Programmierlaptop 600-1k

Toms schrieb:
Nutze ich per WSL :)
Aber dann muss man sich doch diese furchtbar unmoderne Windows-UI antun, kann seine Software nicht so einfach über den Paketmanager updaten und muss aufpassen, dass sich Windows nicht im Tut updatet!
KIar, das mit den Updates kann man irgendwie konfigurieren, aber man kann in der Zeit auch Bier trinken oder nen Double-Ox genießen.
 
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Für 999€ das beste Gerät zum Programmieren ist das Thinkpad T495 in der Campus-Edition:
https://www.campuspoint.de/20nks01y00-lenovocampus-thinkpad-t495.html
Hat 4 USB-Ports (2 Typ A, 2 Typ C). 14" FullHD FreeSync-Bildschirm, Ryzen 3500U, 16 GB RAM, 512 GB SSD, und ist ein solides Gerät.

Günstige Alternative ist das Thinkpad E495 für 529€, jedoch kommt das ohne Tastaturbeleuchtung und im Vergleich zum T495 nicht ganz so tollen Bildschirm.
Ein Teil des gesparten Geldes kannst du in mehr RAM, größere SSD, usw. investieren.
https://www.lapstars.de/lenovo-thinkpad-e495-20nea001ge-campus-schwarz.html

Was Windows vs. Linux für das IT-Studium angeht: Man kommt mit beidem durch. Gehe jedoch davon aus, dass man auf Windows-Nutzer keine Rücksicht nimmt, und die selber sehen müssen, wie sie sich zurechtfinden. WSL hat da schon etwas vom Leidensdruck genommen.
Toms schrieb:
Das ist ein billiger Abklatsch, und hat mit echter Paketverwaltung wie sie die meisten Linux-Distributionen haben, nichts zu tun.

Toms schrieb:
nichts ging nur mit Linux oder nur mit Windows
Ich hatte in einer meiner Veranstaltungen mit die-hard Windowsnutzern zu tun. Das größte Problem war die Aufgabe, ein vorgegebenes VM-Image im qcow2-Format unter KVM zu starten und zu analysieren. Das Starten haben die noch geschafft (nach vmdk konvertiert und dann mit VMware gestartet), aber da war die Abgabefrist für die Aufgabe schon halb rum. Für die Analyse war dann nicht mehr wirklich viel Zeit.

gaym0r schrieb:
Das musst du mir jetzt erklären. Viele Security-Experten und Pentester sind mit Windows unterwegs.
Wir hatten mal so einen an der Uni, der einen Gastvortrag gehalten hat. Diese Art von "Experten" sind meistens nur Sklave ihrer (Windows-)Tools. Eine andere Art von "Experten" sind die, die Anfängerkrams wie Kali Linux in einer VM am laufen haben, und damit irgendeinen Hokuspokus veranstalten um Unwissende zu beeindrucken.
 
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Ja, das trifft meine Erfahrungen sehr genau auf den Punkt.
Nur bei dem Laptop bin ich anderer Meinung, weil die E-Serie bloß Thinkpad heißt.
Ich bin eher der Typ, der sich nen älteren gebrauchten kauft (der Wertverlust ist recht anständig bei den Dingern, werden in Massen bei Firmen nach n paar Jahren aussortiert) und dann ne fette SSD reinhaut, nen neuen Akku und den RAM auf Anschlag nachrüstet.
Meine Erfahrungen im Studium:
Es lebe der RAM (Browsertabs, PDF-Viewer/-Editoren, VMs)!
Die CPU-Leistung ist schon fast nebensächlich, solange der Rest stimmt.
 
chithanh schrieb:
Gehe jedoch davon aus, dass man auf Windows-Nutzer keine Rücksicht nimmt

Ich weiß ja nicht wo du studiert hast, aber bei uns haben die Übungsleiter und Tutoren Rücksicht auf alle genommen. Und wenn jemand mit seiner Aufgabe oder dem OS nicht klargekommen ist, egal ob Linux oder Windows, dann wurde geholfen. Sei es von Lehrbeauftragten oder Kommilitonen.

Dieses elitäre gehabe geht mir auf den Sack. Aber fühlt euch ruhig besser, weil ihr meint mit Linux die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Wenn jemand nicht klarkommt und ihr die Lösung wisst, dann hilft man ihr und das auch wenn sie ein Betriebssystem nutzen, das eurer Ideologie nicht passt.
 
Toms schrieb:
Wenn jemand nicht klarkommt und ihr die Lösung wisst, dann hilft man ihr und das auch wenn sie ein Betriebssystem nutzen, das eurer Ideologie nicht passt.
Blöd, dass das gar keine Ideologie ist.
Bei einigen Kommilitonen war bereits in SWT (2. Semester?) Schluss mit "geht auch easy mit Windows".
Klar, versucht man zu helfen. Aber GIT will dann mal nicht richtig (ich meine mich an eine Fehldarstellung von .gitignore-Dateien im Windows-Explorer zu erinnen), an anderer Stelle will ein Eclipse-Plugin nicht direkt funktionieren. Es war einfach mieses Gefrickel. Irgendwo auch logisch, GIT z. B. wurde ursprünglich nicht für Windows entwickelt.


