Restore von DOS Image, erweiterte Partition(en) fehlt

sugram schrieb:
Denn soweit mir bekannt, kopiert dd alle Daten, auch incl. MBR usw.
Ja, dd kann das. Aber man muss es richtig bedienen. Denn du kannst dd auch sagen, dass es nur eine Partition lesen soll. Beispiele: (Ausgabe erfolgt in aktuelles Verzeichnis)

Komplette Disk /dev/sda auslesen und in Datei speichern:
Code:
dd if=/dev/sda of=sda.dump

Nur die erste Partition lesen und in Datei speichern:
Code:
dd if=/dev/sda1 of=sda1.dump

Nur den ersten Sektor lesen und in Datei speichern:
Code:
dd if=/dev/sda of=mbr.dump count=1
 
fischfilet schrieb:
Ja, dd kann das. Aber man muss es richtig bedienen. Denn du kannst dd auch sagen, dass es nur eine Partition lesen soll. Beispiele: (Ausgabe erfolgt in aktuelles Verzeichnis)

Komplette Disk /dev/sda auslesen und in Datei speichern:
Code:
dd if=/dev/sda of=sda.dump

Genau so habe ich das gemacht.

Außer das ich halt
Code:
 if=/dev/sda of=/mnt/SDA-DD.img
gemacht habe. Also nur das ich die Endung in img habe.
Und bevor Fragen kommen.
Vorher habe ich natürlich mittels
Code:
 mount -t cifs //IP-Adresse/Freigabe /mnt -o username=xyz,password=1234
das NAS gemountet.

Somit hier noch einmal die Frage, wie sollte ich dies dann machen.
In diesem Image ist ja alles enthalten, aber geht dennoch nicht.
Naja, gehen schon, aber es werden dann die erweiterten Laufwerke nicht angezeigt.
 
Damit hast du ein komplettes Abbild der HDD gemacht inkl. MBR/Bootloader. Und ja, die Endung ist völlig egal, ist nur der Dateiname.
Mach mal
Code:
fdisk -l /mnt/SDA-DD.img

Damit schaut fdisk ins Abbild der Festplatte. Da sollte es die erstellten Partitionen auflisten. Ausgabe hier posten.
 
Kein Problem


Code:
fdisk -l /media/kennney/Daten/W98/DD-Images/SDA-DD.img
Festplatte /media/kennney/Daten/W98/DD-Images/SDA-DD.img: 1,97 GiB, 2113413120 Bytes, 4127760 Sektoren
Einheiten: Sektoren von 1 * 512 = 512 Bytes
Sektorgröße (logisch/physikalisch): 512 Bytes / 512 Bytes
E/A-Größe (minimal/optimal): 512 Bytes / 512 Bytes
Festplattenbezeichnungstyp: dos
Festplattenbezeichner: 0xb6629f4a

Gerät                                          Boot  Anfang    Ende Sektoren  Größe Kn Typ
/media/kennney/Daten/W98/DD-Images/SDA-DD.img1 *         63  512063   512001   250M  6 FAT16
/media/kennney/Daten/W98/DD-Images/SDA-DD.img2       512064 4120703  3608640   1,7G  5 Erweiterte
/media/kennney/Daten/W98/DD-Images/SDA-DD.img5       512127 1536191  1024065   500M  6 FAT16
/media/kennney/Daten/W98/DD-Images/SDA-DD.img6      1536255 2253887   717633 350,4M  6 FAT16
/media/kennney/Daten/W98/DD-Images/SDA-DD.img7      2253951 4120703  1866753 911,5M  6 FAT16
 
Die Größe des dd-Images passt:
SDA-DD.img: 1,97 GiB, 2113413120 Bytes, 4127760 Sektoren

Aber warum sind da so viele Partitionen? MS-DOS 6.22 kann zwar nur FAT16, aber damit auch 2 GB als Dateisystemgröße. Die Partitionen wären als formell überflüssig bei einer 2-GB-HDD.

Was für ein PC ist das, der da DOS ausführt? 40 GB ist für heutige Verhältnisse winzig, zu DOS-Zeiten war das gigantisch. MS-DOS 6.22 ist noch die Ära vor Windows 95 und ich meine man hatte so bis 1994/1995 HDD-Größen bis 1 GB! Ist der Rechner vielleicht zu alt oder MS-DOS zu doof für solche großen HDD?
 
