News Sammelklage: Amazon wird von VZ Sachsen auf Milliarden verklagt

RedPanda05 schrieb:
2 Sachen:

1. Ich liebe es, wenn man keine Quellen liefert, dann sind die ganzen Zahlen so wunderbar nachvollziehbar ;)
2. Wo in deinem Zahlenhaufen wird ersichtlich, dass die Zuschauer das alles zum wiederholten Mal geguckt haben und nicht zum ersten Mal?
Die Berichte sind auf netflix veröffentlicht

https://about.netflix.com/en/news/what-we-watched-the-first-half-of-2025


Fakt ist, dass viele amerikanische Netflix-Eigenproduktionen keine guten Quoten im Verhältnis zu ihren Produktionskosten haben, während viele alte Shows und nicht-amerikanische Produktionen regelmäßig gut laufen. Und das ist nicht nur bei Netflix so, sondern herstellerübergreifend floppen überdurchschnittlich viele Hollywood-Produktionen mittlerweile.
 
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"Finde ich unfair" ist nicht wirklich ein gutes Argument.

Vielleicht hätte Amazon das Produkt lieber komplett streichen und unter neuem Namen vermarkten sollen. Klingt eher als beschwere man sich über das Hin und Her, und das Kunden einfach etwas anderes bekamen als sie ursprünglich bestellt haben. Im ganzen denke ich jedoch, Amazon sollte die Strukturen seines Angebots frei gestalten können. Das Kunden denken, hier etwas aufgebrummt zu bekommen, kann ich nachvollziehen. Sollte man aber wie erwähnt besser Regeln oder kommunizieren, entsprechend mit Einverständnis und automatischer Kündigung bei Verweigerung.
 
Was soll ich sagen, außer sehr gut! Danke an die VZ. Die Umstellung, ohne Zustimmung, mit Werbung UND vor allem den Verschlechterungen (was manchen sicherlich nicht direkt auffällt), war für mich der Kündigungsgrund.

Dreiste Abzocke ist das!
 
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banditone schrieb:
Hier ein paar zahlen für das erste Halbjahr 2025 wieviele Stunden Serien geschaut wurden.

Lost Staffel 1 mit 130 Millionen Stunden hätte Stranger Things 4 fast übertroffen.
House S1 mit 100 Millionen Stunden.
Breaking Bad mit 82 Millionen Stunden.
Blacklist mit 50 Millionen.
Vikings mit 46 Millionen.
Beispielsweise wurden alle Staffeln von Star Trek Voyager und TNG mit über 4 Millionen Stunden pro Staffel angesehen.
Nur noch mal für mich, du hast du scheinbar den Datensatz angesehen und hast ganz bewusstes framing angewendet? finde ich übel
Gucken wir uns die Ungereimtheiten an:
- Warum beziehst du dich auf die "Watch hours"?
Diese sind logischerweise nicht gleichmäßig verteilt, weil unterschiedliche Serien eine unterschiedliche Anzahl an Folgen, Folgenlänge, Release Zeiträume, Staffeln* etc. haben, folglich ist das als Erfolgsindikator absolut unbrauchbar und diese Ansicht vertritt auch Netflix, sonst wäre die Liste nicht nach "Views" sortiert.
Um das zu verdeutlichen gucken wir uns das Beispiel von Stranger Thins S4 und Lost S1 an.
Laut google Zusammenfassung (ich vermute, die ist hier ausreichend):
1764845962548.png

1764845974587.png



Es ist doch eher bezeichnend, wenn eine Show ~40% mehr mögliche watched hours hat und es trotzdem nicht schafft, die Konkurrenz zu schlagen.

-Warum gibst du uns nicht die Top Plätze, nach deinem Kriterium?
Wenn man die Liste nach dem (sinnlosen Kriterium) Hours Viewed sortiert,fällt auf, dass die ersten 25 Treffer aus den letzten 2 Jahren stammen, mit Ausnahme von Squid Game S1, welche wohl nur dort war, damit Leute die ganze Serie am Stück gucken konnten oder um sich die vergangenen Ereignisse wieder ins Gedächtnis zu führen, für die finale Staffel.
1764846495508.png


Mir fehlt hier wirklich der Nachweis, dass die Leute wirklich lieber ihren alten Kram zum x-ten mal gucken. Ich kann das weder aus der Metrik Hours noch nach Aufrufzahlen nachvollziehen.

