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- Juni 2007
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Hallo Leute,
ich bin WLAN leid und möchte -leider nachträglich- in unserer 2-geschossigen Wohnung ein Heimnetzwerk etablieren.
Ich hab mir auch schon ein bisschen was durchgelesen, hadere aber noch etwas mit der Bestellung der Teile.
Was ich bisher verstanden habe (mit der Bitte auf Prüfung und gegebenfalls Korrektur
) :
- Es gibt für das Heimnetz generell zwei Arten Netzwerkkabel, das festeren Installations- oder Verlegekabel und die bekannten Patchkabel. Verlegekabel lassen sich aufgrund der dickeren Adern nicht auf RJ-45 Stecker crimpen?
- Es existieren verschiedene Kabelstandards in Form der CAT-Normen, wobei irgendwie zwar meist das (theoretisch) zu 10GBIT-Fähige CAT6(a) oder CAT7(a) empfohlen werden, diese werden heute aber noch gar nicht ausgereizt und bräuchten dann auch ganz andere Stecker als der übliche RJ-45? Warum dann nicht einfach zu CAT5 greifen?
Ich habe in der unteren Etage 5 Räume, die ich mit insgesamt 6 (Aufputz)Netzwerkdosen ausstatten möchte. Das Obergeschoss ist ein großer Raum, in dem ich an zwei Stellen Netzwerkanschlüsse haben möchte, davon eine nahe der Treppe, über die ich die vertikal-Verbindung realisieren möchte. Wegen des nahen Telefonanschlusses soll an dieser Stelle unsere Fritzbox stehen, die über 2 100 Megabit und 2 Gigabit Anschlüsse verfügt, die andere Stelle macht eine Heimkinoanlage mit mehreren Netzwerkfähigen Geräten aus.
Alles Netzwerkequipment bis auf die Fritzbox würde extra angeschafft werden.
Meine Idee (Im folgenden "Variante 1") war jetzt, die Verlegekabel der Dosen im UG in einem Patchpanel im Flur zusammenlaufen zu lassen, an welches ich dann einen 8 Port-Gigabit Switch anschließen würde - dies wäre meine "Basis" für das UG. Von diesem aus würde ich dann ein Patchkabel an der Wand durch das Treppenhaus nach oben zum ersten Gigabit-Anschluss der Fritzbox im OG führen. Von deren zweiten Gigabit-Anschluss würde ich dann ein zweites Patchkabel bis zu der zweiten Station im OG führen, wo dann ein weiterer 4- oder 5-Port Gigabit Switch Anschlüsse bietet.
Ich bin noch etwas unsicher, für eine relativ feste Installation (Eigentumswohnung) auch Patchkabel zu verwenden. Im Zweifelsfall wäre es vielleicht wenigstens für die Vertikal-Verbindung besser, auch dort eine Verlegekabel-Buchse Kombination zu fahren, vielleicht auch für die Horizontalverbindung der beiden Knoten im OG (s.u. "Variante 2")? Oder sollte ich noch etwas mehr Kabellänge investieren und auch den zweiten Knoten im OG mit der "Basis" im UG per Verglegekabel+Buchse verbinden ("Variante 3")?
...Und weil das ganze jetzt so furchtbar anschaulich war hier nochmal alle 3 angedachten Varianten als liebevoll gestaltete Schaubilder



Welche Variante würdet ihr empfehlen? Und warum? 3 Macht auf mich z.Z. den besten Eindruck, die Strecke zwischen den beiden Switches wäre aber auch nicht unerheblich lang, auch wenn ich bei der unteren Station etwas Spielraum habe, wo genau ich diese platziere - in jedem Fall wohl nahe der Decke an der Wand, da ich plane an der Flurdecke einen Kabelkanal zu installieren.
Und wenn ich mich dann dank Eurer Hilfe auf ein Netzwerkdesign geeinigt habe, würde ich mich auch sehr über Hinweise bezüglich der Komponenten freuen! Also: Was gilt es, bei der Wahl von (Aufputz)Netzwerkdosen zu beachten, Patchpaneln, Switches, etc.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Pelev
ich bin WLAN leid und möchte -leider nachträglich- in unserer 2-geschossigen Wohnung ein Heimnetzwerk etablieren.
