Router mit bis zu vier parallelen vVerbindungen zu Switch...

Prisoner.o.Time

Fleet Admiral
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Guten Abend,

bin zur Zeit auf der Suche nach einem möglichst preiswerten 16 Port+ Switch, welchen ich über zwei bis vier Kabeln parallel mit meiner Fritzbox 6360 (Kabel Modem von Vodafone) verbinden möchte.
Da meine Fritzbox mit ihren 4x Anschlüssen vorne und hinten nicht reicht, mich W-Lan zur Zeit einfach nur ankotzt, komme ich an einem Switch nicht drum herum. Jedoch würde ich dann schon gerne den Swicht mit mindestens zwei oder mehr Kabeln mit der Fritzbox verbinden, um den Datendurchsatz zu puschen.

Allerdings kommen hier ein paar Fragen auf:

1. Wie nennt man die Technik die ich suche?
2. Wie viele gleichzeitige Verbindungen von Switch zum Router wären möglich / empfehlenswert? (bei einem anvisierten Preis von 100 bis 200 Euro)
3. Wäre bei einer größeren Ivestiion mehr Verbindungen möglich? Wenn ja zu welchem Preis?
4. Lohnt sich dieses Unterfangen überhaupt?
5. Welche Geräte um die 100 bis 200 Euro würdet ihr mir empfehlen?


Grüße, Prisoner of Time
 
Ich verstehe nicht, was du dir davon versprichst? Leg ein Kabel von der Fritzbox zum Switch und schliesse alle Geräte an den Switch an.
 
1. Ich nehme an du meinst Link Aggregation

2. 3. 4. Eins reicht. Was soll es dir denn bringen mehr als 1Gbit/s zum Router zu schicken? Ist dein Internet schneller als 1Gbit/s? Ist dein WLAN schneller als 1Gbit/s? Betreibst du eine Festplatte die auf wundersame Weise trotz USB 2.0 mehr als 40MB/s (~0,3 Gbit/s) schafft^^? Ich halte es im Übrigen für sehr unwahrscheinlich dass ein Router oder Switch der das nicht ausdrücklich auf der Featureliste hat unterstützt...

5. Wenn es um ein einfaches Heimnetzwerk geht halte ich große Investitionen für höchst überflüssig. Ich würde einen einfachen 8er GBit Switch kaufen und wenn der nicht mehr reicht einfach noch einen holen und dazuhängen.

Wenn es um größeres geht wäre auf jeden Fall das genaue Aufgabengebiet nützlich!

LG KeyKon
 
Nein mein Internet ist natürlich nicht schneller wie 1Gbit/s. Aber es gibt ja mehrere Gerät im Netzwerk die auch untereinander Kommunizieren. Zur Zeit noch nicht allzuviele, aber in Zukunft werden es mehr werden. Je nachdem wie ich das Geld habe, meine Wohnung endlich mit anständigen Lautsprechern zu verkabeln. Und genau dafür soll dann auch die Bandbreite intern reichen.

Zur Zeit hängen an der FB 3x Geräte plus einen 5er Switch. Wo in Summe alle Ports belegt sind. War fürs erste eine Preiswerte Lösung alles zum laufen zu bringen. Aber da ich lanksam anfgane an die Zukunft zu denken, mache ich mir jetzt schon mal Gedanken, wie es aussehen soll.

Also, aktuell hängen folgende Komponenten im Netzwerk:

2x TV
1x PS2
1x Wii U
1x PC
1x AVR
2x Handys
1x Tablet
1x NAS
1x HomeEasy Lan Gateway zur Steuerung von Licht und Funksteckdosen
1x Max! Lan Gateway zur Steuerung meiner Heizung.
1x Drucker / Fax

Also noch nicht soo viel. In weiterer Folge kommen dann weitere 5x AVRs dazu welche je nach Laune mehrere Räume gleichzeitig beschallen. Ausgangsmaterial ist meine Musik, welche per FLAC auf meinem NAS abgelegt ist Aber dafür fehlt noch das nötige Kleingeld. Dennoch will ich diese bereits mit ein Planen. So schnell wird sich bei Switches nicht ändern, weshalb ich auch der Meinung bin, dass der neue Switch so einige Jahre halten wird / soll.
 