Zusatz:
Wenn man die Liste nach den Views sortiert, ist der erste Ausreißer Nr. 40 mit Peppa Pig S6 (muss wohl besonders gut sein :) ).

*hier nich so relevant, da nach Staffel unterteilt.
 
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RedPanda05 schrieb:
- Warum beziehst du dich auf die "Watch hours"?
Weil die Watch Hours der Wert ist, der am meisten zählt für Streamingplattformen, da sie den User an den Dienst binden. Die Views sind insofern interessant, da man dort sehen kann, wie hoch das Interesse an einer Serie ist und wie oft sie abgebrochen wurde bzw. nicht fertig geschaut wurde, was laut Zahlen ziemlich häufig der Fall ist bei den meisten aktuellen US Produktionen.
Stranger Things ist eine der wenigen Ausnahmeserien dort, die sehr hohe Viewzahlen und gesehene Stunden hat. Ursprünglich war die Serie nur auf eine Staffel ausgelegt, durch den großen Erfolg wollte sie Netflix aber unbedingt weiter laufen lassen. Die Duffer Brothers mussten da schon storytechnisch zaubern, dass Season 2 und 3 Sinn ergeben haben.

Außerdem habe ich ja auch geschrieben, dass US Produktionen dort allgemein runtergehen, und Netflix mittlerweile viel an Ausländischen, vor allem Koreanischen und Südamerikanischen Produktionen, sowie halt alten Serien verdient, was die Zahlen auch wiedergeben.

Und wenn so alte Serien wie Prison Break Season 1, 191 Millionen Stunden geschaut werden, bei gerade mal 11,9 Millionen Views, aber aktuelle US Produktionen mit Top Budget wie Zero Days nur 315 Millionen schaffen bei 61 Millionen Views, dann ist das kein gutes Ergebnis. Und das ist zumindest laut Viewzahlen die Populärste US Serie des ersten Halbjahres 2025. Alles, was ich da rauslese, ist, dass die Zuschauer zu einem großen Teil lieber alte Produktionen schauen als topaktuelle. Jedenfalls mehr als die 10 %, die du meintest.
 
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banditone schrieb:
Und wenn so alte Serien wie Prison Break Season 1, 191 Millionen Stunden geschaut werden, bei gerade mal 11,9 Millionen Views, aber aktuelle US Produktionen mit Top Budget wie Zero Days nur 315 Millionen schaffen bei 61 Millionen Views, dann ist das kein gutes Ergebnis.
Du scheinst es nicht zu verstehen xd
Die erste Staffel Prison Break hat 3x! so viel Laufzeit wie die erste Staffel Zero Days.
In Anbetrach dessen, sind das wirklich gute Werte. Ich verstehe wirklich nicht, was du dir hier zurecht legst.

1764854320688.png


Aber wir rechnen das gerne nochmal nach, um zu analysieren, ob das wirklich so schlecht ist:
Prison Break:
191 000 000 / 11 900 000 = ~16
Zero Days:
315 000 000 / 61 000 000 = ~5

Also, wer hätte es erwartet, ziemlich präzise das Verhältnis der verfügbaren Laufzeit.

Wo in diesen Zahlen siehst du nun eine schlechte Performance?
Leute gucken nunmal den verfügbaren Content und wenn nicht mehr da ist, dann können sie nicht mehr gucken. Man sieht ja, dass die Anzahl an Stunden pro View (ins Verhältnis gesetzt mit der verfügbaren Menge) im Prinzip identisch ist.

Außerdem kannst du mir auch damit nicht beweisen, dass die Leute lieber bekannten Content konsumieren, um mal wieder auf den ursprünglichen Aufhänger zurückzukommen. Wenn überhaupt hast du selbst dargestellt, dass ~5,5 so viele Menschen den unbekannten Content anstelle des eventuell bekannten konsumiert haben.

Edit: Netflix hat ~300 000 000 Kunden, wenn ~60 000 000 Kunden etwas konsumieren, dann sind das sagenhafte 20% der kompletten Konsumentenbasis, die die Show gesehen haben. Ich finde das beeindruckend viel.

