Rechenknecht für RAM-Disk benötigt...

gajo

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Hallo Experten,

ich brauche öfters kurzfristig Rechenpower vor Ort, zur schnellen Bearbeitung von mehrere GB großen Datenbanken. Diese möchte ich flexibel in einer RAM-Disk mit vorhandenen verschiedenen 32-Bit Werkzeugen bearbeiten, eine SSD scheidet wg. der vielen Schreibzugriffe aus.

Ich suche daher eine günstige Kombination aus Mainboard, Chipsatz, Prozessor und Betriebssystem, die 32 GB günstiges RAM möglichst schnell ansteuern können, wobei nahezu das komplette RAM dann für eine RAM-Disk genutzt werden soll. Die ganze restliche Peripherie ist ziemlich egal

Welche Kombination mit schneller RAM-Prozessor Anbindung kann mir jemand empfehlen, ohne dass ich gleich High-End Komponenten kaufen muss? Ich bin weder Windows noch Linux Freak, die vorhandenen 32-Bit Werkzeuge sind für Windows kompiliert, sollen aber auch unter WINE laufen (mit dem ich mich noch nicht beschäftigt habe). Wer hat eine konkrete Empfehlung?

TIA Jo
 
AMD LLano hat native 1866MHz DDR3 Support, 32GB bekommste mit 4x8GB auch zum laufen, Grafik ist an Board und alles andere haben die FM1 Boards auch dabei.
 
xeon e3 1230 190€
h67 board 70€
4 * 8GB Riegeln => 200€
win 7 64bit => 70€
 
Du kaufst dir lieber nen ganzen Rechner für mehrere hundert EUR und nutzbaren 30GB statt einer SSD für 150 EUR und nutzbaren 128 GB?

Lass einfach genug freien Platz dann können die Schreibzugriffe gut verteilt werden... bis du eine SSD wirklich kaputt geschrieben hast wirst du den Rechner schon lange nicht mehr verwenden...
 
ne ssd ist aber bei weitem langsamer...
 
Das wäre wirklich mal ein Fall, wo sich eine X79 Plattform enorm lohnen würde. Da hast du 8 RAM Slots und kannst dann eben sehr sehr günstig 32GB RAM reinstopfen (8x4GB) ein 8GB Kit kostet von Team Elite doch nur so um die 30€ oder?

Bei anderen PCs bekommst du eben nur 16GB rein.
Aber der Preis....ein 8 Slot Brett kostet mindestens 200€ -das sind dann die mageren aber sehr stabilen Intel Bretter- http://geizhals.at/deutschland/?cat=mbp4_2011&xf=493_8x+DDR3#xf_top dazu nochmal knapp 300€ für den Quadcore oder 600 für den Sechskerner.
Das ist wirklich extrem. Aber in dem Fall würde es sich ausnahmsweise mal echt lohnen.

Es gäbe noch eine deutlich günstigere Alternative - du suchst dir eine alte X58 Plattform. Gebraucht am besten - Board und CPU so um die 200€ - neu auch nicht mehr so teuer. Da bekommst du in die 6 RAM Slots wenigstens 24GB RAM billig rein.
Dank Tripple Channel hast du da auch nochmal eine -deutlich- höhere Speicherleistung als bei Sandy Bridge. In deinem Fall sollte man das sogar mal merken. Aber die CPU Leistung ist etwas niedriger als bei Sandy mit enorm höheren Stromverbrauch. Weiß ja nicht, wie sehr es auf die CPU Leistung ankommt bei Anwendung. Aber ein i7 920 z.B. reicht heute für absolut alles - immer noch stärker als alles, was AMD heute auf dem Markt hat (kein Bashing - es ist nunmal leider so).

Wer weiß... Vielleicht bekommst du irgendwo mal gebraucht einen 6 Kerner für unter 200€. Der ist ca. 20% schneller als der schnellste Sandy Bridge 2700K.

E:
Unter mir... Schonmal die Benchmarks 980X gegen 2600K angesehen?
Die Leute sollte Sandy nicht immer so maßlos überschätzen. Ja ich weiß auch, dass man die nicht unbedingt vergleichen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
@.mrv
wenn du von den 32GB beispielsweiße 16GB als RAM disk verwendet werden, dann wird das dem Betriebsystem ja eh nicht mehr als RAM angezeigt sondern als Festplatte
 
Jo so war das, als 32bit Systeme zwar wussten, dass 4GB da sind, aber die net voll addressieren konnten.

Die Frage ist nur ob das bei nem OS, welches absichtlich auf 16GB begrenzt wurde, genau so abläuft. Könnte ja sein, dass der Teil >16GB in irgendeiner Form vom OS blockiert wird, so dass auch die die Tools die ne RAM-Disk draus machen net über den Speicher verfügen können.
 
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