Samsung S1 Mini 200GB unklarer Fehler

JumpingCat schrieb:
Moment, du hast jetzt die ganze Festplatte mit Partitionen geclont und zwar auf eine andere Festplatte. Sehr schlechte Idee. Du hast jetzt erstmal ein kaputtes Disk Layout weil das Ziel eine anderes Größe hat. Recovery an einer Kopie des Klons kannst du jetzt vergessen. Ebenso ein erneutes Klonen weil die aktuelle Zielfestplatte sicherlich auch Daten hatte und die jetzt nach dem aktuellen Clone kommen, d.h. testdisk und photorec könnte auch "spaßig" bis "herausfordernd" werden. Herausforderend weil Backups von der Partitionierung am Ende der Platte als Backup liegen, aber das jetzt technisch einen anderen Platte ist und da falsche Informationen stehen. photorec würde auch über die ganze Platte recovern.
Nein nein, die Ziel Festplatte war komplett leer! Ich war per Livesystem über USB-STICK an dem Laptop. Die Ziel Festplatte war bewusst unberührt und sollte eben zum klonen dienen.

Ist das jetzt dennoch ein Problem?
 
Besser wäre gewesen auf der Zielfestplatte ein Dateisystem wie btrfs zu machen und komprimieren zu aktivieren. Dann dort das Image als Dateiablegen, ebenso das Logfile.
 
Zur Sicherheit erläuter ich nochmals das Setup:

Alter Laptop mit interner, leerer/formatierter 320GB Platte.

An dem Laptop hatte ich Ubuntu von USB-Stick als Livesystem zur Datenrettung genutzt und die per USB angeschlossene, defekte 200GB Platte geklont.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, dann Nachtrag: Und die Festplatte die recovert werden soll per USB, idealerweise USB mit Ein/Aus Schalter mit dem Rechner verbinden. Wenn tler nicht klappt, dann kann man kurz den Schalter drücken.
 
flipsns schrieb:
Muss ich die 100% überhaupt "schaffen" oder ist das Klonen quasi sozusagen "inkrementell" und dann fehlen mir halt 0,02%, aber eventuell sind die restlichen Daten erfolgreich geklont oder bringt das ganze Prozedere nix, wenn man nicht 100% schafft?
Ersteres. Du hast den Großteil der Daten bereits kopiert. Wenn in den fehlenden Daten nicht die Partitionstabelle oder der Partitionsanfang enthalten ist, solltest du mit den Daten etwas anfangen können.
flipsns schrieb:
Aber wollte eh auf den nächsten Schritt eingehen. Wenn ich jetzt dann fertig bin mit ddrescue mounte ich sda und sollte dann schon zumindest Ordnerstrukturen sehen oder stell ich mir das zu easy vor und da müssen noch weitere (zwischen-) Schritte folgen?
So sollte es sein. Klappt das nicht, hast du allerdings unter Umständen die gesicherten Daten verändert. Deswegen arbeiten man bei einer "richtigen" Datenrettung mit Imagedateien. Von denen kann man beliebige Kopien anlegen und diese als Arbeitskopie nutzen, während man die zuerst gesicherte Imagedatei weiter mit ddrescue befüllen kann, wenn man doch noch die letzten Sektoren gesichert haben möchte.
redjack1000 schrieb:
Wenn der TE volles Risiko gehen möchte, einfach /dev/sda mounten und schauen was passiert.
Na ja. Der TE schrieb davon, dass die Daten nicht wichtig sind und er nur die Prozedur mit ddrescue nachvollziehen möchte. Von daher sehe ich da kein Problem.
 
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Evil E-Lex schrieb:
Na ja. Der TE schrieb davon, dass die Daten nicht wichtig sind und er nur die Prozedur mit ddrescue nachvollziehen möchte. Von daher sehe ich da kein Problem.

Nochmals herzlichen Dank für deine ausführlichen, verständlichen Erklärungen!

Und ja, es stimmt. Ich bin ziemlich sicher, dass da entweder Unwichtiges drauf ist, oder ohnehin schon auf anderen Platten zig Backups existieren. Aber einerseits geht's mir um die Herausforderung, bei der ich auch gleich was lernen kann, und andererseits bin ich jetzt einfach geil auf ein eventuelles Erfolgserlebnis. 😆 Ich hoffe es wird ein's. Komme voraussichtlich erst abends dazu. Aber werde natürlich berichten. Danke soweit!
 
Hmm, brauche leider doch noch Hilfe. Nach dem Durchlauf mit ddrescue sieht /dev/sda (Ziellaufwerk für den Klon) wie auf den Screeshots aus. Irgendwas müsste ich ja noch machen, um den unallocasted space überhaupt mounten zu können. Aber da hab ich jetzt natürlich bammel, dass ich grundlegend was falsch machen könnte und bei null beginnen müsste.

Screenshot from 2025-08-22 06-31-54.png

Screenshot from 2025-08-22 06-32-08.png
 
flipsns schrieb:
Nach dem Durchlauf mit ddrescue sieht /dev/sda (Ziellaufwerk für den Klon) wie auf den Screeshots aus.
Das hilft jetzt nicht. Man müsste dazu wissen, wie die Partitionsstruktur auf dem Quelldatenträger aussieht.
flipsns schrieb:
Irgendwas müsste ich ja noch machen, um den unallocasted space überhaupt mounten zu können.
Nein. Wenn du ddrescue korrekt benutzt, sieht der Zieldatenträger hinterher exakt aus wie der Quelldatenträger. Du hättest nur unzugeordneten Speicherplatz am Ende des Datenträgers.
 

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