Edit2: Spannende Sache, da ja scheinbar jeder "view" die vollkommme Menge an Content der jeweiligen Show gesehen hat, habe ich mal kurz nachgeguckt, was Netflix als "view" zählt. Scheinbar hat fast jeder Konsument, der die ersten 2 Minuten von Zero Days und Prison Break S1 geguckt hat, auch den Rest gesehen, spannend.
https://www.wired.com/story/netflix-viewership-two-minutes/
 
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RedPanda05 schrieb:
Watch Hours sind auch der Indikator für entstandene Kosten. Eigentlich will Netflix 0 watch Hours.
„0 Watch Hours” würde bedeuten, dass ich die Streamingplattform nicht abonnieren muss, weil es nichts zu schauen gibt. Wir sind hier nicht im Kino, wo die Zuschauerzahlen zählen. Viele Watch Hours bedeuten, dass der User einen weiteren Monat buchen muss, um die Serie fertigzuschauen.

RedPanda05 schrieb:
Du scheinst es nicht zu verstehen xd
Die erste Staffel Prison Break hat 3x! so viel Laufzeit wie die erste Staffel Zero Days.
In Anbetrach dessen, sind das wirklich gute Werte. Ich verstehe wirklich nicht, was du dir hier zurecht legst.
Ich glaube, du kannst die Zahlen nicht richtig interpretieren.

„Prison Break“ wurde im ersten Halbjahr von 191 Millionen Zuschauern geschaut. Die Serie wurde damit pro User 16,05 Stunden bei einer Laufzeit von 16:01 Stunden geschaut.

„Zero Days” haben im ersten Halbjahr 315,8 Millionen Zuschauer geschaut, die Serie wurde damit pro User 5,15 Stunden bei einer Laufzeit von 5:09 Stunden geschaut.


„Prison Break” hat es also geschafft, 11,9 Millionen User für 16 Stunden an den Dienst zu binden. „Zero Days” hat es geschafft, 61,3 Millionen User für 5,1 Stunden an den Dienst zu binden. Zero Days ist damit natürlich erfolgreicher, um genau zu sein, war die Serie ca. 61 % erfolgreicher.
Ich finde das ist nicht so ein tolles Ergebnis für eine topaktuelle Serie, die zum ersten Mal ausgestrahlt wird, im Gegensatz zu einer uralten Serie aus dem Jahr 2005.
 
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banditone schrieb:
„Zero Days” haben im ersten Halbjahr 315,8 Millionen Zuschauer geschaut, die Serie wurde damit pro User 5,15 Stunden bei einer Laufzeit von 5:09 Stunden geschaut.


„Prison Break” hat es also geschafft, 11,9 Millionen User für 16 Stunden an den Dienst zu binden. „Zero Days” hat es geschafft, 61,3 Millionen User für 5,1 Stunden an den Dienst zu binden. Zero Days ist damit natürlich erfolgreicher, um genau zu sein, war die Serie ca. 61 % erfolgreicher.
Ich finde das ist nicht so ein tolles Ergebnis für eine topaktuelle Serie, die zum ersten Mal ausgestrahlt wird, im Gegensatz zu einer uralten Serie aus dem Jahr 2005.
Zero Days hat die maximale Anzahl an Stunden realisiert, die irgendwie möglich war, bei einer höheren Anzahl von Kunden, ich sehe nicht, wo da das Problem sein soll.

banditone schrieb:
Ich finde das ist nicht so ein tolles Ergebnis für eine topaktuelle Serie, die zum ersten Mal ausgestrahlt wird, im Gegensatz zu einer uralten Serie aus dem Jahr 2005.
Ich finde 20% Userbase für eine brand neue IP, die noch keine brand recognition o. Ä. hat sehr viel. Man muss hier aber auch dazu sagen, dass du dir mit Prison Break die erfolgreichste alte Serie, mit gut Abstand rausgesucht hast, spricht für Prison Break nicht gegen die neuen Produktionen.
Wie viel Prozent der kompletten Netflix Nutzerbasis hättest du denn als Erfolg angesehen? Bedenke, dass dies eine der diversesten Nutzergruppen der Welt sein dürfte.




banditone schrieb:
0 Watch Hours” würde bedeuten, dass ich die Streamingplattform nicht abonnieren muss, weil es nichts zu schauen gibt.
Theoretisch richtig, wenn nicht ein elementarer Anteil an Konsumenten gar keinen Überblick mehr über ihre Abos haben und folglich vergessen haben, dass sie es überhaupt buchen.
https://finance.yahoo.com/news/one-...-subscriptions-without-knowing-165413533.html
Ergänzung ()

banditone schrieb:
Eine Sache ist an den Netflix-Zahlen interessant: Hier werden nur die fertig geschauten Serien in „Watch Hours”, sowie "Views" angegeben. Man kann also nicht herauslesen, wie viele Zuschauer eine Serie abgebrochen haben, da die Watch Hours bei abgebrochenen Serien nicht in der Statistik enthalten sind. Ich habe mich schon gewundert, warum ich hier auf so genaue Zahlen rauskommen, bei Views vs. Watch Hours.
Kannst du das beweisen? Aus meiner Quelle geht hervor, dass ab 2 Minuten Watchtime es als View registriert wird
Edit: Ich will gar nicht anzweifeln, dass das so ist, aber es passt nicht zu meiner Quelle deswegen frage ich.
Ergänzung ()