Toms schrieb:
Dieses elitäre gehabe geht mir auf den Sack. Aber fühlt euch ruhig besser, weil ihr meint mit Linux die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
Das hat mit Weisheit herzlich wenig zu tun.
Aber wenn auf der Kommandozeile mit GNU-Tools gearbeitet wird, die irgendwie in Windows reingefrickelt sind, die Module primär auf Linux abzielen (erinnerst du dich noch am Betriebssysteme?), bei sämtlichen HiWi-Jobs mit Linux gearbeitet wird (z. B. das SCC sagt dir sicher noch was) und irgendwann auch die Kommilitonen nur noch raten können, wie's mit Windows läuft, wird's schwierig.

Klar, das geht alles auch mit Windows. Aber an der Stelle ist nicht der Linuxer der Nerd, der es sich unnötig kompliziert macht, sondern der Windows-Nutzer.
Der frickelt sich dann nämlich einen mit VMware, WSL, Cygwin und einer setup.exe nach der anderen ab, während diverse "DAU"-Distros alles bereits mitbringen bzw. sich alles über einen apt-Befehl nachinstallieren lässt, der zur Not per WhatsApp vom Kommilitonen kommt.

"DAU"-Distro schreibe ich hier, weil es tatsächlich diese Möchtegern-Elite gibt, die stolz darauf ist, VIM statt 'ner IDE für alles zu verwenden und niemals eine "DAU"-Distro wie Ubuntu oder gar Linux Mint nutzen würde. Und wer braucht schon ne Maus laut denen?
Sollen die auch gerne machen, diese Art Elite hat viel Zeit dafür.
Andere investieren die Zeit lieber in Freunde, Freundin und Studentenleben.

Edit:
Klar, am Anfang wird viel Rücksicht genommen. Aber irgendwann wird es tierisch nervig, wenn es nur mit Rücksicht geht. Da muss man sich dann irgendwann fragen wo man seine Prioritäten hat. An Windows festklammern oder einfach mit dem optimalen Werkzeug den Mist schnell und abarbeiten?
Sicher sitzt in jedem VL-Saal das eine richtige Windows-Crack, das mit Windows bestens bedient ist. Aber empfehlen würde ich Windows deshalb nicht.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Nur bei dem Laptop bin ich anderer Meinung, weil die E-Serie bloß Thinkpad heißt.
Die E-Serie hat die gleichen Tastaturen wie die T-Serie, daher würde ich sagen rein zum Programmieren sind die Unterschiede nicht so groß. Von der Modularität und Aufrüstbarkeit ist die E-Serie der T-Serie sogar klar überlegen (E495 hat 2 SO-DIMM, M.2, 2.5" SATA, während T495 8 GB verlöteten RAM, 1 SO-DIMM und M.2 hat)

Auch ist seit den E48x/58x das Gehäuse nicht mehr Vollplastik sondern durchaus annehmbar. Bis zur E47x/57x-Serie war das deutlich schlechter.
Toms schrieb:
Ich weiß ja nicht wo du studiert hast, aber bei uns haben die Übungsleiter und Tutoren Rücksicht auf alle genommen. Und wenn jemand mit seiner Aufgabe oder dem OS nicht klargekommen ist, egal ob Linux oder Windows, dann wurde geholfen. Sei es von Lehrbeauftragten oder Kommilitonen.
Hilfestellung wurde natürlich allen gegeben. Aber bei der Aufgabe wurden keine Abstriche oder Änderungen gemacht, nur weil Windowsnutzer nicht gut damit klar kamen. Und es wurde in der Beschreibung der Lehrveranstaltung klar kommuniziert, dass die Aufgaben und Lösungen im Hinblick auf Linux erstellt wurden. Mit anderen Betriebssystemen ist die Bearbeitung möglich aber man hat ggf. zusätzlichen Aufwand oder es gehen Dinge nicht richtig. Die Studierenden wussten also genau, worauf sie sich einließen, und haben dennoch entschieden, ausschließlich mit Windows weiter zu arbeiten.
Toms schrieb:
Dieses elitäre gehabe geht mir auf den Sack. Aber fühlt euch ruhig besser, weil ihr meint mit Linux die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
Wo siehst du hier elitäres Gehabe?

Toms schrieb:
Wenn jemand nicht klarkommt und ihr die Lösung wisst, dann hilft man ihr und das auch wenn sie ein Betriebssystem nutzen, das eurer Ideologie nicht passt.
Nochmal, denen wurde geholfen. Es hat auch keiner hier ideologisch motiviert Windows außen vor gelassen. Die Ausrichtung der Lehrveranstaltung auf Linux war eine rein praktische Entscheidung.
 
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chithanh schrieb:
Die E-Serie hat die gleichen Tastaturen wie die T-Serie, daher würde ich sagen rein zum Programmieren sind die Unterschiede nicht so groß. Von der Modularität und Aufrüstbarkeit ist die E-Serie der T-Serie sogar klar überlegen (E495 hat 2 SO-DIMM, M.2, 2.5" SATA, während T495 8 GB verlöteten RAM, 1 SO-DIMM und M.2 hat)
Das ist richtig, allerdings halte ich ein verdammt stabiles Gehäuse im Studium für vorteilhaft, da sind die T(und Abkömmling)- und X-Serie klar im Vorteil.
Die Dinger fallen mal runter (vielleicht gar unter Alkoholeinfluss) oder sind in Rucksäcken, dir durch die Gegend fliegen. So Dinge wie Radunfälle gibt es auch noch, gerade als Student.

Sind aber Details, muss der TE für sich entscheiden.
 
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