Reale Leistungsaufnahme der Phenom CPUs

Ehm AM2 und AM2+ CPUs werden weiterhin auch im Sockel AM3 funktionieren. Vorrausgesetzt - das Mainboard unterstützt auch dies. Denn physikalisch sitzt der Speichercontroller in der CPU und somit muss das Board wenig erledigen.

Bei Intel gibt es schließlich auch Boards, die DDR2 und DDR3 Speicher verwenden können. Nur eben nicht bei der Core I7-Plattform. Das nun auf AMD zu übertragen ist einfach nur irrsinnig.

Und nochmal zum Punkt veraltet.

Ein Sinn, bzw. Nutzen die dann veraltete Sockel AM2 Platform mit einen anderen Mainboard zu testen geht leider gegen null.

Komisch, dass sogar Jahre alte Mainboards den noch recht jungen Phenom und deren Ableger wunderbar unterstützen. AM2+ gibt es seit den AMD 7-Series Chipsetz, die im ersten Quartal 2008 wirklich verfügbar waren.

Da stellt sich die Frage. Warum sollte ein System, welches kein Jahr auf dem Buckel hat schon veraltet sein? Eure Core 2 Duos sind veraltet, auch wenn es ein Wolfdale oder Penryn Kern ist, aber ja bald kommt der Core I7 und genau deshalb ist eure CPU JETZT schon veraltet. Wer Ironie findet, darf sie behalten. :rolleyes:

AMD Mainboards sind erschwinglich und gut verfügbar. Warum sollte meinet wegen auch ein kleiner Kurztest da im Wege stehen? Wenn man ein, zwei Phenoms nimmt und kurz nachtestet und dann mit dem vorherigen Ergebnis vergleicht wird AMD wieder besser darstehen.
 
HappyMutant schrieb:
Die Kritik ist bekannt. Es wurde damals eine stabile Testplattform festgelegt, ohne zu wissen, dass die Gigabyte-Platine aus der Art schlägt. Nun gut die bis zu 25W (laut HT4u Test) Mehrverbrauch sind nicht schön, keine Frage. Aber es wird damit gelebt werden müssen.

Es sind 25W im Idle, und 55W laut HT4u.

und dabei ist noch zu bemerken sie verwenden ein einiger Maßen gutes Netzteil. (Corsair TX750 ~ 82% Wirkungsgrad)
während hier immer noch mit einem Tagan getestet wird wodurch sich die Werte nochmals erhöhen.

Diese Werte sind Mainboardspezifisch und somit FIX, ich konnte das selbe beobachten beim Umstieg von M2N32Sli auf ein sparsames AM2+ Board.
Das Board wurde hier auch von CB getestet.
https://www.computerbase.de/artikel...am2-test.582/seite-18#abschnitt_stromaufnahme

durch den Wechsel habe ich entsprechend nun unter Last direkt 40W weniger und im Idle auch ~30W.

Meine Vergleichswerte:
mit M2N32Sli mit X2 5600+ (2900mhz)
Takt , 2900 , idle = 140W , load = 200W , Spannung , 1.35V

mit sparsamen AM2+ Board mit X2 5600+
2900@1,35V - idle 115W - Prime 163W

mit sparsamen AM2+ Board mit X2 5600+ & effizienteres Netzteil:
2800@1,35V - idle 96W - Prime 155W

Haken wir die alten Tests, ab.
Aber was wen nun die neuen Denebs kommen, wird dann auch mit diesem Board getestet ohne ein sterbenswörtchen auf die Unglückliche Wahl des Testsystems von AMD zu verlieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Fairy Ultra schrieb:
Aber was wen nun die neuen Denebs kommen, wird dann auch mit diesem Board getestet ohne ein sterbenswörtchen auf die Unglückliche Wahl des Testsystems von AMD zu verlieren?

Das dürfte unwahrscheinlich sein. Wobei ich natürlich für nichts garantieren kann und werde.