RedPanda05 schrieb:
Außerdem kannst du mir auch damit nicht beweisen, dass die Leute lieber bekannten Content konsumieren, um mal wieder auf den ursprünglichen Aufhänger zurückzukommen. Wenn überhaupt hast du selbst dargestellt, dass ~5,5 so viele Menschen den unbekannten Content anstelle des eventuell bekannten konsumiert haben.
Auf das hier wird gar nicht mehr eingegangen?
 
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RedPanda05 schrieb:
Kannst du das beweisen? Aus meiner Quelle geht hervor, dass ab 2 Minuten Watchtime es als View registriert wird
Edit: Ich will gar nicht anzweifeln, dass das so ist, aber es passt nicht zu meiner Quelle deswegen frage ich.
Du hast recht, hab das nochmal mit ein paar Serien gegengerechnet, und es kommen doch unterschiedliche Werte raus. Mir kam es nur am Anfang komisch vor, dass beide Serien auf die Minute fertig geschaut wurden.
 
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Danke an der Stelle auch für den kurzen Exkurs zur Musterfeststellungsklage und Abhilfeklage. 👍🏻
Gut, dass diese in Deutschland eingeführt worden sind.

Der Verbraucherzentrale und allen Klägern wünsche ich viel Erfolg!
 
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banditone schrieb:
hab das nochmal mit ein paar Serien gegengerechnet, und es kommen doch unterschiedliche Werte raus. Mir kam es nur am Anfang komisch vor, dass beide Serien auf die Minute fertig geschaut wurden.
Da sind wir uns sehr einig :)
Ich habe es 4 Mal nachgerechnet, da ich erst nicht glauben konnte, dass das stimmt. xd
Noch genauere Zahlen wären hier wirklich interessant
 
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RedPanda05 schrieb:
Außerdem kannst du mir auch damit nicht beweisen, dass die Leute lieber bekannten Content konsumieren, um mal wieder auf den ursprünglichen Aufhänger zurückzukommen.
Das habe ich aber auch nicht behauptet. Ich habe geschrieben, dass Netflix immer weniger Umsätze mit eigenen US-Produktionen generiert und Hollywood immer mehr zurückfällt. Das sieht man nicht nur an Netflix. Dass ich mich da nun nicht nur ausschließlich auf dein Argument 90% schauen nie wieder alte Serien/Filme bezogen habe, war natürlich mein Fehler.

Allein die südamerikanischen Telenovelas, koreanischen Serien und die ganzen alten Animes und eben auch alte Serien generieren einen großen Teil der Nutzungsstunden pro User.

Aber mir ging es natürlich auch um die älteren Produktionen. Wenn ich mir die Zahlen so anschaue, glaube ich nicht, dass 90 % der Nutzer die Serie nicht mindestens zweimal schauen. Allein wenn ich in meinem Umfeld schaue, wie oft Wiederholungen auf Streamingplattformen geschaut werden, werden das wohl nicht ausschließlich neue User sein, die sich nach 15 Jahren entscheiden, Breaking Bad zum ersten Mal zu schauen.


Und bei Serien wie Breaking Bad, One Piece, Prison Break usw. darf man nicht vergessen, dass die nicht neu sind. Die Zahlen sind nur für das erste Halbjahr 2025.
Breaking Bad ist beispielsweise schon immer bei Netflix und generiert trotzdem Halbjahr für Halbjahr pro Staffel um die 80 Millionen Stunden.
Ob das bei den meisten neuen Netflix-US-Produktionen auch so bleibt, glaube ich nicht. Und darum ging es mir: Die Qualität geht gerade bei Hollywood-Produktionen den Bach runter, die User schauen lieber Bewährtes.
:D
 
banditone schrieb:
Allein die südamerikanischen Telenovelas, koreanischen Serien und die ganzen alten Animes und eben auch alte Serien generieren einen großen Teil der Nutzungsstunden pro User.
Da stimme ich gerne zu.
banditone schrieb:
werden das wohl nicht ausschließlich neue User sein,
Definitiv nicht, aber ich glaube nicht, dass der Großteil des Streamingvolumens für Wiederholungen verwendet wird. Andernfalls würde ich an deren Stelle nicht so viele neue Produktionen starten.

