@Lukas97
In erster Linie bist du für dich verantwortlich. Dann sind noch deine Eltern verantwortlich.
Ich frage dich aber einmal etwas, und bitte verstehe dies nicht falsch, sondern versuche es objektiv zu betrachten:
Also konnte ich nicht in die Schule kommen. Ich bat einen Freund per Whatsapp meine Prüfungslehrerin zu fragen, ob ich die Hausarbeit auch montag abgeben kann. Gerade hat er mich angerufen...
Du hast also die Möglichkeit zu kommunizieren. Tust dies aber mit deinem Freund anstatt einfach die Schule zu befragen. Warum? Möglicherweise hättest du auf diese Weise sogar die Lehrerin selbst gesprochen, und hättest das Problem mit ihr besprechen können. Dies wolltest/hast du scheinbar nicht erwogen, sondern einen Freund für dich fragen lassen. (wenn der es denn getan hat, ist nur eine Mutmaßung)
Ich habe jetzt in der Schule angerufen und versucht das zu klären... sie wollen mit der Lehrerin sprechen... und mich nochmal anrufen...
Diesen Schritt hättest du auch vorher gehen können. Man bedenke, in dem Falle, wenn der Bus wegfährt, so hat der Unterricht ja noch gar nicht begonnen. Das heißt die Lehrerin wäre sogar VOR dem Unterricht informiert worden und hätte daher auch das Problem VOR dem Unterricht mit dir lösen können. So hätte man evtl. eine E-Mail ausgemacht, und die wäre doch in der Zeit, in der du zu hause bist sicher gegangen. Selbst wenn du alles hättest abtippen müssen. Hauptsache eben keine 6.
Ich kann die Hausarbeit montag abgeben, meinte jedenfalls der Stellvertretende Schulleiter . Die haben das auch mit dem Bus geklärt -Busfahrer hat eine Aussage gemacht, dass er wirklich vorbei gefahren ist. Jetzt kann ich nur hoffen, dass meine Lehrerin das auch wirklich akzeptiert...
Siehst du. Diesem Problem wärst du entgegen gekommen, hättest du SOFORT die Schule angerufen. Wenn die erst später aufmachen, geh nach hause, trink nen Kakao oder nen Glas Wasser, beruhig dich, ruf dann aber zum erstmöglichen Termin bei der Schule an. Versuche es zu klären. Kannst du es nicht klären, rufe deine Mutter/Vater an. Sie sind
mitunter auch verantwortlich dafür, was passiert. Denn auch die können als Erziehungsberechtigte bei der Schule dampf machen, wieso der Bus nicht anhält. Ebenso können sie Druck machen und eben erwähnen, dass du zur Schule musst, wenn der Bus vorbei fährt soll dir
ein Taxi gestellt werden (warum sollten auch du oder deine Eltern dafür bezahlen wenn der Bus nicht anhält?).
Auch dieser Weg wäre ca.30km Gewesen, jedoch tat sie dies schonmal und es gab schon Konsequenzen, also hat sie mich nicht extra zur Schule gefahren.
Konsequenzen im Sinne ihres Arbeitgebers? Natürlich. Sie hat eine bestimmte Arbeitszeit und kann eben nicht immer raus um ihren Sohn zur Schule zu fahren. Jetzt könnte man natürlich
vorher mit dem Arbeitgeber reden und mit ihm besprechen, wieso es ein Problem ist, wenn der Bus mal nicht kommt. Und dass man in dem sehr unwahrscheinlichen Falle fahren "müsste". Aber je nach Arbeitgeber geht dies nicht.
Wenn der Bus nun so etwas schon öfter mal gemacht hat, und wenn dies bekannt ist, wieso wird dann keine Einigung
vor dem eintretenden Fall mit der Schule/Busunternehmen/dir/deinen Eltern durchgeführt? Warum passiert erst was, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, bzw. es ansich zu spät zum handeln ist? Wenn es vorauszusehen ist, weil bei euch eben kein Bus mehr fährt, dann klärt man doch einen solchen Fall
vorher. Und auch jetzt: Was hat sich für die
Zukunft verändert? Habt ihr euch alle mal zusammengesetzt und für den nächsten unwahrscheinlichen Fall eine Lösung gefunden, an dem
wieder der Bus nicht kommt? Das heißt, weisst du was du machen willst, wenn wieder ein Bus ausfällt? Oder geht das Spiel von vorne los?
Ihr müsst demnach, wie unsere Angela Merkel immer sagt: "eine gemeinsame Lösung finden".
@jud4s
anwalt, das ich nicht lache, das ist der lieblings tipp der deutschen.
Meiner nicht, damit ist diese Behauptung nichtig.