News Samsung Foundry: Millionenschaden durch „Dreck“ in DRAM-Produktion

DarkInterceptor schrieb:
manches mal frag ich mich ob einfach sachen erfunden werden um die kunden wieder durch "geringere produktionen" zu schröpfen.
sollte das wahr sein und nicht der kunde der dumme sein, dann fände ich das von samsung klasse.
Lass mich deine Worte interpretieren 🤔 Ein BWL-er der oberen Führung war mit fetter Goldkette im Reinraum auf Visite, um eventuelle Stellschrauben im Prozess zu lokalisieren, sodass die Margen höher ausfallen :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Ambisonte Nibor
Wird zeit das da China mit eigenem RAM mal reinkrätscht
immer wenns zu billig wird passieren so dummheiten haha
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bonanca, CMDCake, Celinna und eine weitere Person
Bitte Billion auch ins deutsche übersetzen...
„mehreren Billionen südkoreanischen Won“ ein. Bei einem aktuellem Umrechnungskurs, bei dem 1 Billion Won 780.000 Euro entsprechen

Sollte eigentlich
„mehreren Milliarden südkoreanische Won“ ein. Bei eine aktuellem Umrechnungskur, bei dem 1 Milliarde Won 780.000 Euro entsprechen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BacShea
RAM ist halt momentan aus Sicht der Hersteller zu günstig.
Da kanns schonmal passieren, dass das Angebot versehentlich verknappt wird.....

Vielleicht ham die ja mittlerweile ne RND Abteilung, die am Tsunami auf Knopfdruck arbeitet :D
(wobei das theoretisch schon machbar wäre, da schaltet sich dann nur fremdes Militär dazwischen und fragt, was der Unterwassertest so nah an der Küste sollte....)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BacShea, Bigfoot29 und Zitterrochen
Könnte die nicht-Verfügbarkeit von den 32GB DDR4 ECC UDIMMs damit zusammenhängen? Ich wollte davon welche kaufen, aber auf einmal sind die in Europa vom Markt verschwunden...
 
DarkInterceptor schrieb:
manches mal frag ich mich ob einfach sachen erfunden werden um die kunden wieder durch "geringere produktionen" zu schröpfen.

Samsung ist eine Aktiengesellschaft. Die rechtlichen Folgen eines derartigen Betrugs inklusive Fälschung der Bilanzen wären, falls er auffliegt, erheblich. Das er auffliegt wäre aufgrund der Anzahl der notwendigerweise eingeweihten Personen wahrscheinlich.
Ergänzung ()

Ben81 schrieb:
Deckt Euch mit Ram ein der Himmel verdunkelt sich!

Kein Grund zur Sorge - solange es nicht nach verbranntem Lack riecht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bonanca, C3LLoX, Rockstar85 und eine weitere Person
amorosa schrieb:
Bei uns gabs damals zum Glück freie Pausenwahl.
Heißt : Kannst 4 von 8 Std. Am Stück rauchen oder pennen/zocken, solange Du dein Kontingent geschafft hast, was bei uns meißt schon nach 4-6Std. der Fall war.

Je nach Motivation und Arbeitstempo.
Hatte damals Spass gemacht, so mal rein zu schnuppern. War kein Roboterjob
Liest sich ja so wie DDR: Material alle, erstmal Däumchen drehen...
Oder Jobs, wo etliche Arbeitskräfte überflüssig sind bzw. durch Halbtagskräfte ersetzt werden könnten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: C4pTuReD und amorosa
amorosa schrieb:
Richtig.
Da hat jemand bei der QC gut aufgepasst.
Viele, die in der QC arbeiten oder gearbeitet hatten kennen das. Man kontrolliert gewissenhaft Tag für Tag und plötzlich erwischt man da einen groben Fehler.

Ich erinnere mich an meine Praktikantenzeit.

Eine endlose Zahl von Tabellen nach Messung ausgefüllt mit 1,007 mm, 1,003 mm, 1,006 mm. Tagelang. Offenbar gab es einige Schlauberger die sich die mühselige Messung gespart und irgendwelche Zahlen aufgeschrieben hatten. Jedenfalls gab es zwischendurch einige Proben deren Maße erheblich abwichen.

Zum Glück war ich nur ein paar Tage da aber wer das Jahrzehnte macht und nicht mal ein "Stolperstück" untergemischt bekommt muss wohl aus besonderem Holz geschnitzt sein um auch nach zigtausend ereignislosen Messungen dieselbe Gewissenhaftigkeit an den Tag zu legen.

