Raspberry - Für welchen Zweck sind die denn gedacht?

MikeMüller

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Bin gerade bei Geizhals über einen Raspberry gefallen.

Für welchen Einsatzzweck sind so Teile denn eigentlich gedacht?
 
Alles was du damit erstellen kannst, dem sind eig. kaum grenzen gesetzt. Natürlich wird kein High End Gaming rechner daraus ^^ . Aber irgendwelche automatischen Steuerungen, Media Player, Fileserver vllt. z.b.
 
Gedacht waren sie ursprünglich für den Einsatz im Unterricht, aber sie sind keinesfalls darauf beschränkt. Geht alles von div. Servern, autom. Steuerungen, Media Player, eingeschränkt auch als Desktop-Ersatz (wobei man da geduldig sein muss) usw.
 
Bei automatischen Steuerungen, Media Player und Fileserver wäre ich schon vorsichtig. Ich hab jeweils schon Implementationen gesehen, wo das keine zufriedenstellende Ergebnisse geliefert hat, weil die Hardware einfach nicht genug Leistung liefert. Die neueren Raspberry Pi sind etwas leistungsfähiger, da ist dann etwas mehr Spielraum.

Die Fehlannahme von vielen ist hier für kleines Geld ein System zu kriegen, das mit wenig Energieaufnahme alles das macht wozu man normalerweise leistungsfähigere Hardware zu nutzt. Die ursprüngliche Idee hinter dem Pi war es ein kleines und vorallem kostengünstiges System zu entwerfen um Schülern, und insbesondere solchen in Entwicklungsländern, die Grundlagen von Computerwissenschaften näher zu bringen. Nicht mehr und nicht weniger war das Ziel.
In Europa wurde daraus dann "Miniserver für ALLES!" und dann war die Überraschung groß, dass das nur so mittelmäßig toll klappt.
 
als DNS Server für zu Hause, mit dem man Geschwister schikanieren kann, indem man whatsapp domains blockt.
 
Ich habe damit einen Seafile-Server als durchaus performanten Dropbox-Ersatz laufen.
Dazu parallel Cups mit einem alten LaserJet als Netzwerkdrucker und einen Scanserver mit altem Flachbettscanner.

Bis vor kurzen lief auch ein webdav-server für die Synchronisation von Kontakten und Terminen via Smartphone bzw. Thunderbird. Und noch ein Xmpp-server. Bis auf die manchmal zeitintensive Einrichtung gab es dabei keine Probleme. Und ich habe "nur" den ersten B+.
 
Auch gut für einen Arcade-Spielautomaten (retropie oder recalbox) oder für einen Smart-Mirror oder um sich selbst ein Ambilight für den nicht Philips-Fernseher zu bauen usw., usw.. Also im Endeffekt auch für viele Spielereien gedacht. ;)
 
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