Daten nehmen in Netzwerken immer den möglichst direkten Weg, sprich wirklich nur die Daten die ins Internet/WLAN gehen werden über den Router geschickt. Wenn du alles andere an einen vorgeschalteten Switch hängst läuft auch alles Netzinterne nur über diesen Switch.

Wenn du also wirklich Angst hast dass es irgendwo eng wird kauf dir ruhig einen einzelnen großen Switch mit entsprechendem internen Datendurchsatz und nichts sollte zu kurz kommen. Anhand deiner Anwendungen wage ich aber nach wie vor zu bezweifel dass 1Gbit zu irgendeiner Zeit dauerhaft überlastet wird.

Das einzige was zB das Streaming vom NAS behindern wird, ist wenn du parallel Daten aufs NAS schiebst/ziehst. Aber auch hier wird in der Regel der parallele Zugriff auf die Platten des NAS das Problem verursachen und nicht die "nur" 1Gbit dicke Leitung^^
(Es gibt aber trotzdem NAS mit zwei LAN-Buchsen die Link-Aggregation unterstützen)

LG KeyKon
 
Mir schon klar, john.veil. Jedoch möchte ich nach wie vor die Signale vom Swicht mittels vier Kabeln zu dem Router bündeln. ;)

Vielen dank schon mal an dich KeyKon. :)

Was würdet ihr zu diesem Model von TP-Link sagen? http://www.amazon.de/dp/B008772BF0

Von Sinn und Unsinn mal abgesehen, wäre es möglich per Link-Aggregation meine Fritzbox mit den vier SFP Ports zu verbinden?
Link Aggregation wird ja von diesem Switch unterstützt. Jedoch weiß ich nicht ob die SFP Ports für so etwas ausgelegt sind.

Jep gebe dir recht, dass die 1Gbit/s alle mal reichen sollten, aber warum auf Link-Aggregation verzichten, wenn diese nur minimal teurer ist. Gehe ja davon aus dass ich den Switch die nächsten 10 Jahre oder gar noch länger haben werde, da wären mir die 50 Euro an mehr Investion alle mal wert. :)

Habe ja zur Zeit noch ein Zyxel Nas hier. Wobei ich in Zukunft mit großer Warscheinlichkeit aufrüsten werde müssen. Sonst könnte es knapp werden :D
Wobei ein NAS mit Link-Aggregation ja schon mal toll klingt. Mal sehen was es dann wird. Aber das wird noch ein paar Jahre dauern. Daher muss ich mir hier erst einmal keine Gedanken machen. ;)
 
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Ich bezweifle dass deine Fritzbox Link-Aggregation beherrscht, mir ist im allgemeinen kein "einfacher" Router bekannt der das kann, würde mich da aber auch nicht als Experten bezeichnen.

Ich kann dich leider auch nicht zu großen Switches beraten. Bei uns im Heimnetzwerk verrichten drei über das Haus verteilte 8Port Gbit-Switches ihre Arbeit (alles einfachste TP-Link für damals ~30€ Stück).

Das reicht bei uns für NAS Streaming und gelegentliches Files über die Computer schieben. Dazu kommt dass solch eine Ketten-Verteilung bei dünnen Leerrohren sehr viel einfacher ist als viele Kabel durch ein Rohr ;)

LG KeyKon
 
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Wieso muss die FB Link-Aggregation beherrschen? Reicht es nicht wenn es der Switch kann?

Zu mindest wäre es so für mich logisch.

Schließlich verwaltet der Swicht was über welchen Port angefragt wird. Dafür ist ja Link-Aggregation gedacht. Die FB stellt dann nur die Daten zur Verfügung. Also so als wären quasi 4x unterschiedliche Geräte an der FB angeschlossen. Sollte ja die FB nicht interessieren was am Ende damit angestellt wird?!


Nunja, ich werde mich schon mal verabschieden. Vielen Dank für deine Hilfe. Vielleicht kommt ja später noch etwas nützliches hinzu, ich für meinen Teil, mache es mir erst einmal im Bett gemütlich.
 
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Mir schon klar, john.veil. Jedoch möchte ich nach wie vor die Signale vom Swicht mittels vier Kabeln zu dem Router bündeln.