Bei den Koreanern kann ich mir vorstellen wie das passieren konnte. Wie üblich Abends nach 15 h Arbeit wovon viele davon sinnloses herumsitzen war, die ganze Arbeitsgruppe mit dem Chef Komasaufen durch die Sul-Jips. Einige Stunden im U-Bahnhof gepennt. Dann irgendwie doch nach Hause geschafft. Morgens aber natürlich pünktlichst angetanzt bevor der Chef im Haus ist. Dann geht es mit höchster Konzentration an die Messstationen...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: baizer, Bowa48 und amorosa
Vindoriel schrieb:
Liest sich ja so wie DDR: Material alle, erstmal Däumchen drehen...
Oder Jobs, wo etliche Arbeitskräfte überflüssig sind bzw. durch Halbtagskräfte ersetzt werden könnten.

Ja, könnte teilw. hinkommen :lol:
Aber gut, dass ich damals da mal (das klingt so komisch :D) reingeschnuppert hatte.

Aber auch gut, das ich nicht lange dort blieb.
Denn in der Tat war es etwas "seltsam", aber die Mitarbeiter waren alle zufrieden und haben ihren Job gut gemacht. 2 Hallen weiter sah es schon anders aus. Überall Roboter, die wahrsch. sogar ne Möhre als Schraube anerkannt hätten :lol:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland
Hayda Ministral schrieb:
Samsung ist eine Aktiengesellschaft. Die rechtlichen Folgen eines derartigen Betrugs inklusive Fälschung der Bilanzen wären, falls er auffliegt, erheblich. Das er auffliegt wäre aufgrund der Anzahl der notwendigerweise eingeweihten Personen wahrscheinlich.

Ich verstehe auch nicht warum einige offenber glauben jemand müsse Preisanpassungen begründen.

iPhone sprengte die 1.000 EUR Marke. Hat Apple da eine Erklärung abgegeben?

Was ist mit AMD? Es zeichnet sich ab, dass die kommende HEDT einen riesigen Preissprung macht. Muss man dahinter kriminelle Machenschaften vermuten?

Bei unerschwinglichen Lebensmittelpreisen würde ich die Klagen ja verstehen aber keiner zwingt RAMs zu kaufen. Wo ist da der Sinn, Geschäft mit jemandem zu machen von dem man glaubt der würde einen ausrauben?

Im Gegenteil. Tut uns den Gefallen und macht keine Geschäfte von denen ihr meint sie wären Verbrecher. Wenn ihr nicht kauft wird es für uns billiger.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bonanca, dynastes und bensen
Volker schrieb:
Je nach Schwere der Verunreinigung müssen dadurch schnell vollständige Produktionschargen von komplett oder auch nur teilweise belichteten Wafern entsorgt werden
Was soll denn komplett oder auch nur teilweise belichtete[t] bedeuten? Dass die Wafer komplett oder teilweise die Linie durchlaufen haben?
 
Findes es ja immer witzig, dass solche großen Probleme oder Katastrophen immer dann passieren wenn das Angebot entsprechend der Nachfrag zu groß wird und der Preis fällt.
Man hört eher selten, dass Missgeschicke passieren in Zeiten von hoher Nachfrage und entsprechendem Druck bei der Nachschubproduktion. (Produktneuanläufe mal außen vor)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Qyxes und billythekitt
Caspian DeConwy schrieb:
Was soll denn komplett oder auch nur teilweise belichtete[t] bedeuten? Dass die Wafer komplett oder teilweise die Linie durchlaufen haben?
So ist es, der neue Wafer, der in den Prozess "reingeschoben" wird, kommt erst nach Tagen (oder Wochen) hinten fertig raus. Muss die Linie angehalten werden, sind sämtliche Wafer, die in der Linie sind, in der Regel Schrott zzgl. die fertigen Fehlerhaften. Also die Produktion von Tagen / Wochen auf Einmal hinüber.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland, Wadenbeisser und Bigfoot29
Vor einigen Wochen? Kleineres Werk? noch auf 200-mm-Wafern? Also ist das Werk schon "abgeschrieben"?
Warum wird/kann das "verunreinigt" nicht genauer benannt/werden und warum ist die Schwere der Verunreinigung ebenso unbekannt?
Je nachdem müsse dann "schnell" entsorgt werden? Und was? Wafer oder Chip oder Modul?
Ich kenne solche Wafer. Selbst schon in der Hand gehabt. Somit steht doch immer rechtzeitig fest, ob der Chip AUF dem Wafer was taugt oder nicht. Reinraumfilter/Anlage defekt?

