Problem mit Samba Server

W

Willüüü

Gast
Ich habe 2 Rechner, einen mit Suse Linux 10.0 und ein Windows Rechner mit Windows 2000.
Auf dem Linux Rechner habe ich den Samba Server installiert und konfiguriert. Danach habe ich ein Home Verzeichnis freigegeben. Habe in der Firewall Samba geöffnet und habe eingestellt das Samba beim Systemstart starten soll und ein Neustart gemacht. Dann habe ich über Netzlaufwerk verbinden unter Windows die IP des Rechners und die Freigabe. Er will auch auf den Rechner zugreifen, denn eine Passwortabfrage kommt. Tipp ich dann das Passwort des Linux Users ein passiert gar nichts.

Was mache ich falsch?

Anleitung habe ich diese benutzt: http://www.netzwerktotal.de/samba.htm

Edit: Wenn ich es über Start Ausführen mache sagt er das Kennwort ist falsch. Doch es sind die gleichen generell festgelegt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Okay, doch genau was jetzt geschenen soll bzw. was gemeint ist weiß ich nicht.
 
man sambapasswd

ruft die man-page auf, in der alles drin steht. RTFM!

smbpasswd -a USER
smbpasswd -e USER

und dann nochmal connecten.

baFh
 
du sollst "man smbpasswd" lesen, oder einfach auf den Link klicken, da du dann zu der entsprechenden man-page kommst.
Dort steht dann unter Anderem zwischen vielem anderen Interessanten:

"By default (when run with no arguments) it will attempt to change the current user's SMB password on the local machine. This is similar to the way the passwd(1) program works."

Jetzt klarer?
 
Dann wäre es eventuell an der Zeit, dass du deine samba.conf postest, sowie eventuelle Fehlermeldungen aus /var/log/samba/...
 
# smb.conf is the main Samba configuration file. You find a full commented
# version at /usr/share/doc/packages/samba/examples/smb.conf.SUSE if the
# samba-doc package is installed.
# Date: 2005-09-13
[global]
workgroup = Albertinen_3
printing = cups
printcap name = cups
printcap cache time = 750
cups options = raw
map to guest = Bad User
include = /etc/samba/dhcp.conf
logon path = \\%L\profiles\.msprofile
logon home = \\%L\%U\.9xprofile
logon drive = P:
add machine script = /usr/sbin/useradd -c Machine -d /var/lib/nobody -s /bin/false %m$
domain logons = No
domain master = No
security = user
[homes]
comment = Home Directories
valid users = %S
browseable = No
read only = No
inherit acls = Yes
[profiles]
comment = Network Profiles Service
path = %H
read only = No
store dos attributes = Yes
create mask = 0600
directory mask = 0700

[users]
comment = All users
path = /Home
read only = No
inherit acls = Yes
veto files = /aquota.user/groups/shares/
[groups]
comment = All groups
path = /home/groups
read only = No
inherit acls = Yes
[printers]
comment = All Printers
path = /var/tmp
printable = Yes
create mask = 0600
browseable = No
[print$]
comment = Printer Drivers
path = /var/lib/samba/drivers
write list = @ntadmin root
force group = ntadmin
create mask = 0664
directory mask = 0775

[home]
comment = Home Verzeichnis
inherit acls = Yes
path = /home
read only = No
 
Willüüü schrieb:
[global]
logon path = \\%L\profiles\.msprofile
logon home = \\%L\%U\.9xprofile
logon drive = P:
füg mal hier bei global noch ein "encrypt passwords = yes" ein. Vermutlich ist das das Hauptproblem.

[...]
[homes]
comment = Home Directories
valid users = %S
browseable = No
read only = No
inherit acls = Yes

Warum hast du "browsable" auf "no" gestellt?

[users]
comment = All users
path = /Home
read only = No
inherit acls = Yes
veto files = /aquota.user/groups/shares/

Was soll das sein? path=/Home? Hast du /Home selber angelegt?

[home]
comment = Home Verzeichnis
inherit acls = Yes
path = /home
read only = No

Warum gibst du ganz /home schreibbar frei?
 
Das Home habe ich angelegt, ich wollte das User darin schreiben können. Das mit dem Home Schreibrechten war auch ich.