Man darf auch nicht vergessen, dass sowohl für Intel und AMD die gleichen Komponenten verwendet werden. Also wenn überhaupt, dann ist hier nur das Board als Faktor ein Problem im Vergleich. Dazu müssten man aber immer noch die X38-Platine (ja auch von Gigabyte und aus dem selben Zeitraum) in Relation mit anderen Boards stellen um hier ernsthaft eine Aussage treffen zu können, wie gravierend denn das Ungleichgewicht ist. Es ist nicht unmöglich, dass auf dem Board ähnlich schlechte Wandler verbaut sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht nicht darum, was CB gemessen hat, es geht darum, dass dabei Hinweise kommen müssen, dass das Brett ineffektiv sein kann und das die Messung nicht repräsentativ für die einzelnen Bauteile sein kann. Die Werte sind nicht generell uninteressant, aber der Text muss halt stimmen und der Tester darf diese Werte nicht zu "ernst" nehmen. Der HT4U Artikel zeigt eines sehr sehr deutlich: Tests der Stromaufnahme sind nicht repräsentativ für die getestet Hardware, also bitte - haltet euch dran bei CB. Es gibt 3 Möglichkeiten: Entweder man unterlässt solche Tests ganz, man tests grob und weist klipp und klar auf die Probleme einer solchen Messung hin oder man misst mit Aufwand wie HT4U das gemacht hat. Aber diese larifarigeteste ist einfach nur scheisse, da es nur Flamerei verursacht und nicht als Grundlage einer öffentlichen Diskussion dienen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Romsky schrieb:
Trotzdem muss ich anmerken, das obwohl mir die ganze Stromgeschichte zwar relativ egal ist, es mich sehr wundert das auch Mainboards wahre Stromfresser sein können. Bisher waren hierfür die Kandidaten CPU & GPU in meinen Kopf.
Und sofern Tests einen dafür sensibilisieren, haben sie alles richtig gemacht. Leider macht das aber kaum jemand. Da ist CB keine Ausnahme. Ich hoffe, dass spätestens beim nächsten grossen Testparcours, vermutlich Deneb und Nehalem, sich dies bessert.

ww2warlord schrieb:
Ehm AM2 und AM2+ CPUs werden weiterhin auch im Sockel AM3 funktionieren. Vorrausgesetzt - das Mainboard unterstützt auch dies. Denn physikalisch sitzt der Speichercontroller in der CPU und somit muss das Board wenig erledigen.
AM2 bzw AM2+ Prozessoren haben einen Speichercontroller für DDR2, auf AM3 wird aber DDR3 verbaut. Insofern wird man beides zusammen nicht zum Laufen bewegen können. Ob es Kombiboards mit DDR2 und DDR3 geben wird, weiss ich nicht. Macht aber erstmal wenig Sinn, da die Prozessoren mechanisch lediglich abwärtskompatibel sind. Soll heissen, AM3 Prozessoren haben 2 Pins weniger. Das macht nichts aus, wenn man sie auf AM2 bzw AM2+ Boards steckt. Da Sockel AM3 dementsprechend 2 Löcher weniger hat (voraussichtlich), fehlen AM2 bzw AM2+ Prozessoren diese dann.
 
Ihr wisst also, dass das Gigabyte erheblich mehr Strom zieht, macht aber in jedem Fazit den Phenom runter wegen dem Stromverbrauch.
Na klasse


AM2/AM2+/AM3 Kompatibilität
 
Solange es keine Erkenntnisse darüber gib, ob das Intel-Board von Gigabyte im Stromverbrauch entscheidend besser da steht, solange ist diese Aussage nicht so einfach zu treffen.
 
und genau das liefert uns h4u ja noch nach! steht sogar im fazit! das wurde im vorfeld aber auch schon alles durch mehr als nur ne hand voll user dank simpler verbrauchsmessung zu tage gefördert und wäre sicherlich auch der intelriege aufgefallen, wenn es da solche unterschiede geben würde. aber ganz ehrlich hab ich von dir mister von und zu happymutant auch nichts anderes erwartet. dein ruf eilt dir in dem falle weit vorraus ;)
 
HappyMutant schrieb:
Solange es keine Erkenntnisse darüber gib, ob das Intel-Board von Gigabyte im Stromverbrauch entscheidend besser da steht, solange ist diese Aussage nicht so einfach zu treffen.

Darauf kann man nur sagen:

- Ein Intel Freund der mit allen Mitteln versucht AMD schlecht zu machen

- Die Tests fallen nicht einmal in den Bereich von Amateuren sondern liegen weit darunter.
 
Wie schnell man auf einmal Intel-Fanboy mit vorauseilendem Ruf ist (geil, wo?). Wollt ihr wirklich ernstgenommen werden oder ist das wieder so eine Geschichte, wo man direkt persönlich wird, weil es eh nur der persönlichen Befriedigung dient?

