News Point-in-Time Restore: Ergänzung zur Wieder­her­stel­lungsfunktion von Windows 11

mischaef

Kassettenkind
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Eine Lösung für ein Problem das mit einem anderen OS gar nicht erst haben würde, aber immerhin eine Lösung! ;-)
 
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Hat dieser gesamte Wiederherstellungsblödsinn von Microsoft jemals vernünftig funktioniert?

Bisher war es immer einfacher UND schneller Windows einfach neu zu installieren.
 
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Junge wenn ich schon lese, MS und Automatisierung, drehe ich bereits die Augen, überhaupt bei einem Rollback eines fehlerhaften Update. Sowas geht gefühlt immer in die Hose.
 
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Solange ich nicht weiß, was M$ da genau treibt, bevorzuge ich weiterhin den pragmatischen Ansatz:
Backup der Betriebssystem Disk mittels Macrium Disk Image.

Wenn etwas nicht funktioniert, dann den Stand vom Vortag einspielen.

Dabei gefällt mir Macrium Reflect wegen seiner hohen Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit sehr gut.
Die Restore Zeit reduziert sich auf ein Minimum, weil nur zu ändernde Daten geschrieben werden,
was gerade bei SSDs den Verschleiß der Speicherzellen drastisch reduziert.
Damit habe ich jedenfalls ein besseres Gefühl, als die für meine Begriffe undokumentierte Systemwiederherstellung zu bemühen.

Achtung: Beim Wiederherstellen überschreibt man natürlich auch sein Userprofil, worin sich üblicherweise auch die Anwenderdaten befinden.
Deshalb verschiebe ich immer die Windows vordefinierten Ordner "Eigene Diesdasjenes" auf eine separate SSD mit reinen Nutzerdaten.

Dorthin verschiebe ich auch einige Folder aus AppDefaults, damit ich nach einem Restore nicht die letzten Bookmarks verliere. Mit dem Link Took von Herbert Schinagl (LSE, Link Shell Extensions) kann man dann sehr einfach symbolische Links auf die neue Location erstellen.

Das habe ich mittlerweile für viele Folder/Applikationen unter AppDefaults gemacht, sodass ich bei einem Restore nichts Wichtiges verliere. Meine andere Disc wird natürlich auch gesichert.

Fazit: So fühle ich mich bedeutend wohler, denn ich weiß, dass ich mich auf meine Backup Tools (Macrium Reflect und FreeFileSync) verlassen kann. Vor allem weiß ich, was da geschieht.
 
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Apocalypse schrieb:
Eine Lösung für ein Problem das mit einem anderen OS gar nicht erst haben würde, aber immerhin eine Lösung! ;-)
Genau, deswegen gibt's die Funktion unter Linux nicht. Oh wait...

An sich coole Sache aber reichlich spät. Trotzdem besser als nie.
 
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Spriti schrieb:
immer einfacher UND schneller Windows einfach neu zu installieren.
Ich fand es immer einfacher und schneller, einfach ein vorhandenes Backup einzuspielen.
 
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Apocalypse schrieb:
Eine Lösung für ein Problem das mit einem anderen OS gar nicht erst haben würde, aber immerhin eine Lösung! ;-)
Stimmt nicht ganz. Gerade bei meiner Linux-Rolling-Distro kam es ein paar Mal vor, dass irgendwas nach einem Update nicht funktionierte.

openSUSE Tumbleweed setzt bei jedem Update vorher und nachher eine Snapshot mit Btrfs. Irgendwas funktioniert nach dem Reboot nicht?
"sudo snapper rollback #vorherigeSnapshotID" + Reboot = Zustand vor dem Update wiederhergestellt. Dauert circa 30 Sekunden, davon 20 Sekunden der Reboot.

Inzwischen habe ich auch stündliche Snapshots meines Benutzerverzeichnisses, damit ich, falls ich mit dem Kopf auf die Tastatur falle und etwas wichtiges ausversehen lösche, automatisch ein 1h altes Backup habe. Das geht über die letzten 3h und 1d zurück.
 
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Ach ja, um fehlerhafte Patches zu vermeiden habe ich in der Pro Version die Möglichkeit,
diese und Funktionsupdates über eine Group Policy zu verzögern.

