[Sammelthread] Kleine Denksportaufgabe

@LDS & deltafox

Hier ist ja doch noch Leben drin! Also, zur Info: Die Lampen sind aus, bevor ein Schalter betätigt ist. Das hielt ich für selbstverständlich - sorry, wenn´s deswegen Probleme gab. Also die LDS-Lösung gefällt mir zwar ganz gut aber ich dachte, die Einschränkung mit dem Türkeil, etc. hätte klargemacht, dass das ohne Hilfsmittel gehen soll...
Ist aber wirklich für Praktiker - stellt Euch vor, Ihr seid tatsächlich in dieser Situation!

Gruss,
CD
 
Wenn die Lampen vor dem Betätigen der Schalter alle aus sind, einfach beide Schalter betätigen, dann werden die Funzeln schon angehen. ;)

Ach ja, zu dem vorherigen Rätsel möchte ich noch anmerken, dass es sich um ein Viereck handelt und keineswegs um ein Dreieck.
 
Jep!

@HaPeLo
Stimmt natürlich - deshalb hab´ ich die Hypothenuse auch in "" gesetzt. Ich hielt´s so für nachvollziehbarer, weil die optische Täuschung ja von einem Dreieck ausgeht. Tatsächlich ist es unten sogar ein Achteck, weil das weisse Quadrat ja nicht zur Fläche gehört...
Das mit beiden Schaltern - schön und gut aber welcher Schalter war´s denn nun?

Gruss,
CD

P.S.: Hab´ den Smilie schon gesehen aber irgend´was musste ich dazu schreiben, damit klar ist, dass es das noch nicht war.
 
hmm, gar nich so einfach...
mein vorschlag: da es ja wahrschl wechselstrom ist, bei einem schalter ne fette diode dazwischen klemmen (eine, die die spannung aushält :D), beide schalter an. je nach dem, welche leuchte blinkt bzw normal leuchtet, weiß man, welcher schalter zu welcher glühbirne gehört *gg*

<fun mode>
cd, wenn du noch ein mal postest, und dich dann nicht registrierst, dann...nehm ich dich bei der durchführung des rätsels mit und benutz dich als klotz und klemm dich in die tür :lol:
</fun mode>

greets, weird
 
Oha...

@weird
Einmal noch und dann hast Du gesagt, ja? Na, dann werd´ ich mir wohl besser ´mal ´n Bildchen aussuchen...

Ich muss jetzt ´n paar Tage kürzer treten, meld´ mich dann wieder.

Gruss,
CD
 
hmm

Welche Hilfsmittel hat man denn zur Lösung des Rätsels?
Hab ich einen Werkzeugkasten dabei, oder muss ich den Schalten mit den Fingernägeln runterkratzen, reinspucken und schauen ob es funkt?
 
Ich hab das Rätsel nicht ganz gerafft.
Ich stehe in einem Raum mit zwei Schaltern, von denen einer eine der drei Funzeln im Nachbarraum schaltet.
Was passiert denn, wenn ich einfach beide Schalter betätige ?
Da sollte doch der richtige Schalter dabeisein.
Oder hast Du vergessen zu erwähnen, dass man nur einen betätigen darf ?
 
Kannst beide Schalter betätigen!

Aber dann weisst du leider nicht, welcher der beiden Schalter das Licht angemacht hat. Und das ist ja nun das Problem: Welcher Schalter macht welches Licht an???
 
Gaaaanz einfach:

Man betätigt Schalter 1 und wartet ein wenig.

Dann legt man ihn wieder um und betätigt Schalter 2

Nun geht man in den Lampenraum und sieht eine Lampe leuchten. Diese Lampe wurde von Schalter 2 gesteuert.

Dann fühlt man an den anderen Birnen welche warm ist und schon weiß man welche von Schalter 1 angemacht wurde.


Danke für den Applaus. ;)

-Timbo
 
Klapp, Klapp, Klapp!

@Timbo
Jep - Zwar soll nur ein Schalter irgendetwas schalten, aber der Weg ist natürlich völlig richtig.

Hast Du ´n neues..?

Gruss,
CD
 
respekt, da muss man erstmal drauf kommen...:)

@cd:
hast du nicht etwas vergessen :rolleyes:
 
Ich lebe am Äquator und möchte abends mal wieder ein gutes Buch lesen. Wenn ich nun eine Lampe auf meinen Nachttisch stelle und das Kabel einmal um die Erde den Äquator entlang (von Osat nach West) lege und dann den Stecker in die Dose stecke, wie lange braucht die Lampe dann um zu leuchten?

-Timbo
 
Hmmmm

Eigentlich sollte sie sofort leuchten, sofern sie heil ist, das Kabel nicht gebrochen ist und der Schalter "on" ist.
Die Länge eines Kabels (in diesem Falle etwa 40000km) ist unerheblich, da sich überall im Kabel Elektronen befinden und der Strom sofort fließt, sobald eine Spannung anliegt.
Kann natürlich sein, daß ich die Aufgabe falsch verstanden habe.
 
