News Samsung S3B512C: Fingerabdrucksensor ersetzt PIN auf der Kreditkarte

knoxxi schrieb:
Oder er nutzt den Bezahldienst des Smartphones. WĂ€re ja auch NFC und ohne PIN 😁

Das ist auch nichts weiter als ne girocard, Mastercard oder Visa hinterlegt.
Oder gibts irgend nen Dienst der Lastschriftverfahren einsetzt oder vom Paypal-Guthaben abbucht?
Ich zahle ja selber mit Google Pay ĂŒber Smartwatch, trotzdem muss man da den Pin ganz normal ab 50€ eingeben.
 
EMVCo und Common Criteria meine Welten im Job (Zertifizierung). Aber bei einen anderen Halbleiterkonzern ;)

Jedenfalls ist EAL 6+ da höchste (7) ist da noch Nische, Hut ab was Samsung da wieder reinsteckt!

Obwohl ich da Mobile Payment in Zukunft sehe! Warum noch eine Karte, wenn man ein Smartphone hat oder ne Watch?
 
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up.whatever schrieb:
Das ist in etwa so sinnvoll, wie seinen Nachnamen oder Geburtstag ĂŒberall als Passwort zu verwenden.
Eigentlich noch schlimmer. Zur Not könnte ich einen falschen Geburtstag als neues "Passwort" angeben.
Wenn der Fingerabdruck doch entfleucht... muss wohl die Hand ab 👀
 
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Moep89 schrieb:
Moderne messen nebenbei noch Dinge wie Temperatur, Blutfluss und andere Parameter
Ich wage das zu bezweifeln fĂŒr Sensoren, die im Alltag eingesetzt werden. Das ist schlichtweg zu aufwĂ€ndig und damit zu teuer um in der Masse eingesetzt zu werden. Selbst bei den Hochsicherheitsbereichen heisst es nicht, das sowas unbedingt zum Einsatz kommt, mein Vater hatte als hohes Tier Zutritt zu den TresorrĂ€umen der Bank und da gab es sowas nicht, vor ein paar Jahren zumindest.

Auch z.B. beim Hauptsitz der Credit Suisse, wo im Tresor immense GoldbestÀnde gelagert werden, gab es so moderne Technik nicht wie Iris-Scanner oder Fingerabdruckscanner, man hat da ein Zugangssystem mit Badges und direkter Authentifizierung durch den Sicherheitsdienst, d.h. man muss sowieso sich checken lassen vom Sicherheitspersonal wann immer man da reingeht. Ein Freund hat dort gearbeitet und wann immer er im Tresor war, musste zumindest einer vom Sicherheitdienst hinter ihm stehen um zu schauen, das er nicht was mitnimmt.

Aber eben, jedes System lÀsst sich knacken - wenn Menschen involviert sind, so besteht die Gefahr von Korruption, das man diese Leute einfach kauft und an der Tat beteiligt oder anderswie unter Druck setzt.
 
Queediab schrieb:
Man muss nur nach Hollywood schauen wie da mit solchen Fingerabdrucksensoren umgegangen wird. Von Daumen/Hand Abschneiden bis hin zu Fingerabdruck mit Wachs fÀlschen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
MfG
Sehe ich auch so. Nur die Gedanken sind frei bzw. geschĂŒtzt ;)
 
Fortatus schrieb:
In einer dunklen Gasse ein Messer zĂŒcken und die PIN erpressen? Klar, geht recht einfach.

Das Überfallszenario ist schon ziemlich unrealistisch. Bei so einem StraßenĂŒberfall werden Wertsachen erbeutet, die man schnell zu Geld machen kann. Bargeld, Schmuck, Uhren, Smartphones etc.

Zumal du da auch nicht mehr Sicherheit hast. Du könntest ebenso einen falschen PIN sagen. Solche elektronischen Zahlungsmittel sind in so einem Fall aber keine beliebte Beute. Am Automaten gibt es Auszahlungslimits, man hinterlÀsst Spuren und die Dinger sind schnell gesperrt.

Kreditkartenbetrug findet meist mit massenhaft entwendeten Zahlungsdaten von gehackten Webseiten oder durch trojanerverseuchte EndgerÀte statt.

Fortatus schrieb:
Aber dann mit vorgehaltenem Messer den Beraubten erst mal zur nĂ€chsten Bank/Automaten begleiten? Die stehen eher selten in dunklen Gassen. Dabei kann einem schnell mal jemand auf der Straße begegnen, dem man Zurufen kann: "Ich werde beraubt, ruf die Polizei"... Und dann? Eben noch schnell beide abstechen und ohne Geld abhauen? Lohnt sich ja auch nicht

Man begeht einen Überfall dort, wo er auch gelingen kann. Möchte jemand elektronische Zahlungsmittel erbeuten macht er das an einem Ort, wo er die schnell in liquide Mittel wandeln kann, da ansonsten schnell wertlos. Sprich in der NĂ€he entsprechender Automaten.

