rsync ohne Trashbox

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Lieutenant
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Hi,

habe ein kleines Problem mit rsync. Szenario sieht folgendermaßen aus:

Ich habe einen Linux CentOS 5.3 Final Server, der u.a. als Fileserver dient. Den share Folder sichere ich jede Nacht per Cronjob auf eine Buffalo Linkstation Duo.
Bis vor kurzem ist das alles mit dem copy Befehl cp gelaufen. problem ist allerdings, dass gelöschte Sachen dann ja nach wie vor in der Sicherung vorhanden sind. Was auf diesem Server extrem viel Speicher "frisst", da auf dem freigegebenen Ordner Umgebungsbedingt häufig Dateien verschoben / umbenannt etc. werden. Die Linkstation läuft daher ständig voll.

Daher habe ich mein Backup Script jetzt auf rsync umgestellt, der Sicherungsbefehl sieht folgendermaßen aus:

Code:
rsync -v -r --update --delete /local/share/data /backupdata

-v für die Ausgabe auf der Console.
-r für Rekursives kopieren
--update Es werden nur Dateien kopiert die in der Quelle entweder noch nicht vorhanden, oder älter sind.
--delete sorgt dafür, dass Dateien, die im Quellverzeichnis gelöscht wurden, auch im Ziel gelöscht werden

jetzt gibts ja eigentlich noch die Option "-b" Die dafür sorgt, dass durch die Option --delete gelöschte sowie alle veränderten Objekte gesichert werden.
Ich nehme an die dateien würden dann in den Trashbox Ordner im root verzeichnis des Ziels landen (also bei mir /backupdata/trashbox) (/backupdata ist übrigens der mountpoint unter dem ich mir mit mount.cifs die linkstation gemountet habe)

Problem ist bei mir jetzt, dass ich den Parameter -b NICHT angegeben habe. Aber trotzdem ein Trashbox Ordner mit allen "gelöschten" inhalten exisitert.

Weiß jemand mit welcher Option kann ich das ausschalten kann?
Google konnte leider nicht helfen. :(

Also danke schonmal fürs lesen.

Gruß
Frosty
 
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die Dateien werden bei -b nur umbenannt. afaik in "Dateiname.backup"
Der Trashboxordner hat damit nichts zu tun, den scheint es auch nur bei Buffalo zu geben. vielleicht was eigenes von NAS

Edit: Die Trashbox ist der Papierkorb der Linkstation
 
Zuletzt bearbeitet:
Ahaaaaaaaa. :)
gut zu wissen. Danke.
Auf die Idee bin ich nicht gekommen. Arbeite gerade das erste mal mit rsync, drum dachte ich das wäre eine funktion vom Befehl selbst.

Und da ich meine vorherigen Tests auch mit ner Buffalo Linkstation durchgeführt habe, hatte das meine Vermutung auch bestätigt.

Werde das morgen im Büro gleich mal ausprobieren. Vielen Dank :)
 
rsync -x pfad/forget.liste

forget.liste ist eine Datei. In einer Zeile steht dann ein Eintrag, der nicht gesichert werden soll.

Z.B.

RECYCLER
Recycled
System Volume Information
RECYCLE.BIN

Die Datei kann beliebig heißen. Und der Pfad auch. Muss nur richtig sein.
 
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