Raspberry Pi2 Modell B mit OSMC und Externer Festplatte

Frank DJ

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Feb. 2008
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Ich bin neu beim RPi2 und mache meine ersten Schritte. Ich möchte einen RPi2 als Mediaplayer nutzen. Als Software soll OSMC dienen. Ich möchte meine umfangreiche Audio und Videosammlung wiedergeben. Dazu soll eine externe Festplatte mit eigener Stromversorgung dienen. Meine einfache Fragen: Gibt es eine Grenze bei der Festplattengröße? Ich schwanke zwischen 2 oder 3 TB. Kann ich die Platte normal als NTFS formatieren? Danke für Eure Antworten.
 
Je größer die Sammlung, desto länger dauert das scannen und ab einer gewissen Menge wird das ganze schon beim Suchen etwas zäher.

Das Dateisystem NTFS unter Linux ist recht ineffizient, braucht viel Arbeitsspeicher und CPU-Laufzeit, ist prinzipiell jedoch nutzbar. Ein natives Dateisystem für Linux wie Ext4 läuft wesentlich besser. Ext4 unter Windows lässt sich leider auch nur mäßig gut einbinden.
 
Deswegen sollte man bei sowas auf ein NAS zurückgreifen statt auf eine USB Platte.

FAT32 wird von beidem unterstützt, hat aber den Nachteil das Dateien größer 4GB nicht abgelegt werden können. Kommt bei Filmen in guter Qualität aber selten vor das die kleiner sind.

exFAT & NTFS = Vorteil Windows, Nachteil Linux
Ext3/4 = Vorteil Linux, Nachteil Windows
 
Habt ihr einen Pi mal mit NTFS genutzt, oder gebt ihr nur allgemeine Tipps?

Selbst der Pi1 hatte keine Probleme mit NTFS, geht also ohne Probleme. Mir entzieht sich aber ob OSMC Probleme mit GPT hat, ich gehe aber stark davon aus, dass das nicht der Fall ist.
 
Genau deshalb würde es mich interessieren wie die Erfahrungen mit externen Platten am RPi2 ist. Momentan ist meine Sammlung ca. 1,8 TB groß. Es gibt doch sicherlich User die größere Datenmengen haben.
 
Ich habe zwar keine externe Platte angeschlossen, greife aber auf eine NTFS Freigabe aus dem Netz zu.

Im Archiv befinden sich aktuell 500 Filme und 3100 Episoden (gesamt ca. 7 TB) . Ein erneuter Suchlauf (muss man immer machen, wenn neue Inhalte eingepflegt werden) dauert 3-5 Minuten. Mein Scraper ist auf Local Info eingestellt, weil bei jedem Film die Infos lokal beiliegen.

Ich wüsste nicht, dass bei einer externen Platte anders sein sollte.
 
Wenn die Platte im Netz hängt, dann hat die Verwaltung des Dateisystem der Rechner am Hals, der die Netzwerkfreigabe bereitstellt. Wenn die Netzwerkfreigabe über leichtgewichtige Protokolle wie SMB erfolgt ist das eine ganz passable Erleichterung für den Pi.


Ansonsten ist weniger die Datenmenge das Problem, eher die Anzahl an Dateien. Je mehr Dateien desto größer und langsamer wird die Datenbank und jedes einzelne "Anfassen" der Dateien beim Scannen braucht Zeit.
 
NTFS geht ohne Probleme. Auch 4TB.
Jedenfalls unter Openelec. Und ob die Prozessorlast um 1-2% steigt ist auch egal.
Nutze so meinen RPi2 fast täglich.

Das einzige was ab und zu Probleme macht ist, wenn sich irgendwas aufhängt etc. und somit
die NTFS Platte "schmutzig" wird.
Unter Windows läuft sie ohne Probleme weiter. Unter Linux wird sie nicht mehr eingebunden.
Dies kann man nur unter einem anderen Linux mit dem tool "ntfsfix" beheben.
 
Für meine Mutter ein rPi 2 und osmc mit der 3 TB externe von Seagate mit NTFS am laufen. Bereitet keine Probleme.
Mit einer alten Version von osmc ging der sleep modus der platte nicht, aber das wurde mittlerweile geriet.
 
Danke für Eure Antworten!
 
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