Das eben mal schnell abstechen durchaus im Rahmen des Möglichen und nicht auszuschließen. Sieht man in vielen Teilen der Erde ganz gut. Besonders wenn es sich wie bei vielen TĂ€tern um Leute handelt, die unter Einfluss verschiedener Drogen stehen geht das manchmal ganz schnell. Du gehst davon aus, dass der TĂ€ter logisch denkt. Das ist oftmals nicht der Fall.

und sind wir mal ehrlich. Es geht um relativ ĂŒberschaubare BetrĂ€ge die jemand erbeuten kann.
DafĂŒr sein Leben riskieren? Sicher nicht wegen ein paar Euro die man mit so einer Karte auf ein Mal abheben kann.

Wenn bei einem wirklich was zu holen ist und das auch bekannt ist, dann sieht man sich auch mit deutlich anderen Überfallszenarien konfrontiert. Da wird dann durchaus zu Gewalt gegriffen. Mit einem großen Seitenschneider wurde schon so mancher Safe geöffnet ;) und der wird dabei nicht am Panzerschrank angesetzt.

Aber sagen wir so. Wenn man etwas Menschenverstand walten lĂ€sst, dann kann man das Risiko sehr klein halten. Mit Rolex am Arm wĂŒrde ich nicht irgendwelche dunklen Gassen besuchen. Und ich wĂŒrde in solchen FĂ€llen nichts dabei haben, was mir wirklich wehtun wĂŒrde, wenn man es mir entwendet. Und wegen ein paar hundert oder ein paar tausend Euro wĂŒrde ich kein Messer in den Rippen riskieren.
 
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So viel Transistoren fĂŒr ne Kreditkarte. Does it run crysis đŸ€”
 
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Hat der CCC nicht schon mal die FingerabdrĂŒcke von SchĂ€uble und von der Leihen nachgemacht?
Von SchÀuble wars ein stehen gelassenes Glas und von der Leihen per hochauflösender Spiegelreflexkamera.
Jeder Sicherheitsforscher sagt, Biometrie ist schlecht, da man nicht kontrollieren kann, wo jemand Iris oder FingerabdrĂŒcke abgreift.
 
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klebestreifen aufkleben, abziehen, synthetischen abdruck herstellen. easy "unhackbar"
ich bleibt beim pin
 
Mich wĂŒrde mal interessieren, wie ich meinen Fingerabdruck auf der Karte anlerne..?
 
Fortatus schrieb:
Ich werde beraubt, ruf die Polizei"...
Ganz doofe Idee.. Dann bekommt der Panik und sticht erst recht zu. Die meistens Morde passieren ungeplant.
 
kicos018 schrieb:
Einfach ne falsche PIN sagen?

Shoryuken94 schrieb:
Das Überfallszenario ist schon ziemlich unrealistisch. Bei so einem StraßenĂŒberfall werden Wertsachen erbeutet, die man schnell zu Geld machen kann. Bargeld, Schmuck, Uhren, Smartphones etc.

Zumal du da auch nicht mehr Sicherheit hast. Du könntest ebenso einen falschen PIN sagen. Solche elektronischen Zahlungsmittel sind in so einem Fall aber keine beliebte Beute. Am Automaten gibt es Auszahlungslimits, man hinterlÀsst Spuren und die Dinger sind schnell gesperrt.
Mein Punkt ist ja unter anderem: Eine PIN-Eingabe lÀsst sich recht einfach und ohne Vorbereitung beobachten. Ob in der Bank oder beim Bezahlen im Supermarkt: Viele verdecken die PIN-Eingabe kaum oder schlecht. Dann muss jemand die PIN nicht erfragen, sondern kann das zuvor beobachtete Opfer verfolgen, die Karte klauen und zur nÀchsten Bank laufen.
Wenn das in der NĂ€he einer Bank passiert und das Handy mit geklaut wird, kann die Karte gar nicht schnell genug gesperrt werden, um das Geldabheben zu verhindern

