News Rechtsstreit: Google verdient mit Android 31 Milliarden US-Dollar

Oracle's Argument ist schräg. Verdient Google dann Milliarden "mit Windows", weil Leute von dort googlen?!
 
Oracle ist überhaupt schräg. Eine Open Source Hater-Company. Deshalb auch diese absolut dämliche Klage.
 
Chris007 schrieb:
Click Bait Titel kotzen mich an.
Das ist kein Clickbaiting - in dem Artikel ist genug gute Info. Und die ganzen Griffelspitzer hier sollten vielleicht mal den Begriff "Verdienst" nachlesen. Wenn überhaupt, bezeichnet das Wort "Verdienst" ein Einkommen, das in seiner 'Reinheit' überhaupt nicht spezifiziert ist. Wenn mir jemand erzählt, er 'verdiene xy Euro', frag ich auch nicht erst, wieviel er davon für Benzin draufgeht, um überhaupt zur 'Verdienstquelle' zu kommen. Der Begriff hat weder mit Umsatz, noch mit Gewinn, geschweige denn mit Nettogewinn zu tun. Das halbe Forum ist voll mit diesen "Herr Lehrer, ich weiß was"-Beiträgen, das ist lächerlich.
 
Luthredon schrieb:
Der Begriff hat weder mit Umsatz, noch mit Gewinn, geschweige denn mit Nettogewinn zu tun.

Womit auch du der Meinung bist, dass die Überschrift falsch ist, denn diese bezieht sich nunmal auf den Umsatz und das kann man einfach nicht herauslesen, egal wie man es dreht und wendet.
 
@user4base und allgemein:
Noch ein Punkt ist nicht zu vergessen:
Das iPhone ist eine Macht die enorme Auswirkungen auf die Firmen hat die damit interagieren oder Dienste dafür bieten.
Deutlich gesagt: Wenn Apple von jetzt auf gleich die Standardsuche (nur mal als Gedankenspiel) auch nei bestehenden Geräten auf einen anderen Anbieter wechseln würde dann hätte dieser Anbieter eine enorme Last zu verarbeiten.
Google (sowieso), Bing und Yahoo sind große Firmen die damit umgehen können, aber 3 Minuten nachdem iOS 10 mit Duck Duck Go als Standardsuche releast und auf den ersten Geräten installiert ist brennen dort die Server.

Viele Firmen können halt als Geheimtipp sehr gut leben, wenn sie aber von einer Internetberühmtheit empfohlen werden wird der Ansturm der Firma die besten 3 Minuten ihres Lebens bescheren, bevor dann die Stammkunden abspringen und der Ansturm die Firma lähmt.
Das Bildblog schießt immer wieder mal kleine Blogs ab auf die sie verlinken und im englischsprachigen Raum ist sowas natürlich noch viel krasser.

Mit einer gewissen Größe kommen eben solche Schwierigkeiten auf und was im kleinen noch ganz einfach ist wird da plötzlich schwierig.

Feiere ich meinen Geburtstag mit 3 Freunden kann ich jedes Restaurant der Stadt wählen und alle wählen z.B. die Pizza die sie am liebsten wollen.
Feiere ich meinen Geburtstag jedoch mit 300 Leuten muss ich eine Halle mieten und auf Caterer setzen und bei 3000 Leuten benötigt man ein ganzes Kongresszentrum.
Dass man dann auch nicht mehr frei aus einer Karte wählen kann ist naheliegend und Sätze wie "Meine Pizza aber ohne Pilze, dafür mit mehr Käse" passen gar nicht mehr.

Wenn Apple voll auf Duck Duck Go setzen würde wäre das toll, wäre aber von der Qualität der Ergebnisse mit den Problemen der frühen Versionen von Apple Maps vergleichbar (samt öffentlichem Aufschrei und Meme-Bildchen usw.) und dazu kommt noch, dass die technische Qualität stark abnehmen würde.

Als Apple Maps eingeführt wurde lief die Anwendung durch Verwendung von Vektorgrafiken schneller (!) als die frühere Version von Google-basierten Maps, Duck Duck Go würde aber schlechter performen oder gleich ganz den Dienst quittieren.
 
Google ist Geschichte, wenn die nicht an Jedem Geld bezahlt, Fakt.
 
chithanh schrieb:
Im Deutschen gibt es nur einen Begriff "verdienen" für die beiden englischen Verben "to earn" und "to deserve".
In diesem fall ist der wirtschaftliche Verdienst (earn) gemeint und nicht der moralische Verdienst (deserve).

Umgekehrt ist das bei der Schuld auch so (wirtschaftlich: debt, moralisch: guilt).

Früher war eine finanzielle Schuld auch eine moralische. Deshalb gab es nur den Schuldigen.
Heutzutage sind Finanzen amoralisch und wir haben Schuldner.