banditone schrieb:
Und bei Serien wie Breaking Bad, One Piece, Prison Break usw. darf man nicht vergessen, dass die nicht neu sind. Die Zahlen sind nur für das erste Halbjahr 2025.
Breaking Bad ist beispielsweise schon immer bei Netflix und generiert trotzdem Halbjahr für Halbjahr pro Staffel um die 80 Millionen Stunden.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es von vielen zum ersten Mal geguckt wird. Es wachsen ja immer neue Menschen nach ;) und selbst die älteren hatten vielleicht damals kein Interesse an dem Format. Z.B. ich habe erst vor einem Jahr Dexter nachgeholt, welches ebenfalls von 2006 ist.
 
Luxmanl525 schrieb:
"aiaiai", wieder einer der Hinten und Vorne nicht begriffen hat, worum es hier im Kern wirklich geht.
Hinten, mitte sowie vorne sind komplett als Nichtigkeit zu betrachten, das sieht die klare Mehrheit auch so, wie man anhand der Zahlen und der nicht vorhandenen Aufregung im Netz wahrnehmen kann.... man könnte es auch Luxusprobleme nennen. Das solltest du vielleicht erstmal verstehen, wenn du es denn kannst.
Wie erwähnt ist Prime Video für mich ein Bonus zum eigentlichen Versanddienst, womit ich jährlich schon so viel eingespart habe.... noch dazu bin ich technisch ganz gut aufgestellt in meinem Heimkino und dennoch ist das völlig in Ordnung so... bis bei der Klage überhaupt mal was voran geht, ist längst alles schon wieder bei einem anderen Standard und ob das überhaupt jemals Erfolg haben wird bezweifle ich stark. Ich bleibe bei zu viel Langeweile in Sachsen 😬 amüsiert mich aber schon irgendwie

SchwabiSabi schrieb:
Das muss ausgerechnet jemand sagen, der anscheinen kaufsüchtig ist.

Freu dich doch einfach, dass sich irgendjemand für die Verbraucher einsetzt und sich mit diesen Megakonzernen anlegt?
Weil ich 400€ Versand im Jahr spare bin ich kaufsüchtig? Du solltest kein Urteil fällen wenn du die Person nicht kennst ;)
Die Einsparung ist schon enorm, ist jedes Jahr ähnlich bei mir, Prime Video müsste für mich nicht mal existieren.... ich sage immer noch: die Sachsen haben Langeweile! Aber an der sehr schwachen Beteiligung sieht man wenigstens dass nicht alle so derb auf den Kopf gefallen sind und die Sache als Nichtigkeit abtun, was es nun mal ist.
Gegen sinnvolle und wichtige Sachen die wirklich etwas bringen und der Verbraucherschutz durchsetzt bin ich total bei dir.... ist aber eben immer öfter an Lächerlichkeit, wie in diesem Fall, kaum zu überbieten 😁 wenigstens kann man drüber schmunzeln... also ich jedenfalls :)
 
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Cool Master schrieb:
Zudem geben das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) & Gerichtskostengesetz (GKG) in Deutschland klare Limits für Anwälte und Gerichte vor.
Nach unten. Darüber darf alles frei ausgehandelt werden.
 
banditone schrieb:
Außerdem habe ich ja auch geschrieben, dass US Produktionen dort allgemein runtergehen, und Netflix mittlerweile viel an Ausländischen, vor allem Koreanischen und Südamerikanischen Produktionen, sowie halt alten Serien verdient, was die Zahlen auch wiedergeben.
Diese "ausländischen "Produktionen, sind doch aber auch von Netflix in Auftrag gegeben worden, zumindest in Teilen. Und es ist doch auch nicht wenig verwunderlich, eigentlich sogar löblich, dass Netflix ganz bewusst weltweit produzieren lässt statt ausschließlich US amerikanische Inhalte zu exportieren oder? Ich versteh daher diesen "Vorwurf" nicht.

Das Hollywood massiv schwächelt, hat auch nix mit Netflix zu tun. Das betrifft die Kinowelt noch erheblich mehr. Liegt zum einen dran, dass der asiatische Produktionsmarkt, allen voran China, immer selbstbewusster und besser wird und zum anderem daran, dass asiatische Studios, hier vor allem koreanisch, eben erst durch Netflix in die Positionen gekommen sind, in diesem Umfang und in der Qualität zu produzieren.

