News Robotaxi: Waymo entlässt 6. Generation Waymo Driver auf die Straße

LikeHike schrieb:
Ersteres eher nicht, schlichtweg aufgrund der Kapazität und Kosten.
Sagt ja niemand, dass nicht auch Busse und Bahnen autonom fahren werden können. Bahnen wahrscheinlich noch viel einfacher aufgrund der oftmals exklusiveren Straßennutzung.
 
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KitKat::new() schrieb:
Es wird niemals den ÖPNV ablösen, weil der MIV niemals die Kapazitäten des ÖPNVs bieten können wird
Na aber selbstverständlich! Den Irrglaube musst du abstreifen. Der ÖPNV wird 100%ig durch autonome Lösungen ersetzt werden. In dünnbesiedelten Regionen, der letzten Meile und privaten Fahrten durch Autos, auf Hauptrouten durch Busse und in Metropolen durch Züge. Die Zukunft des Verkehrs wird mega geil und gleicht einer verkehrspolitischen Revolution. Die Menschen werden große Teile ihres Lebens auf kein eigenes Auto angewiesen sein, was vor allem Kosten spart. 😎
 
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RolloFy schrieb:
Sagt ja niemand, dass nicht auch Busse und Bahnen autonom fahren werden können. Bahnen wahrscheinlich noch viel einfacher aufgrund der oftmals exklusiveren Straßennutzung.
Ja okay, soweit habe ich nicht gedacht sondern eher an den aktuellen UseCases mit Fahrzeugen mit maximal 7 Personen Kapazität ;)

Aber klar, die Bahn zu automatisieren wäre erheblich einfacher. Und wenn reguläre Fahrzeuge autonom fahren können, sind Busse wahrscheinlich auch nicht mehr weit entfernt.
 
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Verrückt auch dass Waymo der King der autonomen Autos ist - und vor allem sei Jahren die Krone hat - glaube damit kann auch Pony und Co in China nicht mithalten.

Sind das hinten Suicide Doors? oder ist das so ein Schiebetür / Scharnielösung bei der die Führungsschienen versteckt sind? Ersteres wäre ja ein Minus bei der Sicherheit wenn auch ein Plus bei der Einstiuegsöffnunf wnen ohne B-Säule
 
cfreak84 schrieb:
Ich finde die Entwicklung richtig gut. Vielleicht kommt es sogar schneller als gedacht nach Deutschland und wird dort irgendwann zu einer super Alternative oder sogar Ablösung des ÖPNV und/oder des eigenen Autos.
Ablöse vielleicht nicht, aber bei dem Mangel an Busfahrern könnte es in Randzeiten vielleicht das Angebot erweitern. Sicher besser als wenn ich noch nicht ganz wach selbst Auto Fahre^^
 
KitKat::new() schrieb:
Es wird niemals den ÖPNV ablösen, weil der MIV niemals die Kapazitäten des ÖPNVs bieten können wird
Tut der MIV doch heute schon. Google sagt:
  • MIV (Auto): Der Anteil lag laut Statistiken vor der Pandemie bei ca. 80–84 % der Personenkilometer.
  • ÖPNV (Bus/Bahn): Der Anteil von Bus, Bahn, Tram und U-Bahn im motorisierten Verkehr liegt zusammen bei ca. 16,2 %.
Auch wenn ich über die Zahl überrascht war - ich hätte eher 2/3 PKW erwartet.

————


Die Zukunft des Nahverkehrs (*) ist eh das Auto. Gern auch als 4 sitziger vollautonomer E-Portalbus ohne Stehplätze, der Jung und Alt, mit und ohne Führerschein, mit oder ohne Einkäufe, Fahrrad, Rolli, Kinderwagen, zügig, weil ohne Umsteigen, Fußwege und Fahrplan, direkt von Tür A zu Tür B befördert.



(*) solange Gebäude wie Wohnhäuser an Erschließungsstraßen erbaut werden und nicht in eine Welt ohne Straßen auf der grünen Wiese
(Deutschland 20 Mio Gebäude x 20m Erschließungsstraße längs der Grundstücksfront = 400000km von unseren etwa 650000km Straßennetz. Jaja die letzte Meile. Oops die letzten Meter.)
 
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Ewoodster schrieb:
Das Auto rund um den menschlichen Fahrer aber nicht mehr 🤔
Wenn alle Ampeln etcpp aus sind? Eher schlecht

@nlr
Dabei arbeitet Waymo mit den OEM-Partnern zusammen, um die Fahrzeuge direkt in einem Zustand bereit für die Integration zu erhalten satt normale Serienware kaufen zu müssen.
 
