Planung Heimnetzwerk für Einfamilienhaus

lakekeman schrieb:
Ich würde die Kirche im Dorf lassen....
es werden doch immer mehr Geräte die nur per WLAN angebunden sind.
Also Kabel an strategisch gute Punkte für die Montage von einigen WLAN APs.
Zusätzlich Kabel natürlich in Büro und TV Bereich.

So habe ich es mir gedacht...

Aber um die ganzen Posts mal zu resumieren: Ich kaufe mir einen 16-fach Switch (optional mit PoE), und kann dort jedes Kabel aus den einzelnen Zimmern dran hängen und dazu noch die Fritzbox 7490 + Access-Point + NAS. Die Fritzbox hängt dann am Telefonanschluss in der Straße und stellt mir für das ganze Haus DECT-Telefonie zur Verfügung und Internet über WLAN und über den Switch. Korrekt?

Dann muss ich mir jetzt noch die entsprechende Hardware aussuchen und einen gescheiten Tarif der VoIP beinhaltet.
Habt Ihr da Empfehlungen?
 
stellt mir für das ganze Haus DECT-Telefonie zur Verfügung

Das kann leider schwierig werden. Ich hab ne 7330 im 1. Stock stehen, bei unserem Haus sind alles ziemlich massive Wände und Stahlbetondecken, da brauche ich im Erdgeschoss und im 2.OG nochmal einen DECT-Repeater.
 
k!su schrieb:
ch kaufe mir einen 16-fach Switch (optional mit PoE), und kann dort jedes Kabel aus den einzelnen Zimmern dran hängen

Ne, das ist so nicht ganz richtig. Du kannst kein Verlegekabel in einen Switch stecken. Theoretisch schon, wenn du Stecker dranbastelst, aber das ist Pfusch. Man klemmt Verlegekabel an ein Patchfeld, quasi eine große Dose mit zB 16 Ports. Diese Ports "patched" man anschließend mit kurzen Patchkabeln (zB 0,5m) auf einen Switch.

Die Verkabelung sähe ungefähr so aus:

PC --PatchKabel-- (Port) Dose (Klemme) ~~VerlegeKabel~~ (Klemme) Patchfeld (Port) --PatchKabel-- Switch


Das Verlegekabel ist das was in der Wand verlegt wird.
 
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@TE: der zentrale Aufstellort im Haus, abseits des Kellers, macht vermutlich den Repeater überflüssig. Repeating halbiert die Effektive Bandbreite. Die nähere DECT Basis in der FB (wenn zentral) macht auch alle Telefonkabel überflüssig, sofern du DECT Telefone hast.
Mit Repeatern und nicht zentraler Platzierung holst du dir halt Probleme ins Haus, die nicht sein müssen.
Also aus Netzwerksicht...
Darum DSL => hoch zum zentralen Router => LAN runter zum Switch (damit sind alle Kabel ansteuerbar, wie du ja willst), WLAN sollte dann passen, sowie DECT. Sicher sagen kann ichs auch nicht (Bausubstanz, Größe), aber deine Chancen sind viel besser so.
 
Ich suche gerade die Hardware zusammen. Dazu habe ich zwei Fragen:

- Welche Art von Switch benötige ich für ein solches Heimnetzwerk? Managed, smart-managed oder unmanaged?
- Worauf muss ich beim Kauf des Patchfeldes achten? Könnt Ihr mir ein gutes Empfehlen? Reicht mir sowas hier schon aus? Klick

Danke schonmal :D
 
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Das Patchpanel muss zu der Anzahl der Dosen bzw Ports passen. Ein 24er Patchpanel kann 12 Doppeldosen versorgen. Anfangs sprachst du von 7 Kabeln. Kannst du vielleicht kurz ein Update posten was genau du nun realisieren willst? Es gab ja mehrere Hinweise auf Doppeldosen und Vollbeschaltung (=2 Kabel pro Dose). Also stellt sich die Frage wieviele Dosen du nun setzen willst und ob du den Empfehlungen folgst und sie doppelt belegst. Zum Beispiel vorher 7 Einzeldosen, nu 7 Doppeldosen = 14 Kabel.