Schaut man sich die Erfolge der letzten 2-3 Jahre im Bereich Filme an, ist Hollywqood da längst abgeschlagen. Chinesische Produktionen sind dort vorne und wenn ich mich Recht entsinne, hat grade erst Netflix "K-Pop Demon Hunters" so ziemlich alles rasiert was Hollywood je produziert hat und es zum oder zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeit gemacht.
 
Erkekjetter schrieb:
Schaut man sich die Erfolge der letzten 2-3 Jahre im Bereich Filme an, ist Hollywqood da längst abgeschlagen. Chinesische Produktionen sind dort vorne und wenn ich mich Recht entsinne, hat grade erst Netflix "K-Pop Demon Hunters" so ziemlich alles rasiert was Hollywood je produziert hat und es zum oder zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeit gemacht.
Wobei der Erfolg von "K-Pop Demon Hunters" wohl auch Netflix selbst überrascht hat. Und Sony eh.
lt. John Scalzi wurde der Film wohl mal vor drei Jahren bei Sony beauftragt, und irgendwann im Sommer shadow- gedroppt. Null Promo, keine großartige Präsenz irgendwo.
Und hat sich dann erst über den Julei und August durch Mundpropaganda zum Hit entwickelt.
"meine" Quelle dafür: https://whatever.scalzi.com/2025/12...ort-watches-2025-day-one-k-pop-demon-hunters/

Ich verfolge Netflix aktuell nicht so aktiv, da ich seit dem Ende von "Sharing is Caring" kein Abo mehr habe, und auch erstmal das Ende der Werbeseuche abwarten will, bevor ich mir wieder eins hole. Aber da ich erst im August von der Exististenz dieses Films mitbekommen habe, scheint das schon halbwegs zu stimmen.

Hollywood leidet schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten an Einfallslosigkeit. Dadurch, daß der Kulturkampf jetzt auch noch dazu führt, daß alle Helden weiß und mit Penis ausgestattet sein, sowie eine gewisse Portion an Witzen über Frauen und Schwarze kloppen müssen, sehe ich da auch keine große Chance auf Erholung. Die Zielgruppe, die das toll findet, ist nunmal bescrhänkt.
 
Habe mich soeben der Klage angeschlossen. Schaun mer mal.
 
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Kann mir mal jemand das mit der Werbung erklären? Was genau soll bei Prime Video denn Werbung haben außer diese Free Sachen? Die Einblendung eines Trailers kann ich überspringen oder in Watchlist packen.

Ich nutze Prime ausschließlich am Smart TV also über die App und habe (Monatsabos schon oft pausiert und Monate später wieder aktiviert wenn viel Versandkosten anfallen die höher sind) und da kam bisher nie Werbung.

Vor kurzem ploppte zwar 2x die Meldung an verschiedenen Wochen auf das ich werbefrei für 2,99€ haben kann, aber getrost ignoriert weil ich sowieso keine Werbung habe. Hab das jetzt schon öfters bei Leuten gelesen die das selbe haben.

Sollte es wirklich mal Werbung für 8,99€ geben, würde ich auf Video komplett verzichten und es eben nur besagte Monate weiter hier und da mal aktivieren wenns viele Artikel werden die gemischt sind und >9€ Versand kosten würden sonst.

Was es mit der China Ware aufsich hat verstehe ich auch nicht. Klar kommt vieles aus China, steht ja auch meistens dabei oder auf den Sachen. Das die Qualität aber schlechter ist kann ich nicht bestätigen und ich habe dort von 2016 bis Ende 2025 (fast) regelmäßig alles mögliche bestellt, von Elektronik bis hin zu sonstigen Sachen.
Klamotten kaufe ich aber grundsätzlich woanders, da kann ich nichts zu sagen.
 
Dudde schrieb:
Kann mir mal jemand das mit der Werbung erklären? Was genau soll bei Prime Video denn Werbung haben außer diese Free Sachen? Die Einblendung eines Trailers kann ich überspringen oder in Watchlist packen
Richtige lange Werbeeinblendungen, wie auf YouTube. Diese gehen mittlerweile bis zu 2 Minuten und in einer typischen 45 Minuten Episode hat man mehrere davon (nicht alle 2 Minuten).
 
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