• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Piranha-Bytes-Fans ernüchtert: Cralon weiß als Demo noch nicht zu überzeugen

Vielleicht ist es einfach an der Zeit einzusehen das Gothic trotz nicht wegen den beiden Erfolgreich war
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Innocience, Wilfriede, G00fY und 4 andere
Wie man ernsthaft so ein Projekt verteidigen kann, für welches schlussendlich auch noch Geld verlangt werden wird, ist mir schleierhaft. Völlig egal, wer hier an der Entwicklung beteiligt ist und wie viele Personen es sind: Cralon sieht aus und fühlt sich an wie Shareware aus dem Beginn des 21. Jahrhunderts. UE5 allein ist kein Qualitätsmerkmal. Ich kann auch nicht an einem 40.000,00 EUR Flügel auf einmal wie ein Virtuose Klavier spielen.

Und dann noch das Argument, dass die Entwickler nur zu zweit wären. Sorry, das zieht einfach nicht. Es gibt so viele Spiele, auch recht erfolgreiche Titel, die im Ursprung nur von einer Person entwickelt wurden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: G00fY, Xaphyr, Ragemoody und 2 andere
Mal sehen, wie das Game dann aussieht, wenn es denn fertig ist.
Sowas ist heutzutage ja leider auch nicht mehr selbstverständlich.
Die geplanten Features fürs fertige Game interessieren mich.
Aber eher werde ich es auch nicht anrühren.
Ich bin ziemlich häufig auf die Nase gefallen, nachdem Titel im Early Access gespielt habe, die dann im fertigen Zustand in eine komplett andere Richtung liefen.
Ergänzung ()

woliver23 schrieb:
Und dann noch das Argument, dass die Entwickler nur zu zweit wären. Sorry, das zieht einfach nicht. Es gibt so viele Spiele, auch recht erfolgreiche Titel, die im Ursprung nur von einer Person entwickelt wurden.

Richtig.
Dawn of Man war - glaube ich - ein Ein-Personen-Projekt welches ich sehr geliebt habe.
 
@Aduasen Mincecraft. Undertale. Stardew Valley. Alles massentaugliche Spiele mit Innovation und einem ordentlichen Gameplay-Loop. Cralon hingegen ist eine Zeitreise in die Vergangenheit - allerdings keine Gute.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Aduasen
Also mich holt das Video zur Demo auch nicht ab. Manches wirkt wie eine Hommage an frühe Rollenspiele im Versuch in ein modernes Gewand zu packen ohne dies aber wirklich umzusetzen. Aber aeis drum. Ich hab noch Risen 1+2 vor, Skyrim, Skyoblivion.....

sedot schrieb:
Hoher Detailgrad beim Worldbuilding, Storytelling, Spiel-Mechniken usw. wird wohl eher gemeint gewesen sein.
Ich wünschte mir gleiches bei Foristen. Wenn ich schon Wordbuildung und Storytelling lese, dann besteht der Detailgrad bei manchen nur in der Verwendung von Anglizismen als Worthülsen.
 
Irgendwie finde ich es interessant. Hmmm. Wenn das Spiel für für 20 - 25 Euro rauskommt, würde ich es ggf. holen.
 
Mondgesang schrieb:
Ok also immer bessere Grafik ist Innovation. Ja gut, jetzt haben wir mit Cralon ja Unreal Engine 5. Innovation zur vorig genutzten Genome-Engine. Ist doch alles supi.

Hast du die Spiele überhaupt gespielt? Der Detailreichtum äußert sich viel weniger in der Grafik, als in der Welt die man damit aufbaut. Darauf begründet sich in RDR2 eine enorm glaubwürdige Welt, die auch 8 Jahre nach erscheinen noch immer als Referenz herhalten muss. Wo bei den meisten modernen Spielen die welt nur eine Kulisse ist, ist es bei RDR2 ein enorm wichtiges Element.

