News Project Athena Open Labs: Intel hilft OEMs dabei, bessere Notebooks zu bauen

AssembIer

Cadet 4th Year
Dabei seit
Juni 2018
Beiträge
109
Und zu den APUs muss halt AMD mal ordentliche Richtlinien schreiben für Ihre APUs aber auch hier, fehlt die Marktmacht um das auch durchzusetzen. Teufelskreis.
Das hatte AMD ja bereits versucht, in dem man bei der Ryzen 2xxx H Serie schnellen Speicher vorgeschrieben hatte (DDR4 3000+ war das glaube ich).

Resultat: Kein einziges Notebook ist mit solcher CPU erschienen.

Wenn man sich so anschaut was Intel und Nvidia so alles probiert haben bei den OEMs (GPP oder das "Ultrabook" label) ist es eg. auch keine gute Idee sich in die Entscheidungen der OEMs einzumischen.
 

ghecko

Rear Admiral
Dabei seit
Juli 2008
Beiträge
5.225
Zuletzt bearbeitet:

icetom

Lt. Commander
Dabei seit
Dez. 2014
Beiträge
1.190
klar, hier lässt man wieder die Meute Verschwörungstheorien verbreiten. Es steht AMD frei, auch so ein Programm zu machen, auch falls die wirren Theorien der Leute hier zutreffen sollten, als Gegenmaßnahme.
 

Oberst08

Lieutenant
Dabei seit
Sep. 2007
Beiträge
552
Etwas weniger negativ gesehen, soll es wohl einfach dafür sorgen, dass die Intel-CPUs nicht durch andere, minderwertige Komponenten und suboptimale Konfiguration runter gerissen werden, so dass der Gesamteindruck stimmt.
Nur gute CPUs und Chipsätze anzubieten reicht halt nicht.
Ha, selten so gelacht... Wir haben in der Firma T400er Lenovos und bei den T460ern reihenweise Probleme mit USB3... Ja, da war doch was mit dem Chipsatz und USB3 und neue Revision wegen Problemen...
Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass die News positiv zu bewerten ist. Intel hat in der Vergangenheit oft genug gezeigt, dass sie sehr "kreativ" bei der Unterstützung von OEMs sein können...
klar, hier lässt man wieder die Meute Verschwörungstheorien verbreiten. Es steht AMD frei, auch so ein Programm zu machen, auch falls die wirren Theorien der Leute hier zutreffen sollten, als Gegenmaßnahme.
Hatten sie bei Mullins z.B. gemacht. Das Endergebnis war, dass kein einziges Tablet mit dem damals besten Tablet Prozessor auf den Markt kam. Lediglich die von AMD produzierten Testgeräte gab es und die konnten die damalige Konkurrenz mehr als distanzieren.
 

RAZORLIGHT

Lieutenant
Dabei seit
Dez. 2012
Beiträge
690
Mal sehen ob sich die Geschichte wiederholt, ich hoffe nicht, wobei ich kaum glaube, dass Intel so dumm ist... ooooder?
 

Herdware

Fleet Admiral
Dabei seit
Okt. 2011
Beiträge
13.920
Wir haben in der Firma T400er Lenovos und bei den T460ern reihenweise Probleme mit USB3... Ja, da war doch was mit dem Chipsatz und USB3 und neue Revision wegen Problemen...
Und das würde besser, wenn die OEMs zusätzlich besonders schlechte Komponenten und suboptimale Konfigurationen wählen?

Ich meine, jeder größere Hersteller von Komponenten sollte mit den OEM-Fertigern aktiv zusammenarbeiten, um für möglichst runde Komplettsysteme zu sorgen. Daran haben letztlich alle Beteiligten (Kunden eingeschlossen) ein Interesse.

Und an die Verschwörungstheoretiker:
Welche AMD-Komponenten würde Intel denn böswillig aus Notebooks heraus halten wollen, die auf Intel-CPUs und Chipsätzen basieren? (Dass sie in ihrem Projekt nicht AMD-Systeme optimieren, ist ja klar.) Da bliebe ja nur dedizierte Grafik, die Intel selbst sowieso nicht im Angebot hat.
Ich wüsste nicht warum Intel Nvidia-GPUs lieber sein sollten als welche von AMD. Es sei denn, sie wären objektiv besser.
 

Hamburg

Cadet 4th Year
Dabei seit
Okt. 2008
Beiträge
108
Und wenn das Gerät dann aus getesteten (Intel) Komponenten besteht, kommt ein Intel Centrino Sticker drauf?
 

