (dann der Wechsel zu Linux): Das hat als voll genutztes Produktivsystem, inkl. Updates, usw. nach dem booten auch nur knapp 200 MB RAM belegt. - Zuletzt übrigens mit einem Phenom II X6 und 16 GiB RAM.

Bei XP waren die Dienste und Programme bei weitem nicht aufgeblasen wie bei Vista 7, 8, 10 oder 11 - Windows XP wurde zu einer Zeit programmiert, wo 1 GB RAM noch als brachial viel galt. Entsprechend wurde das System und die Treiber auch angepasst und die HAL entsprechend gestickt, was aber auch oft genug zu Problemen geführt hat, weshalb auch XP x64 nur langsam Abnehmer fand.
Auch die Oberfläche hatte 2 Seiten, einmal die nüchterne sparsame WinNT Oberfläche und einmal die aufgeblähte KlickliBunti Bonbon Oberfläche, die entsprechend RAM gefressen hat.

Daher kann man das LEIDER nicht vergleichen, aber es wäre schön wenn eine solche Optimierung etc wieder stattfinden würde und auch das der User die Wahl hätte wie bei XP zwischen Klicki Hihi Bunti WinUI-3-Framework und einen nüchteren WinNT Style, auch mit alter Systemsteuerung mit geupdateten und angepassten clps
 
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Piak schrieb:
Und ich dachte CD's wurden vor jahrzehnten von DVD und diese wiederum von Blurays abgelöst, die auch keiner mehr nutzt .. aber schön.

Ich würde gerne bei meinem laufenden Windows mal einiges an Komponenten entfernen aber nachträglich ist das wohl schwierig
Das ist für die relevant, die noch einen der vielen 700MB-USB-Sticks in der Schublade haben ;) Die, die einen 1GB Stick verwenden müssen halt mit fast einem Drittel Platzverschwendung leben.
 
dragnod0 schrieb:
Wie im Artikel erwähnt, gibt es auch noch Tiny11 vom selben Entwickler/Modder.
Das ist eigentlich ein Skript das den ganzen Müll aus einer vorhanden ISO entfernt. Auch der Zwang für ein Onlinekonto wird entfernt.
Werde ich mir wenn ich mal Zeit über habe zu Gemüte führen. Mir sind ja auch noch Tools wie NTLite ein Begriff von früher...

Hoffentlich kann man aber bei Tiny11 anpassen was man rausschmeißen will (und was nicht)... Denn bspw. den Edge-Browser nutze ich doch immer mal wieder als Einweg-Browser (so konfiguriert, dass der beim Beenden alles löscht/zurücksetzt), wenn ich ne Website habe die im stark auf Datenschutz angepassten Firefox nicht richtig funktioniert (hier und da erledigts halt mal nen Captcha, EU-Cookie-Fenster die optisch gefiltert werden aber die Website blockieren etc.).
dragnod0 schrieb:
Wie legal das ist kann ich nicht sagen. Außerdem ist es sehr warscheinlich, das MS bei einem größeren Update den ganzen Mist einfach wieder nachinstalliert.
Wiegesagt, wäre daran irgendetwas illegal hätte Microsoft längst solche Tools abgesägt... Ich kann mir bei bestem Willen kein Szenario im Kopf vorstellen, bei dem eine angepasste Windows-ISO illegal wäre - solange man diese inoffiziellen ISOs nicht vertreibt.
dragnod0 schrieb:
Deswegen bin ich mit Linux so zufrieden. Da habe ich den hickhack nicht.
Glaube mir... CachyOS läuft bei mir auf dem Notebook so unproblematisch und bedient meine Anforderungen so gut, dass ich es auch gerne auf dem Desktop einsetzen würde - wäre da diese Problematik mit Multiplayer-Anticheat nicht (schönen Dank an die Cheater, die sowas notwendig machen... 🤮).

Der NVidia-Support ist ja doch schon besser geworden - und von Office/Outlook habe ich mich schon vor längerem getrennt.
 
Sebbi schrieb:
weshalb auch XP x64 nur langsam Abnehmer fand.
Das Problem war vor allem die anfänglich schlechte Treiberunterstützung: Es wurde zwar besser, aber es hatte den Ruf weg.

Sebbi schrieb:
der User die Wahl hätte wie bei XP zwischen Klicki Hihi Bunti WinUI-3-Framework und einen nüchteren WinNT Style, auch mit alter Systemsteuerung mit geupdateten und angepassten clps
Ich wünsche, MS würde mal irgendwas konsequent umsetzen, statt dass alles wie notdürftig zusammengeflickt wirkt.

Mein Eindruck ist schon seit langem: Die tun nur das nötige, Hauptsache es funktioniert irgendwie. - Weil wozu sich anstrengen: Die Leute nutzen es doch sowieso.

Wie gerade erst wieder Dänemark beweist:

https://fosstopia.de/danemark-bleibt-bei-microsoft-365/

Ausreden finden ist eben viel einfacher, als sich einmal etwas Mühe zu geben, um dann in Zukunft davon profitieren zu können.
 
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