TeamViewer Motive 4

Portfreigabe über mehrere Schnittstellen

PauL_11

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Hallo Community,

kurz zu meiner Lage:
Ich habe eine WDSL (Funkinternet) Verbindung, welche von einem Empfänger per Kabel weiter geht zu einem Netgear Router WNR 2200, dieser verteilt Wlan im Haus und 2 Ethernetkabel (1x TV und 1x PC).
Die IP des Netgears habe ich außerhalb der IP Range des WDSL Empfängers gesetzt, da er nur als Verteiler und nicht als Router fungieren soll.
Meinen PC habe ich eine feste IP innerhalb der WDSL Range gesetzt.

Nun zum Problem:
mein Vertragspartner hat mir die Ports für die IP meines PC freigeschaltet, leider sind diese nach Tests immer noch nicht geöffnet.

Könnte ein Problem am Netzwerkaufbau die Ursache sein?

Ich bin dankbar für jeden Tipp, da ich ein absoluter Leihe auf diesem Gebiet bin. :)

LG
 

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Was ist ein WDSL Empfänger ? UMTS ? LTE ?
Hat das Ding auch einen Namen ?
Wie ist es konfiguriert ?
Wie ist der Netgear konfiguriert ? NAT ?
Welche IP Adressräume werden wo genutzt ?
 
Kommt darauf an wie die Kabel gesteckt sind (lan/wan/nat) und ob dein Provider dir Ports wirklich geroutet oder nur so tut wie
 
@leipziger1979 Der WDSL empfänger ist von MikroTik, zumindest steht das da drauf. Die Konfi läuft über den Anbieter. Da ich auf dem Dorf lebe ist dies meine einzige Möglichkeit, hier mal ein Link vom Anbieter https://msk-infosys.de/

Mit der Netgear konfiguration kann ich dir nicht viel sagen. Auf meiner Ps4 hatte ich damals immer den Nat Typ 2 (mittel).

Der Empfänger hat laut Standartgateway die IP 192.168.50.1 aber laut wieistmeineip.de 109.73.29.179. Über beide komme ich im Browser in das Menü. Leider vergibt der Anbieter aber nicht die Zugangsdaten.
Der Netgear hat die IP 192.168.50.151. Somit liegt der Außerhalb der IP-Range.
Mein PC die IP 192.168.50.101 .
 
PauL_11 schrieb:
mein Vertragspartner hat mir die Ports für die IP meines PC freigeschaltet, leider sind diese nach Tests immer noch nicht geöffnet.
Grundsätzlich wird ein Port in der Firewall "freigeschaltet". Allerdings muss der Port auch "weitergeleitet" werden. Soviel mal zu Klarstellung der Begrifflichkeiten.

Ein Port ist genau dann "offen", wenn eine Anwendung diesen Port beim Betriebssystem beansprucht. D.h. solange zB ein FTP-SERVER nicht gestartet wurde, wird Port 21 auch geschlossen bleiben und das Betriebssystem wird eingehenden Traffic direkt in den Müll werfen. Erst dann, wenn besagte FTP-Serversoftware gestartet ist, wird das OS eingehende Daten auf dem Port an die Anwendung weiterleiten und diese reagiert dann darauf.

Wie hast du also getestet ob der Port "offen" ist? Lief die dazugehörige Software? Hast du einen Portscanner benutzt oder einen Praxistest mit der passenden Clientsoftware gemacht? Letzteres ist vorzuziehen, da Portscanner nur bedingt zuverlässig sind.

Ein weiterer Punkt ist die Windows-Firewall (oder entsprechend iptables bei Linux). Selbst wenn der Portweiterleitungen funktionieren und der Server aktiv ist, muss die lokale Firewall die Verbindung auch akzeptieren. Ein häufiger Fehler ist die Quell-IP. In der Regel werden eingehende Verbindungen nur von lokalen Quellen akzeptiert, also von innerhalb des (W)LANs. Verbindungen von "fremden" IPs werden meistens geblockt. Dazu in dden erweiterten Einstellungen der Firewall die Quell-IP zB auf "alle IPs" stellen oder ggfs explizit eine externe IP eingeben (zB WAN-IP vom Büro o.ä.)
 
@Raijin Ich habe den Server laufen lassen und mein Kumpel konnte wie immer nicht connecten. Portforwarding ist im Netgear aktiv auf meinen PC gestellt und Firewall war aus.
LG
 
Dann lade dir WireShark runter und filtere den Datenverkehr, um zu sehen ob überhaupt etwas ankommt. Wenn das Log leer bleibt, ist der Schwarze Peter bei deinem Provider, weil die Portweiterleitung nicht funktioniert. Wobei ich nicht weiß wie das in deinem Fall über WDSL (nie gehört) funktioniert.

Üblicherweise findet NAT - also die Portweiterleitung - dort statt wo die Grenze zwischen WAN und LAN ist, da man von außen ja eine Verbindung mit der WAN-IP herstellt, der Router die Verbindung aber anhand der Portweiterleitungsregeln lokal durchreicht.


PauL_11 schrieb:
Der Empfänger hat laut Standartgateway die IP 192.168.50.1.
Der Netgear hat die IP 192.168.50.151. Somit liegt der Außerhalb der IP-Range.
Mein PC die IP 192.168.50.101 .
Ausgehend von einer üblichen Subnetzmaske von /24 bzw. 255.255.255.0 sind alle genannten IP-Adressen im selben Bereich/Subnetz. Es kann aber sein (und wäre richtig so), dass die IP des Netgear außerhalb der DHCP-Range liegt.
Ergänzung ()

PauL_11 schrieb:
Portforwarding ist im Netgear aktiv auf meinen PC gestellt und Firewall war aus.
Das wäre nur dann erforderlich, wenn der Netgear NAT (WAN-Port --> LAN) macht. Da er mutmaßlich aber nicht am WAN-Port angeschlossen ist und die Portweiterleitung deines Providers auf die IP des PCs geht, ist der Netgear außen vor und arbeitet nur als Switch/Access Point ohne jedweden Einfluss auf Portweiterleitungen.
 
@Raijin wie gesagt der Netgear hat eine feste IP außerhalb der IP-Range. Alle Anschlüsse stecken im LAN Port, sodass quasi die einzige Schnittstelle von WAN - LAN das Modem meines Anbieters ist.

Ich habe gerade geschaut, der Port 27015 öffnet sich bei starten des Servers. Der 27005 Port jedoch nicht.
 
PauL_11 schrieb:
wie gesagt der Netgear hat eine feste IP außerhalb der IP-Range
Wie gesagt stimmt das nicht. Sofern dein Subnetz nicht kleiner ist als /24 bzw 255.255.255.0, sind alle IP-Adressen zwischen 192 168.50.1 und 192.168.50.254 in derselben IP-Range bzw. demselben Subnetz. Deine Aussage ist irreführend, aber ich vermute du meinst die DHCP-Range. Wäre die IP des Netgears nämlich in einem anderen Subnetz, hättest du vom PC aus keinen Zugriff auf ihn.

Wenn nur einer der beiden benötigten Ports beim Server ankommt, dann wird dieser vermutlich nicht korrekt vom WDSL-Router weitergeleitet.
 
Wie gesagt, wenn auf dem Port bei Wireshark nichts zu sehen ist, aber zu sehen sein sollte, dann wird die Portweiterleitung im WDSL-Router unvollständig sein. Der Lösungsansatz wäre dann Kontakt mit dem Admin des Routers aufzunehmen und sicherzustellen, dass alle nötigen Ports weitergeleitet werden.
 
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