Probleme beim Aufstehen - Harte oder sanfte Methode?

Ein Freund hat mir heute von seinem neuen Wecker erzählt: Man muss wohl Matheaufgaben lösen, um den Alarm abzustellen. Sofern dieser penetrant genug ist, klingt das für mich nach einer interessanten Lösung.

Mein Cousin hat sich vor einigen jahren mit dem gleichen Problem einen Wecker für den PC programmiert, der zufallsgeneriert unterschiedliche Wecktöne ausstieß, sodass man sich daran nicht gewöhnen konnte. Hat funktioniert. Dummerweise auch für den Rest der Familie :D
 
Man muss sich einfach nur zwingen beim ersten klingeln auch aufzustehen. Bei mir ist das dann einfach zur Angewohnheit geworden. Wecker klingelt, aufstehen und zur Toilette gehen und dann duschen. Nachdem duschen ist man dann eh wach. Danach kann man dann in Ruhe frühstücken.
Wenn ich nur ne halbe Minute nach klingeln liegenbleiben würde, hätte ich danach auch meine Probleme aus dem Bett zu kommen. Daher sich einfach zwingen direkt beim klingeln raus aus dem Bett und dann duschen. Geht irgendwann ganz von alleine.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich wach meist sogar 2-5 min vor dem Klingeln auf und das egal auf welche Uhrzeit ich den wecker stelle. Ist mir irgendwie unheimlich :)
 
Ich nutze die SleepCycle App für mein iPhone als Wecker. Funktioniert ganz gut und ich fühle mich morgens auch nicht mehr so schlapp. Vielleicht auch eine Einbildung, aber bei mir funktioniert sie.
 
Ganz andere Methode: ein zweites Mal hinlegen ;-)

Ich stehe morgens auf, mach mich im Bad soweit fertig, pack meine Sachen und dann leg ich mich nochmal für 20 Minuten ins Bett. So kommt man beim ersten Mal Aufstehen gut raus, weil man weiss, dass man sich nochmal hinlegen kann. Das zweite Mal kommt man besser aus dem Bett raus :-)
 
ich kann davon auch ein Lied singen...
Habe immer Handywecker (3 verschiedene Weckzeiten, eine davon wiederholt sich alle 5 minuten) und nen Radiowecker, eingestellt auf volle Lautstärke und auf einer Frequenz auf der nur Rauschen kommt damits möglichst grob is.
Verschlafe aber dennoch manchmal, einfach weil ich sie nciht höre.
Habe das mittlerweile akzeptiert.
Habe folgendes festgestellt:
Es hat nichts mit der länge des Schlafs zu tun.
Wenn ich um 10 schlafen geh und um 5:30 klingelt der wekcer verschlafe ich viel leichter als wenn ich sagen wir um 2 schlafen gehe aber erst um 8 aufstehen muss.
Je tiefer in der Nacht die Weckzeit, desto schwerer das Aufstehen.
 
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Falls du in einem Mehrparteien-Haus wohnst kann ich den Sonic Bomb-Wecker mit Vibration nicht empfehlen.
Deine Untermieter werdens dir danken. Der Kollege über mir hat son Gerät und anfangs hat das mich auch aus dem Schlaf geholt:D
 
Wasser trinken, genau die richtige Menge !
Dann hast du morgens gar keine andere Wahl... :D
 
@Harper: nimm die sanfte Methode!

Achte mal auf deine Schlafzyklen. Ein Schlafzyklus ist etwa 90 Minuten lang und besteht grob aus 3 Phasen (gibt hier verschiedene Modelle und Abstufungen). Einschlaf, Tiefschlaf und Aufwachphase.

Die Aufwachphase ist deine Phase, wo der Wecker klingeln soll. Du solltest hier nämlich relativ leicht erwachen können und "erholt" aufstehen. Ein klingeln in der Tiefschlafphase hingegen kann auch bei 8 Stunden schlaf plätten und den Tag ruinieren

Normal erledigt das unser Körper selber und er sucht die richtigen Phasen, sofern er nicht gestört ist (durch Alk und Coffein, "durchmachen", Stress, Wecker).

Da viele aber ja zu bestimmten Zeiten aufstehen müssen, kann man das grob vorher durchrechnen.

Beispiel: du musst um 7 Uhr aufstehen. Ein Zyklus geht ca. 90 Minuten und du willst in den letzten 15 Min davon aufwachen (Aufwachphase): du solltest also z.B. etwa 7 Stunden und 15 min (das würde 4 Schlafzyklen entsprechen...). Dann hast du die Phasen berücksichtigt.
Am besten ist, du wachst mitten in der Aufwachphase auf. Würde hier heißen: 23:45 schlafen gehen (23:30 ins Bett), 7 Uhr klingelt der Wecker.

Kannst du natürlich entsprechend an deine Bettgehzeit bzw. deine Wunschaufstehtzeit anpassen.

Probiers einfach mal. Du hättest dann allerdings "feste" Bettgehzeiten bzw musst die Schlafdauer daran anpassen.

Ich verwende übrigens auch 2-3 Weckzeiten in 5 Min Abständen.

Grüssle Interceptor
 
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Nasenbär schrieb:
Man muss sich einfach nur zwingen beim ersten klingeln auch aufzustehen. Bei mir ist das dann einfach zur Angewohnheit geworden. Wecker klingelt, aufstehen und zur Toilette gehen und dann duschen. Nachdem duschen ist man dann eh wach.

