Programmieren für Dummis!

opajoerg0

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Wenn man davon ausgeht, das einer absolut Null Ahnung vom Programmieren hat, gibt es Literatur ,z.B. mit Schritt für Schritt Anleitung, zum programmieren? ....und zwar angefangen bei Punkt null. Also nicht, wo man Bausteine zusammen setzen kann. Ich dachte eher daran, die Bausteine zu programmieren.

Womit sollte man überhaupt anfangen, wenn man sich fürs programmieren interessiert, aber, stark übertrieben formuliert "nur weiss, wie man den PC anschaltet" ????

Ist so etwas überhaupt möglich, wenn man sich nur auf Literatur stützen will?
 
jop... als Anfang kannst du zum Beispiel mit

"C" anfangen, dazu gibts auch gute Literatur, die unser Prof uns empfohlen hat.. aber^^ ich hab da nicht aufgepasst :(
 
Mann sollte sich fragen was man programmieren will und dann entscheiden welche Sprache.
Aber eigentlich sollte man nicht sagen das will ich machen, sondern die Sprache ist gut für Anfänger.
Und da empfehle ich erstmal Java.
Sei dir im klaren das du nicht direkt nach einem halbem jahr ein vollwertige Anwendung hin bekomms
Ergänzung ()

ichebem schrieb:
jop... als Anfang kannst du zum Beispiel mit

"C" anfangen, dazu gibts auch gute Literatur, die unser Prof uns empfohlen hat.. aber^^ ich hab da nicht aufgepasst :(

Naja C wird sehr komplex, wenn es dynamisch werden soll oder pointer verwendet.
Dann eher c#, da ist es einfacher komplexe sachen zu erstellen.
 
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opajoerg0 schrieb:
Also nicht, wo man Bausteine zusammen setzen kann. Ich dachte eher daran, die Bausteine zu programmieren.

Manche Universitäten fangen genau so an beim Programmieren für Nichtinformatiker.
Aber wenn man den PC schon selbst einschalten kann ist man ja schon halber Informatiker.


Doch mal im Ernst: Wenn du programmieren lernen möchtest, dann sind diese Systeme sehr gut. Da musst du dich nämlich nicht mit Sachen beschäftigen, die dich eigentlich nicht interessieren. Wo du nun die algorithmischen Grundlagen draufhast, kannst du immer noch einigermaßen flott zu der Sprache deiner Wahl wechseln.
 
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Wir haben in der Ausbildung dafür PHP genommen, setzt allerdings etwas HTML voraus.
 
cartridge_case schrieb:
die frage ist wofür man programmieren will wenn man nur weiß wie der rechner angeschalten wird...

Muss man die Aussage verstehen ?


@TE

Es gibt einen Haufen Literatur (vor allem kostenlos und online wie "Java ist eine INsel")zu C/C++, Java .Von daher sehe ich eher ein kleines Problem.
Am Anfang dürfte es eigentlich recht egal sein welche Sprache man wählt, weil man nur die Grundladen lernen will. (grundregels des Programmierens die überall zu treffen auch wenn die Implementierung anders ist )
 
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Wenn Du die Bausteine programmieren willst, schreit das nach objektorientierter Programmierung. Da ist C eine schlechte Möglichkeit, einzusteigen.
Es empfiehlt sich C++, C# oder Java.

Einen Überblick kannst Du Dir kostenlos schon mal bei Galileo openbook verschaffen:
Visual C# 2010 - eine freie Entwicklungsumgebung liefert Microsoft mit Visual Studio Express
Java Insel - gute, wenn auch sehr umfangreiche Entwicklungsumgebung ist Eclipse, ebenfalls kostenfrei. Alternative: NetBeans (ist aber auch nur "Zusammenklicken")

Die Bücher sind sicherlich mehr als Nachschlagewerke angelegt, nicht als Einsteigerbücher, vermitteln aber einen guten Überblick über das, was auf den Programmierer zukommen kann.

C++ hingegen ist nicht sehr einsteigerfreundlich, erlaubt aber alles, was Java und C# auch können - und noch mehr. Du musst Dich dann aber auch richtig reinhängen.
 
