...reichen...?
Ganz klare Antworte(n):
Theoretisch: JA
Praktisch: NEIN
Für Win2000/XP bzw. Linux reichen 30 bzw. 40 GB mit den allerwichtigsten Programm und elementaren Dokumenten aus.
Natürlich empfiehlt sich schon hier 80+ GB.
Bei WinVista/7 würde es auch reichen, insbesondere wenn noch eine zweite Platte im System steckt, wo man Word-Dokumente, MP3-Dateien, MPG-Filme usw. auslagern kann.
Aber erstens macht es keinen Spaß, einen erheblichen Teil auszulagern,
zweitens ist es lästig, immer erst zu gucken, wohin man jetzt was speichern kann
und drittens, bläht sich ein System mit der Zeit auf.
Hier mal ein Programm, da mal ein wachsendes Logfile, dort mal einfach was geladen usw. zack, sind 40 und sogar 80 GB voll.
Wer da Spaß dran hat, ständig seine Platte aufzuräumen und hinter jeden MB freien Speicherplatz hinterher zu rennen, der soll sich das geben,
sonst lässt er die Finger davon.
Ein /GENUTZTES/ Windows7 System sollte min. 80GB Platz finden, wenn noch eine Platte zusätzlich im System steckt oder min. 120 GB, wenn nur eine SSD verbaut wird.
Man darf niemals den Speicherplatz betrachten, der am Tag 1 nach der Installation von Windows+Treibern belegt ist.
Am Besten, man schaut auf dem bestehenden System, welches älter als 1 Jahr sein sollte (Review: Gewohnheiten und Nutzung/Belegung), mit wieviel GB die Platte(n) belegt sind.
Ist noch XP drauf und man will zuküntig Win7, rechnet man min. 10GB bei 32bit, 20GB bei 64bit hinzu.
Dann überlegt man, worauf man davon dauerhaft verzichten kann.
Übersteigt die Menge die Größe der SSD, die man anschaffen möchte, kann man sich fragen, ob man lieber eine größere nimmt (Budget aufbohren) oder was man an Daten auf der herkömmlichen Festplatte belässt.
Dann spätestens weiß man genau, wieviel Platz die SSD min. haben muss.
Klar kann man sich eine reine Surfstation basteln, dann reichen auch 40GB bei Win7.
Aber nahezu jeder, der sich ein Rechner nur wegen Surfen zugelegt hat, nutzt den früher oder später auch für andere Dinge, einfach, weil es der Rechner kann und es den Nutzer verlockt... ;-)
Ein anderes Extrem-Beispiel:
Bearbeitest Du hochqualitative HD-Filme für Blu-Ray-Discs, musst Du bis zu 50GB für den fertigen Film einrechnen. Die Tempfiles dürften nochmal 50GB ausmachen. Dinge, die Du für das Projekt vorhälst, brauchen wahrscheinlich auch nochmal so viel.
Hast Du 4 Projekte dieser Art gleichzeitig in Bearbeitung, bist Du schon bei 600GB.
Das ist der Grund, warum die meisten User noch magnetische Platten im System haben, wenn auch nur zusätzlich.
Das Programm und den Temp-Ordner hättest Du aber trotzdem gerne auf der SSD.
Ganz einfach, wegen den guten Transfer- und Zugriffszeiten.
Sowas wie 4x Intel x25-m 160GB im Raid0 (nur GC zum Performance-Erhalt) kann sich kaum jemand leisten.