Also

Ist ja nicht so, daß ich davon keine Ahnung habe.
Das nur mal so ;-)

Das ist eine alte DOS Kiste die ich seit ewigen Zeiten besitze.
Warum hat man das damals so gemacht?
Ja, gute Frage, nächste Frage.
War halt damals so:
auf C: ist DOS, auf D: ist Windows 3.11, auf E: sind die Games und auf F liegt W98.
Ob das Sinn macht oder nicht, ist heutzutage eine andere Frage.
Damals habe ich und auch andere dies halt so gemacht.

Und Ja, das BIOS erkennt die Platte, für DOS ist sie (die 40GB) klar zu groß.
Aber man kann sie dennoch formatieren und partitionieren.
Der Rest bleibt halt leer.

Wie oben schon geschrieben, ich habe dann eben die 40 GB Platte neu mit MS-DOS Formatiert und Partitioniert.
Somit ist jetzt eine 40GB Platte verbaut und es sind auch C:, D:, E:, F: vorhanden.
Über die Sinnhaftigkeit kann man sich streiten, aber wollte halt eine 1:1 Kopie von meiner alten Platte.
Weil sonnst müßte ich alles neu installieren. Das wäre mir echt zu aufwendig.
 
https://de.wikipedia.org/wiki/CHS-Adressierung

255-Köpfe-Limit von DOS​


Dem 255-Köpfe-Limit von MS-DOS geschuldet versuchen viele korrigierte PC-BIOS-Varianten 256 Köpfe zu vermeiden, was eine etwas verringerte maximal mögliche Kapazität als Extended CHS ergibt:

1.024 Zylinder × 255 Köpfe × 63 Sektoren/Spur = 16.450.560 Sektoren, × 512 Bytes pro Spur = 8.422.686.720 Bytes

daher auch nur ein Problem bei größer 8 GB
 
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xxMuahdibxx schrieb:
daher auch nur ein Problem bei größer 8 GB

Genau diese 8-GB-Schranke hatte ich noch im Kopf. Ich kann mir gut vorstellen, dass DOS 6.22 komplett durcheinderkommt, wenn es eine Platte mit 40 GB sieht. Das war selbst unter Windows 95 und 98 ungewöhnlich.
Ohne triftigen Grund würde ich auch kein MS-DOS 6.22 verwenden. Wozu gibt es FreeDOS? Oder gleich den Emulator DOSBOX nehmen, der direkt unter Windows und Linux gestartet werden kann.
Ergänzung ()

sugram schrieb:
Das ist eine alte DOS Kiste die ich seit ewigen Zeiten besitze.

Gut. Dann kommen wir so nicht weiter, wenn du nicht genau Daten liefern willst.
Sehr alte Hardware hat nunmal gewissen Einschränkungen was große Festplatten angeht.
Es gab früher bei Platten extra mal ne Jumperkonfig, damit Platten mit 40, 60 oder 80 GB sich als welche mit 32 GB ausgaben.
 
Das mit den 8GB hatte ich auch noch so grob im Kopf.
Dennoch habe ich jetzt eine funktionierende 40 GB Platte verbaut, wo auch DOS bootet.

Wie geschrieben.
Ich möchte / wollte die alten Platten sichern, umkopieren, auf neuen Medien transferieren.
Da ich den alten Rechner eben erhalten / behalten möchte.

Und was für Daten sollte ich den liefern?
Das Ziel war eine alte DOS Platte auf eine neue zu klonen.
Aber das ging nicht so wie gewünscht.
Ich habe hier lediglich gefragt, was der Grund sein könnte.

Aber nur für dich
Board: Gigabyte GA6BA (neustes BIOS ist drauf)
Platte: Western Digital WD400 (die neue)

Und bevor jetzt nimm CF Karte, oder Adapter kommt
bitte hier lesen
https://www.computerbase.de/forum/threads/suche-cf-ide-adapter-der-bootbar-ist.2278047/

Das geht alles nicht, hab ich alles durch.
 
sugram schrieb:
Und was für Daten sollte ich den liefern?