Zur Demo: Spricht mich Null an. Ich habe aber auch keinerlei Nostalgie für die alten Piranha-Bytes Spiele.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Wilfriede, woliver23 und Ragemoody
Sorry, die lernen es nicht. Die Gothic-Reihe (insbesondere Gothic 1) war frickelig, die Risen-Reihe war frickelig und die Elex-Reihe auch. Alle Spiele waren verbugt, hatten mitunter eine miese Steuerung und die Charaktere hatten gefühlt immer nen Stock im A*sch. Da nützen die tolle Dialoge, schöne Spielwelten und gute Soundtracks nichts. Technisch waren deren Spiele immer nur Mittelmaß. Ich fand gerade das Szenario der beiden Elex-Teile richtig toll und stimmig. Aber es war halt alles irgendwie clunky, steif und störrisch und technisch gesehen auch nur Mittelmaß. Fand ich sehr schade, das hat mir irgendwann die Stimmung und die Lust kaputt gemacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Xaphyr, Ragemoody, Chris.78 und 2 andere
Leider nein, die Ausgestaltung des Untergrunds, die Dialoge, der Sound der Synchronisierung, das Gameplay, das Interface und dieser insgesamt störrische, hakelige Gesamteindruck sagen mir persönlich nicht zu.

Die Demo eint und verstärkt für mich somit de facto die Punkte, die mir an Elex und Gothic nicht gefallen haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Xaphyr
Spielt mehr Drovadrovadrovadrova!


luibl.png






(Oder Monomyth).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Seven2758 und Ragemoody
Holzfällerhemd schrieb:
lle Spiele waren verbugt, hatten mitunter eine miese Steuerung und die Charaktere hatten gefühlt immer nen Stock im A*sch. Da nützen die tolle Dialoge, schöne Spielwelten und gute Soundtracks nichts. Technisch waren deren Spiele immer nur Mittelmaß.
Technisch war Gothic 1 und 2 zeithistorisch hervorragende Spiele. Einzig die Steuerung in Kombination mit dem Kampfsystem war im Nahkampf schon damals eher so lala. Aber der Rest? Weitsicht ohne Ende, optisch sehr ansprechend, gute Animationen, Sound Engine wurde für den 2. Teil stark aufbereitet. Und auch die Gothic 3 Engine war zu dem Zeitpunkt alles andere als technisch Mittelmaß. Was es dort versaut hat, war eben nicht die vorhandene Optimierung. Bezüglich Bugs. 100% Zustimmung. :schluck:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: WommU, Wilfriede, G00fY und 5 andere
Muntermacher schrieb:
Wenn ich schon Wordbuildung und Storytelling lese, (…)
Sind aus meiner Sicht beides passende Begriffe die hohe Komplexität (nicht nur von RPGs 😅) verständlich als auch prägnant zusammenfassen.
Wenn dir nicht klar ist was ich konkret meine kannst du nachfragen. 🤷🏽‍♂️
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Ragemoody
Shoryuken94 schrieb:
eine enorm glaubwürdige Welt
wobei eine norm glaubwürdige Welt noch heute Gothic 1 und Morrowind nachgesagt werden. Gerade weil man bewusst Dinge WEG lässt, die das Spiel "gamy" wirken lassen könnten.