Wie bearbeite ich die smb.conf?
cd /etc/samba/
cat smb.conf?

Kann aber nicht reinschreiben, bei vi oder so klappt das doch immer.
 
Und warum legst du /home und /Home an? Naja, jeder hat seine eigene Art sich zu verwirren.

Davon abgesehen: Testest du gerade, wie lange man dir hilft? Du schreibst in einem Atemzug, dass "cat <datei>" die Datei wohl nicht editiert, "vi <datei>" aber wohl schon. Wo ist also ist dein Problem? :confused_alt:
 
Viele Fragen ...

1.) Warum faengst du gleich mit sowas schwierigem an, wie einen ADS nachbilden? Fuer 'n richtigen ADS brauchst du LDAP als Backend. Probiers doch erstmal, mit was einfachem, wie eine normale Dateifreigabe.

2.) Hast du auch wirklich smbpasswd -a BenutzerFuerShare und smbpasswd -e BenutzerFuerShare ausgefuehrt? Sonst wird das nichts.

3.) Zu der Konfiguration:

Wenn du schon einen PDC btw. ADS betreiben willst, sollte domain logons = No
domain master = No auch auf Yes stehen. Wenn das nur ein Slave sein soll, fehlt eh die Haelfte. Weiterhin finde ich nirgends die Option os level = 65, damit Samba zum MB wird.

4.)
[users]
comment = All users
path = /Home
read only = No
inherit acls = Yes
veto files = /aquota.user/groups/shares/

4a.) Du willst dich ueber Groß- und Kleinschreibung unter Unix-System informieren.
4b.) Warum read only = no? Was soll der Quatsch? Wenn du als $FOO reingehst, kannst du eh nur auf das Home-Verzeichnis von $FOO schreiben und nicht auf $BAR. Außer du spielst mit den Berechtigungen, aber das ist unsinn und ist verantwortungslos. Was inherit acls und veto files sind, keine Ahnung. Hat bestimmt irgendwas mit dem ADS zu tun. ACLs sagen mir ja etwas..

Außerdem kannst du dir mal eine Freigabe nach diesem Motto erstellen, und testen ob das funktioniert.

[test]
comment = Dies ist nur eine Freigabe zum Testen!
path = /home/willue/sambatest
browseable = yes
read only = no
valid users = willue # (den du danach mit smbpasswd -a willue und smbpasswd -e willue aktivierst. Willue solltest du durch deinen Benutzer ersetzen!)
writeable = yes

Danach den Samba-Server mit neustarten. Wie das unter SuSE funktioniert, keine Ahnung. Bestimmt gibt es dort auch sowas wie service samba restart, oder so.

MfG

PS: Wenn du mit vi Dateien editieren willst:
Oeffnen: vi /etc/samba/smb.conf
Editieren: ESC^a (Also erst ESC druecken und dann a)
Speichern: ESC^:w (Also erst ESC druecken, dann :w eingeben)
Beenden ... Vielleicht findest du es selber raus?
 
marcelcedric schrieb:
Danach den Samba-Server mit neustarten. Wie das unter SuSE funktioniert, keine Ahnung.

root# killall smbd
root# smbd &

killall sendet unter Linux (Achtung! killall bitte wirklich _nur_ unter Linux so lax verwenden) dann standardmäßig ein HUP-Signal, d.h. der Prozess wird "freundlich" beendet.

Allerdings müssten Änderungen an den Shares auch ohne einen samba-Neustart problemlos funktionieren.

Nur so als Randnotiz...
 
das ganze in elegant:

/etc/init.d/smb restart

:D

baFh
 
marcelcedric schrieb:
Eigentlich nicht.

Eigentlich schon. Änderungen an [global] benötigen vermutlich einen smbd-Neustart (kanns grad nicht überprüfen). Ich habe aber schon definitiv an shares rumgespielt (bspw. read only = yes/no) ohne samba neu zu starten. Und ja, die Änderungen wurden berücksichtigt.
 
Achso, an Shares. Ja, das kann sein. Aber ich hab in seiner Konfiguration auch Aenderungen an [global] vorgenommen. ;)
 
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