Portierungsgebühren (Mobilfunk) ab heute gesenkt auf max. 6,82€ (brutto)

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Dr. McCoy

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Wie die Bundesnetzagentur heute offiziell mitgeteilt hat, wurden die Portierungsgebühren für die Freigabe der Rufnummer zur Portierung zu anderen Anbietern ab sofort (von ehemals maximal 30,72 Euro) auf nun 6,82 Euro (brutto) im Maximum gesenkt:
-> https://www.bundesnetzagentur.de/Sh...gen/DE/2020/20200420_Portierungsentgelte.html
Ab heute stark reduzierte Entgelte

Mit den jetzigen Entscheidungen und den freiwillig erklärten Absenkungen der überwiegenden Zahl der Mobilfunkanbieter müssen ab heute marktweit einheitliche Endkundenportierungsentgelte in Höhe von 6,82 Euro (brutto) für die Mitnahme einer Mobilfunkrufnummer zu einem anderen Anbieter gelten.


Dies hat natürlich auch zur Folge, dass man bei Mitnahme zu einem anderen Anbieter dort nicht mehr zwangsläufig 25 oder gar 30 Euro Mitnahmebonus als Gutschrift erhält. Dafür allerdings sinkt der Erstinvestitionsaufwand, der sicherlich bisher den ein oder anderen Nutzer vor einem Anbieterwechsel abschreckte.
 
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Die hatten das bereits vor Wochen freiwillig zugesagt, mit Umsetzung zum Stichtag heute. Siehe das Zitat aus dem Eröffnungsbeitrag:

Mit den jetzigen Entscheidungen
Damit sind die verpflichtenden Entscheidungen/Anordnungen gegenüber den bisherigen "Verweigerern" gemeint.

und den freiwillig erklärten Absenkungen der überwiegenden Zahl der Mobilfunkanbieter
Damit sind alle anderen gemeint, die sich vorher schon in überwiegender Anzahl freiwillig dazu bereit erklärt hatten.

müssen ab heute marktweit einheitliche Endkundenportierungsentgelte in Höhe von 6,82 Euro (brutto) für die Mitnahme einer Mobilfunkrufnummer zu einem anderen Anbieter gelten.
Und dieser Abschluss stellt nochmal klar, dass es für alle verpflichtend gilt.
 
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Congstar hat im eigenen Forum schon vor kurzem bekanntgegeben, die Kosten für die Mitnahme zu einem anderen Anbieter zu senken. Im Hilebereich werden die 6,82 € angegeben.

In der Familie steht demnächst die Übernahme einer Nummer von Maxxim (Drillisch) zu einem anderen Anbieter, evtl. Congstar, an. Maxxim hat noch die alten nicht mehr erlaubten Gebühren auf der Homepage stehen. Bin mal gespannt, ob die dann das erlaubte verlangen oder wir denen die Rechnung um die Ohren hauen müssen.
 
Freut mich sehr, dass die Bundesnetzagentur dem einen Riegel vorgeschoben hat. So eine automatisierte Änderung kostet den Anbieter wahrlich keine 30€ und dass man meist beim neuen Anbieter ähnlich viel als Prämie für die Rufnummermitnahme bekommen hat, wirkte auf mich immer als würden alle gerne damit werben und das deshalb machen.
 
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Smurfy1982 schrieb:
Congstar hat im eigenen Forum schon vor kurzem bekanntgegeben, die Kosten für die Mitnahme zu einem anderen Anbieter zu senken. Im Hilebereich werden die 6,82 € angegeben.
Richtig, weil Congstar zur Telekom gehört, und diese sich bereits vor einigen Wochen (mehr oder weniger) "freiwillig" dazu bereit erklärt hatten.
 
Habe vorhin schon Computerbase wegen der Meldung angeschrieben. 🙂
Die Seiten der Anbieter listen auch 6,82 EUR.
https://www.vodafone.de/hilfe/alles...s-kostet-die-rufnummern-mitnahme-bei-vodafone
https://www.telekom.de/hilfe/vertra...ung/rufnummernmitnahme-kosten?samChecked=true
usw.
Ich habe neulich noch einen Vertragswechsel ausgeschlagen und auf die Senkung gewartet.
Bei manchen Billigverträgen wurde oft die Ersparnis durch die Portierungskosten aufgeweicht.
So wie 7,99 statt 9,99, also 2 EUR günstiger schlagen erst nach über einem Jahr durch, wenn man 30 EUR Portierungskosten hatte. Bei >40 EUR Verträgen mit "Flagschiff"-Smartphones war es egal.
Nachher erstmal mydealz nach Tarifen durchstöbern...
 
Mal sehen was Drillisch mit ihrer "Markenwechselgebühr" von 27,95€ macht ...
 
till69 schrieb:
Mal sehen was Drillisch mit ihrer "Markenwechselgebühr" von 27,95€ macht
Ich musste echt erst googeln, was das ist. Die jetzt 6,82 EUR gelten für die Portierung abgehend zu einem anderen Anbieter. Ich behaupte ohne weitere Recherche, das Drillisch das machen wird. Die "Markenwechselgebühr" ist gar nicht für eine abgehende Portierung, sondern für einen Wechsel innerhalb des Anbieters oder eher einem Tarifwechsel gedacht. Die könnte so bestehen bleiben.
Woanders sieht es grob ähnlich aus, wie z.B. bei Klarmobil mit Vergünstigungen in den ersten 24 Monaten. Danach wird es teurer und man kann nicht auf einen neuen günstigen Vertrag wechseln. Genau, wie man nicht von Klarmobil zu Klarmobil portieren kann und man die Rufnummern "zwischenparken" muss oder zwischendurch doch den Anbieter wechseln. (Klarmobil ist nur ein Beispiel unter vielen.) Im Grunde kann man sich bei Drillisch um dieses Hick-Hack drücken, wenn man die "Markenwechselgebühr" zahlt. Sofern ich das nicht missverstanden habe. So ganz sauber wirkt das nicht. Aber wer billig sein will, muss eben leiden. 😉
 
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