Marflowah

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2018
Beiträge
471
[...]Project-Athena-Geräte sollen deshalb noch schneller nach dem Aufklappen einsatzbereit, schneller, ausdauernder und immer mit dem Internet verbunden sein.[...]
Aaahja das ist genau das, wonach alle geschrien haben. Aufwachen aus dem Standby ist einfach zu langsam! Man stelle sich die unglaublich zähen 1 - 3 Sekunden vor, das geht einfach gar nicht! :freak:

Und immer mit dem Internet verbunden sein, bedeutet was? Mobiles Internet oder WLAN nicht mehr abschaltbar? Oder always on jetzt auch im Ruhemodus / Standby? Oder im Heruntergefahrenen Zustand über einen kleinen sparsamen Extrachip? Kontrolle über das Gerät und seinen Nutzer jetzt immer, und nicht nur, wenn er es benutzt? :freak:
 

Shririnovski

Commander
Dabei seit
Sep. 2012
Beiträge
2.490
Ich sehe hier eher, dass Intel bereits damit plant, dass AMD im Notebooksegment mehr Marktanteile machen wird. Immerhin sind sie CPU technisch kurz- und mittelfristig nicht fähig deutliche Upgrades zu liefern.
Evtl. wollen sie ja auch andere Hersteller im Notebooksegment klein halten. Schließlich generieren auch SSDs, LAN/WLAN Chips und Modems Umsatz. Alles Hardware, die Intel selbst im Programm hat.

Mal sehen ob sich die Geschichte wiederholt, ich hoffe nicht, wobei ich kaum glaube, dass Intel so dumm ist... ooooder?
Was heißt hier "dumm"? Beim letzten Mal hat sich Intel ein Quasimonopol geschaffen und mehr Gewinn erwirtschaftet als die Höhe der Strafe war. Aus Unternehmenssicht: Warum also nicht nochmal solch eine Aktion bringen?
 

Marflowah

Lt. Junior Grade
Dabei seit
März 2018
Beiträge
471

Herdware

Fleet Admiral
Dabei seit
Okt. 2011
Beiträge
13.920
aber Intel hat AMD tatsächlich schon mal mit raffinierten aber unterirdischen Marketingmethoden betrogen
Und deswegen ist alles, was sie tun um ihre Produkte bzw. die Geräte, in denen sie verbaut werden, zu optimieren bösartig gegen AMD gerichtet?

Wie gesagt, ich verstehe nicht mal, wie das in diesem Fall überhaupt funktionieren sollte. Was wären denn konkrete Beispiele für AMD-Komponenten, die Intel per Athena aus Notebooks mit Intel-CPU unfairerweise "herausoptimieren" könnte.

Dass Intel sich nicht damit beschäftigt, AMD-basierte Systeme zu optimieren, kann man ihnen ja schlecht vorwerfen. Deswegen sage ich ja, dass AMD solche Programme zur Unterstützung der OEMs auf jeden Fall auch anbieten sollte. Das ist dringen nötig, wenn man sich anschaut, wie vermurkst leider viel Notebooks mit AMD-Basis sind. (Langsamer Single-Channel-Speicher, miese Displays und Verarbeitungsqualität, zu kleine Batterien usw.)

Ich bin durchaus offen für berechtigte Kritik, aber etwas mehr als "Intel ist böse" sollte es schon sein.
 

Shearer

Cadet 2nd Year
Dabei seit
März 2018
Beiträge
18
Unabhängig ob dass nun auch für AMD Notebooks Vorteile haben könnte (warum nicht, ein Display oder ne WLAN Karte verbrauchen ja nicht unterschiedlich viel Strom, wenn sie eine AMD-APU vs Intel CPU im Kasten haben), könnte diese Initiative für noch mehr Gleichförmigkeit bei den OEM´s sorgen. Denn derjenige OEM, der mehr Erfahung bei der Komponentenauswahl hat, verliert ggfs seinen Vorteil, während die anderen OEM´s aufholen, ohne dafür eigenen Aufwand betreiben zu müssen.

Und Komponentenhersteller mit "schlechteren" Komponenten werden gegen den Baum gefahren, wenn sie Pech haben. Na schaun wir mal, wo sich das hinentwickelt.
 

SKu

Admiral
Dabei seit
Aug. 2012
Beiträge
8.059
Schon irgendwie makaber, dass ein OEM eine Liste von Intel benötigt, damit er weiß was "low power" Komponenten sind.

Das riecht schon stark nach einem Diktat.
 

Xes

Commodore
Dabei seit
Nov. 2013
Beiträge
4.730
Diesen Schritt (oder ein komplett eigenes Produkt) hätte ich schon lange von AMD erwartet.
Bei den ganzen "versehentlichen" schlechten Konfigurationen der großen Hersteller (Single channel RAM, keine verfügbare Tastaturbeleuchtung beim AMD E485 Modell (beim gleichwertigen Intel Modell gibt es die), "seltsame" Qualitätsschwankungen bei den Displays...)

Da hätte ich mich an AMDs Stelle schon lange an einen OEM wie Clevo gewendet und unter eigenem Label ein ordentliches Notebook mit AMD APU produzieren lassen, das die eigenen Chips nicht künstlich schlechter dastehen lässt.
Nicht mal primär um mit dem Modell großartig Gewinne ein zu fahren, sondern um Lenovo, Dell und co. einen Denkzettel in der Fachpresse zu verpassen.
 