Ja, es ist natürlich auch eine Kopfsache, ob man nach dem ersten klingeln aufsteht.
Aktuell sagt mir mein Kopf, dass ich keinesfalls den Zug verpassen darf, weil das gemecker von meiner Chefin will ich mir echt nicht geben.
Aber ich bin auch schon vor dem Duschen hellwach, weil ich nach dem ersten Klingeln meines Handys rausspringe und erst mal 30 Liegestütze mache.
Mir war nämlich immer im Badezimmer zu kalt und so muß man nicht heizen, deshalb ist diese Lösung aus der Not geboren. Liegestütze wärmen nämlich schön auf. Da freut man sich dann über ne kalte Dusche.
 
Ich habe mir einen Schlafphasen Wecker zugelegt. Der ist zwar teuer, 174 € aber man kauft ihn ja fürs ganze leben, wenn er solange hält. Der weckt Dich nicht im Tiefschlaf und Du fühlst Dich dann auch ausgeschlafener. Hast einen Sensor ums Armgelenk der Deine Bewegungen an den Wecker weiter gibt dadurch weiß der Wecker wann Du im Halbschlaf bist und weckt Dich. Also ich bin damit zu 100 % zufrieden. War immer wie gerädert wenn ich im Tiefschlaf geweckt wurde.
 
Und wie funktioniert der? Gibt man eine Uhrzeit an und in der nächsten Aufwachphase nach dieser Uhrzeit weckt er dich? Dann könnte das ja trotzdem theoretisch eine Stunde nach der eingegebenen Zeit sein, oder?
 
Und wie genau misst das der Wecker?
Wenn ich um 6h aufstehen muß und ich mich dann in ner Tiefschlafphase befinde, dann kann er ja schlecht ne 1/2h später klingeln, weil dann ist mein Zug weg. Und ne 1h vorher wäre ja auch doof, weil dann sitz ich nur doof rum. Weil was will ich schon um 5h auf? Fenster putzen?
 
Ich hab das Gerät zwar nicht vorgeschlagen, kenne es aber auch vom lesen: das Gerät hat einen Beschleunigungssensor (der Bewegungen etc. registriert). In der Tiefschlafphase ist man nahezu still und ruhig, während man in der Aufwachphase deutlich aktiver im Bett ist und sich zb. bewegt oder dreht. Man gibt vorher immer einen Zeitraum ein, in dem man auf jedenfall aufstehen muss: wenn ich normal den Wecker auf 7 Uhr stelle, dann stelle ich den Weckzeitraum auf 6 bis 7 uhr. Das Gerät sucht dann anhand des Beschleunigungssensors den idealen Weckzeitpunkt in diesem Zeitraum.

Natürlich kann es dann sein, dass man dann 30 min "zu früh" wach ist. Die 30 min kannste dann gemütlich Frühstücken oder sonstwas machen. Besser 30 min früher wach, als 30 min länger schlafen und total platt und müde aufstehen.

Das bekannteste Gerät ist der "Axbo" http://www.amazon.de/AXBO-Sleep-Phase-Alarm-Clock/dp/B0014RDSSY

Getestet habe ich das Gerät aber noch nicht - dazu kann der "alleskaputt" bestimmt mehr sagen - der hat bestimmt dieses Gerät.
 
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Es ist wirklich so dass wenn man fest schläft sich nicht bewegt. Also ich stelle den Wecker auf 5.40 Uhr und der Wecker weckt mich spätestens um die Zeit. Sonnst merkt der Wecker an dem Sensor den ich am linken Handgelenk trage das ich mich sagen wir um 5.30 bewege und weckt mich. Er weckt frühestens eine halbe Stunde vor der eingestellten Weckzeit.
Hier habe ich ihn gekauft.
http://www.axbo.com/axbo/cms/leichter_aufwachen.aspx
 
Klingt interessant, aber bei dem Preis fällt mein Interesse gleich in den Tiefschlaf.
 
Teuer ist er aber man kauft ihn ja nicht jeden Monat oder jedes Jahr. Ich habe mir ihn ja auch nur gekauft, weil ich wenn ich im Tiefschlaf geweckt wurde den ganzen Tag nicht wach geworden bin und anreden durftest mich erst recht nicht, war sehr gereizt.
 
Hm, ich bleib da lieber bei meinen Liegestütze.
Das kostet weniger und macht garantiert wach!
 
es geht bei dem Gerät nicht ums "hauptsache wach werden", sondern ums "gesunde" wach werden gemäß dem eigentlichen Rythmus. Ich möchte das nicht zu weit ausdehnen, aber auf Langzeit ist ein unschönes aufwachen und somit ein nicht erholsamer Schlaf nicht gesund.

Du kannst dir auch den Wecker sparen und einfach "selbst" aufwachen - sofern du dir das leisten kannst.

Soweit ich das beurteilen kann, wären die Sleeptracker besser, da man dort die Batterien selbst wechseln kann (sieht zumindest so aus). Beim Axbo sind wohl schnell die Batterien/Akkus platt und ohne Zerstörung des Gerätes selbst nicht tauschbar. Somit muss man das Gerät teuer einschicken beim Hersteller (was natürlich gewollt ist).
 
Interceptor schrieb:
Beim Axbo sind wohl schnell die Batterien/Akkus platt und ohne Zerstörung des Gerätes selbst nicht tauschbar. Somit muss man das Gerät teuer einschicken beim Hersteller (was natürlich gewollt ist).

Man hat den Wecker ständig am Netz. Die Batterien darin sind nur falls mal der Strom weg ist.
 
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