Recovery CD selfmade

dos78

Ensign
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Hallo Leute!
Also folgendes: Ich arbeite Tag und Nacht an einem Backup Konzept. Mit Backup machen ist es nicht getan! Das funktioniert dann nicht im Ernstfall. Bei Ashampoo wollte das Rettungsmedium nicht starten und Acronis hat sich beharrlich geweigert vom Rettungsmedium aus C auf C zu schreiben. "Auf welche Partition soll ich schreiben?". Wie auf welche Partition?! Natürlich auf die Partition "Alpha Centauri"! Wohin denn sonst!

Ich habe den Anbieter gewechselt. Ich habe jetzt die Pro Versionen von EaseUS und Aomei. Sicher ist nur eines, ein Backup ist es nicht. Systemabbilder bauen nach drei Monaten ab. Windows Bordmittel sind für die Tonne. Dann habe ich in jeder Hinsicht ein schlechtes Backup. Systemabbilder von EaseUS und Aomei bringen mehr Robustheit mit. Die sollten länger als ein halbes Jahr halten. Mit Glück vielleicht sogar ein ganzes Jahr.
Redundanz erhöht meine Chancen. Wenn die eine Recovery versagt, dann habe ich noch einen zweiten Matchball. Das ist mein Kalkül.

Die beste Lösung wäre natürlich, ich mache mir meine Recovery CD (Stick) selbst. Ist das möglich? Ich brauche ja eigentlich nur eine ISO meines Systemlaufwerks. EaseUS oder Aomei, beide können eine ISO Secure UEFI bootfähig machen. Soweit die Theorie. Die Praxis hat aber Haken. Es ist nicht damit getan das Rettungsmedium bootfähig zu machen (das verwechselt Perplexity gerne). Ich will ja mein Windows ISO bootfähig machen! Da wo alles drauf ist! Oder gibt es Möglichkeiten ein Image in eine ISO umzuwandeln?
Die Idee ist es mein Backup Image als ISO zu konservieren. Eine Recovery soll nach zwei Jahren noch möglich sein. Ich hätte dann eine selfmade Recovery CD und damit eine Baseline, wo schon alles drauf ist, was ich haben will.
Sollte mein Backup local Konzept scheitern, bliebe mir noch meine pCloud. pCloud kann meine Primärdaten syncen. Sicher gegen Brand oder Diebstahl. Ein Versionsverlauf bietet einen Basis Schutz gegen Ransomware. Kann im Einzelfall viel wert sein. pCloud wird von keinem Backup Tool native unterstützt (leider), das ist der Nachteil.

Backups und Sicherheit... Das Konzept macht die Sicherheit, nicht das Backup. Das Backup wird im Ernstfall versagen. Das ist das Konzept dieser Ransomware Banden und das ist gut. Das macht Umsatz.

Ich muss auch noch einen Weg finden mein UEFI besser zu schützen. Kennt jemand ein Tool, das eine UEFI Integritätsprüfung macht?

IObit habe ich komplett rausgeworfen. IObit ist mir zu quotenlastig. Ich habe jetzt Ashampoo Driver Updater. Das wird die Recovery Chancen meiner Backups erhöhen. Ashampoo ist der seriösere Hersteller.
Schlecht ist nur ohne Driver Updater. Das halbiert dann meine Recovery Chancen.
 
Ich nutze das kostenlose Veeam Backup und das macht, was es machen soll. System sichern, oder einzelne Festplatten oder einzelne Partitionen.

Keine Ahnung, warum Du solche Probleme mit den Tools hast. Ein ISO von Windows kannst Du vergessen.
 
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dos78 schrieb:
Ich arbeite Tag und Nacht an einem Backup
Glaub ich Dir nicht, weil dann würdest Du wissen das ISO eine dämliche Idee ist.
 
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dos78 schrieb:
Systemabbilder bauen nach drei Monaten ab. Windows Bordmittel sind für die Tonne. Dann habe ich in jeder Hinsicht ein schlechtes Backup. Systemabbilder von EaseUS und Aomei bringen mehr Robustheit mit. Die sollten länger als ein halbes Jahr halten. Mit Glück vielleicht sogar ein ganzes Jahr.
Ganz klar zu viele Akasha Säulen geraucht, gabs wohl im Sonderangebot.

Fühlt sich irgendwie an wie nen Werbebot hier.
 