Hi timbo,

Also mal angenommen das wäre technisch machbar:p , und ich habe das Rätsel richtig verstanden (: Kabel der Lampe (am besten Supraleiter, geringer Widerstand, sonst kommen die Elektronen gar nicht an) genommen, um den Äquator geführt und in die Steckdose deben der Lampe eingesteckt) müsste es so sein:

Läge des Äquators (habs leider nicht im Kopf) = s
Geschwindigkeit der Elektronen = bei 230 V etwa 9000 km/s (da könnte ich mich allerdings auch täuschen).
Du brauchst die Zeit, also t

Durch Umformung der allbekannten v = s/t Formel nach t = s/v
= Äquator in km/9000 km/s

Die km kürzen sich weg und man bekommt die dauer in Sekunden. Also, falls kein Trick oder so dabei ist, müsste das die lösung sein.

ps. hab jetzt 'ne Zahl für den Äquator = 40 076,592 km
Also t = 4,453 sec--> Deine Lampe fängt nach etwa 4,5 Sekunden an zu leuchten, nachdem Du sie in die Steckdose eingesteckt hast.

Alle Angaben ohne Gewähr:)
 
Also da gibt es ein kleines Problem:
Mein alter Physik-Lehrer hat mir mal erzählt, dass die Geschwindigkeit des Stroms so schnell wie das Licht sei.
Nun habe ich aber eben gerade gelesen, dass Strom- und Lichtgeschwindigkeit nichts miteinander zu tun haben. Aber wie schnell Strom jetzt ist, das habe ich noch nicht herausgefunden. Tolle Vorraussetzungen für das posten eines Rätsels.
Ich denke hier bedarf es eines "wissenden" Physikers. Sorry.

-Timbo
 
Hi nochmal,

laut meiner Recherchen:) , ist die Geschwindigkeit der Elektronen von der Spannung, der Spezifischen Ladung und der Masse des Elektrons abhängig und wird Folgendermaßen berechnet :

v = wurzel(2 * U *e/me)

v = Geschwindigkeit der E-en
U = Spannung
e = Spezifische Ladung d.E.
me = Masse des Elektrons (das e ist nur der Index)

Mann kann zwar mit einer höheren Spannung die Elektronen beschleunigen und sie sogar auf fast Lichtgeschwindigkeit bringen, aber da werde die Trägheitseffekte der E-en ( da sie halt 'ne Masse haben) schon sehr groß.

So viel zum heutigen Physikunterricht:p , hab' die ganzen Sachen natürlich auch nur nachgeschlagen, das merkt sich doch kein Mensch.

Wie immer, alles ohne Gew(e)ähr:)
 
also ich denke die lampe wird nie leuchten, weil es net möglich ist strom über eine so lange strecke leiten, der wiederstand ist nämlich zu hoch
 
Alles Schwachsinn!

Also: Eure Geschwindigkeitsberechnungen sind ja alle schön und gut, aber bei euren Berechnungen geht ihr davon aus, das die Lampe mit Elektronen aus der Steckdose zum Glühen gebracht wird. Das ist FALSCH! In dem Kabel sind ja schon Elektronen vorhanden (und zwar auf den ganzen 40000 km). Somit ist die Geschwindigkeit der Elektronen total egal.
Von wegen Lichtgeschwindigkeit und so: So schnell können die Elektronen nie werden, auch nicht bei einem Supraleiter...
Ich bleibe also bei meiner These, dass die Lampe sofort aufleuchten müßte.
 
O.K., also nochmal:

@camper: ich ging davon aus, daß das "Kabel" SEHR wenig Widerstand hat und es somit zu dem Problem gar nicht kommt.

@LongDongSilver: Elektronen können in der Prasis fast Lichgeschwindigkeit erreichen (es wurden Versuche durchgeführt die dieses Beweisen), in der Theorie könnten sie sogar schneller sein.

Von mir aus gehen wir davon aus, daß es im Kabel schon Elektronen gibt: es kommt ja auf dasselbe hinaus, das Prinzip ist nämlich, daß die Elektronen in der Steckdose diejenigen in dem Kabel anregen und zwar zuerst die am Anfang vom Kabel dann setzt sich dies immer weiter fort, bis auch die letzten Elektronen angeregt werden die dann die Glühbirne zum leuchten bringen. (also sowas wie das Dominoprinzip).

Ob man jetzt diese oder eine andere Analogie nimmt, ohne Weg und Zeit kommt man dabei nicht aus. Elektronen sind nämlich auch in Deiner hand, trotzdem glüht die Birne nicht auf wenn Du sie nur in der Hand hälst.

Ich biiitte drum das der nächste der sich drüber äußert ein erfahrener Physiker (oder ähnliches) ist (oder zumindest auch Physik LK hatte) und meine These bestätigt oder widerlegt; oder wir zum nächsten Rätsel übergehen (hab' leider grad' keins parat:) ).

Übrigens: nicht alles so erst nehmen, Phänomene sollt's ja immer wieder geben:rolleyes:
 
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