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LikeHike schrieb:
Ersteres eher nicht, schlichtweg aufgrund der Kapazität und Kosten. Letzteres Hingegen ist gut möglich, gerade in urbanen Regionen in denen ein eigenes Auto auch viel Fläche wegnimmt bzw. 90% der Zeit herumsteht.
Ein Auto braucht 10 qm Fläche zum Herumstehen. Ein EFH steht auf einem 600qm Grundstück. Auch die Wohnfläche für den Haushalt lag Ende 24 bei 94 qm. Da machen die 10 qm den Braten auch nicht fett.
50 Mio PKW x 10qm= 500 qkm = 0,13% von Deutschland Landesfläche.

Und das das Auto herumsteht macht nix. Der Verschleiß ist heutzutage weitgehend rein Nutzungsabhängig, das wertemäßig meiste von der km-Zahl.

Du hast auch andere Gegenstände in deinem Besitz die einfach nur rumstehen oder rumhängen. Z.b. deine Wohnung. Alle diese Besitztümer binden natürlich zugegeben Kapital und Material. In Tonnen Material gerechnet dominiert sicher die Wohnung. So 200..300t für ein EFH sind schon ne Hausnummer.
 
KitKat::new() schrieb:
Es wird niemals den ÖPNV ablösen, weil der MIV niemals die Kapazitäten des ÖPNVs bieten können wird
Eigentlich müssten doch gerade Busse für autonomes fahren gut sein. Fest vorgegebene Routen und Haltestellen. Einzig die Fahrgasterkennung würde interessant werden..
 
supermanlovers schrieb:
Meist SUV, große Limousinen oder Kleinwagen mit Mini Leistung/Reichweite.
Ioniq 5N mal angesehen?
Ergänzung ()

LikeHike schrieb:
Um den ÖPNV zu vermeiden, ganz einfach. Übergriffe, asoziales Publikum, Privatsphäre etc. - Es gibt sehr gute Gründe den ÖPNV zu meiden bzw. einen teureren Preis sowie eine längere Fahrtzeit in Kauf zu nehmen.
Ich mache ca 30 Fahrten ÖPNV im Monat quer durch Duisburg. Unter anderem durch Rheinhausen und Marxloh. Keine Probleme.
 
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@Alphanerd
Auch probegefahren 2024 in München. Ganz okay, aber das Auto ist schon verdammt groß, breit und schwer (länger und breiter als ein Audi Q4 und fast so hoch). Am Ende ist es wieder ein SUV (auch wenn es kein Geländewagen ist)

Ich habe mir viel von dem Alpina A290 erhofft. Die Optik finde ich mega, der Prototyp war auch vielversprechend. Das Serienauto ist aber eine Enttäuschung. (Der Renault R5 Turbo ist eine überteuerte Kleinstserie)

Daher habe ich meinen 2. GR Yaris gekauft und noch einen Cayman in der Garage.
Ich habe keine Kinder. Wozu also eine große Limousine oder SUV. Ich mag es klein, leicht und sportlich.
 
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senf.dazu schrieb:
Tut der MIV doch heute schon. Google sagt:
tut er nicht - Städte würden komplett zusammenbrechen, wenn man es tun würde - und sie leiden bereits heute extrem unter dem MIV.
 
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sNo0k schrieb:
bei Stromausfall funktionieren menschliche Fahrer aber noch! :P
Bei längerem Stromausfall werden die Autos dann generell ein Problem haben ;)
(ich nicht, ich mach' mir meinen selbst).
Aber auch wenn die autos im Moment mit den Zuständen eines Stromausfalles nicht gut zurechtkommen, lernen sie ja noch täglich dazu
 
ziel ist doch eigentlich ein möglichst vernetzter verkehr (was wir eventuell auch noch erleben dürfen).
dann könnte man die strecken möglichst effizient gestalten… bei hochlast bis punkt xy, bei niedriger last bis vor die haustür usw.
Alles autonom.. naja, wenn die menschen nicht wären. als ob zb die amis oder deutschen alle das lenkrad aus der hand geben würden.. das wäre dafür aber notwendig…

allein schon dieses ineffiziente gestocke auf der autobahn könnte man sich locker sparen, wenn alles miteinander sprechen könnte…
 
KitKat::new() schrieb:
tut er nicht - Städte würden komplett zusammenbrechen, wenn man es tun würde - und sie leiden bereits heute extrem unter dem MIV.

Dein Eindruck täuscht dich:
Die Stadt würde zusammenbrechen wenn's das Auto nicht gäb. Und die Öffis würden endgültig zusammenbrechen wenn auch nur ein Teil der Autofahrer dorthin wechseln würde.

Meine persönliche Erfahrung mit Öffis vs. PKW ist: alle Wege, von Tür zu Tür gerechnet dauern ziemlich exakt doppelt so lang. Mindestens dann wenn man etwas die Stoßzeiten vermeidet. Es gibt dabei auch viele Wartezeiten und Fußwege. Die Zeitverluste sind also erheblich. Da kann man auch oft auch gleich mit dem e-bike fahren wenn's eine nicht so verkehrsreiche passende Strecke gibt und das Wetter paßt. Auch sind die Wege mit Öffis insgesamt länger - alle Wege von A nach B führten für mich über den Hauptbahnhof.

