[S] Virenscanner für Schule

schmidt206

Commander
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Hallo,

nach Virenbefall suchen wir nen neuen Virenscanner für die Schule.

Budget: max. 800€
Workstations: ca. 400

Was kostenloses gibt es in dem Bereich vermutlich nicht. Kennt jemand eine kostengünstige gute Alternative zu avira? Kann mir jemand etwas empfehlen?

Bin für jede Hilfe und Anregung dankbar.

Gruß, schmidt206
 
Wieso fragt ihr nicht bei Avira an? Die sind doch relativ gut...
 
Bei 2 Euro pro Lizenz kann man ein kommerzielles Produkt denke ich ausschließen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Virenscanner#Antivirensoftware
Hier sind diverse kostenlose Virenscanner aufgelistet. Allerdings steht z.B. auch Avira bei kostenlos, obwohl sich das lediglich auf die private Nutzung bezieht. Man müsste also mal schauen, welcher von denen auch für eine Schule kostenlos ist.

Eine Alternative wäre den Proxy mit Scanner auszustatten, der direkt den Traffic vor den einzelnen Workstations bereinigt.
Die Frage ist auch, wie ein eingeschränkter User sowas auf den Rechner bekommt bzw. auch woher.
 
Für Schulen geben die meisten Hersteller Rabatte von 50 %.

Zum Bleistift bei F-Secure (Preise für Bildungseinrichtungen):
F-Secure Anti-Virus for Workstations

1. Jahr --> 12,40 € pro AB bis 250 ABs
jedes weitere Jahr für 6,20 €

Wobei das noch etwas günstiger kommt, da es bei dir mehr als 250 ABs sind.
Da solltest du dich mal an den Hersteller wenden.

Halte so 5 € pro AB für die Verlängerung (10€ als Einstieg) für realistisch.
Vllt lassen sich die Preise auch noch auf 4 bzw. 8 € drücken.
Wenn man gleich mehrer Jahre kauft, bekommt man auf diese nochmals 10 % Rabatt (womit man dann bei ca. 3,50 € wäre)
Für 2 € wirst du aber kaum etwas bekommen.

Server sind bei den Preisen allerdings nicht inklusive.

Und wer Symantec Norton kauft, hat eh keine Ahnung :D
Die Scanner sind zwar inzwischen wieder ganz ok, dafür aber viel zu teuer.

Und Avira wirst du auch nicht kostenlos bekommen, die wollen auch von irgendwas leben, oder denkt ihr, die arbeiten zum Spaß?
Wenn die ihre Scanner auch noch an Schulen und Firmen verschenken, dann hätten sie wohl keine Einnahmequellen mehr...

Kostenlos ist nur der quelloffene ClamAV, der Scanner ist aber mehr schlecht als recht.
--> Scannertest --> http://www.pcwelt.de/start/sicherhe...stest_von_28_antivirus_programmen/index5.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Arg, das kann teuer werden - das ist auch der Grund, warum ich bzw. meine Kollegen an meiner Schule überhaupt keinen Virenscanner auf den Arbeitsplatzrechnern einsetzen. Die wenigen Windows-PC sind durch Hardwareschutz vor Veränderungen geschützt, auf den Servern läuft ClamAV (hoffe, dass man das wenigstens in öffentlichen Einrichtungen benutzen darf ;) ) und bei den Linux-Workstations hat es bisher auch keine Rolle gespielt.

Kostenlos scheint es sonst nichts zu geben - man müsste das staatliche Schulamt oder das für einen zuständige Medienzentrum befragen. Vielleicht können die einem ein gutes Angebot vermitteln.
 
@ CoolHandLuke:

Also wenn 5 € pro AB teuer ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter...

Ein HDD-Sheriff bzw. PC-Wächter wäre aber sich ne Alternative, wenn man sich die Kosten für den Virenscanner sparen will. In dieser Größenordnung muss die Hardware dann aber halt auch 10 Jahre halten, als dass sich so eine Karte rentiert.
 
ja, ich weiß, 5€ wären nicht sonderlich viel. Vielleicht im nächsten Schuljahr, wenn wieder Geld zur Verfügung steht und ich vielleicht auch darüber entscheiden darf. Bisher wurden die WindowsPC halt von der Stadt fertig geliefert (ohne jeden Virenschutz, aber mit Wächterkartenlösung) - alles andere mache ich auf Linuxbasis - das ist wenigstens kostenlos auch wenn mit deutlich mehr Arbeit verbunden.

Geld ist knapp bzw. wird gern falsch investiert: Gegenwärtig scheint es der Trend zu sein, dass Schulen sich unbedingt Informationsdisplays wie das "digitale schwarze Brett" aufstellen lassen müssen - zu Preisen von ab 3000€ je Display. Das konnte ich aber gerade noch verhindern - durch eine eigens programmierte, kostenlose Opensource Alternative.

Bisher habe ich halt die Festplatten offensichtlich betroffener Rechner an meinen Privatlaptop angeschlossen und dort gescannt und bereinigt.
 
@ CoolHandLuke:

Wenn du eh ne Lösung auf Linux-Basis einsetzst, wäre vllt das Baden-Würtemberg-Modell etwas für dich.
Da kann man einfach ein Image via Netzwerk zurückspielen, falls eine Workstation befallen sein sollte.

Oder eben halt doch eine HGardware-Festplattenschutz-Lösung, welche bei jedem Neustart des PCs die Standard-Einstellungen zurücksetzt, was einen Virenbefall ja auch verhindert.
 
