Restore von DOS Image, erweiterte Partition(en) fehlt

sugram

Ensign
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Hallo

Ich hätte da jetzt einmal eine Wissensfrage.
Denn ich verstehe es aktuell noch nicht.
Ausgangslage.
DOS PC mit MS-DOS 6.22 und erweiterten Partitionen.
Platte ist 2 GB groß.

Gesichert mit
Acronis 9.1 und dann auch noch mit einer Live Linux mittels DD

Zielplatte 40GB
Zurückgesichert mit Acronis und auch mittels DD

Also egal wie, er bootet und es existiert C:
Aber D: / E: / F: erkennt DOS nicht.
Die Partitionen sind aber angelegt, da ich diese an einem anderen PC dann ansprechen kann und auch Daten vorhanden sind.
In Fdisk unter DOS wird zwar die erweiterte Partition angezeigt, aber eben nicht die Laufwerke.

Hat da jemand dafür eine Erklärung?
Denn normalerweise sollte das doch mit DD klappen?
Oder liegt es an den Sektoren / Geometrie der neuen Platte?
Der Gedanke kommt hier von ->

Ja, die 40GB Platte wird richtig erkannt und manuell kann ich da auch mittels Fdisk die Platte so aufteilen wie im Original.
Also das danach C: D: usw existieren.
Aber genau die gleiche größe kann ich dort nicht eingeben.
Ich kann zwar 500MB eingeben, aber dann wird 486MB angelegt.
 
Fat 32 oder NTFS, bei DOS könnte es dazu Probleme geben.
Die maximale Festplattengröße unter klassischem MS-DOS (bis Version 6.22) ist auf 2 GB pro Partition limitiert, da das Dateisystem FAT16 verwendet wird.
2 GB Partitionsgröße: Das FAT16-Dateisystem von MS-DOS unterstützt maximal 2 GB pro Partition (bei 64-KB-Clustern oder 2 GB mit Standard-Clustern). Größere Festplatten müssen daher in mehrere Partitionen unterteilt werden (z. B. C:, D:, E: mit jeweils maximal 2 GB).
 
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War das eine Sektor-To-Sektor Sicherung?
 
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werkam schrieb:
Fat 32 oder NTFS, bei DOS könnte es dazu Probleme geben.

2 GB Partitionsgröße: Das FAT16-Dateisystem von MS-DOS unterstützt maximal 2 GB pro Partition (bei 64-KB-Clustern oder 2 GB mit Standard-Clustern). Größere Festplatten müssen daher in mehrere Partitionen unterteilt werden (z. B. C:, D:, E: mit jeweils maximal 2 GB).

Das DOS nur 2GB ist mir schon klar.
Aber wenn ich eine Sicherung mittels DD erstelle, dann ist das doch eine 1:1 kopie.
Ist DD nicht sektor to sektor?
Also das Image ist danach 2 GB groß, auch wenn nur 1GB belegt ist.

Und nur mal so.
Ich habe jetzt ebenfalls nur eine 2GB Partition auf der 40 GB Platte angelegt die dann eben aufgeteilt ist.
Also die anderen 38GB sind frei.

Mich würde es halt interessieren, weßhalb da DOS die D: usw. nicht erkennt, wenn ich das zurücksichere.
 
Zuletzt bearbeitet:
sugram schrieb:
Ist DD nicht sektor to sektor?
Also das Image ist danach 2 GB groß, auch wenn nur 1GB belegt ist.
Wenn es genau die größe hat, dann wird es Sektor-To-Sektor sein.

Ich weiß aber nicht ob diese modernen Backuplösungen nicht ein klein wenig an dem Dateisystem herumdoktoren, so das DOS, das wegen des Alters ja verdammt zickig ist, irgendwelche Probleme hat.
Acronis 9 wurde 2006 released, da war DOS auch schon lange passe´

Ich spiele mal gerade selbst bissel herum. Sollte ich etwas rausfinden, sage ich es hier (mein gott waren die Dinger damals langsam, komplett vergessen).
1792255450682.png
 
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bart1983 schrieb:
Acronis 9 wurde 2006 released, da war DOS auch schon lange passe´

Würde ich auch sagen. Das ist nicht für DOS geeignet. Du solltest ein Backup Tool nutzen, was DOS auch unterstützt.
 