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Ich würde mal zwei, drei Schritte zurück gehen und die Zielsetzung überdenken. Ist ein Systemabbild überhaupt notwendig oder reicht ein Backup der Nutzerdaten und im Falle eines Defekts/Vorfalls installiert man das System halt neu?

Wenn die Neuinstallation sehr aufwendig ist, dann würde ich überprüfen, ob man sie nicht vereinfachen kann. Man könnte auf die Idee kommen, dass Deine Neuinstallation so aufwendig ist und lange dauert, weil Du etliche Programme etc. eingerichtet hast, nur um ein möglichst sicheres und schnelles Backup zu erstellen, also eine Art Zirkelschluss.

Sollte es sich aber um einen Produktivrechner handeln, der z.B. auch der Erwerbsarbeit dient und dieser komplizierte Workflows (Bildbearbeitung, Musikproduktion, etc.) eingerichtet hat, könnte ein Systemabbild interessant sein.

Wenn Du Angst vor Ransomware & Co. hast, könnte eine Aufteilung der Tätigkeiten auf verschiedene Rechner sinnvoll sein. Ein Produktivrechner, der wirklich nur für die Arbeit vorgesehen ist und ein Surf/Gamingrechner, den man zur Not halt neu aufsetzt.

Ich selbst fertige keine Systemabbilder mehr an, sondern sichere nur noch die Nutzerdaten. Der Aufwand, das System neu einzurichten ist bei mir überschaubar.

Im beruflichen Umfeld hatte ich hingegen schon Phasen, da hatte ich einen zweiten Laptop fix und fertig in den Schrank gestellt (und regelmäßig aktualisiert), so dass ich im Notfall innerhalb von ein paar Minuten hätte weiterarbeiten können.
Für Fehlersuche, Hardwareaustausch und Rückspielen eines Images hätte weder Zeit noch Nerv gehabt.
 
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Unglaublich wie kompliziert du es mit deinem Backup getue machst.

Wie viele wochen geht das schon so?

Für ein BackUp ist beim Privatgebrauch auch nichtmal ein regelmäßiges komplettes Systemabbild notwendig.
Da reicht es doch seine relevanten Daten, wie z.B. irgendwelche Fotos, Dokumente, Musikdateien........ und eventuell vorhandene Spielstände auf andere Medien zu sichern.

Ich mache das auch und musste mir dafür noch nie ein Bootbares Systemabbild machen.
 
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Was ein Treiber Updater mit nen BackUp zu tun hat verstehe ich auch nicht. 🤨
 
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Schaut euch einfach seine anderen Threads an. Nach dem Eröffnungspost wage ich zu bezweifeln das sinnvolle Tipps irgendwas bringen.

Die Hälfte von dem was er geschrieben hat, ergibt keinen Sinn oder hat keinen Zusammenhang und wer auf fragwürdige Driver Update Tools zurückgreift dem kann man vermutlich eh nicht helfen.

Ansonsten das genannte VEEAM mit zugehöriger Recovery ISO ist ein robuster Ansatz, wenn man damit korrekt umgeht.
 
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Es ist doch bloß ein Bot, jeder normale Mensch würde mit der Zeit etwas lernen, sich auch mal etwas anders verhalten, aber dieses gerät haut nur Post nach Post tech garble raus um uns zu unterhalten.
 
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Backups und Sicherheit... Das Konzept macht die Sicherheit, nicht das Backup. Das Backup wird im Ernstfall versagen. Das ist das Konzept dieser Ransomware Banden und das ist gut. Das macht Umsatz.

Ich muss auch noch einen Weg finden mein UEFI besser zu schützen. Kennt jemand ein Tool, das eine UEFI Integritätsprüfung macht?

IObit habe ich komplett rausgeworfen. IObit ist mir zu quotenlastig. Ich habe jetzt Ashampoo Driver Updater. Das wird die Recovery Chancen meiner Backups erhöhen. Ashampoo ist der seriösere Hersteller.
Schlecht ist nur ohne Driver Updater. Das halbiert dann meine Recovery Chancen.
Also ich würde sagen mach eine Pause von PC etc. und ordne deine Gedanken was wirklich wichtig ist im Leben.
 
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redjack1000 schrieb:
Das verstehe ich nicht, kannst Du das näher beschreiben?

