Risikoschaltung bei der T-Com?

Sebi39

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Tag zusammen,

ich habe folgende Frage: Ich habe grade beim Kundenservice der T-Com angerufen und wollte meine DSL2000 Leitung auf 6000 upgraden lassen. Die Dame dort sagte einfach nur "Geht nicht." Im Moment liegen meine Downloadgeschwindigkeiten aber schon deutlich über dem Niveau von DSL2000 (so bis 280 kb/s) und ich bin der Meinung, dass dort eigentlich mehr gehen müsste. Gibt es eine Möglichkeit die T-Com dazu zu bewegen, DSL6000 testweise zu schalten? Ich weiß, dass andere Anbieter dies tun. Hat dort jemand Erfahrung?

Vielen Dank für Hilfe. :)
 
Eigentlich sollte das gehen, wenn 6000 nicht möglich ist, dann werden zumindest 3 MBit geschaltet.

Hast du's online schon probiert, oder gibts da auch nicht mehr als 2MBit?
 
Online gibt es nur 2 Mbit. Auf meine Frage nach 3 Mbit habe ich die Antwort bekommen "Schalten wir nicht mehr."
 
wenn du mit glück den richtigen typen an der hotline erwischst, dann kannste 6mbit schon ordern.
Obs dann aber letztendlich geschaltet wird ist ne andere Frage.
Nach deiner bestellung sehen die in ihrer datenbank nach.
Meistens prüfen sie dann manuell die Leitung und was dort rauskommt ist ausschlaggebend.
Aber Risikoschaltungen ansich macht T-Com nicht!
 
Nur weil bei Dir 2800 laufen, heiß das nicht, dass 6000 auch geht. Wie sind denn Deine Leitungswerte?

Die Telekom schaltet grundsätzlich nur das, was stabil läuft und da hilft auch nicht "der Richtige" an der Hotline, weil der Techniker draussen das macht und wenn der sein Messgerät herausholt und das sagt ihm "geht nicht", dann macht der das auch nicht.

Ich selber habe bei der T-COM nur DSL443 geschaltet bekommen, 1&1 schaltete dann 1500, was stabil lief und stellte, nachdem ich auf einen Komplettanschluss umgestellt habe auf 2500 hoch, läuft auch stabil.

Als ich letztens ein Störung hatte, und der Telekomtechniker mich anrief und ich ihm erzählte dass DSL2500 anliegt und das stabil, kam nur "Kann nicht sein!" und "Ich weiss schon warum das nicht geht!" Das es vorher 1 jahr problemlos funktionierte interessierte ihn nicht.

Soviel zu, Telekom macht das schon, wenn man lange genug nervt!
 
Zu den Leitungswerten: Ich hab eine Dämpfung von ca. 35dB im Downstream und ca. 30dB im Upstream. Signal/Rauschabstand liegt bei Down 25dB und Up 31 dB
 
Das ist zuviel für DSL6000, zumindest für die Telekom. Reseller wie Freenet und 1&1 würden Dir die 6000 geben.

Ich habe DSL2500 mit 57 dB Leitungsdämpfung!!! Und der Rauschabstand liegt auch nur bei 8-10 dB. Läuft aber alles einwandfrei. Ich habe ab und an Resyncs, so 3 - 4 die Woche.

Ist aber weniger schlimm als nur 443kbit/s zu haben.
 
Ja, das Argument dass andere Anbieter das machen, hab ich der Dame an der Hotline auch genannt. Antwort: "Ja, das kann schon sein aber wir können das nicht." worauf ich dann gesagt habe, dass das doch die gleichen Leitungen sind. Von da an war die Gute dann überfragt.
 
ich bin aktuell noch bei arcor, wir hatten anfangs 2000, und dann wurde uns probeweise 6000 geschaltet, lief aber nicht wirklich rund, und wurde dann wieder deaktiviert. Nun nach mehr als einem Jahr haben die es nochmal probiert, hat geklappt und seitdem nutzen wir es trotz hoher Dämpfung. Funktioniert nicht immer 100% aber eine 2000er bieten sie scheinbar gar nicht mehr an
 
@Sebi39
Nur weil andere Anbieter das machen heißt es noch lange nicht das es die Telekom auch machen muss. natürlich könnten sie es schalten, aber was würde es bringen.
Richtig, nur Ärger und unnötige Mehrarbeit. Es gibt schon seine Gründe weshalb es Richtwerte gibt die einzuhalten sind.
Wer steht denn da und heult, meckert und schimpft auf den "Saftladen" Telekom wenn es dann doch nicht klappt und eine instabile Leitung das Ergebnis ist. Richtig, du bist es und die Techniker bzw die Hotline muss es ausbaden.
 
