fischfilet schrieb:
Wenn du ein Abbild der Platte machst, dann wird auch der erste Sektor mitkopiert. In diesem ersten Sektor befinden sich auf einem
MBR-Datenträger Partitionstabelle und Bootloader.
Wenn du das dann so 1:1 auf eine andere Platte zurückschreibst, dann ist eben auch wieder alles da: Partitionstabelle, Bootloader
Ja.
fischfilet schrieb:
und die Partitionen mit ihren Dateisystemen. DOS muss da nichts weiter erkennen, außer das zu tun was jedes OS tut (Partitionstabelle lesen).
Kann sein, muss aber nicht sein. Die KI-Antwort, die bart1983 veröffentlicht hat, enthält die Antwort.
https://www.computerbase.de/forum/t...erte-partition-en-fehlt.2280333/post-31820914
sugram schrieb:
Das Foto habe ich bereits gemacht.
Das ist schön.

Leider kann ich Deine Fotos nicht sehen.
sugram schrieb:
Denn normalerweise sollte das doch mit DD klappen?
Oder liegt es an den Sektoren / Geometrie der neuen Platte?
Das dd wird sicherlich tadellos funktionieren in der modernen LBA-Welt, in der CHS-Welt jedoch nicht.
sugram schrieb:
In dem PC sind 3 Platten vorhanden.
Eine 2GB, 20GB und 8GB Platte.
Laufen tut da MS-DOS 6.22 / W98 und ein Suse Linux.
Das mit dem Testdisk kann ich bei Gelegenheit mal machen.
Morgen, morgen, nur nicht heute...
fischfilet schrieb:
Wenn du das dann so 1:1 auf eine andere Platte zurückschreibst, dann ist eben auch wieder alles da: Partitionstabelle, Bootloader
Ja. Der erste Sektor einer Festplatte ist immer der erste - egal wie das Mapping ist.
fischfilet schrieb:
und die Partitionen mit ihren Dateisystemen. DOS muss da nichts weiter erkennen, außer das zu tun was jedes OS tut (Partitionstabelle lesen).
Nein. Eben nicht.
Zwar hat die (erste!!!) Partitionstabelle vier Einträge, was nahe liegt, das da doch Platz für vier primäre Partitionen, C, D, E und F ist, aber von den Einträgen darf nur einer aktiv sein und der ist dann sichtbar. C ist eine primäre Partition, D, E und F sind sogenannte logische Partitionen und werden mit Hilfe eines Konstrukts namens erweiterte Partition dargestellt. Und dieses Konstrukt ist nichts anders als eine verkette Liste von weiteren drei Partitionstabellen (für drei logische Partition).
Um diese Partitionstabellen zu finden, muss das "Mapping" passen.
Ich krieg' leider nicht mehr die gesamte Logik zusammen.
Es gibt da verschiedene Stellschrauben. Die Bios-Einstellungen für die CHS-Werte, eine Modus-Einstellung, wie das Bios die behandelt und die Partitionstabelle(n). Auch aus der Partitionstabelle ergibt sich ein Mapping.
Die fehlenden Folgepartitionen zeigen halt falsche Einstellungen an.
Die Sektoren der alten Platten wurden wohl anfangs mit CHS-Werten adressiert, LBA kam später.
Sugram, in Deinem Bild sieht man eine Platte mit ...,16,63-Mapping und eine mit ...16,255-Mapping.
Jetzt rechne mal LBA-Nummern in CHS-Werte um. Da kommen je nach Mapping ganz andere Sektoren heraus.
sugram schrieb:
Ich kann mich halt daran erinnern, daß es mit Acronis 9.1 damals geklappt hat.
Das kann ganz gut sein, weil beim Wiederherstellen auf die Quellfestplatte keine Mapping-Probleme auftauchen.
Hast Du auch die Jumper richtig gesetzt? In der SATA-Welt gibt es die ja nicht mehr.
Sugram, Acronis 9.1 hatte wohl auch schon die Unterscheidung zwischen Festplatten-Backup, partitionsorientiertem Backup (alles wahlweise auch auf Basis einer 1:1-Kopie und dateibasiertem Backup).
Mit einem dateibasiertem Backup und anschließender Wiederherstellung auf der anderen Festplatte nach Partitionierung und Formatierung durch Dich sollte es klappen.