Privat Haushalt(sbuch) - Auswertung?

Spygod

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Nabend.

Ich habe für diese Jahr einmal ein Haushaltsbuch geführt und nach Abzug aller Kosten von den Einnahmen habe ich ein Plus von 35% erwirtschaftet. Ist das für einen privaten Haushalt gut/ im Rahmen oder schlecht? Hat jemand ähnlich Erfahrungswerte schon einmal gemacht/gesammelt?
 
Spygod schrieb:
...habe ich ein Plus von 35% erwirtschaftet. ...

Wovon? Hattest du 100 Euro Einnahmen und es blieben insgesamt 35 Euro? Sehr gut. Hattest du 10.000 Euro und es blieben nach Kosten nur 3.500 Euro? Dann eher schlecht oder fett gelebt.

;)
 
Naja bei 10.000 Euro jahreseinkommen (netto) noch 3.500 übrig zuhaben finde ich jetzt nicht ganz so schlecht sofern man miete, nebenkosten, pkw, versicherungen auch damit begleichen musste und von rest will man ja auch noch ein bißchen leben. Vorallem die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen das hat sich in den letzten Jahren (obwohl der verzerrt gleich geblieben ist) stark bemerkbar gemacht. Vor 2 jahren war es gut 200,00 euro weniger. Das finde ich ist eine menge, aber darum auf die "einfachen" dinge verzichten möchte ich auch nicht.
 
Moin.

Ok ich hätte mehr angaben machen müsssen.

Ich habe das ganze jetzt nocheinmal genauer ausgewertet und habe auch einen posten beim letzten mal vergessen gehabt.

Die Gesamtkosten betragen: 58% Diese Ergebnis teilt sich in (Unterhaltskosten (Miete, versicherungen, essen, pkw) zu 62,5% und investitionen fürs langfristige Sachvermögen (also neuanschaffung von möbeln, haushaltsgeräte, sportgeräten, kleiner anteil computer und hifi) mit 37,5%)

Der reine Kapital(geld)gewinn liegt bei 42%. bzw. vorher meinte ich die 35% damit.

Bin noch azubi also kein großes jahreseinkommen.
 
Nun ja, ist halt immer die Frage was du erreichen willst und wie du leben willst. Auch stellt sich die Frage wenn du, sagen wir mal 500 Euro irgendwo auf ein Sparkonto packst (langfristig) ob du diese nicht zu deinem Ausgaben mit hinzurechnen musst (da die ja aus deinem direkten Einnahme / Ausgaberechnung rausfallen, wie wenn du die 500 Euro ausgegeben hast)
 
Spygod schrieb:
...Der reine Kapital(geld)gewinn liegt bei 42%. bzw. vorher meinte ich die 35% damit..

Wenn ich das also richtig lese, hast du eine Sparquote (denn das Geld willst du ja nicht aufheben) von 42%? Das ist per se nicht übel. Über die absolute Höhe musst du jetzt dein eigenes Urteil bilden.
 
Ohne zu rechnen: Miete, PKW, Essen, Kleidung, div. Zeugs wie Sportgeräte versus Azubientgelt ... klingt für mich eher nach Privatinsolvenz. Aber du wärst nicht alleine, Bilanzen zu schönigen... ;)

PS: eine Sparquote von 30-40% wäre sowieso paranoid. 10% empfehlen die Banken und die wollen schon nur unser bestest. Zudem der Trend sowieso inflationär ist...
 
LeChris schrieb:
... klingt für mich eher nach Privatinsolvenz. Aber du wärst nicht alleine, Bilanzen zu schönigen... ;)...

Was schreibst du denn hier fürs Müll? Wieso Privatinsolvenz? Der TE listet einfach auf, wofür er Geld ausgibt, ist doch ok. Wir kennen keine Beträge und können daher kein Urteil abgeben.

LeChris schrieb:
...PS: eine Sparquote von 30-40% wäre sowieso paranoid. 10% empfehlen die Banken ...

Ich würde sagen, je mehr man spart desto besser! Warum nicht 40% sparen? Wer hört denn auf die Empfehlungen der Banken? Soll man das übrige Geld auf Zwang ausgeben, nur um 10% zu sparen? Wer es sich leisten kann, 40% auf die hohe Kante zu legen soll es machen, das ist doch nicht schlecht!
 
Nuja, bis irgendwann mal aus Versehen doch die Inflationsrate explodiert. Wenn man dann nicht in solide Sachwerte gespart hat...

Also bitte, die Größenordnung von Azubibezügen kann sich jeder denken. Miete, Auto und Rest und dann bleibt nochmal fast soviel über? Da darf man im Kontexte Kants mal Zweifeln.
 
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