Ich glaube das ist schwer zu metrisieren, ab wann etwas glaubwürdig ist. Will nur sagen, G1 war damals keinesfalls ein rudimentärer Ruhrpott-Trash. Da gibt es heute Spiele, die mit allem aufwarten was der Geldbeutel des Studios hergibt, nur nicht mit herzlicher Glaubwürdigkeit.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DaDare und evilhunter
Holzfällerhemd schrieb:
Sorry, die lernen es nicht. Die Gothic-Reihe (insbesondere Gothic 1) war frickelig, die Risen-Reihe war frickelig und die Elex-Reihe auch. Alle Spiele waren verbugt, hatten mitunter eine miese Steuerung und die Charaktere hatten gefühlt immer nen Stock im A*sch. Da nützen die tolle Dialoge, schöne Spielwelten und gute Soundtracks nichts. Technisch waren deren Spiele immer nur Mittelmaß. Ich fand gerade das Szenario der beiden Elex-Teile richtig toll und stimmig. Aber es war halt alles irgendwie clunky, steif und störrisch und technisch gesehen auch nur Mittelmaß. Fand ich sehr schade, das hat mir irgendwann die Stimmung und die Lust kaputt gemacht.
DaDare schrieb:
Technisch war Gothic 1 und 2 zeithistorisch hervorragende Spiele. Einzig die Steuerung in Kombination mit dem Kampfsystem war im Nahkampf schon damals eher so lala. Aber der Rest? Weitsicht ohne Ende, optisch sehr ansprechend, gute Animationen, Sound Engine wurde für den 2. Teil stark aufbereitet.
Ja. Die Aussage bzgl. technisch Mittelmaß ist bzgl. Gothic I absolut nicht zu halten. Wer möchte kann sich gerne mal GTA III (halbes Jahr später) anschauen. Wer nochmals die Erinnerungen auch daran, wie das alles zeitgenössisch aufgenommen wurde auffrischen möchte, kann ja einfach die StayForever-Folge hören.
DaDare schrieb:
Und auch die Gothic 3 Engine war zu dem Zeitpunkt alles andere als technisch Mittelmaß. Was es dort versaut hat, war eben nicht die vorhandene Optimierung. Bezüglich Bugs. 100% Zustimmung. :schluck:
Sie war vor allen Dingen StateOfTheArt, nur leider war StateOfTheArt halt furchtbar.
Speedtree und entsprechend mitdrehende Sprite-Bäume: :kotz:
Tiefenunschärfe in ihren Grundzügen: :kotz:
LOD-System aus der Hölle: :kotz:
Fehlendes AntiAliasing: :kotz:

Aber, wie gesagt, das war StateOfTheArt; Oblivion hatte all die gleichen Probleme und, um wieder zu GTA zu schielen: GTA IV hatte sie zwei Jahre später ebenfalls.

P.s.: Viele lieben die reine Tastatursteuerung übrigens...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DaDare
Hoffentlich ist so langsam mal Schluss mit Werbung für dieses Studio!
Es reicht schon, dass die am Untergang von PB Mitschuld tragen!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rzweinig, DaDare und Ragemoody
Mondgesang schrieb:
wobei eine norm glaubwürdige Welt noch heute Gothic 1 und Morrowind nachgesagt werden. Gerade weil man bewusst Dinge WEG lässt, die das Spiel "gamy" wirken lassen könnten.

Spiele sind immer ein Produkt Ihrer Zeit und es kommen viele Faktoren hinzu. Gerne werden auch damals attestierte Eigenschaften über Jahre hinweg behauptet, ohne sie erneut auf die Probe zu stellen.

Es kommt aber auch immer darauf an, wie man eine Geschichte erzählt. In Red Dead ist die Welt ein Element, was auf natürliche Weise selbst zum Entdecken und Erleben sich natürlcih entfaltender Geschichten einlädt. Auch dabei werden bewusst Elemente weggelassen, aber eben auch viele Dinge umgesetzt, die andere Spiele scheuten. Einfach weil es auch immer eine Balanceakt zwischen Budget, zeitlichem Aufwand, QS Aufwand und Nutzen ist. Denn viele Dinge funktionieren auch nur, wenn man die entsprechenden Ressourcen in Umsetzung und QS steckt. Hier liegt häufig der Unterschied zu anderen Studios. Dabei geht es um viel mehr, als nur die optische Qualität. Die Möglichkeiten, die eine Welt bietet, entscheiden dann auch darüber, wie man sie mit Leben und Geschichte füllen kann. Hat dein Spiel keine gute Physikengine, kannst du diese halt nicht für Gameplayelemente und daraus resultierenden Ereignissen nutzen. Das heißt nicht, dass man mit einer simpleren welt nicht ebenso glaubwürdig sein kann. Es ändern sich aber die Möglichkeiten.
Mondgesang schrieb:
G1 war damals keinesfalls ein rudimentärer Ruhrpott-Trash.

