Router und seine Anschlüsse

karlo16

Cadet 2nd Year
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Juni 2011
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27
Hallo,
habe nicht die Bohne einer Ahnung von dem ganzen Netzwerkkram und entsprechend dämlich ist sicher meine Frage:
habe mir einen Router (TP-Link 3420) besorgt und mir damit Wlan eingerichtet. Das Ding hat einen WAN Port und 4 Ethernet Ports. Ethernet-Kabel vom Modem steckt im WAN Port. Jetzt die doofe Frage: Wofür sind die 4 Ethernet Ports am Router? Was kann man damit anstellen?

Und gleich noch eine Frage: wie kann man die Rechner die Zuhause so rumstehen per WLAn miteinander verbinden?

Gruß
Karlo
 
Hi,
in den anderen 4 Ports kannst Du PC´s mit einem passenden
Netzwerkkabel verbinden. Oder aber vieleicht den TV oder ähnliches.
 
Hallo,

a) die 4 Ports sind z.B. für PC's damit die über den Router ins INternet kommen (nennt sich eingebauter 4-Port Switch)

b) jedem PC eine WLAN Karte oder USB WLAN Stick und mit Router verbinden, damit sind alle auch untereinander erreichbar.

Gruß,
d2boxSteve
 
Hui danke für die schnellen Antworten :)!
Was ich nicht verstehe: ich habe mir ja gerade Wlan eingerichtet (und dafür den Router gekauft), um Kabelfrei surfen zu können. Warum sollte ich jetzt andere PCs mit dem Router verkabeln?

Zu Frage 2
Die hiesigen PCs haben alle WLan aber wie kriegt man sie dazu, sich zu erkennen? Also Ziel wäre, von einem die Daten des anderen abgreifen zu können (und zwar so, dass nicht plötzlich einer von außen dazwischen funkt, will sagen, ich will hier nichts "öffnen", wo plötzlich die Außenwelt auch Zugriff drauf hat).
 
karlo16 schrieb:
Was ich nicht verstehe: ich habe mir ja gerade Wlan eingerichtet (und dafür den Router gekauft), um Kabelfrei surfen zu können. Warum sollte ich jetzt andere PCs mit dem Router verkabeln?
- nicht jedes Gerät, dass netzwerkfähig ist, hat auch einen WLAN-Adapter. Netzwerk-Festplatten, Netzwerk-Drucker, LAN-fähige Receiver/Fernseher (der TV meiner Eltern hat z.B. n LAN-Port, n WLAN-Stick dafür kost nochmal 60€)
- die Übertragungsrate in einem kabelgebundenen Netzwerk ist deutlich höher als in einem Funknetz
- Störanfälligkeit: Kabelgebundene Netze arbeiten nach "Kollisionserkennung", Funknetze nach "Kollision vermeiden". Hier bei ist der 2. Aspekt deutlich schwieriger und störanfälliger. Das geht zu Lasten der Signalqualität und der Signallaufzeiten. Außerdem ist ein LAN oftmal komplett konfigurationsfrei. Stöpsel den PC an und es läuft. WLAN hingegen...
- Abhörsicherheit: ein LAN ist weit schwieriger abzuhören als ein WLAN

Die hiesigen PCs haben alle WLan aber wie kriegt man sie dazu, sich zu erkennen? Also Ziel wäre, von einem die Daten des anderen abgreifen zu können (und zwar so, dass nicht plötzlich einer von außen dazwischen funkt, will sagen, ich will hier nichts "öffnen", wo plötzlich die Außenwelt auch Zugriff drauf hat).
Verschlüssel dein WLAN mit WPA2 und einem langen, komplexen Schlüssel, dann wird das Eindringen ziemlich schwer.
 
Zuerst verbindest Du alle Rechner mit deinem Wlan. Um da schon auf Nummer sicher zu gehen wählst du WPA-PSK 2 vVerschlüsselung und ein möglichst kryptisches und langes Passwort. Und hier wird erklärt wie man Netzwekfreigaben macht. Durch die Heimnetzgruppe kommt niemand außer den Mitgliedern dieser Gruppe auf deine Freigaben. Und Leute ohne Wlan-Schlüssel schon garnicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daaron schrieb:
- nicht jedes Gerät, dass netzwerkfähig ist, hat auch einen WLAN-Adapter. Netzwerk-Festplatten, Netzwerk-Drucker, LAN-fähige Receiver/Fernseher (der TV meiner Eltern hat z.B. n LAN-Port, n WLAN-Stick dafür kost nochmal 60€)
Jetzt verstehe ich! Habe außer PCs keine Geräte, die ich würde vernetzen wollen, deshalb habe ich Sinn und Zweck erst nicht richtig kapiert. Zwecks "sicherem" Surfen hatte ich vor, bei Bedarf das Ethernetkabel aus dem Router zu reißen und in den PC zu stecken. Aber offensichtlich könnte ich mir alternativ ein zweites Kabel anschaffen und dann bei Bedarf PC und Router verbinden. Da fällt mir schon wieder die nächste Frage ein:
Würde in dem Fall das Wlan Routerseitig "gekappt" oder müsste ich manuell am PC von Wlan auf Kabelverbindung umstellen?
 
