Ich würde auch gerne nochmal einen anderen Aspekt in die Runde werfen:
Rapidshare und Konsorten bemühen sich in der letzten Zeit ja verstärkt darum einen möglichst legalen Eindruck zu hinterlassen. Und so lange man als zahlender Kunde keine illegalen Dinge hochlädt, ist es ein Cloud-Speicherservice wie jeder andere auch. Dagegen ist nichts einzuwenden.
ABER:
Die Zahl derer die einen solchen Dienst wirklich legal nutzen, dürfte im Vergleich zur Gesamtzahl der Anwender sehr sehr überschaubar sein. Natürlich kommen jetzt all jene mit den legalen Linux-Distris, aber ich glaube soviele gibt's auf der ganzen Welt nicht, so oft wie die immer als Argument herhalten müssen.
Worauf ich hinaus will ist folgendes: Du bewegst dich also als einer von sehr wenigen legalen Kunden auf Servern die vermutlich zu 80 - 90 % illegales Zeug speichern. Was machst du also, wenn du deine Backups tatsächlich mal brauchst, die Server der Anbieters aber derweil beschlagnahmt worden sind? Hast du einen Atem der lang genug ist, um es mit irgendeiner Strafverfolgungsbehörde aufzunehmen, um wieder an deine Daten zu gelangen?
Wie schnell das geht, hat man ja am Beispiel Megaupload gesehen. Man kann natürlich sehr gut darüber streiten, ob diese ganze Aktion in Ordnung war, aber dir als Kunden hilft das erstmal nicht weiter.
Das solltest du bei der Wahl des Anbieters auch berücksichtigen und ggf. sind da Dienste wie Skydrive, Google Drive (falls es so heißt), Amazon und ähnliche geeigneter.
Edit:
Asghan schrieb:
klar, dehalb nutzen das zum Teil ja auch Firmen und Behörden.....
Man kann Sachen verschlüsseln und dann hochladen, schonmal dran gedacht?
Cloud-Services im allgemeinen vielleicht. Aber nur sehr sehr vorsichtig und immer in dem Wissen dass dies aufgrund des Datenschutzes in Deutschland nicht für Kundendaten und andere sensible Daten genutzt werden darf. Und mit sehr sehr großer Wahrscheinlichkeit keinen Dienst wie Rapidshare.