Jungs, kommt einfach mal klar damit, dass ich weder die Tests mache, noch ernsthaft mein Leben nach einem Halbleiter-Hersteller ausgerichtet habe. Ich habe es auch nicht nötig Stimmung zu machen, gerne auch in anderen Foren. Es zwingt euch keiner die Erklärungen von meiner Seite anzunehmen (zumal die ohnehin weder offiziell sind, noch das für sich in Anspruch nehmen), aber über das Gesagte nachdenken sollte man.

Keiner scheint es von euch beiden nötig zu haben eine sachliche Diskussion zu führen. Lieber ordentlich auf die Kacke gehauen. Und wie gesagt ändern kann ich am Test selber nichts. Ich kann allenfalls Vorwürfe gegen die aktuellen Tests relativieren (ohne das ich die Probleme des Gigabyte-Boards jemals bestritten habe). Das man dafür wie üblich aufs übelste angegangen wird, geschenkt. Es sollte aber keinen wundern, wenn die tatsächlichen Tester sich auf sowas gar nicht mehr einlassen, obwohl sie selber den besten Einblick in die Methodik bieten könnten.

Und [TLR]Snoopy das ist nun wahrlich keine Antwort, die auf die Aussage auch nur annähernd eingeht. Aber ganz ehrlich: Wenn ich hier im Forum derart parteiisch auftreten würde wie du, würde ich es doch vermeiden, dann solche Sprüche zu liefern.

und genau das liefert uns h4u ja noch nach! steht sogar im fazit!

Den Artikel da gelesen? Da steht nichts dazu, was "genau" HT4U nachliefert. Und "im Vorfeld" ist auch witzig. Im "Vorfeld" gab es einen Test von THG zu den AMD-Boards. Nach diesem Test wurde die Sau wie gesagt in jedem Kommentarthread durchs Dorf getrieben (Anwesende eingeschlossen). Zu der Intel-Plattform sagt ihr beide nichts, ihr macht euch also entweder gar nicht die Mühe passende Vergleiche zu suchen oder es gibt sie nicht. Ich tippe allerdings auf ersteres.*

Aber was bei HT4U steht:

Durchaus besteht, wie schon angedeutet, die Möglichkeit, dass es gar nicht einmal so einfach ist, dieses komplexe Konstrukt mit Namen Phenom mit all seinen Details und Besonderheiten vernünftig mit den Hauptplatinen zum Einklang zu bringen. Zum Launch des Phenom von AMD empfohlene Platinen zeigten gerade auf diesem Testfeld deutlich schlechtere Werte im Bereich der Leistungsaufnahme [...]

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*) Aber ich dagegen bin nicht so:
http://www.tweaktown.com/reviews/1280/14/gigabyte_x38t_dq6_motherboard/index.html
http://www.bit-tech.net/hardware/2007/11/06/gigabyte_ga-x38-ds5/12

Zweimal wird durchaus deutlich, dass das Board erstens gegenüber Mitkonkurrenten mehr verbraucht, als auch deutlich gegenüber z.b. dem P35 Board. Und dazu kommt noch, dass der hier verwendete DDR3-Speicher keine Vorteile beim Stromverbrauch hat, da er mit ähnlicher Spannung betrieben wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, machst du es dir da nicht ein bisschen einfach? Deine "Jungs" haben sich sicherlich auch schon entsprechende Tests zu Intel Boards angeschaut. Und deine verlinkten Artikel zeigen es ja, X38 Boards sind zwar die stromhungrigsten seitens Intel, aber das ist weniger ausschlaggebend. Die Unterschiede bewegen sich im Bereich von 5 bis 10 W zum X48 oder P35, wenns hoch kommt 15 W. Das Gigabyte Board verhält sich innerhalb dieses Rahmens also recht normal. Es geht hier schlichtweg um die Relation. Das von CB verwendete AMD Board braucht teils 50 W (!) mehr als vergleichbare Modelle, und zwar mit dem selben Chipsatz. Dir ist schon bewusst, dass es auch noch andere Boards als mit 790FX gibt? Wenn du schon den P35 ins Spiel bringst, wie wäre es dann mit 770 oder 780 Chipsatz auf AMD Seite?
 
Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass zum einen die Gigabyte-Boards durchaus auch im Intel-Lager nicht zu den sparsamsten gehören, welches man aber bräuchte, wenn hier die anders ausgestatteten MSI und Asus-Boards (5 Wandler im Vergleich zu deren zehn beim Gigabyte) als einzig logische Wahl darstellt. Und halten wir auch fest, dass das Gigabyte X38T-DQ6 12(!) Spannungsregler hat. Wäre der Vergleich fair mit einem Board das nicht mal die Hälfte besitzt?

Und ich will auch verdeutlichen das es (gerade auch bei einer begrenzten Auswahl) durchaus zu ungünstigen Griffen kommen kann. Es aber ohnehin immer sehr problematisch sein wird, tatsächlich faire Vergleiche zwischen den Lagern anzustellen. Möglicherweise ist das hier so und towatai und Snoopy haben ohne eigene Infos zuliefern absolut recht. Andererseits habe ich meiner Meinung nach durchaus bedenkenswerte Punkte angeführt bezüglich der Effizienz der Intel-Plattform. Nur das dies überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wird, Im Gegenteil, z.T. wird das noch mit sinnentleerten Sprüchen abgekanzelt.

Halten wir fest: (Teils extreme) OC-Platinen sind egal in welchem Lager nicht zum Stromsparen geeignet. Da aber auf beiden Seiten hier durchaus gleichwertig (im Bereich Stromversorgung) ausgestattete Boards genommen wurden, ist der tatsächliche Unterschied niemals so groß, wie er angedichtet wird. Das die Angaben zu einem Gesamtverbrauch des Systems ungenau sind, darüber müssen wir uns nicht streiten. Die Unterschiede zwischen einzelnen CPUs eines Herstellers werden so oder so deutlich. Das ist aber nur möglich mit einer stabilen Plattform über mehrere Tests hinweg.

Dass HT4U hier einen sehr informativen Test auf die Beine gestellt hat, der natürlich in Zukunft durchaus Pflicht bei einer kompetente Kaufentscheidung sein könnte, das bestreitet zudem niemand. Aber ich habe immer gesagt (ich oller Fanboy), dass ein Test niemals alle Aspekte abdecken kann. Das gilt für Usertests, wie den CB-Test, wie für die meisten anderen Artikel da draußen im Netz.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung und so ^^)
HappyMutant schrieb:
Und halten wir auch fest, dass das Gigabyte X38T-DQ6 12(!) Spannungsregler hat. Wäre der Vergleich fair mit einem Board das nicht mal die Hälfte besitzt?
Nur anhand der Anzahl der Spannungswandler kann man noch lange nicht sagen, wie effizient das Board ist. Spannungswandler selbst können wiederum unterschiedlich effizient sein. Und mal abgesehen davon, mehr Spannungswandler sind für Vollast nicht selten eher positiv als negativ. Oder anders formuliert, würde man ein zum AMD Gigabyte gleichwertiges Intel Gigabyte Board nehmen bzw auch umgekehrt, wären die Unterschiede wohl geringer. Und nicht grösser, wie du suggerierst.

Und natürlich kann es mal passieren, dass ein Hardware Test mit weniger vergleichbaren Boards durchgeführt wird. Aber dessen sollten sich die Tester schon im Vorfeld bewusst sein und nicht in jedem zweiten Satz pauschalisieren, teils mit Schlüssen, die nicht korrekt sind. Warum müssen User erst immer wieder solche Missstände aufdecken?
 
gruffi schrieb:
Und nicht grösser, wie du suggerierst.
Das hat er nie angedeutet. Er hat genau das gesagt, was du auch gesagt hast.
würde man ein zum AMD Gigabyte gleichwertiges Intel Gigabyte Board nehmen
Das Intel-Board ist in etwa gleichwertig zum AMD-Board (Stromversorgung).

Halten wir fest:
In beiden Lagern haben wir von ein und demselben Hersteller (Gigabyte) ein ähnlich "verschwenderisches" Board (mit 12 bzw. 10 Phasen Stromversorgung). Oder um es anders auszudrücken: ein ähnlich stabiles Board, was auch beim übertakten keine Probleme mit der Stromversorgung hat.

Würde man nun, wie ihr vorschlagt, ein effizienteres AMD-Board nehmen, müsste man fairerweise auch ein effizienteres Intel-Board nehmen, oder ?

