Sata SSD oder NVMe?

sTuPiD-eLcH schrieb:
In diesem Falle weiß jeder, was gemeint ist
Nein, ein Softwareprotokoll wie NVMe mit einem Formfaktor wie M.2 gleichzusetzen, ist eine Vereinfachung die nur Verwirrung stiftet und über das Niveau sollten wir hier in diesem Forum hinaus sein.
Defragger schrieb:
Nun denn, ich möchte mein OS eigentlich auf eine eigene SSD legen und die andere hauptsächlich nur für Daten nutzen. Alternativ könnte man sich auch eine einzige, größere NVMe SSD vorstellen (mit Partitionierung), auf der dann alles drauf ist. Fände ich nicht so schön.
Bei HDDs bringt die Trennung Performancevorteile, weil sich da parallele Zugriffe wegen der Kopfbewegungen gegenseitig massiv ausbremsen, aber bei ordentlichen SSDs mit vollem DRAM Cache ist dies nicht der Fall, daher kann ich allenfalls im Sinne des Backups einen Sinn in der Trennung stehen, aber dies kann man auch z.B. über Partitionen lösen. Auch wenn immer wieder geschrieben wird das man SSD nicht partitionieren sollte, so ist dies Schwachsinn der aus der Zeit stammt als die erschwinglichen Kapazitäten von SSDs noch winzig waren, in Wahrheit wissen die Controller der SSDs nichts von Partitionen oder Verzeichnissen oder auch nur Dateien, dies sind alles logische Unterteilungen des Betriebssystems für den Adressraum den SSD zur Verfügung stellen. Es ist einer SSD also ebenso egal wie einer HDD wie viele Partitionen auf ihr angelegt werden.
Defragger schrieb:
bei den kompatiblen HDDs/SSDs etc. ist meistens pro Modell immer nur 1 Größe dabei
Nur die CPU Supportliste sind relevant, an die sollte man sich halten, die Kompatibilitätslisten für RAM und SSDs sind egal, man kann es auch als Werbung betrachten, denn es laufen alle RAM Riegel und SSD mit den passenden Spezifikationen.
 
Holt schrieb:
denn es laufen alle RAM Riegel
Das stimmt so nicht. Zum Beispiel Ryzen-Systeme sind (oder waren am Anfang) sehr pingelig, was den RAM angeht. Ich musste meinen RAM auch zurück schicken, da dieser einfach nicht lief.
Der zweite lief dann, aber leider auch bis heute nicht auf der angegebenen Frequenz.
Also pauschal unterschreiben, dass jeder RAM funktioniert, würde ich nicht.
 
@Holt danke für die Info, dann werd ich mir wohl nur eine große NVMe einbauen. 1TB wird wohl erstmal reichen, muss ich halt mal bei meinen Daten ausmisten. :D

Beim RAM hatte ich bei meinem jetzigen Board allerdings durchaus Probleme mit nicht unterstützen Riegeln. Der Crucial Ballistix hat einfach immer Bluescreens verursacht, egal in welchem Slot. Zurückgeschickt, neuen reingesteckt und wieder ein Bluescreen. Bin dann auf Corsair gewechselt und dann liefs einwandfrei. Vielleicht waren die Riegel beim zweiten Kauf auch defekt, wer weiß, trotzdem bin ich bei den RAMs vorsichtig geworden.
 
Kein Ryzen, sondern ein 1150 Board mit dem i7-4770k. Board ist ein Gigabyte G1.Sniper5.
 
Defragger schrieb:
Kein Ryzen, sondern ein 1150 Board mit dem i7-4770k.
Hast Du die RAMs denn mal getestet, z.B. mit Memtest86? Dann muss man schauen das wirklich kein Pin im CPU Sockel verbogen ist, denn der RAM Controller sitzt in der CPU. Mein 4790K lief auf Anhieb und läuft immer noch mit Crucial Ballistix RAMs, die nicht auf der QVL stehen. Da stehen auch fast nur RAMs von Herstellern drauf die unter der gleichen Produktnummer Riegel mit unterschiedlichen Chips verkaufen, denn außer bei den DRAM Herstellern selbst, kann man meines Wissens nach nur bei Kingston sicher sein, bei der gleichen Produktnummer auch die gleichen Chips auf dem Riegel zu haben. Die anderen erkennt man wie bei den SSDs, wo manche immer wieder andere NANDs und sogar Controller unter der gleichen Produktnummer verbauen, schon daran wie lange die Modelle auf dem Markt sind. Genau wie bei NAND werden auch die DRAM Chips nur eine bestimmte Zeit gefertigt, dann kommen neue Modelle aus neueren Fertigungsverfahren und deshalb müssen Produkte die länger auf dem Markt sind als die Produktion der ursprünglich verbauten Chips dauert, schon zwangsläufig mit anderen Chips bestückt werden, es kann sich ja auch kein Hersteller leisten riesige Lager aufzubauen, zumal die Preise langfristig fallen und der neue Chips dann billiger bekommen kann als was er damals für seine alten bezahlt hat. Schon dies zeigt, dass diese QVL Liste für RAM Blödsinn sind.

Außerdem würde der Rechner mit RAMs die nicht kompatible sind, gar nicht booten, also gar nicht so weit kommen um einen Bluescreen zu erzeugen. Wenn es wegen RAM zu Bluescreens kommt, dann hat entweder das RAM direkt einen Fehler oder läuft wegen falscher Einstellungen (z.B. übertriebenem OC) eben nicht fehlerfrei, aber dies kann beim RAM von der QVL ebenso passieren wie bei solchen die da nicht drauf stehen. Nur weil der Hersteller des Boards irgendwelche OC RAM Riegel mit irgendeiner (unbekannten) CPU mal auf den Takt bekommen hat den auch der Hersteller des RAMs mal mit irgendeinem Board und irgendeiner CPU erzielt hat, muss man es als Kunde mit seiner konkreten CPU, seinem Board und seinem RAM nicht ebenfalls schaffen können. OC ist immer Glückssache und beim RAM zählt der niedrigste der drei Werte für die CPU, das Board und das RAM und alles darüber ist OC!
 
Die M2 s egal ob mit nvme oder nicht sind natürlich Thermisch nicht so doll was die maximale Performance wieder senkt wenn wegen der Temps das Teil drosselt wird.

Alternativ kann man die Teile natürlich auch in Adapterkarten in den PciE Slot stecken.
Bei USB dürfte der Port der Flaschenhals werden auch bei 3,1Gen2.
 
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