RAID 0 auf andere SATA Port

R²-H

Lt. Junior Grade
Registriert
Mai 2008
Beiträge
266
Hallo Leute,
ich habe aktuelle folgende Situation:

Aktuelle Mainbaord konfiguration:
#1 SATA 6gbs HDD 1 ---------|>
----------------------------------------- Raid 0
#2 SATA 6gbs HDD 2 ---------|>

#1 SATA 3gbs SSD 1

#2 SATA 3gbs <LEER>


_______________________

Jetzt würde ich gerne die SSD auf einen der belegten SATA 6gbs Port klemmen.
Eine oder beide HDDs auf SATA 3gbs Ports.

Ist das Vorhaben ohne Datenverlust bzw Auflösen / Neukonfiguration des Raids möglich?


Gruß
 
Aktuelle Mainbaord konfiguration:
#1 SATA 6gbs HDD 1 ---------|>
----------------------------------------- Raid 0
#2 SATA 6gbs HDD 2 ---------|>

#1 SATA 3gbs SSD 1

#2 SATA 3gbs <LEER>


Wunsch Konfig.:
#1 SATA 6gbs SSD 1

#2 SATA 6gbs <LEER>

#1 SATA 3gbs HDD 1 ---------|>
----------------------------------------- Raid 0
#2 SATA 3gbs HDD 2 ---------|>



Ist das ohne Verluste mögich?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit deinem Wunsch sinkt die Geschwindigkeit aber auf 50% jedoch bleiben die IOPS gleich.
Sollten alle SATA am gleichen Controller hängen sollte es gehen, theoretisch.
 
Wenn du eine funktionierende Sicherung hast, dann würde ich es einfach ausprobieren!
Hast du keine Sicherung/ Backup, dann würde ich vor dem Umbau erst dafür sorgen!

Hängen die beiden langsameren Ports am gleichen Controller/ Chipsatz des Boards wie die schnellen, dann könnte ein Umklemmen erfolgreich sein.
Betrachte das aber bitte als reine Spekulation von mir, da ich mit Raid- Systemen schon ewige Zeiten nichts mehr gemacht habe und mich mit den Mainboardchipsätzen dahingehend nicht auskenne! ;)
 
Ohne zu wissen, womit du das Raid aufgezogen hast, kann dir die Frage niemand beantworten.

Unter Linux, per Software Raid mit mdadm ist es relativ egal, an welchen Ports welche Platten hängen. Die Zusammenhänge sind in den Metadaten der einzelnen Volumes gespeichert und im Zweifel durchsucht mdadm beim Start alle bekannten Blockgeräte nach Metadaten.

Gundsätzlich gilt aber bei allen Lösungen, ohne aktuelles Backup sollte man nichts anfassen, sofern die Daten in irgendeiner Form wichtig sind.

Mit deinem Wunsch sinkt die Geschwindigkeit aber auf 50% jedoch bleiben die IOPS gleich.
Über die 50% sollte vielleicht nochmal nachgedacht werden. Das mag mir bei HDDs doch ein wenig zu pessimistisch erscheinen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Rebuild ist möglich aber nicht empfehlenswert, denn du wirst das RAID auflösen und in neuer Konstellation wieder zusammensetzen. Sofern das System die RAID-Zusammensetzung dann immer noch erkennt, ist Alles gut - wenn nicht, ist Alles auf immer und ewig futsch, selbst wenn du das RAID in die Originaleinstellungen zurück versetzt.

Ich würde dir empfehlen, Alles auf eine externe Platte zu kopieren / verschieben und das RAID neu bauen. Anschließend Alles zurück kopieren. Nach deiner Wunschmethode hätte ich schweissnasse Hände und einen Puls von 340 - zumindest, wenn es um meine Daten ginge.
 
Hat das Board nicht 4 * SATA III ? Steht so in der Beschreibung.
Davon ab ist das KEIN Hardwareraid, sondern ein Software-Raid über den Intel Chipsatz. Damit sollte es gehen, aber verlassen würd ich mich darauf nicht, die Chipsatzraids sind leicht kaputtzukriegen.
Ich würd sowas lieber übers Betriebssystem machen, da ist man flexibler, zB bei einem Boardtausch.
Wichtige Daten gehören eh gebackupt.
PS: Ich korrigiere mich, 2 davon hängen am zusätzlichen Marvell Controller.
Dann funktioniert dein Vorhaben nicht. Ausserdem gibts Tests, wo eine SSD über SATA II am Chipsatz schneller lief aks an einem SATA III Port über einen Zusatzchip (die Daten müssen erst über den PCIe zum CHipsatz, das kostet Zeit).
Also ich würd nur die SATA Ports vom Chipsatz nutzen.
HHD Raid an die SATA II Ports, die haben eh niemals eine Datenrate über 300MB/s.
SSD an den SATA III, so wäre es Ideal.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. wenn du die richtige antwort kennst, warum fragst du dann? ;)
2. deine frage war: Ist das Vorhaben ohne Datenverlust bzw Auflösen / Neukonfiguration des Raids möglich?
Der Kauf einer erweiterungskarte ist demnach nicht die richtige antwort.
 
leipziger1979 schrieb:
Mit deinem Wunsch sinkt die Geschwindigkeit aber auf 50%
Da es um HDDs geht ist das Blödsinn, die schnellsten 3.5" HDDs mit 7200rpm schaffen gerade mal etwas über 200MB/s und das nur auf den äußeren Spuren, die sind noch nicht am Limit von SATA 3Gb/s angekommen und daher braucht auch eigentlich keine HDD bisher ein SATA 6Gb/s Interface oder an einem SATA 6Gb/s Port zu hängen.
leipziger1979 schrieb:
Sollten alle SATA am gleichen Controller hängen sollte es gehen, theoretisch.
Das sehe ich auch so, aber ein Risiko bleibt bei so einer Aktion immer und daher wäre sowieso noch mal ein eine Aktuallisierung des Backups zu erinnern. Sollte es kein Backup geben, können die Daten auf dem RAID ja wohl sowieso nicht wichtig sein.

inciter schrieb:
Ein Rebuild ist möglich
Bei einem RAID 0? Da würde ich gerne genauer wissen wie das gehen soll.
inciter schrieb:
Ich würde dir empfehlen, Alles auf eine externe Platte zu kopieren
Das nennt man dann auch ein Backup und das sollte sowieso vorhanden sein.

R²-H schrieb:
Kaufe mir jetzt einfach eine Erweiterungskarte für 30€ das ist mir zu riskant ;)
Da wirst Du das RAID vom Chipsatz wohl kaum einfach direkt übernehmen können und das ist auch total unnötig, aber das ist Deine Entscheidung. Ohne Backup stehen Deine Daten auf dem RAID sowieso schon am Rande des Abgrunds und können jeden Moment einen Schritt weiter sein :evillol:
 
Mit einer 30€ Karte wirst Du nicht die Performance wie an einem natven SATA 6Gb/s Port bekommen, wenn, dann muss es schon eine 40€ Karte wie die Digitus DS-30104-1 mit dem Marvell 9230 mit 2 PCIe 2.0 Lanes. Mehr zu der Karte findet sich in diesem Thread bei planet3dnow.
 
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