Das habe, zumindest ich, aber auch nie gesagt.
Mondgesang schrieb:
Da gibt es heute Spiele, die mit allem aufwarten was der Geldbeutel des Studios hergibt, nur nicht mit herzlicher Glaubwürdigkeit.
Verstehe ich. Die meisten modernen Spiele sind einfach nur leere Kulissen, die den Spieler möglichst lange binden sollen. Zugegeben ist es aber auch schwer, eine in sich geschlossen kohärente und glaubwürdige Welt zu erschaffen. Dafür müssten alle beteiligten dieses Ziel verfolgen und auch das entsprechende Talent haben. Oftmals mangelt es an Willen, da die Monetarisierung oft die höchste Priorität, vor allem anderen, hat und manchmal mangelt es auch an fähigen Leuten. Gerade bei den Storys und Quests fällt das häufig auf.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mondgesang und DaDare
Shoryuken94 schrieb:
Das habe, zumindest ich, aber auch nie gesagt.
Nein nein, war auch kein Vorwurf an dich bzw wollte ich nicht dir in den Mund legen.
Ergänzung ()

Shoryuken94 schrieb:
Die meisten modernen Spiele sind einfach nur leere Kulissen
Vielerlei sogar das Gegenteil, eine gigantische Filmkulisse die NUR für dich als Spieler geschaffen ist. Ab Sekunge 1 bist du der Dragonborn, der Auserwählte, der Weltenretter und jeder Hans und Franz in jedem Pipidorf wartet nur auf deine Ankunft "Oh Retter, endlich seid ihr uns erschienen!". Das ist dieses amerikanische Hollywood-Verlangen, dass man ab Sekunde 1 der bombastische Main Charakter ist.

Gothic 1? Retter? Eher ein Hanswurst und niemand juckt sich um einen. Die haben ihre eigenen Probleme, ihre eigenen Konflikte und Sorgen. Die Welt braucht dich nicht und funktioniert ohne dich wunderbar. Die Dinge sind da so gewachsen wie sie gewachsen sind und alle dadrin versuchen auf ihre eigene Weise damit ihren Frieden zu machen. Das Ziel? Naja... irgendwie wieder rauskommen. Knast halt. Und bitteschön, sieh zu.

Sehr bodenständig und menschlich, glaubhaft. Wenn ich in so eine Situation (buchstäblich) geworfen werde, dann kümmern mich Götter, ihre Avatare, irgendwelche Mächte etc nen Dreck. Ich will mich trocknen, irgendwas Wärmendes überwerfen und irgendwie die erste Nacht möglichst nicht ins Gras beißen. Und dann sehen wir weiter.

Wie Gescheit Gespielt damals schon korrekt herausstellte, ist auch dieses "volles Pfund aufs Maul" ein nicht so gerechtfertigtes Klischee wie es gerne dargestellt wird. Viele in der Kolonie sind eher nett und empathisch einem gegenüber, weil die diese anfängliche Misere aus erster Hand kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
sedot schrieb:
Sind aus meiner Sicht beides passende Begriffe die hohe Komplexität (nicht nur von RPGs 😅) verständlich als auch prägnant zusammenfassen.
Wenn dir nicht klar ist was ich konkret meine kannst du nachfragen. 🤷🏽‍♂️
Es war nicht explizit auf Dich gemünzt. Ich ffrage mich nur, wie man Innovationen und Kreativität bei Spracheaspekten fordern kann, wenn die eigene Kreativitat sich darauf beschränkt einfach Begriffe aus einer anderen Sprache zu verwenden, wenn die eigene es bereits hergibt. Sprachgewandheit und Geschichtenerzählen z.B.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe das wird noch, sind immerhin nur zu 2.
Elex 1 war top, 2 leider ein Rückschritt.
 
Svennc schrieb:
Spielt mehr Drovadrovadrovadrova!
Ich bin so froh nach einem Hinweis hier aus dem Forum Drova ausprobiert zu haben.
Denn ich hatte den Steamrelease bemerkt, das "Souls-Like" Tag unter dem wenig aussagekraeftigem Titelbild gesehen, und das Spiel direkt ignoriert. Weil ich halt "Souls-Like" im Sinne von Dark Souls absolut nicht ausstehen kann.

Drova ist nicht perfekt, insbesondere in der Releaseversion wurde man im Spielverlauf zu einer Handlung gezwungen die mir und vielen anderen gegen den Strich ging. Soweit ich weiss wurde dieser Aspekt aber etwas abgeschwaecht. Aber es ist dennoch ein ausserordendlich gutes Spiel.
 
Zurück
Oben