Mit Fingerabdruck sieht man im Zweifelsfall nur "Der packt seinen Finger drauf". Wenn man dann die Karte klaut, kann der Kriminelle natĂŒrlich sagen: "DrĂŒck deinen Finger auf dieses Glas, das ich mitgebracht habe," dann mit Fingerabdruck und Karte abhauen, TESA, Sekundenkleber, Graphit und was man sonst alles zum Faken eines Fingerabdrucks braucht, rausholen, sich 5 Minuten in den Bastelkeller verziehen und hoffen, dass es reicht, um die Karte zu entsperren. (Fingerabdruckscanner werden ja auch immer besser, um Fakes zu erkennen und nicht zu akzeptieren.)
Die paar Minuten mehr, die man zusĂ€tzlich braucht, um die Karte zu nutzen, können schon entscheidend fĂŒr den Erfolg der Aktion sein.

xammu schrieb:
Ganz doofe Idee.. Dann bekommt der Panik und sticht erst recht zu. Die meistens Morde passieren ungeplant.
Siehe oben. Der Kriminelle, der sich das Opfer mit der Fingerabdruckkarte aussucht und dann erst mal zur Bank fĂŒhrt (oder die Zeit investiert, einen Fingerabdruck zu faken) ist doof, wenn er stattdessen nicht eher die Person mit der klassischen PIN auswĂ€hlt. Das ist halt das einfachere Ziel.

Ich wĂŒrde auch spontan davon ausgehen, dass die meisten Leute im Panikmoment, wenn sie mit Waffe bedroht und ausgeraubt werden, gar nicht in der Lage sind, bei der PIN zu lĂŒgen. Da wird instinktiv aus Angst die richtige PIN genannt werden.



Es ist halt immer so: Sicherheitstheater wird einen professionellen, vorbereiteten und entschlossenen TĂ€ter nicht abschrecken. Aber Spontantaten, Kleinkriminelle etc werden durchaus abgeschreckt. Gilt auch wieder fĂŒr EinbrĂŒche etc. Ein Haus, das aus der Entfernung schon besser gesichert aussieht als die NachbarhĂ€user, ist - selbst wenn die Schutzmaßnahmen alle Fake sind - einfach das unattraktivere Ziel.

Und bei Laptops z.B. kann man die Festplatte mit gutem Passwort voll verschlĂŒsseln, um Angriffe auf das abgeschaltete, unbeaufsichtigte GerĂ€t zu erschweren bzw. die eigenen Daten zu schĂŒtzen. Und im laufenden Betrieb ist das GerĂ€t durch einen Fingerabdruck geschĂŒtzt, der von 99% der Bevölkerung nicht, und von den restlichen 1% nur mit technischen Hilfsmitteln und Vorbereitung geknackt werden kann.

Wir befinden uns hier im Forum ja in einer Blase von IT-Enthusiasten. FĂŒr 80%+ der Bevölkerung wird ein Fingerabdruck sicherer sein, als das sonst benutzte "123456"-Passwort. (Dass es dieses Problem bei der PIN so nicht gibt, liegt auch nur daran, dass die PIN halt beim Erstellen der Karte festgelegt und dem Kunden dann mitgeteilt wird. Sonst wĂŒrde die ec-PIN bei einem ĂŒberproportional großen Teil der Bevölkerung auch 1234 lauten. Klar, am Geldautomaten kann die PIN sogar geĂ€ndert werden, aber da schĂŒtzt wahrscheinlich die Faulheit der breiten Masse mit dem Unwissen, dass das geht, auch wieder ein bisschen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
mquadrat2 schrieb:
Ich bezahle seit Jahren nur noch mit NFC. WĂŒsste spontan nicht wann ich zuletzt eine PIN habe eingeben mĂŒssen. Sowohl PIN als auch Fingerabdruck wĂ€re fĂŒr mich ein RĂŒckschritt. Sicher ist es jetzt schon.

knoxxi schrieb:
Oder er nutzt den Bezahldienst des Smartphones. WĂ€re ja auch NFC und ohne PIN 😁

Bei Bezahlungen mit Google Pay und Àhnlichem, muss Dein Smartphone mit Pin, Code oder Fingerabdruck gesichert sein. Das ist das quasi DIE Sicherheit die du auch bei der Kreditkarte/EC-Karte mit Pin hast.

Ich nutze Google Pay mit hinterlegter Kreditkarte. Funktioniert wunderbar. Um Bargeld abzuheben, was immer seltener vorkommt, braucht es bei Ing-DiBa aber noch immer die VISA-Karte. Da wÀre doch die Karte von Samsung praktisch.
 
Precide schrieb:
Ich zahle ja selber mit Google Pay ĂŒber Smartwatch, trotzdem muss man da den Pin ganz normal ab 50€ eingeben.

Dann ist wohl dein Girokonto hinterlegt? Bei mir kommt mit Google Pay keine PIN abfrage.
 
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hier stand Mist
 
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