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@bart1983 das mußt du jetzt nicht machen.

Ich kann mich halt daran erinnern, daß es mit Acronis 9.1 damals geklappt hat.
Aber ganz sicher bin ich mir da auch nicht mehr.
Damals hatte ich da Ghost, daß könnte ich auch noch testen.
Das werde ich mal machen, wenn ich Zeit habe, da ich hier die Platte direkt einbauen müßte.

Ich fande das interessant / mysteriös das es mit einem dd erzeugten Image nicht geklappt hat.

@BlubbsDE dann muß ich doch mal Ghost testen ;-)
 
bart1983 schrieb:
Ich weiß aber nicht ob diese modernen Backuplösungen nicht ein klein wenig an dem Dateisystem herumdoktoren,

Wenn das Zurueckspielen per DD auch nicht klappt von dem was per DD gesichert wurde, duerft das Problem eher an dem DOS liegen.

Irgendwas geht da schief @sugram weil das Ziel eine HDD mit 40 Gbyte ist.
Das Problem hatte ich vor Jahren auch mal, aber nicht weiter verfolgt weil schlussendlich noch eine kleine HDD gefunden wurde. Dos allein ohne Hilfsmittel kann nur 8 GByte.
 
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@BFF Ja, ich gehe auch davon aus.
Daher habe ich jetzt auch einfach DOS da neu installiert und mittels Fdisk die Partitionen wieder alle angelegt.
Danach einfach unter Linux das DD Image eingebunden und die Daten rüber kopiert.

Mich hat das jetzt halt nur interessiert, ob da jemand mehr darüber weiß.
 
Statt MS.dos 6.22 ein freedos nutzen..

Das kann auch andere DatenträgerStrukturen nutzen.
 
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Ist eine Möglichkeit.
Wollte halt mal die alte Platte ersetzen.
Die 40 GB hab ich sehr günstig komplett neu in der Bucht bekommen.
Und daher dann das mit dem Image usw.
 
Bei meiner Spielerei war es genauso.
Einmal 518MB Platte, dann eine 40GiB-Platte.
1792257193345.png




Mich interessiert soetwas auch, deshalb habe ich naiv wie ihc bin einfach mal Grok gefragt & seine Antwort klingt recht plausibel:

Die eigentliche UrsacheDas klassische Problem ist die geänderte Geometrie (CHS) zwischen der 518MB-Platte und der 40-GB-Platte:
  • Die erweiterte Partition und die logischen Laufwerke (D:/E:/F:) werden über eine Kette von Extended Boot Records (EBRs) verwaltet.
  • Diese EBRs enthalten relative Sektorangaben, die DOS 6.22 aber unter der vom BIOS gemeldeten CHS-Geometrie (Köpfe × Sektoren pro Spur) interpretiert.
  • Beim Klonen auf eine größere Platte ändert sich meist die logische Geometrie (andere Anzahl Köpfe/Sektoren). Dadurch stimmen die berechneten Adressen nicht mehr → FDISK zeigt die erweiterte Partition, findet aber keine gültigen logischen Laufwerke mehr.
  • Dein Hinweis, dass man bei manueller Partitionierung mit FDISK keine exakt gleichen Größen eingeben kann (500 MB → 486 MB), bestätigt genau diesen Geometrie-Unterschied (Zylinder-Ausrichtung).
Das ist ein sehr bekanntes Phänomen bei alten DOS-Systemen, wenn man mit dd oder älteren Imaging-Programmen auf modernere/größere Platten klont.

du hast schon die beste Lösung gefunden / gemacht.