Dafür ist zum Ausgleich ein Verdiener nicht gleich ein Verdienter... :D

BTT: Die 31 Mrd.$ Umsatz / 22 Mrd.$ Gewinn beziehen sich alleine auf die Programme und Dienste, für die ein Lizenznehmer von Android an Google zu zahlen hat. Das OS selbst ist tatsächlich kostenlos.
2014 waren das Einnahmen von ca. 720 Mio. Google-Android-Telefonen.

Nicht enthalten sind Umsätze mit Android-Hardware, des Play Stores, oder aus dem Gebrauch der Suchmaschine auf der Android-Plattform, denn diese sind nicht Gegenstand des Verfahrens!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also, sagen wir mal ich hätte ein Android-Phone und würde ne CustomRom oder CyanogenMod draufpacken,
würde Glubschi dann auch noch Geld mit mir machen,selbst ohne Appstore etc.?
 
@Do Berek
Solange du zusätzlich noch folgendes strikt meidest:

werbefinanzierte Apps
Webseiten ohne Adblocker/Tracking-Schutz besuchen
Google-Suche
YouTube
GMail oder andere Dienste für die du ein Google-Konto brauchst

sollte es Google nicht möglich sein, wirtschaftlich verwertbare Daten über dich zu generieren.
 
hallo7 schrieb:
Womit auch du der Meinung bist, dass die Überschrift falsch ist, denn diese bezieht sich nunmal auf den Umsatz und das kann man einfach nicht herauslesen, egal wie man es dreht und wendet.
Nein, die Überschrift ist nicht falsch, sie ist halt verkürzt - die vornehmste Eigenschaft einer Überschrift. Falsch wäre sie, wenn sie nichts mit dem Artikelinhalt zu tun hätte. Das versteht man ja dann auch unter Clickbaiting. So aber ist es halt flappsig (da eben das Wort "Verdienst" für sich gar keine klare Definition hat), führt aber zum Thema, das im Artikel ganz klar dargestellt wird. Ich weiß nicht, was neuerdings von einer Überschrift erwartet wird. Offenbar soll sie das Lesen des Artikels wohl gänzlich überflüssig machen. Das ist Quatsch. Ich finde übrigens auch die Unart (kwt) in Foren Quatsch, zumindest meistens. Etwas mehr als ein hingerotzter Satz sollte einem die eigene Meinung schon wert sein. Eine gute Überschrift jedenfalls durfte schon immer mehr oder weniger 'reißerisch' sein, muss sie sogar. Sie soll den Leser ja in den Artikel 'reinziehen'. Sie darf eben nur thematisch nicht in die Irre führen, was hier nicht der Fall ist - just my 2 cents :).

P.S.: Wieso soll 'verdienen' nicht auch mit 'Umsatz' einhergehen? Beim normalen Gehalt stimmt das auch. Niemand zieht all seine Unkosten ab, bevor er den Restbetrag 'seinen Verdienst nennt'.
 
Luthredon schrieb:
P.S.: Wieso soll 'verdienen' nicht auch mit 'Umsatz' einhergehen? Beim normalen Gehalt stimmt das auch. Niemand zieht all seine Unkosten ab, bevor er den Restbetrag 'seinen Verdienst nennt'.

Du ziehst aber die Steuern ab bzw. sagst dazu, dass der Betrag vor Steuern gemeint ist. Damit ist es klar was gemeint ist. Hier ist überhaupt nichts klar und somit ist die Überschrift falsch.

Nach deiner These müsste eine gute Überschrift ja geradezu zwangsweise unklar formuliert werden, damit die Leute den Artikel lesen. Vielleicht sollte man gleich absichtlich einen Widerspruch einbauen, oder (hier auf CB führt das immer zu vielen Kommentaren und somit "lesen" des Artikels) Fehler...

Zurück zu dieser Überschrift und dem Wort "verdient". Im Regelfall wird damit auf den Erlös bzw. Gewinn verwiesen. Ein Unternehmen verdient keinen Umsatz, es erwirtschaftet oder generiert welchen. Ich hab keine Überschrift, abgesehen von dieser hier gefunden, in der mit "verdient" auf den Umsatz verwiesen worden wäre.

Hier ein kleinen Beispiel:



Es lohnt sich aber anscheinend eh nicht das weiter auszuführen, denn offensichlich interessiert es niemanden. Manche Autoren hier auf CB haben wenigstens den Anspruch an sich selbst, ihren Artikel zu verbessern wenn man sie auf Missstände hinweist (und das muss noch nichtmal ein Fehler sein, ein Satz den man besser formulieren könnte etc.). Das ist doch nichts schlechtes, ist nicht aufwendig und erhöht für weitere Leser die Qualität.
 
Zuletzt bearbeitet:
Do Berek schrieb:
dann auch noch Geld mit mir machen,selbst ohne Appstore etc.?

Am besten du suchst gar nichts mehr im Internet, dann kann niemand ein paar Cent an dir verdienen.
Andere Suchmaschinen tun übrigens exakt das gleiche wie Google. Zumindest die, die ansatzweise den Namen "Suchmaschine" verdienen.
 
Zurück
Oben