Ich habe zB ein billiges 12€ Patchpanel mit 12 Ports, weil ich nur 4 Doppeldosen habe (=8 Kabel). Sowas: klick! Allerdings ist meins schon relativ alt und noch Cat5. Etwas Luft nach oben, also freie Ports, sichern die Erweiterbarkeit, zB wenn das Babyzimmer später auch mal LAN bekommen soll. Je nachdem wieviele unversorgte Zimmer übrig bleiben sollte man realistisch planen.

(Smart)Managed Switches braucht man nur, wenn man .. ich sag mal .. fortgeschrittene Dinge mit dem Netzwerk anstellen will. VLANs und dergleichen. Schaden kann es sicher nicht, aber wenn man die Funktionalität nicht nutzt....

Die Port-Anzahl des Switches sollte selbstverständlich auch zum Patchpanel passen. Wäre ja doof, wenn man ein 24er Patchpanel hat und nur einen 8er Switch benutzt ;)
 
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Die Anzahl der Kabel liegt mittlerweile bei 8

3 x Wohnzimmer (TV, AVR, Beamer)
1 x Schlafzimmer
2 x Büro
2 x Kinderzimmer

Das sind also 8 Verlegekabel die auf das Patch-Panel gelegt werden.
Am Switch sind dann noch weitere Geräte direkt angeschlossen:
1 x NAS
1 x Access-Point
1 x Router
 
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Hm.. Wenn du im Schlafzimmer nur einen Port brauchst und auch nix weiteres planst, dann ist das ok soweit. Im Büro und Kinderzimmer kommen dann offenbar Doppeldosen zum Einsatz, das ist ok. Aber wieso brauchst du für das Wohnzimmer 3 Verlegekabel? Ich könnte mir nur vorstellen, dass du für den Beamer eine separate Einzeldose unter die Decke setzen willst, das wäre denkbar.

Wie dem auch sei, bei 8 Verlegekabeln ist ein 24er Patchfeld etwas oversized. Klar, es funktioniert, aber aktuell wären nur 33% des Patchfelds belegt - das ist etwas viel "Luft nach oben". Ich denke ein 12/16er Patchfeld wäre ausreichend. Als Switch dann entsprechend einen 16/24er. Wenn du ein 19" Rack im Keller hast, bietet es sich allerdings an, auch 19" Hardware zu kaufen. Ansonsten kannst du auch kleinere Brötchen backen ;)

P.S.: Denk aber daran, dass der Mehraufwand bzw. die Mehrkosten für eine Doppeldose im Schlafzimmer marginal sind. Dafür hätte man überall dieselbe Ausstattung, wenn man beispielsweise mal Zimmer durchtauscht. Ich habe zB im Schlafzimmer 1x LAN und 1x ISDN auf der Doppeldose.
 
Der AP wird im Obergeschoss aufgestellt und im Keller am Switch mittels eines Kabels angeschlossen, was ist daran unklar?

Habe jetzt mal die Fritzbox 7490 und 7390 verglichen. Der Unterschied ist laut AVM-Webseite lediglich die W-LAN AC Unterstützung. Frage: Braucht es dafür kompatible Endgeräte? Wofür brauche ich W-LAN AC?
 
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Klar, die Endgeräte müssen ebenfalls ac unterstützen. ac ist in der Theorie deutlich schneller als n (aktuell bis zu 1300 Mbit/s brutto), hat in der Praxis aber mit Reichweite und Wänden zu kämpfen, weil es ausschließlich in 5 GHz funkt. 5 GHz Signale werden deutlich stärker von der Umgebung (Wände, etc) absorbiert. Ob ac in deinem Haus wirklich besser ist als n, kannst du nur ausprobieren.
Allerdings sind Router nicht ac-only, man kann also auch nach wie vor herkömmliches WLAN-n einsetzen.


Was Merle meinte war wohl, dass du überall Dosen setzt, aber den AP scheinbar mit einem Patchkabel direkt an den Switch hängst. Das suggeriert, dass der AP neben dem Switch steht, sonst hätte man ja eine weitere Dose neben dem AP gesetzt.

Üblicherweise setzt man im Haus überall dort Dosen wo aktuell und vielleicht später mal Netzwerkgeräte stehen. Im "Serverraum" wo das Patchfeld und der Switch stehen, klemmt man in der Regel nur zentrale Geräte an, ein NAS, einen Server oder von mir aus den Gemeinschaftsdrucker. Alles was im Haus verteilt am Netzwerk hängt, wird über Dosen angeschlossen. Das ist zumindest die übliche Vorgehensweise.
 
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