Router für 64 Teilnehmer

Flava89

Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich suche für unser Wohnheim einen Router um 64 Teilnehmer Internet zur Verfügung zu stellen.

64er Gbit switch ist schon vorhanden. Nur die Fritzbox 7170, die dahinter steht, verkraftet das ganze nicht.

Was gibt es da für Lösungen? Dachte an 7390 (freetzed) oder N66U (tomato/dd-wrt) ...

Ich überlege, ob es besser ist, zusätzlich einen zweiten DSL Anschluss zu holen und die Last auf beide zu verteilen.

Ist es möglich HTTP und Filesharing aufzutrennen?

Wieviel würde ein Router mit Dual WAN und Loadbalancing kosten? Bin ich mit einem Lancom 1611+ richtig?

Wäre eine PC-Lösung günstiger?
 
Achte drauf das das Loadbalancing vom Provider unterstützt werden muss. Ansonsten wird das nix mit Bündelung von 2 DSL Leitungen. Aber Ja der Lancom kann das ;)
 
Was heißt verkraften. Selbst wenn du 100mbit DOWN hast und jeder surft, dann man man kaum mehr als 1,56Mbit.

So und jetzt das wichtigere! Der Upload. wenn du nur 5mbit Upload hast, hat jeder nur 0,078mbit up.

Klar kann man da kaum etwas machen. Skype wird wohl nicht gehen und ein paar größere E-mails zu versenden wird auch keinen Spaß machen!
 
Ich würde da eher zu einem Server tendieren, der diese ganzen Aufgaben übernimmt (DHCP, DNS, usw.), sofern du einen passenden Platz dafür hast.
Damit wirst du in Zukunft wohl glücklicher werden bei Änderungs-Maßnahmen.
 
Die Frage ist noch die Art der Leitung... Modem vorhanden? Was für eine Leitung?
Immer wieder gerne empfehle ich den Netgear WNDR3700 (OHNE Loadbalancing), der etwa 350MBits kombiniert WAN-2-LAN/LAN-2-WAN schafft und viele Sessions aufbauen kann.

*edit1:
Die Notwendigkeit eines Servers außer für Zugriffskontrolle und Protokollierung erschließt sich mir auch nicht. Ein guter Router packt das.
Und der WNDR3700 hat auch Gigabit LAN Ports, was ja beim Routing über mehrere Netze (welche man mit statischen Routen oder RIP dem Ding beibringen kann) oder bei mehr als 100MBits sinnvoll ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist egal, da warscheinlich selten alle 64 Clients gleichzeitig die gesammte Bandbreite nutzen wollen. Ein DSL PRovider macht nix anderes.

Wieso ein Server hier Abhilfe schaffen soll erschließt sich mir nicht. Klar kann man machen, verbraucht aber wesentlich mehr Strom.
 
Immer müssen wir Rätsel raten. Was bedeutet denn konkret "schafft die Fritzbox nicht"? Gibt es Unterbrechungen vom Inet, stürzt die Box ab, was sagen die logfiles?

Und was für eine Internetanbindung habt ihr? Art & Geschwindigkeit.
 
Ja, nen Server finde ich auch total sinnfrei. Zumal man die LANCOMs ja wirklich ohne Ende konfigurieren kann.
 
Ich hab den N66U im einsatz mit 10 Clients Jeweils Gigabit und es herrscht viel Traffic zwischen den einzelnen Workstations und der Router lässt sich nichts anmerken! Wie es mit 64 Clients aussieht weiß ich nicht, ich glaube da kommt es doch dann eher auf den eingesetzen Switch an. Connections schafft der Router laut der Router Database auf jeden fall genug ;) Evtl kannst du auf ihm dann auch ein Ei zubereiten, der wird ganz schoen warm.
 
worldoak schrieb:
Was heißt verkraften. Selbst wenn du 100mbit DOWN hast und jeder surft, dann man man kaum mehr als 1,56Mbit.

So und jetzt das wichtigere! Der Upload. wenn du nur 5mbit Upload hast, hat jeder nur 0,078mbit up.

Klar kann man da kaum etwas machen. Skype wird wohl nicht gehen und ein paar größere E-mails zu versenden wird auch keinen Spaß machen!

Mag schon sein, aber was soll ich machen? Glasfaser gibt hier leider nicht. SDSL? Wir könnten 300€ pro Monat aufbringen. Dafür gibts 6mbit up and down. :(

EDIT: Wir haben nur 16Mbit Leitung, meist sind nur 10 User gleichzeitig online, aber tagsüber bricht alles ein, sogar komplette Ausfälle über mehrere Minuten. Logfiles keine, da kein Zugang....

Bin neu eingezogen, der Vermieter verwaltet das ganze, hat aber null Plan (nicht das ich Profi wäre), switch ohne Passwort usw... Muss mal mit ihm reden, wenn der mal da wäre....