Wie lange bestand der suboptimale Zustand und ist wirklich das gesamte Werk betroffen oder nur eine Belichtungsmaschine?
Das Jahr hat 52Wochen. Wenn das "Problem" eine Woche anhielt, dann ist die Prod von 1/52 beeinträchtigt? Ein Schaden in der genannten Höhe kann ja in alle Richtungen gehen. Wie hoch ist der Anteil der Ausbeute an der Jahresproduktion?

Die "200-mm-Wafer" lassen bei mir den Eindruck entstehen, dass es sich um ein altes Werk handelt. Ich könnte mir einen Inspektions- & Wartungsrückstand vorstellen. Gibts keine Sicherungmechanismen um den uns unbekannten "Dreck" schon im Vorfeld zu identifizieren ehe man vermutlich "defekte" Chips fertigt, die eine ggf. niedrigere Ausbeute zur Folge hat? Vorsatz? Fahrlässigkeit?

Bin gespannt ob sich die Preise nur für Ram von Samsung und von deren Abnehmern erhöhen. Warum sind die Preise im "Keller"?. Zu wenig Nachfrage? Klingt ja wie in der Erdölindustrie: Wir fördern weniger, damit der Preis stabil bleibt/steigt. Freuen sich jetzt Micron (Crucial) und Hynix?
Wird Zeit für DDR5-Ram-Riegel ;)
 
dB150 schrieb:
Die "200-mm-Wafer" lassen bei mir den Eindruck entstehen, dass es sich um ein altes Werk handelt.
Muss nicht sein, denn viele Chips abseits von CPUs und GPUs werden aus 200 mm Wafern (oder noch kleiner) gebaut, weil sich 300 mm einfach nicht lohnt.
Es gibt ja nicht nur RAM, Flash, CPUs und GPUs für PC und Smartphones auf der Welt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Schaden ? Nicht wirklich, dann werden die Produkte halt teurer. Im endeffekt zahlen wir das.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: billythekitt
So ein Ärger aber auch :lol: Ich musste direkt loslachen.. Natürlich Dreck.. eher Dreck am stecken...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: billythekitt
Discovery_1 schrieb:
Das ist das, wenn man einen sehr eintönigen Arbeitsplatz hat. Funktionieren wie ein Fliessband-Roboter. Da würde ich verrückt werden. Aber Fehler passieren halt und
wenn man sie schnell bemerkt und korrigieren kann, sollte der Schaden in der Regel gering sein - hier aber wohl ein kleiner Fehler, lange unbemerkt dann mit grosser Auswirkung.
Wahrscheinlich ensteht bei solch grossen Werken schon alleine ein Millionenschaden durch den Kauf von verunreinigten Chemikalien. Die werden sicher in sehr grossen Mengen gekauft. Dann kommt die Entsorgung dazu, die Wartezeit auf neue Chemikalien, die Ausfallzeit, da ohne neue Chemikalien nicht weiter produziert werden kann etc. Da hängt wahrscheinlich ein riesen Rattenschwanz hintendran, auch wenn man schon sehr früh einen Fehler feststellt. Natürlich immer noch besser, als den Fehler nach der Produktion festzustellen.

Mag sein, dass ich völlig daneben liege und sowas versichert ist, oder ob das Unternehmen, welches die Chemikalien verunreinigt hergestellt hat, dafür haftet und der Schaden so am ende in der Bilanz gar nicht direkt als Verlust auftauscht. Aber schon bei der Klärung solcher Sachen gibt es wahrscheinlich Gerichtsprozesse und Verhandlungen, die auch Unsummen kosten.
 
Hayda Ministral schrieb:
Samsung ist eine Aktiengesellschaft. Die rechtlichen Folgen eines derartigen Betrugs inklusive Fälschung der Bilanzen wären, falls er auffliegt, erheblich. Das er auffliegt wäre aufgrund der Anzahl der notwendigerweise eingeweihten Personen wahrscheinlich.

Bis die die Folgen zu spüren bekommen, haben die das doch 100-fach wieder eingespielt...einfach die Sanktionen hinauszögern.
 
Klar und die Qualitätskontrolle hat bei einer asiatischen Firma geschlafen ....
 
Zurück
Oben