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0x4A6F686E

Ensign
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Sep. 2009
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186
Ich habe momentan Boxen von Bowers & Wilkins aus der 600er Serie als Front (DM603, 120W, 8Ohm) und Center (CC6, 120W, 8 Ohm). Diese sind ca. 15 Jahre alt, haben aber einen sehr guten Klang und ich möchte sie gern weiter verwenden. Über meine aktuellen Surrond-Boxen reden wir mal besser nicht - die Dinger sind Murks.

OK, nun zu meinem Plan:

Punkt 1 - Neue Surround-Boxen.
Sie müssen recht nah an der Wand platziert werden. Hierbei dachte ich an der 685er von B&W. Diese haben, genau wie meine bereits vorhandenen B&W-Boxen, eine Impedanz von 8 Ohm und sind bis 100W belastbar. Die technischen Daten sehen viel versprechend aus. Falls diese wider erwarten nicht als Surround-Boxen geeignet, oder generell Käse sind, bitte ich um einen alternativen Vorschlag.

Punkt 2 - Neuer AVR.
Mein Onkyo AVR ist genau so alt wie die Boxen. Er hat noch nie etwas von TOSLINK oder gar HDMI gehört und daher muss er weg, denn ich habe 3 Mehrkanal-Quellen, kann aber momentan nur eine analog daran anschließen - das ist Käse.
Nach längeren Recherchen habe ich den Pioneer VSX-1019 ins Auge gefasst. Gibt es aus eurer Sicht irgend etwas, was bei diesem Modell negativ auffällt? Zu den Boxen sollte er meines Erachtens ganz gut passen.

Punkt 3 - Subwoofer.
Die Standboxen bringen einen druckvollen, angenehmen Bass. Daher stellt sich mir die Frage, ob ein Subwoofer bei so einem Setup einen relevanten Vorteil bringt. Oder ob er gar auf Grund der Bass-Überlagerung mit den Front-Lautsprechern eher stören kann. Wie gut sich das bei dem Pioneer AVR abstimmen lässt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.

Vielen Dank für Hinweise aller Art.
 
ausser dem lüfter ist der 1019er schon ne rakete. alternativ: denon 2310 / 3310
 
0x4A6F686E schrieb:
Diese haben, genau wie meine bereits vorhandenen B&W-Boxen, eine Impedanz von 8 Ohm

Die 685er haben eine Minimalimpedanz von 3.7 Ohm. Ansonsten sehe ich lediglich bei der unterschiedlichen Abstimmung der 603 (S2/S1?, S3 bei dem Alter auszuschliessen) Konfliktpotenzial. Ein Bekannter hat DM602 S1 - verglichen im gleichen Raum am gleichen Amp war zu meinen 685 schon ein Unterschied auszumachen. Wie weit dich das betrifft musst du selbst herausfinden.

0x4A6F686E schrieb:
Die Standboxen bringen einen druckvollen, angenehmen Bass. Daher stellt sich mir die Frage, ob ein Subwoofer bei so einem Setup einen relevanten Vorteil bringt. Oder ob er gar auf Grund der Bass-Überlagerung mit den Front-Lautsprechern eher stören kann.

Wenn der Sub im Filmbetrieb nur das LFE-Signal bekommt sollte das kein Problem darstellen. Auf jeden Fall bieten die heutigen AVR mit der Einmesssung und den Einstellungsmöglichkeiten viele Möglichkeiten um derartige Probleme zu beheben/vermindern.
 
Danke für die Hinweise.

An meinen Boxen steht nur DM603, also kein S1/2/3. Ist somit wohl die erste Generation. Ich bin bei eBay fündig geworden und habe mir dort zwei 602er aus der alten Serie geangelt. Die sind wahrscheinlich völlig überdimensioniert, aber lieber so, als ein paar Brüllwürfel wie ich sie davor hatte. ;)

Noch ein paar Fragen zur Verkabelung:
Wenn ich die Kabel aller Boxen gleich lang dimensioniere, habe ich einen recht großen Haufen Kabelsalat in der Ecke liegen. Wie macht ihr das? Alle Kabel gleich lang, nur Front R/L/Center (z.B. 6m) sowie Rear R/L (z.B. 10m) gleich, oder jeweils nur die benötigte Länge für jede Box? Die Frage ist, ob bei den recht geringen Unterschieden überhaupt etwas zu hören ist, wenn ich rechts/links bzw. front/rear unterschiedlich lang mache.

Und wenn ich schon mal dabei bin... reicht 2,5mm² oder sollten es bei diesen Längen (max. 10m) schon 4mm² sein? Rein theoretisch sollten 2,5mm² m.E. ausreichen, aber ich hätte gern einen Erfahrungsbericht. :)

Vielen Dank
 
0x4A6F686E schrieb:
Die Frage ist, ob bei den recht geringen Unterschieden überhaupt etwas zu hören ist, wenn ich rechts/links bzw. front/rear unterschiedlich lang mache.

Die Längen dürfen schon voneinander abweichen. Damits wirklich hörbar wird musst du radikal asymmetrisch verkabeln (ich rede von grossen ganzzahligen Vielfachen). Selbst dann liesse sich das Problem mit dem AVR korrigieren.

0x4A6F686E schrieb:
Rein theoretisch sollten 2,5mm² m.E. ausreichen, aber ich hätte gern einen Erfahrungsbericht.

Mit der Kabellänge sinkt auch die Lautstärke. Das lässt sich am AVR problemlos beheben. 10 m sind nicht die Welt - da haben andere schon grössere Distanzen mit Klingeldraht überwunden. Meiner Meinung nach reichen die 2.5 mm² problemlos aus.

Viel Spass mit den Dingern. Die Investition in ältere Semester finde ich sinnvoller als 685 hinzustellen - preislich und klanglich.
 
dOM89DoM schrieb:
Die Investition in ältere Semester finde ich sinnvoller als 685 hinzustellen - preislich und klanglich.
Das dachte ich mir auch, nachdem ich auf Grund deines Hinweises in dieser Richtung recherchiert hatte.
 
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