Ja du musst manuell umstellen
 
Okay, danke @all. Bin Linux-Nutzer, deshalb muss ich noch bissl forschen, was das Vernetzen der Rechner angeht.
 
karlo16 schrieb:
Zwecks "sicherem" Surfen hatte ich vor, bei Bedarf das Ethernetkabel aus dem Router zu reißen und in den PC zu stecken.
Das würde im Zweifel nicht funktionieren. Nur weil beides einen RJ45-Stecker hat ist es nicht zwingend identisch beschaltet. Ein Router macht vor allem oftmals deutlich mehr als "ich verteile das Internet in meinem Netzwerk". Die meisten Router haben ein integriertes Modem. Kein Modem = kein Netz.

Würde in dem Fall das Wlan Routerseitig "gekappt" oder müsste ich manuell am PC von Wlan auf Kabelverbindung umstellen?
Am PC abschalten...

Bin Linux-Nutzer, deshalb muss ich noch bissl forschen, was das Vernetzen der Rechner angeht.
Was nutzt du zur Dateiverwaltung? Nautilus?
Wenn ja: da kannst du auf einen Ordner rechtsklicken um die Freigaben zu verwalten. Außerdem hast du da eine recht bequeme Übersicht der Freigaben im Netzwerk.

Alternativ: Richte auf jedem PC einen SSH-Dienst (das Paket heißt meist sshd) ein und verbinde per SFTP. Sicherer gehts eh nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daaron schrieb:
Die meisten Router haben ein integriertes Modem. Kein Modem = kein Netz.
Mein Router hat kein Modem, der ist mit dem Modem meines Telefonanbieters verbunden. Also von LAN (Modem) zu WAN (Router). Deshalb dachte ich, ich kann einfach das Kabel aus dem WAN Port des Routers nehmen und direkt in den Rechner stecken. Oder eben alternativ ein zweites Kabel besorgen und es zwischen Rechner und einen der routerseitigen LAN Ports packen.

Was nutzt du zur Dateiverwaltung? Nautilus?
Wenn ja: da kannst du auf einen Ordner rechtsklicken um die Freigaben zu verwalten. Außerdem hast du da eine recht bequeme Übersicht der Freigaben im Netzwerk.

Perfekt - das ist ja echt einfach :)! Aber jetzt die nächste Frage: SSH ist ja "sichernd" und die WPA-Verschlüsselung des Routers auch. Aber wer sichert jetzt was genau :freak:??
 
WPA verschlüsselt alle Kommunikation innerhalb deiner Funkzelle. Wenn dein Passwort nicht total dämlich ist oder der Angreifer viel Glück hat, dann kann er nicht in das Netz eindringen und nix mithören.
SSH ist eine sichere Verbindung zwischen 2 Geräten. Jegliche Kommunikation zwischen diesen Geräten erfolgt verschlüsselt und kann kaum abgehört werden. Hier wird eine Vertrauensbasis geschaffen, jedes der beiden Geräte "weiß", dass der andere der ist, der er vorgibt zu sein.
 
wenn du dein modem (mit einem lan-anschluss) direkt an den pc steckst, kannst du wlan nicht mehr benützen. auch ein zweites gerät könntest du so nicht mehr ans internet "anhängen".

verschlüsselungen:
mac-adressfilter = hört sich zwar sicher an, ist aber noch schneller "einsehbar" als wep.
wep = innert sekunden ist das passwort lesbar.
wpa = da braucht es schon ca. 2 tage und viel fachwissen (wenn das passwort nicht 1234 lautet).
wpa = ist bis jetzt nicht unter 5 monaten dauerpasswortversuchen (bruteforce) nicht eindringbar.

natürlich muss dein routerpasswort auch geändert werden, sonst nützt die beste verschlüsselung nichts.
auch wichtig: nie einen trojaner installieren und auch nie auf einem öffentlichen wlan-netz surfen (die verlockung der nachbar-wlan ist gross).
 
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