Ich will auch ein Pony aber wir werden beide enttäuscht werden. Nein die FB kann so was blödsinniges natürlich nicht. Beide Seiten einer Verbindung müssen das unterstützen damit es funktioniert, aber die FB braucht das wie dir schon mehrfach geschrieben wurde nicht. Es gibt schlicht keinen Datenverkehr zur FB der schneller sein wird als das WLAN oder der Internetzugang. Und dafür ist 1 GBit/s schnell genug.
 
Nein, Trunking/Bonding/Link Aggregation muss von beiden Parteien beherrscht werden. Am einfachsten wird das deutlich, wenn Du Dir überlegst, an welche Interfaces die Fritz!Box ohne Unterstützung für Link Aggregation beispielsweise Broadcasts weiterleitet (=> alle 4).

Ich kann grundsätzlich schon nachvollziehen, warum man damit gerne mal spielen möchte (wer hätte nicht gerne eine 4Gbit Leitung :P), aber hier macht das keinen Sinn. Außerdem verfliegt der Reiz sehr schnell, wenn Dir bewusst wird, dass Du den Durchsatz mangels Geräten mit mehr als 1Gbit-Schnittstelle überhaupt nicht testen kannst ;)
 
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Beide Geräte müssen Link-Aggregation beherrschen, sonst landest Du bei einem Switching-Loop.

・ Prinzipiell ist u.a. aus schon genannten Gründen der Aufbau einer Netzstruktur z.B. mit Etagen-Switches besser als die Nutzung eines zentralen 24-Port Switches (beachte dabei STP).
・ Vermutlich brauchst Du auch keinen Switch mit Power over Ethernet-Funktionalität. Das wäre auch nur sinnvoll, wenn Du jetzt schon den Strombedarf des zu versorgenden Gerätes kennen und den Switch dementsprechend auswählen würdest.
・ Wenn Du tatsächlich Angst hast, dass Dir Gigabit-Ethernet irgendwann nicht mehr reichen würd und Du jetzt schon vorsorgen möchtest, müsstest Du Dir Switches mit "SFP+"-Ports besorgen. Die sind i.a. nur als Uplink ausgeführt, also für die Verbindung zum übergeordneten Switch. Mit Switches, bei denen Du auch mehrere Geräte mit 10Gbit anschließen kannst (z.B. ZyXEL XS1920-12), bist Du ganz schnell im vierstelligen Preisbereich. Switches mit reinen Uplink-SFP+-Ports sind zwar preiswerter, dafür schlägt dann die Hausverkabelung mit mehreren 100 Euro zu Buche.

Im Heimbereich ist das z.Z. nicht mehr als eine Spielerei, die darüber hinaus auch noch vollkommen nutzlos ist.
 
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Einen Switch mit 4 Gbit/s an die Fritzbox anbinden? Das ist nu wirklich absoluter Unsinn. Wenn du einen Server hast, den du so anbinden willst, weil mehrere Clients gleichzeitig mit vollen 1 Gbit/s kopieren können sollen, dann wäre das zumindest ein konkreter Anwendungsfall - wobei das Plattensetup auch entsprechend leistungsfähig und damit teuer sein muss. Aus deinen Ausführungen wird aber deutlich, dass du von der Materie nicht wirklich viel verstehst, weil das Setup wie du es dir wünschst tatsächlich vollkommen sinnfrei ist - es sei denn die Fritzbox hängt an einem Internetanschluss mit mehr als 1 Gbit/s.

Du willst für die Zukunft planen, hast aber keine Ahnung wie die Zukunft überhaupt aussehen soll. Das ist fast so als wenn man sich einen Porschemotor kauft und in den Kofferraum vom VW Lupo packt - hier bringt er genauso wenig wie 4 GBit/s zwischen Router und Switch -, weil man vielleicht irgendwann mal den Rest des Porsches kaufen möchte..

Die Sache ist nämlich die: Früher oder später wird 10 GbE auch im Privatbereich erschwinglich werden. Vermutlich eher später als früher, weil im Heimbereich schlicht und ergreifend so gut wie kein Anwendungsszenario dafür gegeben ist. Im worst case planst du jetzt für eine Zukunft vor, die schon längst überholt ist, wenn du deinen Einsatzzweck gefunden hast..