Grundsätzlich würde ich einfach gar keine vergleiche zwischen Intel und AMD ziehen, da hierzu der Test von CB nicht geeignet ist, weil zum Teil besondere, nicht im Handel erhältliche Samples verwendet werden. Steht btw. auch im Test immer dabei.
Einzig und allein vergleiche innerhalb eines Herstellers sind Sinnvoll, da dort das selbe Board verwendet wird.
Intel-und AMD-Platinen zu vergleichen ist aufgrund unterschiedlichen Anforderungen an die Platinen fast schon Äpfel und Birnen zu vergleichen !


Aber es scheint hier nur um eine Sachen zu gehen:
ww2warlord schrieb:
wird AMD wieder besser darstehen
Da frag ich mich, wo hier die Fanboys sind ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
gruffi schrieb:
Nur anhand der Anzahl der Spannungswandler kann man noch lange nicht sagen, wie effizient das Board ist.

Der Witz ist nur: Man kann, in bestimmten Umfang. HT4U macht das z.b. Und hier mal die Beispiele nur aus den Links von mir: Das Asus Maximus Extreme: 8 Phasen, weniger Verbrauch als das DQ6. Die kleinere Variante des Gigabyte Boards (DS5): 6 Phasen, noch etwas weniger Verbrauch als die 8 Phasen von Asus. Das Abit IP35 Pro: 4 Phasen. Noch weniger Verbrauch. Natürlich gibt es noch andere Faktoren, aber die Tendenz ist erkennbar.

Wie gesagt die geforderte Fairness und Vergleichbarkeit ist ein zweischneidiges Schwert. Und machen wir uns nichts vor: Gerne wird auch gemeckert, wenn High-End-CPUs auf kleinen Platinen getestet werden.

Die Frage die sicherlich zu stellen ist: kann man überhaupt einen Vergleich machen. Und wenn nicht, wieviele werden sich darüber beschweren, dass genau diese Vergleiche fehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
HappyMutant schrieb:
...
Was hilft es, dass der Phenom+AMD-Chipsatz in der Theorie eine brauchbare bis gleichwertige Plattform ist, wenn in der Praxis immer und immer wieder Probleme auftauchen, die dann gerne komplett runtergespielt werden.... .

Diesen versteckten Satz finde ich sehr bedenklich. Das sind Sprüche wahrscheinlich direkt aus der Intel-Marketingabteilung, oder direkt vom Aldi-PC-Käufer.

Also mir schwillt der Kamm wenn ich den Blödsinn höre, man könnte mit AMD kein zuverlässiges System bauen, mit Intel aber jederzeit.
 
Das habe ich nicht behauptet. Aber wenn das Board hier ja als derartiges Problemboard dargestellt wird, würde ich mir Gedanken machen, wo der Otto-Normal-User das Vertrauen herbekommen soll. Hast du dir mal angeschaut, was man seit Anbeginn unbedingt alles beachten musste beim Phenom? Jedesmal hieß es: Der Test ist gefälscht und der gekauft und der von Amateuren. Ich habe noch nie erlebt, egal ob AMD oder Intel, dass soviel Details Beachtung finden müssen um eine optimale "Performance" (bzw. die für einige lautstarke User genehme) zu erreichen. Was im Grunde heißt, Hauptsache die Länge des Balkens ist am längsten, egal wie konstruiert die Szenarien sind.

Da muss das Spiel stimmen und das Board, der Performance-Modus, die Revision, da ist diese Programm nicht AMD-freundlich genug und jenes ohnehin nicht für Quad-Cores. Klar ein weites Feld für Überzeugungstäter, die hinter jeden Ecke eine Verschwörung riechen. Es ging in dem Satz oder den Beiträgen hier auch nie um die Stabilität an sich. Aber angesichts der ganzen Punkte, die nicht nur CB immer angelastet werden: Wer außer dem Enthusiasten soll Vertrauen in die Plattform haben? Ich schreibe das ja nicht hier, weil ich Stimmung machen will (das kann man anders besser und nicht gerade da, wo der Phenom positiv heraussticht und CB Unvermögen unterstellt wird), sondern weil mich die Lage durchaus interessiert.

AMD hatte auch mit den ersten Athlons gegen Skepsis anzukämpfen, aber da wusste man zu überzeugen. Insofern muss die AMD-Krise, die nicht wegzudiskutieren ist, also ihre Gründe doch woanders haben, wenn der Phenom das performante und super sparsame Stück Hardware sein soll, wie er hier dargestellt wird. Als ob die gesamte Hardware-Presse nur drauf gewartet hat AMD endlich ein Bein stellen zu könne, nachdem sie während der Athlon vs. P4-Historie sich wohl verstellen musste? Also ernsthaft, wo, außer im fehlenden Vertrauen, liegen sonst die Gründe deiner/eurer Meinung nach, wenn es nicht an der Hardware liegt? An den geldgeilen Nichtskönnern, die man noch allzu gerne als Beweis genommen hat, als es darum ging, den Pleiten-P4 zu bashen. Die Ausgangssituation nach dem Athlon64 war doch die beste in der Geschichte von AMD.

