DeusExMachina
Lieutenant
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Vielleicht ist es einfach an der Zeit einzusehen das Gothic trotz nicht wegen den beiden Erfolgreich war
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woliver23 schrieb:Und dann noch das Argument, dass die Entwickler nur zu zweit wären. Sorry, das zieht einfach nicht. Es gibt so viele Spiele, auch recht erfolgreiche Titel, die im Ursprung nur von einer Person entwickelt wurden.
Ich wünschte mir gleiches bei Foristen. Wenn ich schon Wordbuildung und Storytelling lese, dann besteht der Detailgrad bei manchen nur in der Verwendung von Anglizismen als Worthülsen.sedot schrieb:Hoher Detailgrad beim Worldbuilding, Storytelling, Spiel-Mechniken usw. wird wohl eher gemeint gewesen sein.
Mondgesang schrieb:Ok also immer bessere Grafik ist Innovation. Ja gut, jetzt haben wir mit Cralon ja Unreal Engine 5. Innovation zur vorig genutzten Genome-Engine. Ist doch alles supi.
Technisch war Gothic 1 und 2 zeithistorisch hervorragende Spiele. Einzig die Steuerung in Kombination mit dem Kampfsystem war im Nahkampf schon damals eher so lala. Aber der Rest? Weitsicht ohne Ende, optisch sehr ansprechend, gute Animationen, Sound Engine wurde für den 2. Teil stark aufbereitet. Und auch die Gothic 3 Engine war zu dem Zeitpunkt alles andere als technisch Mittelmaß. Was es dort versaut hat, war eben nicht die vorhandene Optimierung. Bezüglich Bugs. 100% Zustimmung.Holzfällerhemd schrieb:lle Spiele waren verbugt, hatten mitunter eine miese Steuerung und die Charaktere hatten gefühlt immer nen Stock im A*sch. Da nützen die tolle Dialoge, schöne Spielwelten und gute Soundtracks nichts. Technisch waren deren Spiele immer nur Mittelmaß.
Sind aus meiner Sicht beides passende Begriffe die hohe Komplexität (nicht nur von RPGs 😅) verständlich als auch prägnant zusammenfassen.Muntermacher schrieb:Wenn ich schon Wordbuildung und Storytelling lese, (…)
wobei eine norm glaubwürdige Welt noch heute Gothic 1 und Morrowind nachgesagt werden. Gerade weil man bewusst Dinge WEG lässt, die das Spiel "gamy" wirken lassen könnten.Shoryuken94 schrieb:eine enorm glaubwürdige Welt
Holzfällerhemd schrieb:Sorry, die lernen es nicht. Die Gothic-Reihe (insbesondere Gothic 1) war frickelig, die Risen-Reihe war frickelig und die Elex-Reihe auch. Alle Spiele waren verbugt, hatten mitunter eine miese Steuerung und die Charaktere hatten gefühlt immer nen Stock im A*sch. Da nützen die tolle Dialoge, schöne Spielwelten und gute Soundtracks nichts. Technisch waren deren Spiele immer nur Mittelmaß. Ich fand gerade das Szenario der beiden Elex-Teile richtig toll und stimmig. Aber es war halt alles irgendwie clunky, steif und störrisch und technisch gesehen auch nur Mittelmaß. Fand ich sehr schade, das hat mir irgendwann die Stimmung und die Lust kaputt gemacht.
Ja. Die Aussage bzgl. technisch Mittelmaß ist bzgl. Gothic I absolut nicht zu halten. Wer möchte kann sich gerne mal GTA III (halbes Jahr später) anschauen. Wer nochmals die Erinnerungen auch daran, wie das alles zeitgenössisch aufgenommen wurde auffrischen möchte, kann ja einfach die StayForever-Folge hören.DaDare schrieb:Technisch war Gothic 1 und 2 zeithistorisch hervorragende Spiele. Einzig die Steuerung in Kombination mit dem Kampfsystem war im Nahkampf schon damals eher so lala. Aber der Rest? Weitsicht ohne Ende, optisch sehr ansprechend, gute Animationen, Sound Engine wurde für den 2. Teil stark aufbereitet.
Sie war vor allen Dingen StateOfTheArt, nur leider war StateOfTheArt halt furchtbar.DaDare schrieb:Und auch die Gothic 3 Engine war zu dem Zeitpunkt alles andere als technisch Mittelmaß. Was es dort versaut hat, war eben nicht die vorhandene Optimierung. Bezüglich Bugs. 100% Zustimmung.![]()
Mondgesang schrieb:wobei eine norm glaubwürdige Welt noch heute Gothic 1 und Morrowind nachgesagt werden. Gerade weil man bewusst Dinge WEG lässt, die das Spiel "gamy" wirken lassen könnten.
Mondgesang schrieb:G1 war damals keinesfalls ein rudimentärer Ruhrpott-Trash.
Verstehe ich. Die meisten modernen Spiele sind einfach nur leere Kulissen, die den Spieler möglichst lange binden sollen. Zugegeben ist es aber auch schwer, eine in sich geschlossen kohärente und glaubwürdige Welt zu erschaffen. Dafür müssten alle beteiligten dieses Ziel verfolgen und auch das entsprechende Talent haben. Oftmals mangelt es an Willen, da die Monetarisierung oft die höchste Priorität, vor allem anderen, hat und manchmal mangelt es auch an fähigen Leuten. Gerade bei den Storys und Quests fällt das häufig auf.Mondgesang schrieb:Da gibt es heute Spiele, die mit allem aufwarten was der Geldbeutel des Studios hergibt, nur nicht mit herzlicher Glaubwürdigkeit.
Nein nein, war auch kein Vorwurf an dich bzw wollte ich nicht dir in den Mund legen.Shoryuken94 schrieb:Das habe, zumindest ich, aber auch nie gesagt.
Vielerlei sogar das Gegenteil, eine gigantische Filmkulisse die NUR für dich als Spieler geschaffen ist. Ab Sekunge 1 bist du der Dragonborn, der Auserwählte, der Weltenretter und jeder Hans und Franz in jedem Pipidorf wartet nur auf deine Ankunft "Oh Retter, endlich seid ihr uns erschienen!". Das ist dieses amerikanische Hollywood-Verlangen, dass man ab Sekunde 1 der bombastische Main Charakter ist.Shoryuken94 schrieb:Die meisten modernen Spiele sind einfach nur leere Kulissen
Es war nicht explizit auf Dich gemünzt. Ich ffrage mich nur, wie man Innovationen und Kreativität bei Spracheaspekten fordern kann, wenn die eigene Kreativitat sich darauf beschränkt einfach Begriffe aus einer anderen Sprache zu verwenden, wenn die eigene es bereits hergibt. Sprachgewandheit und Geschichtenerzählen z.B.sedot schrieb:Sind aus meiner Sicht beides passende Begriffe die hohe Komplexität (nicht nur von RPGs 😅) verständlich als auch prägnant zusammenfassen.
Wenn dir nicht klar ist was ich konkret meine kannst du nachfragen. 🤷🏽♂️
Ich bin so froh nach einem Hinweis hier aus dem Forum Drova ausprobiert zu haben.Svennc schrieb:Spielt mehr Drovadrovadrovadrova!