Hab mir schon gedacht, dass bei einem Budget von 800€ und 400 APs nichts dolles bei rumkommen kann. Hab dem Administrator mal ein Angebot von GData rausgesucht. Könnt ihr mir dazu was sagen? Der Standard-Virenscanner kostet als Schullizenz wohl nur knapp 400€.
 
Mit G-Data kenne ich mich leider nicht aus.
Habe nur Erfahrungen mit F-Secure, TrendMicro und McAfee.
Letztere war vor 2 Jahren aber so schlecht, dass wir auf F-Secure gewechselt haben.

Würde mich aber nochmals informieren, ob da 400 Plätze mit abgedeckt werden können.
Auf der Homepage findet man nur recht teure Komplettsysteme für mehrere Arbeitsplätze,
bei denen ich mir den Preis fast nicht vorstellen kann (selbst ohne Server-Schutz).
Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren :D

Wobei es bei euch evtl ratsamer ist, eher nur die Server zu sichern und bei den Clients lieber ein Image zurückzuspielen.
Schließlich liegen die Daten der Schüler ja hoffentlich zentral auf einem oder mehreren Servern.

Nur mal zum Vergleich:
Bei 1-4 Server zahlt man pro Server bei F-Secure 148,40 € als schulische Einrichtung.
Da würdet ihr günstig bei wegkommen und die Daten wären auch recht sicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Server ist mit Kaspersky gesichert, bzw. wird noch gesichert.
Das Problem ist, dass in der Schule jeder angemeldete Rechner ein Netzlaufwerk zur Verfügung hat, auf das ALLE uneingeschränkten Zugriff haben (der Chef will das so), was natürlich dazu führt, dass einige schlaue Leute ihr Zeug vom USB-Stick dadrauf knallen umd bumsdi. Aktuell liegen laut Virenscanner ca. 3000 Viren auf der Festplatte.

Ich werd mich mal bei F-Secure informieren und mit dem Admin sprechen, morgen näheres ;)
 
Ich schmeiß hier einfach mal ein neues Stichwort in die Runde: HDD Sheriff!

Pro:
- Schutz vor Datenverlust
- Schutz vor Viren
- geringer Administrationsaufwand
- ... etc

// Edit:
Okay einfach meinen Beitrag überlesen. Habe gerade eben gemerkt, dass dies schonmal erwähnt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Man könnte natürlich in der Schule auch Linux installieren - so ist es auf unserer.

Dann hätt sich ja das Problem mit den Viren erledigt , ne? ;)
 
Also das Problem hat sich nun wohl schon von selbst erledigt.

Wir haben ein Angebot von avira erhalten und ein sehr günstiges Angebot bekommen. Falls es damit Probleme gibt, werd ich auf die hier beschriebenen Tipps zurückkommen.

Vielen Dank!
 
... Linux an Schulen ...

für die meisten Anwendungsgebiete wie Office und Programmierkurse - Webentwicklung und allgemein "wie benutze ich google"-Kurse ist Linux ideal. In Kombination mit einem LTSP kann man hier auch eine Menge Geld sparen und den weiteren Administrationsaufwand deutlich reduzieren.

Jedoch gibt es einen Haken: Lernsoftware von Cornelsen und Co, die ausschließlich (=ohne größere Verbiegungen) unter Windows laufen möchten - manche dieser Programme sind sogar derart dreist, dass sie einen Windows 2000+ Server verlangen (aber auch das kann man ja beheben).


Und dann wäre da noch eine 3. Ebene: Lehrer, die sich nicht an Linux gewöhnen möchten, weil "alles so anders" sei.


Das alles führt an meiner Schule zu einer sehr heterogenen Netzwerklandschaft: Linuxserver (LTSP, Lernplattform, Firewall, Router, Datenbank + bald auch Bücherreiverwaltung und Radius) + Thinclients - und dann doch noch Win95-WinXP PCs mit Wächterkarten oder ähnlichen Einrichtungen.
 
wir haben solche lernsoftware nicht, bei uns läuft alles über nen server, ok, aufm Lehrerpc ist Win2000 auch drauf installiert meist wegen den Präsentationen, aber standardmäßig wird Linux verwendet (auf den schüler pcs).

Keine Frage, sehr günstig, da Linux ja nichts kostet
 
Ich würde Avira Antivir nehmen!

Das ist kostenlos und eines der effektivsten
 
Ne, das ist nur für private Nutzung kostenlos.
 
Tja das ist das Problem, die wollen schließlich auch Geld verdienen, um die Weiterentwicklung ihrer Produkte aufrechterhalten zu können.

Da ich im kommenden Schuljahr im Prinzip allein für sämtliche PCs (100+) zuständig sein werde, und in den Sommerferien noch eine mittelgroße Umrüstaktion (Serverupdates) stattfinden wird, werde ich gleichzeitig eine kleine Machbarkeitsstudie durchlaufen lassen, welche der angeblich so unverzichtbaren Windowsprogramme (Lernprogramme und komische Spezialanwendungen) zuverlässig mit Wine unter Linux laufen. Dann könnte man ganz auf Virenscanner (bis auf ClamAV auf den Servers, um die homes zu scannen) verzichten. Immernoch besser, als alte Win98 Lizenzen zu benutzen. Baaaah, aber manche Kollegen haben halt Angst vor Veränderungen ;)
 
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