Die Großstadt besteht nicht nur aus Innenstadt mit U-Bahn und deren Kreuzungpunkten.

Google meint dazu:
(Anfrage: personentransport in den städten anteile je verkehrsträger)

Übersicht mit KI

Der Modal Split im städtischen Personenverkehr in Deutschland ist stark von der Größe der Stadt abhängig, wobei in Metropolen der Umweltverbund (ÖPNV, Fahrrad, Fußverkehr) zunehmend dominiert, während in kleineren Städten das Auto überwiegt. Trotz Trends zur Verkehrswende ist das Auto (Motorisierter Individualverkehr - MIV) nach wie vor ein Hauptverkehrsmittel
.
Hier sind die Anteile der Verkehrsträger im städtischen Raum basierend auf aktuellen Daten (hauptsächlich Wegeanteile, ca. 2023/2024):
  • Motorisierter Individualverkehr (MIV/Auto): In vielen Städten noch immer ca. 40–50 % der Wege, sinkt jedoch in dichten urbanen Räumen.
  • Öffentlicher Verkehr (ÖPNV - Bus, U/S-Bahn, Tram): In Metropolen liegt der Anteil oft bei über 20–25 %.
  • Fahrrad/E-Bike: Der Anteil des Radverkehrs ist in vielen Städten stark steigend und erreicht in fahrradfreundlichen Städten oft über 20–25 % (z. B. Hamburg, Bremen).
  • Zu Fuß: Hoher Anteil, besonders auf kurzen Wegen, in Metropolen oft über 25 %.
Besonderheiten und Trends:
  • Metropolen vs. ländlicher Raum: In Großstädten (Metropolen) überwiegt der Umweltverbund, während in ländlichen Räumen bis zu 70 % der Wege mit dem Auto zurückgelegt werden.
  • Umweltverbund: In Städten wie Hamburg ist das Ziel, den Anteil von Fuß, Rad und ÖPNV auf 80 % zu steigern.
  • Multimodalität: Etwa 37 % der Bevölkerung nutzen im Wochenverlauf zwei oder mehr Verkehrsmittel (z. B. Auto und ÖPNV), dieser Anteil ist in Metropolen höher.
  • Carsharing: Trotz steigender Mitgliederzahlen ist der Anteil am gesamten Wegeaufkommen noch gering.
Hinweis: Die Daten basieren auf der Studie "Mobilität in Deutschland" (MiD) und lokalen Verkehrsberichten.










  • Mobilität in Deutschland – MiD Ergebnisbericht
    In den Metropolen fällt dieser Wert mit 14 Prozent deutlich höher aus. ʯ Trotz einer Steigerung der Nutzungsanteile von öffentlich...

    Mobilität in Deutschland



  • SHAPING THE FUTURE OF MOBILITY - Hamburg.de
    Hamburg aims to increase the share of journeys made using sustainable transport modes (walking, cycling, and public transport) to ...

    Hamburg.de



  • Mobilität in Deutschland – MiD Ergebnisbericht - BMV
    Davon entfallen 37 Kilometer auf das Auto. ʯ Die Nutzung neuer Antriebsarten hat bislang nur geringe Anteile am Modal Split erreic...

    bmv.de
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Alphanerd schrieb:
Ich mache ca 30 Fahrten ÖPNV im Monat quer durch Duisburg. Unter anderem durch Rheinhausen und Marxloh. Keine Probleme.
Glückwunsch. Und viele andere haben nunmal welche.
 
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LikeHike schrieb:
Und viele andere haben nunmal welche.
Wieso? Ich glaube, die Leute, die von Problemen wie du sie beschreibst schreiben, haben ihn ewig nicht ausprobiert.

Privatsphäre würde ich gelten lassen, die hat man im Auto im öffentlichen Raum allerdings auch nicht.
 
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Blaexe schrieb:
Wenn erst mal genug von denen unterwegs sind, sodass du jederzeit per App innerhalb weniger Minuten eins zu dir bestellen kannst - wieso nicht?

Autos sind unglaublich ineffzient weil sie meist zu 90% des Tages ungenutzt rum stehen. Gerade im Bezug zu den Kosten.
Eine normale Person könnte sich ein Auto was den ganzen Tag fährt überhaupt nicht leisten. Verschleißteile, Reifen, Sprit. Die Kosten fängst du niemals auf.
Und wozu sollte man privat auch ständig rumfahren?
Es geht privat ehr drum, wenn man es denn dann möchte, unabhängig zu sein. Genau dafür zahlst du.
 
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