Probleme beim Hochfahren

NetAppi

Lieutenant
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Mai 2008
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586
Hallo.
Der PC von meinem Kumpel macht Probleme.
Wenn er z.B. ein Spiel spielt oder eine CD brennt, hängt sich das System auf und danach versucht der Rechner neu zu starten.
Beim Neustarten kommt ein Piepton (siehe Anhang).
Außerdem zeigt der Monitor dann nichts mehr an und der Rechner wird nicht hochgefahren.
Den PC hatte ich davor 5 Jahre im Betrieb und nie Probleme damit.

Er hat folgene Hardware:
Epox Motherboard (glaub ich)
AMD Athlon XP 2600+
Geforce 4 Ti 4200
1024MB RAM (2x256MB+ 1x512MB)

Was ist das für ein Problem?
Gruß.
 

Anhänge

Hallo,

der PC ist länger in Betrieb - mach mal den Lüfter / Kühlkörper sauber /

wenn Du ins BIOS kommst - Hardware-Monitor und schau nach, ob die
Temperatur um die 50°C ist - ist diese wesentlich höher liegt es am
Lüfter / Kühlkörper
 
Als ich den PC noch hatte, gab es auch ein Temperaturproblem.
Und zwar kam dort ein Signalton, wenn die CPU über 70°C hatte.
Aber dieser Signalton war anders, denn die Intervalle zwischen den Tönen war kürzer.
Das hat sich angehört wie eine Sirene.
Außerdem hat er das Signal schon im Windows Modus gebracht und nicht erst nach dem Neustarten, wie es jetzt das Problem ist.
Meint Ihr denn, dass es da verschiedene Töne gibt, wenn es Temperaturprobleme gibt?
Gruß.
 
Naja schau mal nach was das für ein Bios ist und dann gib den Namen + Piepton bei google ein. Da findest Du Listen in denen steht welche Piepsignale bei welchem Bios was bedeuten. Ansonsten könnte sich evtl. auch im Boardhandbuch was dazu finden lassen.
 
Ultima_Odin schrieb:
Als ich den PC noch hatte, gab es auch ein Temperaturproblem.

Dann würde ich dieses lösen. Kühler auf die CPU mit neuer WLP neu aufsetzen, ist so ähnlich wie mit dem Ölwechsel beim Auto, je nach Kilometerleistung macht ein Austausch Sinn :lol:

Ganz im Ernst: die Analyse deiner Pieptöne ist wichtig, aber wie hier richtig gesagt wurde, muss die Kühlung in jedem Fall kontrolliert werden, vorrangig. Jeder Absturz aus einer laufenden Anwendung erhöht das Risiko des Datenverlustes und etwaige Hardware-Schäden, Festplatten-Sektoren sind das geringste Problem. Nach fünf Jahren gibt es einen natürlichen Verschleiß, Lüfter (CPU, GPU), Festplatte ebenso, evtl. Netzteil usw.

Die "Sirene" der Bios-Meldung hat ihren Sinn, ein Athlon XP verfügt nicht über den Hardware-Schutz moderne CPUs, die sich throtteln und ggf. abschalten. Würde sagen, du hattest bisher Glück, daß die CPU noch lebt.
 
doesntmatter schrieb:
ein Athlon XP verfügt nicht über den Hardware-Schutz moderne CPUs, die sich throtteln und ggf. abschalten. Würde sagen, du hattest bisher Glück, daß die CPU noch lebt.

Das stimmt so nicht ganz. Gerade der Athlon XP war die erste AMD CPU, die den Mainboards eine Notabschaltung bei Überhitzung ermöglichte. Man kann das auch schön im BIOS der meisten MBs sehen, wo die Abschalttemp eigestellt werden kann. Throttling hingegen unterstützte der Athlon XP per se nicht.

Egal, hat ein Rechner ein Temperaturproblem, gehört es in jedem Fall zuallererst gelöst:
  • Staub entfernen
  • Zusätzliche Gehäuselüfter in ATX-gemässer Anordnung
  • Ggf. WLP erneuern (bei Athlon XP für Amateure allerdings nicht ganz ungefährlich)

Zu hohe Temp führt nicht nur zu Instabilitäten, sondern lässt auch alle Bauteile im Gehäuse schneller altern. Gerade bei älteren Expox-Boards mit ihren bekannt schlechten Elektrolytkondensatoren ist das eine ernste Sache.

Womit wir beim 2. Thema wären: 5 Jahre altes EpoX lässt bei mir den Elko-Alarm klingeln. Bitte mal auf ausgelaufene Elkos im Bereich der Spannungswandler prüfen.
 
Danke für den Willkommensgruß ;-)

Zumindest bei Asus-Boards und ab dem Thoroughbred Kern hat die Abschaltung recht gut funktioniert (wie ich anno 2003 mehrmals unfreiwillig verifiziert habe). Der Rechner musste dann auch komplett stromlos gemacht werden, bevor er sich mit dem ATX Schalter wieder einschalten ließ. Damit wären wir (beinahe) bei dem Fehlerbild des TE.
 
Meiner Meinung nach kann das aber nicht an der Temperatur liegen.
Ich habe den Rechner jetzt mal nach einer Woche angeschalten. Da hat er nach 2 Sekunden schon angefangen zu piepen. So schnell kann der niemals auf Temperatur kommen...
 
Hallo Ultima_Odin,

die Temperatur vom AMD Athlon XP 2600+ steigt im Sekundentakt auf etwa 53°C -
dazu braucht der keine zwei Stunden -

ins BIOS - Hardware-Monitor ( PC Health Status )

Target Temperature [Disabled]
Shutdown Temperature [Disabled]

sollte hier stehen - allerdings nur dann, wenn die CPU im BIOS die Temperatur
etwa 53°C nicht übersteigt - kontrolliere den Kühlkörper und Lüfter -
 
Das Problem ist, dass ich ihn ca. 10 mal angeschalten habe, er aber jedesmal gleich gepiept hat. Somit komme ich dann nicht mal ins Bios, weil er ja nichts anzeigt...
 
Hallo,

wenn beim Einschalten nichts passiert, dann drücke die Grafikkarte richtig
in den Slot, diese kann beim Festschrauben oder transportieren leicht aus
dem Slot gezogen sein -

nimm die RAMs raus und stecke sie wieder in die Bänke rein, aber so, dass
sie richtig einrasten - erst nur einen RAM einbauen -

andere Steckkarten außer der Grafikkarte rausnehmen, bis auf Tastatur u.
Maus ALLE USB-Geräte abziehen -

ALLE Laufwerksverbindungen vom Mainboard und der Stromzufuhr nehmen -

es sollte der PC starten mit der Fehlermeldung :
“Disk Boot failure, insert system disk and press enter”

ist dem so, die Platte mit Windows anschließen, PC starten - startet Windows ? -
der blaue IDE-Stecker auf Mainboard - der schwarze an Festplatte - diese muß als
MASTER gejumpert sein
 
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