Das stimmte nicht so ganz.. ich persönlich nehme am RAM-Pilot Projekt teil - habe seit dem Speedport W 502V ca. 8000 KB/s von angeblich nur max. 2000 K/bps machbaren!! Also das ist Humbug! Die Telekom rechnet da anders.. wenn jemand nur 2000 hat kann die T-Com ein anderen (Nachbar z.B) auch 2000 haben.. während wenn der eine 6000 hat der andere gar nichts mehr rein kriegt.. weil die Hauptleitung überlastet ist - Reseller interessiert das nicht - oder haben meist ihr eigenes Netz!
 
Soweit ich weiß konnte man sich vor einiger zeit für den RAM Piloten anmelden.

Die Telekom hat dann 2000 teilnehmer bestimmt.
 
alan_Shore schrieb:
Ich habe DSL2500 mit 57 dB Leitungsdämpfung!!! Und der Rauschabstand liegt auch nur bei 8-10 dB. Läuft aber alles einwandfrei. Ich habe ab und an Resyncs, so 3 - 4 die Woche.

Ist aber weniger schlimm als nur 443kbit/s zu haben.

alan_Shore schrieb:
Ich selber habe bei der T-COM nur DSL443 geschaltet bekommen, 1&1 schaltete dann 1500, was stabil lief und stellte, nachdem ich auf einen Komplettanschluss umgestellt habe auf 2500 hoch, läuft auch stabil.

Als ich letztens ein Störung hatte, und der Telekomtechniker mich anrief und ich ihm erzählte dass DSL2500 anliegt und das stabil, kam nur "Kann nicht sein!" und "Ich weiss schon warum das nicht geht!" Das es vorher 1 jahr problemlos funktionierte interessierte ihn nicht.

Seh nur ich da die Widersprüche?

Genau das ist es doch, warum die TCom ihre Grenzwerte recht konservativ auslegt.

Du hast fest jeden Tag einen Sync Loss, mindestens schon eine Störung und sagst im Gegenzug alles wäre einwandfrei und stabil! Jeden Tag resync ist doch nicht stabil.

Und genau davor schützt sich die TCom. Denn nicht jeder ist so anspruchslos wie du und kann mit täglichen Fehlern leben. Und die feinen Herr Reseller verweisen dann halt auf die Tcom.
 
@ ChiliSchaf:

sehr richtig.

@ alan_Shore:

Du kannst niemals mit einer Leitungsdämpfung von 57 dB DSL2500 haben.

Wenn die Telekom sagt das die 6000 nicht gehn dann gehn sie auch nicht. Da wirst du auch von 1&1, Freenet usw. die 6000 nicht bekommen.

Telekom

Verbindliche ADSL-Dämpfungsgrenzen bei Telekom-DSL (inklusive T-DSL-Resale sowie Telekom-Bitstream)

* 384 kbit/s bis 55 dB (Upstream 64 kbit/s; DSL mit einer festen Datenrate von 384 kbit/s wird auch DSL light oder Dorf-DSL genannt; seit der Vermarktung von T-DSL 1000 und höheren Datenraten fällt zunehmend auch DSL mit einer fixen Datenrate von 768 kbit/s unter diesen Sprachgebrauch)
* 768 kbit/s bis 46 dB
* 1.024 kbit/s bis 43 dB
* 1.536 kbit/s bis 39,5 dB
* 2.048 kbit/s bis 36,5 dB
* 2.304 kbit/s bis 35 dB (wird für Privatkunden nicht geschaltet)
* 3.072 kbit/s bis 32 dB
* 6.016 kbit/s bis 18 dB
* 16.000 kbit/s (ADSL2+) bis 18 dB

* für FastPath und höhere Sende-Datenrate 4 dB weniger beziehungsweise 3 dB weniger bei 6.016 kbit/s

* Eine von den oben angegebenen Dämpfungsgrenzen abweichende Schaltung (sogenannte Risikoschaltung) ist an Telekom-DSL-Anschlüssen (inklusive T-DSL-Resale sowie Telekom-Bitstream) im Gegensatz zu über Kollokationsanbieter geschalteten DSL-Anschlüssen grundsätzlich nicht buchbar, da das ADSL-SV-Server-System der Telekom dies nicht zulässt und die fixe Ratenschaltung der Telekom-DSL-Anschlüsse bis 6MBit ein zu hohes Ausfallrisiko für Risikoschaltungen mit sich bringt.

* Die Online-DSL-Verfügbarkeitsprüfung der Telekom beruht exakt auf der oben angeführten Dämpfungsberechnungsformel und den hier genannten Dämpfungsgrenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Risikoschaltung ist ein schöner Begriff. Allerdings liegt das Risiko auf Seiten der Telekom und weniger bei dir. Für dich heißt das ganze ab und zu ein disconnect. Für die Telekom heißt das ständige Beschwerden des Kunden und damit viel Aufwand. Ist also sehr verständlich das sie nur freischalten, was auch wirklich fehlerfrei geht, zumal du ja derzeit ohnehin nur einen 2000er gebucht hast.
 
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