Beste Lösung (sauber):
Auf der 40-GB-Platte mit dem originalen DOS-6.22-FDISK komplett neu partitionieren und formatieren (gleiche Größenverhältnisse wie vorher, aber die Werte, die FDISK auf dieser Platte akzeptiert).
Danach die Daten dateibasiert zurückkopieren (oder die einzelnen Partitionen einzeln als Image wiederherstellen, falls Acronis das sauber kann).
 
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Die einzige Idee, die ich noch hätte, mal von einem Bootstick booten und die Platte nach dem Restore mit z.B. Testdisk oder gparted analysieren, wie die anderen Partitionen angelegt wurden vom Restore aus.
 
bart1983 schrieb:
Bei meiner Spielerei war es genauso.
Einmal 518MB Platte, dann eine 40GiB-Platte.
Anhang anzeigen 1769419



Mich interessiert soetwas auch, deshalb habe ich naiv wie ihc bin einfach mal Grok gefragt & seine Antwort klingt recht plausibel:



du hast schon die beste Lösung gefunden / gemacht.

Da war ich mit meiner Einschätzung dann doch ganz gut :-)
Also Danke dafür.

Wie oben geschrieben, hab ich dann ja manuell DOS installiert und die Partitionen angelegt und danach die Daten wieder kopiert.

Wenn Linux die Plattengeometrie nicht "auslesen" würde, sondern so wie DOS vom BIOS bekommt, könnte man ja auch die Daten von der alten Platte im BIOS eingeben.
Hab ich zwar mal versucht, aber Linux interessiert das herzlich wenig ;-)
 
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Hallo sugram,

ich habe keine Lösung für Dich, empfehle Dir aber, folgende Informationen zu sichern, bevor z.B. Deine BIOS-Batterie den Geist aufgibt:

Geh' mal ins BIOS und fotografier Dir mal die BIOS-Einstellungen (CHS-Angaben) Deiner 2GB-Festplatte ab.

Lade Dir die DOS-Version von TestDisk herunter, lass TestDisk Deine alte Festplatte mit 2GB analysieren und zeig' mal Deine TestDisk-Logdatei. Ich gehe mal davon aus, Deine 2GB-Festplatte ist die einzige Festplatte im Rechner und sie ist natürlich intern angeschlossen.
 
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Das Foto habe ich bereits gemacht.
In dem PC sind 3 Platten vorhanden.
Eine 2GB, 20GB und 8GB Platte.
Laufen tut da MS-DOS 6.22 / W98 und ein Suse Linux.
Das mit dem Testdisk kann ich bei Gelegenheit mal machen.
 
sugram schrieb:
Ja, die 40GB Platte wird richtig erkannt und manuell kann ich da auch mittels Fdisk die Platte so aufteilen wie im Original.
Also das danach C: D: usw existieren.
Aber genau die gleiche größe kann ich dort nicht eingeben.
Ich kann zwar 500MB eingeben, aber dann wird 486MB angelegt.
Inwiefern ist das überhaupt relevant?
Warum muss das genau 500 MB sein?
Außerdem hast du doch ein Abbild gemacht, da kann das Image mitsamt den Partitionen und Dateisystemen 1:1 rekonstruiert werden. (Sektor-für-Sektor ist zwar unnötig, aber ein anderes Thema.)
 
Ist nicht relevant.
Hätte das auch anders machen können.
Hab halt die alte Geometrie einfach übernommen.
Und wie sollte ich die Partitionen denn rekonstruieren, wenn danach DOS die nicht erkennt?
 
sugram schrieb:
Und wie sollte ich die Partitionen denn rekonstruieren, wenn danach DOS die nicht erkennt?
Wenn du ein Abbild der Platte machst, dann wird auch der erste Sektor mitkopiert. In diesem ersten Sektor befinden sich auf einem MBR-Datenträger Partitionstabelle und Bootloader.
Wenn du das dann so 1:1 auf eine andere Platte zurückschreibst, dann ist eben auch wieder alles da: Partitionstabelle, Bootloader und die Partitionen mit ihren Dateisystemen. DOS muss da nichts weiter erkennen, außer das zu tun was jedes OS tut (Partitionstabelle lesen).
 
Oktober 2026
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