Taxxor

Vice Admiral
Dabei seit
Mai 2011
Beiträge
6.960
Wie gesagt, ich verstehe nicht mal, wie das in diesem Fall überhaupt funktionieren sollte. Was wären denn konkrete Beispiele für AMD-Komponenten, die Intel per Athena aus Notebooks mit Intel-CPU unfairerweise "herausoptimieren" könnte.
Es geht ja darum. dass die OEMs weiterhin zu 90% Intel Notebooks anbieten werden, weil Intel immer dahnter sein wird, dass sie entsprechende Komponenten verbauen oder ansonsten eben weniger Unterstützung von Intel erhalten.

Dass Intel sich nicht damit beschäftigt, AMD-basierte Systeme zu optimieren, kann man ihnen ja schlecht vorwerfen. Deswegen sage ich ja, dass AMD solche Programme zur Unterstützung der OEMs auf jeden Fall auch anbieten sollte. Das ist dringen nötig, wenn man sich anschaut, wie vermurkst leider viel Notebooks mit AMD-Basis sind.
Wie soll das funktionieren bei der finanziellen Lage und vor Allem der Marktmacht von AMD?
 

Der Nachbar

Commodore
Dabei seit
Aug. 2007
Beiträge
4.871
Schon das Hipster Video mit 8K unkomprimiert auf soziale Webseiten hochzuladen, zeigt, welche Zielgruppe die OEM mit Athena bedienen sollen. Im ganzen Video sehe ich kein einziges Produktiv Notebook, sondern Revisionen des Mac Book Hypes und dieses Vorzeige Ultrabook hat ja heute nicht mal eine ordentliche Eingabetastatur.


Es ist ja so schwer den Hochleistungsakku dabei zu haben, darum lässt intel mit Desktop Repleacements unter den Armen sich um eine Steckdose prügeln. Das Marketing gerne technisch, ungebildete Kunden bedient, macht die Kundenerziehung seitens intel nicht gerade vorzeigbar.

Wer schon immer die gekrönte Geschäftsetage von intel sehen wollte und wie man bei intel arbeitet, dafür hat intel auch die passende Werbung gemacht.
 

RAZORLIGHT

Lieutenant
Dabei seit
Dez. 2012
Beiträge
690
Ich sehe hier eher, dass Intel bereits damit plant, dass AMD im Notebooksegment mehr Marktanteile machen wird. Immerhin sind sie CPU technisch kurz- und mittelfristig nicht fähig deutliche Upgrades zu liefern.
Evtl. wollen sie ja auch andere Hersteller im Notebooksegment klein halten. Schließlich generieren auch SSDs, LAN/WLAN Chips und Modems Umsatz. Alles Hardware, die Intel selbst im Programm hat.



Was heißt hier "dumm"? Beim letzten Mal hat sich Intel ein Quasimonopol geschaffen und mehr Gewinn erwirtschaftet als die Höhe der Strafe war. Aus Unternehmenssicht: Warum also nicht nochmal solch eine Aktion bringen?
Natürlich hast du recht, die Strafe war zu gering, dennoch wäre es dumm nach dieser Aktion genau das selbe abzuziehen.
Sollten sie es nochmal probieren sollte die Strafe deutlich höher ausfallen.
Wobei, bei den Politiker heutzutage ist alles möglich.
 

Waelder

Commander
Dabei seit
Juli 2012
Beiträge
2.235
hmm wie sieht das aus... empfehlen sie den OEM AMD CPUs zu verbauen :)...

Spaß beiseite, Intel hat gerade im NB Segment doch schon einen Marktanteil jenseits von gut und böse, entweder hat man Angst diese Position zu verlieren oder man braucht wieder mal eine News um von den Problemen ab zu lenken....
das Problem in Sachen "bessere"/leistungsstärkere NB's sind nicht die Hersteller - gerade bei den neuen(6C+) CPUs sieht man das diese nicht mehr einfach zu kühlen sind bzw. ihre PS nicht mehr auf die Straße bringen - dies liegt aber einfach schlicht daran das die Dinger nicht mehr so einfach zu kühlen sind.... hätte Intel nur nicht ein/das Fertigungsproblem :)
 

Aphelon

Commander
Dabei seit
Okt. 2017
Beiträge
2.973
Also das Unternehmen, welches technologisch gerade nicht von der Stelle kommt, will andere belehren, wie man bessere Notebooks baut?
So nach dem Motto: „Es liegt ganz bestimmt nicht an uns, dass ihr nicht liefern könnt, weil wir nicht liefern... wir können ja nichts dafür, wenn ihr unsere neuen Notebook-CPUs nicht kühlen könnt. Da hättet ihr halt mal nicht so pennen sollen und euch ein bisschen weiterentwickeln sollen... außerdem hängt die Leistung ja nicht allein von der CPU ab... (sicher nicht mal zum größten Teil) ... ihr wählt die aus unserem Sortiment einfach scheiße aus...
 
Top