Die genauen Daten des alten PC. Welches Mainboard, welche CPU. Dann kann man genaue Feststellung treffen, ob er mit solchen Festplatten umgehen kann oder nicht. Zumindest kann man dann gezielt nach Infos suchen anstatt nur Vermutungen zu äußern.
 
Das Board kann max. 78GB
Das weiß ich. Habe da extra nachgeschaut.

Board: Gigabyte GA6BA (neustes BIOS ist drauf)
Platte: Western Digital WD400 (die neue)



CPU ist hier nicht relevant, aber ist eine Intel P3 750 Ghz

Und wie schon hier ein paar mal geschrieben.
Die 40GB Platte läuft!
Es ging halt nur der Restore auf die Platte nicht.
Naja schon, aber eben erkannte DOS die erweiterten Laufwerke dann nicht.


Also
Manuell die 40GB Platte eingerichtet -> läuft!
 
Ok, dann wäre das geklärt. Ich hab da wie gesagt vor 30 Jahren Hardware gesehen, wo man nur mit Tricks Platten ab 500 MB nutzbar machen konnte. Jetzt müsste man also herausfinden woran das liegt, am DOS oder ist hier irgendein Bedienfehler passiert.
Ich meine MS-DOS 6.22 kann man rel. schnell neu installieren, es hat nur drei Disketten. Mach das doch mal und schau ob es von dieser 40-GB-HDD bootet nach der Neuinstallation. Wenn nicht stimmt schon da ja irgendwas nicht.

Und bitte noch beantworten warum es unbedingt dieses alte DOS sein muss. Warum nimmst du nicht das neuere DOS, das bei Windows 95/98 dabei ist? Oder einfach von da laden --> https://archive.org/details/ms-dos71cd
 
fischfilet schrieb:
Wenn du ein Abbild der Platte machst, dann wird auch der erste Sektor mitkopiert. In diesem ersten Sektor befinden sich auf einem MBR-Datenträger Partitionstabelle und Bootloader.
Wenn du das dann so 1:1 auf eine andere Platte zurückschreibst, dann ist eben auch wieder alles da: Partitionstabelle, Bootloader

Ja.

fischfilet schrieb:
und die Partitionen mit ihren Dateisystemen. DOS muss da nichts weiter erkennen, außer das zu tun was jedes OS tut (Partitionstabelle lesen).

Kann sein, muss aber nicht sein. Die KI-Antwort, die bart1983 veröffentlicht hat, enthält die Antwort.

https://www.computerbase.de/forum/t...erte-partition-en-fehlt.2280333/post-31820914

sugram schrieb:
Das Foto habe ich bereits gemacht.

Das ist schön. :)
Leider kann ich Deine Fotos nicht sehen.
sugram schrieb:
Denn normalerweise sollte das doch mit DD klappen?
Oder liegt es an den Sektoren / Geometrie der neuen Platte?

Das dd wird sicherlich tadellos funktionieren in der modernen LBA-Welt, in der CHS-Welt jedoch nicht.

sugram schrieb:
In dem PC sind 3 Platten vorhanden.
Eine 2GB, 20GB und 8GB Platte.
Laufen tut da MS-DOS 6.22 / W98 und ein Suse Linux.
Das mit dem Testdisk kann ich bei Gelegenheit mal machen.

Morgen, morgen, nur nicht heute... :)
fischfilet schrieb:
Wenn du das dann so 1:1 auf eine andere Platte zurückschreibst, dann ist eben auch wieder alles da: Partitionstabelle, Bootloader

Ja. Der erste Sektor einer Festplatte ist immer der erste - egal wie das Mapping ist. :)

fischfilet schrieb:
und die Partitionen mit ihren Dateisystemen. DOS muss da nichts weiter erkennen, außer das zu tun was jedes OS tut (Partitionstabelle lesen).

Nein. Eben nicht.

Zwar hat die (erste!!!) Partitionstabelle vier Einträge, was nahe liegt, das da doch Platz für vier primäre Partitionen, C, D, E und F ist, aber von den Einträgen darf nur einer aktiv sein und der ist dann sichtbar. C ist eine primäre Partition, D, E und F sind sogenannte logische Partitionen und werden mit Hilfe eines Konstrukts namens erweiterte Partition dargestellt. Und dieses Konstrukt ist nichts anders als eine verkette Liste von weiteren drei Partitionstabellen (für drei logische Partition).