Nimm dein Budget und kauf dir einen großen Hauptswitch, klemme alle Geräte dort an und zieh genau ein Kabel zur Fritzbox (die restlichen 3 Ports der Box bleiben leer). Wenn du magst, kannst du dir einen Smart Switch zulegen, bei dem du dann noch allerhand konfigurieren und rumspielen kannst.
 
Komplett sinnloses unterfangen.
Einfach einen Port FB <=> Switch mit Gigabit anbinden und alle Geräte an den Switch.
Der Uplink wird dann bei folgenden Transferarten belastet:
- Traffic zum Internet
- Traffic LAN <=> WLAN (wird auch mit .ac netto kein Gigabit auslasten!)
- Traffic LAN zu eventueller NAS-Platte am USB der FB.

Und ja LACP muss von beiden Seiten unterstützt werden. Dir zu erklären warum wäre ziemlich aufwändig, und erfordert zudem erweiterte Netzwerkkenntnisse. Einfach umschrieben: beide müssen das miteinander aushandeln.
 
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Sinnvolles Unterfangen hin oder her, habe vor wenigen Tagen den TP-Link T1600G-28PS für 230 Euro bekommen. Bin soweit auch ganz zufrieden, wenngleich mein eigentliches Unterfangen leider nicht möglich ist.

https://www.amazon.de/dp/B01AHQ110Y

Das einzige was mich an dem Gerät zur Zeit stört, sind die nervtötenden Lüfter. Hat diesbezüglich jemand Erfahrung?
Würde gerne die Lüfter per Adapter von 12v auf 9,5 / 7 / 5v regeln. Komplett abschalten ungern, auch wenn ich kein POE nutze und dem Entsprechend auch keine Abwärme abtransportiert werden müsste. Hab auch keine Ahnung ob sich das Gerät aus Sicherheitsgründen abschaltet, wenn es merkt, dass keien Lüfter laufen.

Das "einfachere" Pendant ohne POE kommt auch ohne Lüfter aus, weshalb es auch hier eine Möglichkeit geben müsste, zu mindest die Lautstärke zu reduzieren.

Letzte Alternative wäre, dieses Gerät gegen das Technisch weniger hochwertigere Pendant ohne POE zu tauschen. Was dann aber der letzte Schritt wäre.

Habt ihr nen Tip für mich? Meine jetzigen Adapter sind leider alle in Verwendung. Denke ich, da ich diese zu mindest nicht finden kann. Weshalb ich mir nächste Woche neue bestellen würde.
Und solange diese auch nicht angekommen sind, möchte ich ungern das Gerät aufschrauben. Einmal reicht mir da schon. Ist grad so schö aufgeräumt in der Niesche :D
 
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Bedenke, dass im Falle eines Defekts die Garantie mit 99%iger Wahrscheinlichkeit flöten geht, wenn du in die Lüftung eingegriffen hast. Ich verstehe nur nicht so ganz warum du einen PoE-Switch gekauft hast, wenn du kein PoE brauchst. Dann hättest du einen lüfterlosen Switch. Kommt später PoE dazu, stellt man eben einen kleinen 8-Port PoE-Switch dazu. Die kommen auch ohne Lüfter aus, weil sie in der Regel nur 60-90 W leisten können. Für ein paar Kameras/APs ist das aber mehr als genug.

Google hat ausgespuckt, dass der TP-Link knapp 200 Watt PoE-Budget hat. Dafür sind die Lüfter. Dass die Lüftersteuerung trotzdem die Lüfter voll drehen lässt, ist natürlich unschön, aber dann ist das ein Manko der Steuerung.
 
Hab ja nicht den Switch wegen dem POE sondern wegen der verbauten Technik gekauft. Wobei POE eine nette Zugabe ist. Wenngleich ich diese ATM nicht nutze.
Ich gebe lieber etwas mehr Geld aus und kauf mir etwas Ordentliches. Gerade dann, wenn es um Geräte geht, welche man die nächsten 10 Jahre hat.

Dass mein Switch 192W POE Budget hat, ist mir klar, daher auch die Frage nach einer Möglichkeit die Lüfter zu drosseln, da ich dieses Budget zu 0% nutze.

PS: Sie laufen zwar nicht auf hochturen, dass machen sie nur nach dem Einschalten. Nerven aber dennoch tierisch. Da sind selbst meine beidne PC zusammen leiser, als der Switch im aktuellen Zustand.
 
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