Port Trunking bei HP ProCurve 1810g/24

Mojo8

Cadet 1st Year
Dabei seit
Feb. 2011
Beiträge
8
Hallo Freunde ;)

Brauche eure Hilfe bei einer Konfiguration eines HP ProCurve 1810G/24 Smart Managed Switch.

Folgende Konfiguration schwebt mir vor:

19" Rack mit 2x HP ProLiant Servern als Basis für eine Virtualization, einer Synology Rackstation im Raid 10 und mit dem Switch. Dazu 4 Leitungen die von diesem Switch durchs Haus gehen zu einem baugleichen/selben ProCurve 1810g/24 Switch.

Wie kann ich sicherstellen, dass durch diese Leitungen/Ports am Switch immer der Volle Durchsatz zum anderen Switch durchgeht? Also zB. Wenn ich da 3 oder 4 Rechner habe die zB gleichzeitig nen Batzen von ..sagen wir 5-10GB vom Server ziehen.

Ich habe da von Porttrunking gehört... da ich genau an dem Punkt noch ein Neuling bin und sowas denke ich noch nie gemacht habe, dachte ich, frage ich euch erstmal :)

Das habe ich bisher versucht:

Bei den beiden Switchen habe ich jeweils einen Trunk "Verteiler" erstellt und Ports 21-24 zur Membership hinzugefügt.

Hmm ich steh da irgendwie aufm Schlauch -auch daher, weil man relativ wenig Infos zur Einrichtung mit diesen Switches findet... oder ich such zu schlecht ;)

Wenn mir da jemand nen Tipp hat - oder am besten gleich ein simples "HowTo", wär mir echt geholfen :)

Gruss,
Mojo
 

Masamune2

Vice Admiral
Dabei seit
Okt. 2009
Beiträge
6.331
Trunk ist eigentlich schnell eingerichtet, die Frage ist ob du den wirklich brauchst, denn eine einzelne Verbindung kann dann immer noch nur Gigabit nutzen. Erst wenn zwei verschiedene Clients etwas ziehen und dadurch ein unterschiedlicher Hashwert von Quell und Ziel MAC zustande kommt würde die Last aufgeteilt.
Lohnt sich halt auch nur dann wenn die Synology überhaupt soviel liefern kann.
 

Mojo8

Cadet 1st Year
Ersteller dieses Themas
Dabei seit
Feb. 2011
Beiträge
8
Trunk ist eigentlich schnell eingerichtet, die Frage ist ob du den wirklich brauchst, denn eine einzelne Verbindung kann dann immer noch nur Gigabit nutzen. Erst wenn zwei verschiedene Clients etwas ziehen und dadurch ein unterschiedlicher Hashwert von Quell und Ziel MAC zustande kommt würde die Last aufgeteilt.
Lohnt sich halt auch nur dann wenn die Synology überhaupt soviel liefern kann.
ja es werden insgesamt schon so 4 clients sein.. bzw. sogar mehr...

Wie es ausschaut habe ich wohl die Trunk Grundkonfiguration doch richtig gemacht?

Ansich soll eine Testumgebung entstehen - Virtualization; sprich 2 Basisserver 2008 (falls einer ausfällt, läuft der andere an7weiter) und auf der Synology Rackstation RS820 soll via iSCSI ne VHD/Virtuelle SBS2011 liegen. Daran hängt einmal ein ProCurve 1810g/24 zum Verteilen und am anderen Ende der Leitungen hängt nochmal ein gleiches Modell zum Verteilen an die Clients.

Dazu kommen alles in allem am Ende bestimmt 10 Clients die dahinter hängen...
Meine Aufgabe besteht nun darin, die Switches soweit zu konfigurieren, dass eben bei Last nicht das ganze Netz zusammenbricht, sprich der durchsatz soll weiterhin stabil bleiben, wenn zB ein paar Clients mehr als üblich durchs Netz jagen...

:)
 

Masamune2

Vice Admiral
Dabei seit
Okt. 2009
Beiträge
6.331
Sinnvoller wäre es wahrscheinlich die beiden Switche zu nehmen und dort die Server aufzuteilen, sprich eine Netzwerkkarte auf Switch1 und eine auf Switch2. Dann die entsprechende Software installieren und damit Redundanz zu schaffen. Die Clients teilst du dann einfach auf beide Switche auf. Zwischen beiden Switchen kannst du einen Trunk auf zwei Leitungen machen, mehr macht aber keinen Sinn.

"Keep it simple" ist hier wohl besser als Daten im Zweifel mit 200MB/s ziehen zu können. Außer du hast ne Anwendung wo das zwingend so sein muss.
 
Top