Steht bei mir auf 14 bzw 180 Tage.
Die monatlichen Quality Updates und security patches sollten innerhalb von 2 Wochen gefixed werden.
Und umfangreichere Updates möchte ich so schnell nicht haben.
Das wird eh nur irgendeine KI-Kacke (sorry für den Ausdruck) sein, da habe ich den max Wert genommen.

So hatte ich bislang noch keinerlei Probleme unter Win10 (IoT Enterprise 2021 LTSC).
 
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Spriti schrieb:
Hat dieser gesamte Wiederherstellungsblödsinn von Microsoft jemals vernünftig funktioniert?

Bisher war es immer einfacher UND schneller Windows einfach neu zu installieren.
War glaube ich eines der ersten Features wo ich gelernt habe funktioniert nicht, bei Windows 95... also jetzt gut 30 Jahre her...
Schon traurig... bei Linux exitiert das mittels btrfs und snapshoting schon lange nicht mehr.... aber auch das hat Microslop einfach verpasst....
 
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Ja wieviel Prozent von Benutzer habdhaben es so? Und zeige mir einen privaten Benutzer mit einer Enterprise Lizenz die auch sauber ist. Überhaupt komischer Vergleich aber ok
 
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Die Zeitpunktswiederherstellung ist in keinster Weise zu vergleichen mit Macrium, AOMEI oder Veeam.

Ich habe das Ding sofort deaktiviert und einen Wiederherstellungspunkt über die Datenträgerverwaltung gelöscht.

Frisst nur GB von der NVMe und taugt nicht.
 
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Für private, Hasleo Backup Suite (free für privat Nutzung), Image machen vor Updates, wenn es schief geht USB Stick rein (von Hasleo erstellt), Image zurückspielen, fertig.

Mache ich immer wieder und das läuft, garantiert.
 
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Apocalypse schrieb:
Eine Lösung für ein Problem das mit einem anderen OS gar nicht erst haben würde, aber immerhin eine Lösung! ;-)
Und TimeMachine habe nun genau weshalb konfiguriert?
 
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@OldZocKerGuy Ach. Er sagte das MS an Dingen arbeitet für Probleme, die man mit anderen OS nicht hätte.
 
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Also die Probleme die ich schon mit Windows hatte über die Jahre, hatte ich noch nie mit nem MacOS.
Btw: TimeMachine ist eine OutoftheBox gute und vor allem funktionierende Lösung, keine Frage.
 
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Apocalypse schrieb:
Eine Lösung für ein Problem das mit einem anderen OS gar nicht erst haben würde
Stimmt, unter Linux nutzt niemand Snapshots und Time Machine am Mac braucht auch keiner^^
 
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OldZocKerGuy schrieb:
TimeMachine ist eine OutoftheBox gute und vor allem funktionierende Lösung, keine Frage.

Würde Apple statt des eigenen Dateisystems nativ ZFS oder BTRFS unterstützen - was man von einem UNIX-Betriebssystem eigentlich erwarten könnte -, bräuchte man so einen proprietären Käse gar nicht, sondern könnte einfach die Snapshot-Funktion des Dateisystems nutzen; das wäre viel effizienter.

PS: Ja, ich weiß, dass man OpenZFS mittlerweile nutzen kann.
 
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OldZocKerGuy schrieb:
Btw: TimeMachine ist eine OutoftheBox gute und vor allem funktionierende Lösung, keine Frage.
Geht so. Keine Frage, besser als was Windows anbietet. Aber mir sind schon mehrere TimeMachine Backups kaputt gegangen. Zum Glück nie wenn sie benötigt wurden. Das mag daran liegen, das ich auf einem SAMBA Server speichere statt einem DAS wie von Apple vorgesehen.
Davon abgesehen ist die UI und Performance beim stöbern in historischen Daten nicht ideal.
Und dann macht TimeMachine auch kein komplett Image, sondern sichert nur den großteil der Daten. OS Rollback funktioniert entweder über die noch lokal vorhandene Kopie im System Volume oder muss neu heruntergeladen werden. In der Praxis meist kein Problem, aber mir gefällt das Prinzip nicht.
Eine bessere Alternative für macOS kenne ich leider nicht.
 
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