Um diese Partitionstabellen zu finden, muss das "Mapping" passen.
Ich krieg' leider nicht mehr die gesamte Logik zusammen.
Es gibt da verschiedene Stellschrauben. Die Bios-Einstellungen für die CHS-Werte, eine Modus-Einstellung, wie das Bios die behandelt und die Partitionstabelle(n). Auch aus der Partitionstabelle ergibt sich ein Mapping.
Die fehlenden Folgepartitionen zeigen halt falsche Einstellungen an.

Die Sektoren der alten Platten wurden wohl anfangs mit CHS-Werten adressiert, LBA kam später.

Sugram, in Deinem Bild sieht man eine Platte mit ...,16,63-Mapping und eine mit ...16,255-Mapping.
Jetzt rechne mal LBA-Nummern in CHS-Werte um. Da kommen je nach Mapping ganz andere Sektoren heraus.
sugram schrieb:
Ich kann mich halt daran erinnern, daß es mit Acronis 9.1 damals geklappt hat.

Das kann ganz gut sein, weil beim Wiederherstellen auf die Quellfestplatte keine Mapping-Probleme auftauchen.

Hast Du auch die Jumper richtig gesetzt? In der SATA-Welt gibt es die ja nicht mehr.

Sugram, Acronis 9.1 hatte wohl auch schon die Unterscheidung zwischen Festplatten-Backup, partitionsorientiertem Backup (alles wahlweise auch auf Basis einer 1:1-Kopie und dateibasiertem Backup).
Mit einem dateibasiertem Backup und anschließender Wiederherstellung auf der anderen Festplatte nach Partitionierung und Formatierung durch Dich sollte es klappen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm

Ich habe doch geschrieben, das ich auf die 40 GB Platte DOS installiert habe und er davon bootet.

Warum will ich das so?
Weil ich vor hatte, eine 1:1 Kopie zu haben.
Ob Sinnvoll oder nicht, ist eine andere Frage.

Wenn dann würde nur das DOS von W98 in Frage kommen.
Weiß nicht ob ich bei den anderen nicht irgendwelche anderen Treiber bräuchte.
 
@fischfilet Die Kiste bootet ja, daß ist nicht das Problem
Ergänzung ()

Hier mal die Originale Plattengeometrie der alten Platten

20261006_185307.jpg
 
sugram schrieb:
@fischfilet Die Kiste bootet ja, daß ist nicht das Problem

Ok, dann mein Fehler.😩
Ich hab hier wohl nicht genau genug gelesen und hatte im Kopf, dass die Kiste garnicht bootet nach dem Übertragen auf die 40-GB-HDD.
Ergänzung ()

Ich fürchte dieses Adressierungsproblem wirst du so einfach nicht los. Außer indem du die Partitionen löscht und neu erstellst/formatierst (vom alten PC aus mit der 40-GB-Platte). Dann könntest du die Dateien zurück kopieren- auch vom alten DOS 6.22 heraus. Da kann der gute alte Norton Commander helfen. 😁

edit: unglückliche Formulierung und Tippfehler, korrigiert
 
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fischfilet schrieb:
Außer indem du die Partitionen löscht und neu erstellst/formatierst (vom alten PC aus mit der 40-GB-Platte). Dann könntest du die Dateien zurück kopieren- auch vom alten DOS 6.22 heraus.

Genau das hatte ich weiter oben ja schon geschrieben.
Das habe ich letztendlich so gemacht.
Habe mittels Live Linux gebootet und mir das Image und Platte gemountet und danach dann die Daten kopiert.
 
sugram schrieb:
Genau das hatte ich weiter oben ja schon geschrieben.
Danke für deine Rückmeldung. Ich kann mich hier nur entschuldigen, weil ich wie gesagt davon ausging dass das System mit der 40-GB-HDD nicht booten wollte.
 
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@fischfilet Alles kein Problem.

Ich hätte mir nur nicht gedacht, daß man hier auf solche Schwierigkeiten stößt.
Da war man mal wieder in dem Modus "Das mache ich mal eben schnell" :lol:
Ergänzung ()

Mit Testdisk kenne ich mich jetzt nicht so aus.
Habe mal Bandblocks ausgeführt.

Hoffe man kann es lesen

20261018_113909.jpg
 
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