Ich hab in meinem Studium als Neuling mit Java angefangen. Kann dir hierzu diese Buch wirklich sehr empfehlen: Java von Kopf bis Fuß

Auch wenn der Preis abschrecken mag, es fängt wirklich ganz von vorne an, erklärt sehr anschaulich und verständlich. Ich wünsche mir jetzt im nachhinein ich hätte mir das Buch mal vor ein paar Jahren gekauft. Damit kann man sich wirklich komplett selber Java beibringen. Das Buch wurde uns auch von unserem Prof empfohlen.:)
 
Danke an alle. Auch an die , die nur blöde, nicht helfende Kommentare abgesondert haben.
Da die Mehrzahl Java empfiehlt, habe ich mir das Buch "Java ist auch eine Insel" herunter geladen und versuche mich nun mal einzulesen.
Danke.
 
Von Java ist auch eine Insel soll aber noch Ende diesen Jahres eine neue Ausgabe erscheinen.
Ich steh auch derzeit vor der Frage und Java reizt mich schon irgendwie da es sehr vielseitig ist und doch auch für Anfänger geeignet, der offene Faktor gibt zudem noch eine gewisse Sympathie und es gibt auch kostenlos einige sehr mächtige Werkzeuge.

Die Frage was du programmieren willst (also was soll letztlich dabei Umgesetzt werden) war schon richtig da es sehr viele Sprachen gibt die sich für verschiedene unterschiedliche Gebiete eignen (oder eben auch nicht).
 
DAS ist PERFEKT von Stufe 0.

*edit1:
PS: an alle die sagen "C zu schwer" und dergleichen: C ist eine gute Grundlage für ALLES. C ist einfach perfekt zum einsteigen und um ein Verständnis zum guten Einstieg ins Programmieren zu bekommen.
 
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Seit wann ist JAVA, als Einstieg zu empfehlen? Ich empfand VB.NET 3x leichter zu erlernen als JAVA.

Grundsätze sind aber in jeder Programmiersprache gleich, Variablen Deklarieren, Methoden, Klasse, Objekte, Schleifen, Arrays etc... Daher kannste nicht pauschalisieren. Ich würde mir an deiner Stelle ein Ziel setzen mit einem Programmierprojekt und mit C würde ich auch anfangen, da C die Mutter von aktuellen Programmiserprachen wie JAVA, C#, C++, glaub sogar objectiv-C auch
 
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C, C++ oder Java für einen absoluten Anfänger?! Ihr habt sie wohl nicht alle?? :p

Für blutige Anfänger, die wirklich in Sachen Programmierung von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, empfehlen sich übersichtliche und tatsächlich benutzerfreundliche Sprachen wie Python.

http://www.python.de/
http://www.python.org/

Und nur falls es jemand als abschreckend empfindet, daß ich hier von einer guten Einsteigersprache spreche, Python ist trotz seiner leichten Erlernbarkeit KEINE "Spielzeugesprache" sondern eine seriöse, mächtige Sprache, mit der man nahezu alles anstellen kann, was auch andere Sprachen wie z.B. Java oder C++ hergeben (außer natürlich für embedded Systeme programmieren oder Treiber schreiben).

Mal ehrlich, C und C++ können einen Anfänger schnell zur Verzweiflung treiben ... allein schon der ganze Pointersalat. Virtuelle Funktionen, Konstruktoren, Destruktoren, implizite Umwandlungen, etc .... für Anfänger viel zu viele Möglichkeiten, sich in den Fuß zu schießen.
 
Habe selbst schon C, C++, C# und Java programmiert und würde dem TE Java für den Einstieg empfehlen. Gründe dafür sind:

  • Es gibt "nur eine" Bibliothek, die immer die selbe ist. Im Gegensatz dazu gibt es bei C und C++ viele verschiedene Compiler (Microsoft, Borland, einige frei verfügbare, etc...), die alle mit unterschiedlichen Bibliotheken daherkommen. Wenn du in Java etwas nicht kapierst, dann googlest du eben danach oder frägst hier im Forum nach Hilfe, und der Code, den du bekommen wirst, wird immer umsetzbar sein. In den anderen von mir genannten Fällen musst du für dein Betriebssystem, deinen Compiler, sogar deine Compilerversion den entsprechenden Codeschnippsel finden, damit er laufen wird.
  • Java ist eine relativ junge Sprache (im Vergleich zu anderen) und hat damit den Vorteil, dass es aus den Problemen anderer Programmiersprachen, die sich erst im Lauf der Zeit stärker an die Objektorientierung angenähert haben, gelernt hat. Das heisst, die Sprache bietet dir ein einheitliches Anwendungsschema. Die unterschiedlichen Klassen gleichen sich in ihrer Bedienung, so dass man sich recht schnell zurechtfindet. In C und C++ ist es manchmal echt frustrierend, wie stark sich die Benutzung zweier Klassen (vor allem Threads und GUI) teilweise unterscheidet, nur weil sie mit Jahren Abstand implementiert wurden und sich seitdem so viel getan hat.
  • Java ist verdammt streng. Es zwingt dich förmlich, was OOP angeht, sauber zu programmieren. Damit lernst du gleich von Anfang an, wie man das ordentlich macht. Das ist meiner Meinung nach sehr viel wert. Du kannst zwar nicht so hanebüchene Geschichten wie zB Zeigerarithmetik in C/C++ realisieren (was teilweise schon unglaublich geil sein kann, wenn du zB größere Datenstrukturen kreieren willst), aber ich finde, das tolle Verständis, das Java dir für OOP eintrichtert, macht den Nachteil mehr als wett.