100mbit Anschluss von KD wäre möglich, aber mit Bauarbeiten verbunden (Kosten?), außerdem gibts nach 10GB Volumenbeschränkung, das wäre dann der GAU.
 
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TheBeastMaster schrieb:
Wieso ein Server hier Abhilfe schaffen soll erschließt sich mir nicht. Klar kann man machen, verbraucht aber wesentlich mehr Strom.

Ich meinte mit "Server" jetzt keine Dell PowerEdge oder sowas, vermutlich reicht da ein kleines Intel Atom Compüterchen, und da kann man glaube über den Stromverbrauch im Vergleich zum Lancom streiten.
Und die Anschaffungskosten sind definitiv geringer. Muss man halt selbst konfigurieren, das ist klar. Aber ich persönlich mag die Anpassungsfähigkeit einer PC-Version, wenn dann eben doch mal noch ein Fileserver gebraucht wird, Druckserver, DynDNS oder oder oder...
 
Was heißt verkraften.
Verkraften heißt mit den NAT Sessions die 64 Teilnehmer aufbauen würden umgehen zu können. Die Bandbreite ist nicht der relevante Faktor.

Am flexibelsten wärst du mir einem kleinen Rechner und einer Linux Firewall Distri (http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_router_or_firewall_distributions). Was natürlich nicht heißt das ein Router damit nicht klar kommen würde.

Da es noch nicht erwähnt wurde: Bist du dir über die Haftung im Klaren? Wenn jemand über den Anschluss Mist baut haftet der Anschlussinhaber... Das kann teuer werden.
Selbst wenn du alles filterst (was den Nutzern nicht unbedingt gefallen dürfte) ist das Risiko nicht ausgeschlossen.
 
Schau Dir mal IPCOP oder IPFire an. Diese einfach zu installierende Routerdistri auf einem alten Rechner (P4 oder Celeron mit 1GB und 80 GB HD und 2 Netzwerkkarten reicht.) und ist um Welten leistungsfähiger als diese kleinen Scheißerchen. Ab 10,12 Leuten wirds da nämlich kritisch (haben wir hier im Schulungsraum gemerkt). Den Ipcop dann an die Fritzbox - fertig.

Edit: Wegen Haftung: Bei IPFire kannst Du diverse P2P-Protokolle blocken, auch fertige Filterlisten einbinden, dann hast Du normalerweise alles getan um Illegale Aktivitäten zu unterbinden
 
Masamune2

Das ist mir schon klar. Ich will aber vom Thread Ersteller hören, was genau sein Problem ist. Oft lese ich hier später in Freds, das die ganze Zeit aneinander vorbei geredet wurde. Seine Aussage ist halt wie "geht nicht".
 
shadow_one schrieb:
Masamune2

Das ist mir schon klar. Ich will aber vom Thread Ersteller hören, was genau sein Problem ist. Oft lese ich hier später in Freds, das die ganze Zeit aneinander vorbei geredet wurde. Seine Aussage ist halt wie "geht nicht".

Siehe #11


puri schrieb:
Schau Dir mal IPCOP oder IPFire an. Diese einfach zu installierende Routerdistri auf einem alten Rechner (P4 oder Celeron mit 1GB und 80 GB HD und 2 Netzwerkkarten reicht.) und ist um Welten leistungsfähiger als diese kleinen Scheißerchen. Ab 10,12 Leuten wirds da nämlich kritisch (haben wir hier im Schulungsraum gemerkt). Den Ipcop dann an die Fritzbox - fertig.

Edit: Wegen Haftung: Bei IPFire kannst Du diverse P2P-Protokolle blocken, auch fertige Filterlisten einbinden, dann hast Du normalerweise alles getan um Illegale Aktivitäten zu unterbinden

Danke. Solche hilfreichen Antworten sind ein Segen.

OK, da müsst ich mich einlesen. Könnte man auch die max. Geschwindigkeit pro aktiven User (Lastabhängig) einstellen?

Das mit dem Filtern ist aber wahrscheinlich zwecklos....
 
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na von den 10gb volumenbeschränkgungen hab ich von kabel germany noch nix gemerkt..habe fast jeden tag ca 10-30gb datenübertragung
 
Du kannst bei den Routerdistris sehr viel einstellen, es gibt diverse Addons und - alles über Webinterface oder schlimmstenfalls über Tools. Du kannst übrigens auch zwei verschiednen Netze machen (= weitere Netzwerkkarte) und die verschieden behandeln. Ich glaube auch Trafficeinstellung per Mac-Adresse/IP_Adresse geht.

Edit: http://wiki.ipfire.org/de/start

http://www.ipfire.org/features/proxy/content-filter
 
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Steht aber in den AGBs. Und wenn es nicht überall bei jedem greift, heißt ja nicht, dass es bei mir dann glatt läuft. Vor allem würde unser Anschluss wegen der hohen Teilnehmerzahl immer über 10GB Traffic sein. Das fällt dann doch auf.
 
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