Und schön, dass man sich einen Satz aus dem Zusammenhang herauspickt und gleich dick wieder mit Vorwürfen auftrumpft. Geht es auch eine Nummer kleiner oder ist das heute so, dass man meint gleich am ganz großen Rad drehen zu müssen um gehört zu werden? Sorry, Lonesloane, aber dies ist meine ganz persönliche Meinung gewesen (ausdrücklich nicht die von CB oder sonst wem). Der musst du dich um Gottes willen nicht anschließen. Aber du solltest schon den ganzen Thread lesen und nicht wieder direkt mit dem Bashen loslegen. Ohne das du auch nur einen Punkt davon sachlich aufgreifst oder eine Diskussion suchst. Ja von mir aus lebt doch in eurer Halbsatzwelt. Aber wen wundert es noch, dass die Trolle und Schreihälse die Oberhand gewinnen, wenn nur noch ein Bruchteil überhaupt dazu in der Lage oder Willens ist, eine fundierte Meinungsäußerung zu tätigen. So mit Fakten und sachlich und schlicht ohne gleich persönlich zu werden.

Was erwartest du dir als Antwort auf so einen Beitrag? Das ist doch reine Provokation. Vielleicht solltest du einfach mal deinen Kamm im Zaum halten, dann ist auch mehr Blut für die darunterliegenden Regionen verfügbar. Dann geht das möglicherweise zivilisierter ab und man muss sich nicht gleich in haltlose Superlative flüchten. :freak:
 
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HappyMutant schrieb:
Der Witz ist nur: Man kann, in bestimmten Umfang. HT4U macht das z.b. Und hier mal die Beispiele nur aus den Links von mir: Das Asus Maximus Extreme: 8 Phasen, weniger Verbrauch als das DQ6. Die kleinere Variante des Gigabyte Boards (DS5): 6 Phasen, noch etwas weniger Verbrauch als die 8 Phasen von Asus. Das Abit IP35 Pro: 4 Phasen. Noch weniger Verbrauch.
Wie dir vielleicht entgangen ist, stand meine Aussage in keinerlei Zusammenhang zu konkreten Beispielen.
 
Ist ja richtig. Aber ich darf meine Aussage doch durch Beispiele untermauern? Denn ach, das Board ist ja hier die Grundlage jeglicher Kritik. Ist doch nicht falsch, was du sagst und dass es Unterschiede bei den Wandlern gibt. Andererseits ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass Gigabyte bei Boards aus dem selben Zeitraum die selben Wandlern verbaut hat. Beide Boards stammen ja auch aus der selben Linie DQ6. Und beide sind im Vergleich eben keineswegs effizienter als ihre Konkurrenz. Das sind doch Fakten die man durchaus berücksichtigen sollte, bevor man z.b. willkürlich auf einer Seite 50W abzieht, auf der anderen aber nicht.

Vorallem gerade dann, wenn man daraus Unvermögen und gekaufte Redakteure ableitet. Einerseits massiv bis unfair Objektivität anmahnen, andererseits selber diese nicht so recht zulassen wollen, das beißt sich schon etwas. Ist ja kein Thema, wenn andere mehr konkrete Infos zu den Verhältnissen beim Intel-Boards noch beisteuern wollen. Dafür ist das Forum ja da.
 
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Das Gigabyte MA-790FX-DQ6 ist übrigens keineswegs ein Einzelfall in Sachen Verbrauch. Ich habe vor mir gerade eine PCGH Ausgabe liegen mit 5 AMD Boards; darunter auch das Gigabyte. Und oh Wunder, da gibts ja welche mit noch mehr Verbrauch. Das eine Asrock legt da noch einmal 21 Watt unter Last drauf. Ansonsten liegt das im normalen Rahmen.

Und jetzt noch das X38-DQ6 auf Intel Seite gefunden in der PCGH. Von 5 Boards den zweithöchsten Werte nach dem Foxconn. Ich sehe da kein Unterschied zum AMD.
 
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