Viele der Punkte, die ich nun als pro-Java aufgeführt habe, kann man auch auf C# anwenden. Ich kann trotzdem nur von der Sprache abraten. Ich habe mit C# auch schon große, im kommerziellen Einsatz befindliche Programme geschrieben, kann also durchaus mitreden, aber ich finde die Sprache einfach nicht "rund". Für mich (<- Achtung Flamer, das suggeriert eine subjektive Meinung!) fühlt sich C# an wie der Versuch von Microsoft, die sich 6 Jahre lang den Erfolg von Java angesehen haben, ein Gegenstück aus dem Boden zu stampfen und sich auch ein Stückchen vom Kuchen zu sichern. Ich finde, sie sind damit gescheitert. (Wobei es auf jeden Fall mehr als gerechtfertigte Anwendungsgebiete für C# gibt!)
 
nekro1 schrieb:
Ich empfand VB.NET 3x leichter zu erlernen als JAVA.

VB.net hat eine sehr ungewöhnliche und vereinfacht blöde Syntax und ist leider die Sprache der Scriptkiddies (zumindest was die 3-4 Befehle angeht, die sie beherrschen).

C# und Java sind im Prinzip gleich und Java war zuerst da, das stimmt. Nur hat C# gewisse Vorzüge, bzw. XNA. Bedeutet: Game-Developement für Windows, XBOX360, Zune, Windows Phone, usw....
Java bzw. Java2ME hat da halt die Handysparte und bestimmt auch einige kostenlose Engines (die C# wahrscheinlich auch hat, es geht jetzt nur um von/mit der Sprache gesponsorte Features).

Naja, das artet eh im Krieg aus.


Was ich noch sagen kann, ist, dass man dem Threadersteller mit der Zeitung eins überbraten sollte. Nicht nur, dass er die Forensuche missachtet hat (schlechtes Zeichen in Sachen Erfolg bei "Programmierung", wenn du dir Sachen nicht selbst ergoogeln kannst), er hat sogar jede Woche einen Leidensgenossen hier, der dieselbe Frage stellt.
 
Ich werfe mal Scheme in den Raum.
Um die Grundlagen zu lernen halte ich die Sprache wirklich für sehr gut, da die Sprache an sich sehr kompakt und damit leicht zu erlernen ist und man die grundlegenden Konzepte sehr gut lernt.
Für den Dialekt Racket gibt es mit DrRacket eine gute Programmierumgebung: http://racket-lang.org/

Später (oder auch gleich zu Anfang, aber wenn du es richtig lernen willst ist Scheme echt ein guter Anfang) würde ich Python empfehlen.

Hier gibt es die Folien (bzw. Aufzeichnungen) der ganzen aktuellen Vorlesung Informatik I an der Uni Freiburg, die dieses Konzept verwendet. Keine Angst, fängt wirklich bei 0 an.
Wenn du Englisch kannst gibt es außerdem SICP auch im Internet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scheme bzw Racket machen wir in GdI I an der TU Darmstadt. Es ist eine funktionale Sprache aus der Lispfamilie. Für den Anfang vielleicht garnicht schlecht, aber wirklich nützlich ist die Sprache alle mal nicht.
(es wäre meiner Meinung nach besser das ganze Semester Java zu machen, als eine Hälfte Scheme und eine Hälfte Java) --> Immerhin kann man ja erwarten das Java in den nächsten Jahren nicht sterben wird.
 
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