Ich hab mir auch schon ein bisschen was durchgelesen, hadere aber noch etwas mit der Bestellung der Teile.
Was ich bisher verstanden habe (mit der Bitte auf Prüfung und gegebenfalls Korrektur
- Es gibt für das Heimnetz generell zwei Arten Netzwerkkabel, das festeren Installations- oder Verlegekabel und die bekannten Patchkabel. Verlegekabel lassen sich aufgrund der dickeren Adern nicht auf RJ-45 Stecker crimpen?
- Es existieren verschiedene Kabelstandards in Form der CAT-Normen, wobei irgendwie zwar meist das (theoretisch) zu 10GBIT-Fähige CAT6(a) oder CAT7(a) empfohlen werden, diese werden heute aber noch gar nicht ausgereizt und bräuchten dann auch ganz andere Stecker als der übliche RJ-45? Warum dann nicht einfach zu CAT5 greifen?
Ich habe in der unteren Etage 5 Räume, die ich mit insgesamt 6 (Aufputz)Netzwerkdosen ausstatten möchte. Das Obergeschoss ist ein großer Raum, in dem ich an zwei Stellen Netzwerkanschlüsse haben möchte, davon eine nahe der Treppe, über die ich die vertikal-Verbindung realisieren möchte. Wegen des nahen Telefonanschlusses soll an dieser Stelle unsere Fritzbox stehen, die über 2 100 Megabit und 2 Gigabit Anschlüsse verfügt, die andere Stelle macht eine Heimkinoanlage mit mehreren Netzwerkfähigen Geräten aus.
Alles Netzwerkequipment bis auf die Fritzbox würde extra angeschafft werden.
Meine Idee (Im folgenden "Variante 1") war jetzt, die Verlegekabel der Dosen im UG in einem Patchpanel im Flur zusammenlaufen zu lassen, an welches ich dann einen 8 Port-Gigabit Switch anschließen würde - dies wäre meine "Basis" für das UG. Von diesem aus würde ich dann ein Patchkabel an der Wand durch das Treppenhaus nach oben zum ersten Gigabit-Anschluss der Fritzbox im OG führen. Von deren zweiten Gigabit-Anschluss würde ich dann ein zweites Patchkabel bis zu der zweiten Station im OG führen, wo dann ein weiterer 4- oder 5-Port Gigabit Switch Anschlüsse bietet.
Ich bin noch etwas unsicher, für eine relativ feste Installation (Eigentumswohnung) auch Patchkabel zu verwenden. Im Zweifelsfall wäre es vielleicht wenigstens für die Vertikal-Verbindung besser, auch dort eine Verlegekabel-Buchse Kombination zu fahren, vielleicht auch für die Horizontalverbindung der beiden Knoten im OG (s.u. "Variante 2")? Oder sollte ich noch etwas mehr Kabellänge investieren und auch den zweiten Knoten im OG mit der "Basis" im UG per Verglegekabel+Buchse verbinden ("Variante 3")?
...Und weil das ganze jetzt so furchtbar anschaulich war hier nochmal alle 3 angedachten Varianten als liebevoll gestaltete Schaubilder



Welche Variante würdet ihr empfehlen? Und warum? 3 Macht auf mich z.Z. den besten Eindruck, die Strecke zwischen den beiden Switches wäre aber auch nicht unerheblich lang, auch wenn ich bei der unteren Station etwas Spielraum habe, wo genau ich diese platziere - in jedem Fall wohl nahe der Decke an der Wand, da ich plane an der Flurdecke einen Kabelkanal zu installieren.
Und wenn ich mich dann dank Eurer Hilfe auf ein Netzwerkdesign geeinigt habe, würde ich mich auch sehr über Hinweise bezüglich der Komponenten freuen! Also: Was gilt es, bei der Wahl von (Aufputz)Netzwerkdosen zu beachten, Patchpaneln, Switches, etc.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Pelev