Solange ich nicht weiß, was M$ da genau treibt, bevorzuge ich weiterhin den pragmatischen Ansatz:
Backup der Betriebssystem Disk mittels Macrium Disk Image.
Wenn etwas nicht funktioniert, dann den Stand vom Vortag einspielen.
Dabei gefällt mir Macrium Reflect wegen seiner hohen Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit sehr gut.
Die Restore Zeit reduziert sich auf ein Minimum, weil nur zu ändernde Daten geschrieben werden,
was gerade bei SSDs den Verschleiß der Speicherzellen drastisch reduziert.
Damit habe ich jedenfalls ein besseres Gefühl, als die für meine Begriffe undokumentierte Systemwiederherstellung zu bemühen.
Achtung: Beim Wiederherstellen überschreibt man natürlich auch sein Userprofil, worin sich üblicherweise auch die Anwenderdaten befinden.
Deshalb verschiebe ich immer die Windows vordefinierten Ordner "Eigene Diesdasjenes" auf eine separate SSD mit reinen Nutzerdaten.
Dorthin verschiebe ich auch einige Folder aus AppDefaults, damit ich nach einem Restore nicht die letzten Bookmarks verliere. Mit dem Link Took von Herbert Schinagl (LSE, Link Shell Extensions) kann man dann sehr einfach symbolische Links auf die neue Location erstellen.
Das habe ich mittlerweile für viele Folder/Applikationen unter AppDefaults gemacht, sodass ich bei einem Restore nichts Wichtiges verliere. Meine andere Disc wird natürlich auch gesichert.
Fazit: So fühle ich mich bedeutend wohler, denn ich weiß, dass ich mich auf meine Backup Tools (Macrium Reflect und FreeFileSync) verlassen kann. Vor allem weiß ich, was da geschieht.