Fireplace April 2026

Rückverfolgung PC

Es gibt bei euch noch Händler vor Ort?
 
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Reaktionen: whats4 und cartridge_case
Jupp gibt es noch, allerdings lebe ich auch in einer Stadt mit 135 000 Einwohnern
 
Da war ich in den 2000ern im Schlaraffenland. Im LK München wohnhaft, konnte ich jegliche Hardware zu sehr guten Preisen auf der Schwanthaler- & Schillerstraße bekommen.
Man sprach wegen der Menge an Läden auch vom „Computerstrich“.
 
bkow-is-here schrieb:
Habe das Geld zurück erhalten und neu bestellt.
Wers glaubt,wird selig.

1. Der private "Hausbesuch" des Zustellers
  • Völlig unzulässig: Paketdienstleister wie DPD, DHL oder UPS verbieten es ihren Fahrern strikt, Kunden in ihrer Freizeit oder mit dem Privatwagen (hier ein neuerer BMW X5) aufzusuchen, um Konflikte zu klären.
  • Einschüchterungsversuch: Das Auftauchen mit einem teuren Privatwagen und die Behauptung, „der Chef habe ihn geschickt“, klingt eher nach dem Versuch, den Kunden einzuschüchtern. Subunternehmer im Paketbereich haften oft intern für verloren gegangene Pakete. Wenn dem Fahrer ein Schaden von bis zu 3.000 € droht, versucht er hier offenbar verzweifelt, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

2. Widersprüche bei den Fakten (Auto & Tor)
  • Falsche Erinnerung als Indiz: Der Fahrer behauptet felsenfest, er habe das Paket an das geschlossene Tor gestellt, weil dort das „weiße Auto“ des Kunden stand. Wenn das Auto des Kunden aber gar nicht weiß ist, bricht die Argumentation des Fahrers komplett in sich zusammen.
  • Zwei Möglichkeiten: Entweder lügt der Fahrer, um ein Fehlverhalten (z. B. Paket einfach an der Straße stehen gelassen oder gar nicht geliefert) zu vertuschen, oder er verwechselt die Adresse komplett mit einem anderen Kunden.

3. Das Aushorchen nach dem Warenwert
  • Verzweifelte Informationsbeschaffung: Dass der Fahrer unbedingt wissen wollte, ob der PC wirklich 3.000 € wert ist, zeigt, dass er keine offiziellen Informationen von DPD oder dem Händler hat. Bei einem offiziellen Auftrag seines Chefs wüsste das Unternehmen den deklarierten Wert des versicherten Pakets bereits ganz genau. Der Fahrer wollte vermutlich nur wissen, wie hoch der finanzielle Schaden ist, der nun rechtlich auf ihn zukommt.

Das einzig „Normale“ an der Geschichte
Dass sowohl der Versender als auch der Paketdienst Anzeige erstattet haben, ist bei einem PC (der meist mehrere hundert oder tausend Euro kostet) das Standardprozedere. Sobald eine eidesstattliche Erklärung abgegeben wird und das Geld zurückfließt, schalten die Rechtsabteilungen die Polizei ein.

auf dem Versandaufkleber stehen nur Name, Adresse und das Gewicht.
Es gibt in dieser Situation eigentlich nur eine plausible Erklärung, wie der Fahrer auf die Summe von 3.000 € kommt:



Der Zusteller hat das Paket selbst geöffnet (Unterschlagung/Diebstahl)
Das ist das naheliegendste Szenario, das auch das dubiose Verhalten des Fahrers erklärt:
  • Die Rechnung im Paket: Wenn er das Paket geöffnet hat, lag dort mit hoher Wahrscheinlichkeit die Rechnung oder der Lieferschein drin, auf dem der exakte Betrag oder die teuren Komponenten (z. B. High-End-Grafikkarte) gedruckt waren.
  • Der "X5" als Detail: Dass ein normaler Paketbote im Angestelltenverhältnis oder als Subunternehmer privat einen „neueren BMW X5“ (ein Auto der Oberklasse) fährt, passt oft nicht zum typischen Gehalt in dieser Branche. Das nährt im Forum den Verdacht, dass der Fahrer sich systematisch an teurer Fracht bereichert und die Ware weiterverkauft.
  • Das Aushorchen: Sein Besuch diente vermutlich dazu, abzugleichen, ob der Kunde den tatsächlichen Wert (z. B. 1.500 €) oder einen überhöhten Wert meldet. Hätte der Kunde "Ja, genau 3.000 €" gesagt, hätte der Fahrer gewusst, dass der Händler den Schaden bereits exakt beziffert hat.
 
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Reaktionen: bkow-is-here
Goldsmith schrieb:
Ich kaufe meine Rechner nicht online, sondern meistens beim Händler vor Ort, auch wenn ich den einen oder anderen Euro mehr bezahle, aber das ist es mir wert.
Habe leider keinen ordentlich Händler in meiner Nähe. Früher habe ich das auch so gemacht bzw. die Teile da gekauft.
Ergänzung ()

@Dark9 Interessante Einschätzung. Das Fahrzeug war auch direkt das Erste was mich an der ganzen Situation stutzig gemacht hat. Er hat im Laufe des Gesprächs dann immer auf einen Pack Zettel geschaut und drin geblättert als ob er da alle Informationen stehen hätte. Wenn die Polizei nachfragen hat kann ich das denen ja dann mitteilen. Dem Versender habe ich es zumindest direkt geschrieben.
 
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