CU
redjack
Wenn eine Backup Recovery fehlschlägt, dann liegt das oft (aber nicht immer) an veralteteten oder schlechten Treibern. Wie das Treiber Tool heißt, ist nicht so wichtig. Wichtig ist die Treiber müssen aktuell und signiert sein. IObit ist zu sehr auf Quote aus. Das installiert nicht immer die besten Treiber. Das wollte ich damit sagen.
Ein guter Treibersatz verbessert die Chancen auf Recovery. Bei neueren Images (bis 3 Monate) ist der Treibersatz nicht so wichtig. Aber bei älteren Images spielt der Treibersatz eine immer größere Rolle.
Nach zwei Jahren sind so gut wie alle Images tot. Was bleibt, ist das Konzept. Das überlebt länger.
 
Werden Treiber schlecht mit der Zeit? Nein. Wenn du ein System auf einen früheren Stand zurücksetzt, mittels Backup, inkl. "veralteter" Treiber, dann setzt du es auf den Zeitpunkt zurück, zu dem das System bereits funktioniert hat und auch weiterhin funktionieren wird. Backups (Images) gehen nicht kaputt. Das einzige, was passieren könnte, wäre Degradation der Daten durch lange Lagerung, was sowohl SSDs als aber auch HDDs nicht sonderlich gut vertragen sollen. Und das war's.
 
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Alexander2 schrieb:
Es ist doch bloß ein Bot, jeder normale Mensch würde mit der Zeit etwas lernen, sich auch mal etwas anders verhalten, aber dieses gerät haut nur Post nach Post tech garble raus um uns zu unterhalten.
Ich bin kein Bot. Ich kann Captchas lösen. Mir haben 1000 Leute gesagt, ich soll Backups machen. Ich habe den Grundstein dazu gelegt. Ich habe jetzt zwei Backup Tools lifetime, eine Cloud lifetime und einen Driver Updater 1 Jahr. Wenn ich es nicht ernst meinen würde, dann hätte ich 300 € in den Sand gesetzt.
 
dos78 schrieb:
Ich habe jetzt zwei Backup Tools lifetime, eine Cloud lifetime und einen Driver Updater 1 Jahr. Wenn ich es nicht ernst meinen würde, dann hätte ich 300 € in den Sand gesetzt.
Ich sichere meine Daten ganz ohne kostenpflichtige Tools.
 
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Ich bin froh über keine Daten zu verfügen, die ich nicht mit Bordmitteln und einer gewissen Prise Hausverstand sichern kann.

Ja früher, habe ich auch alles mögliche probiert. Isos ziehen, inkrementelles Backup, eigenen Back-up Server, Pipapo, Stand kurz vor Backup auf Tape.

Heute belaste ich mich damit weniger, aber ich muss auch nur ein paar Rechnungen wirklich sicher für den Fall einer Steuerprüfung aufbewahren.

Dann sind da noch Konfiguration und historische Daten, die werden gesichert (aber relativ simpel) und in der Cloud abgelegt (bzw. private GitHub Repos). Docker sei Dank, kann man ziemlich schnell wieder alles hochziehen.

Fotos sind in einer cold storage nach 2 Jahren, die meisten braucht man ja eh nicht wieder, wenn man ehrlich ist 😉

Und die paar privaten Dokumente? Offline editiere ich schon lange nichts mehr, klar, wenn's Google putzt, dann war es das mit meiner Liste, aber lebensnotwendig ist sie nicht. Und wenn Google Hops geht, dann gibt's eh gröbere Probleme, da mache ich mir dann um ein paar verlorene Sheets oder Docs keine Sorgen 😅

Also, einfach bisschen relaxter angehen und sich nicht alle paar Wochen das System zerschießen. Dann muss man auch keine Backups einspielen 😉
 
Ich würde eine Backupstrategie nur mit Programmen machen die es schon ewig gibt und wahrscheinlich auch noch ewig existieren werden.

Bei system bzw. Platten Abbildern kann man dd nutzen.
Oder ordnerbasierte Backups mit rsync.
Beide tools kommen mit jeder Linux Variante und können so gut zusammen mit einem live USB Stick eingesetzt werden.

Man könnte nach einer frischen Installation ein Abbild machen und alle Daten dann per rsync sichern.
Dann hat man meiner Meinung nach das beste aus beiden Welten.

Ich verzichte auf das Abild, ein frisches Linux habe ich schneller aufgesetzt.
Ich sichere meinen home Ordner und fertig.
 
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